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DL – Tagesticker 24.07.2021

Erstellt von DL-Redaktion am Samstag 24. Juli 2021

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Ist dieser Vorfall nicht ein  Kompass  für die unterschiedliche Vorgehensweise vor anstehenden Wahlen innerhalb der Parteien? Die Solidarität welcher der Kretschmann zuvor erhielt, zahlt er heute mit Widersprüchlichkeiten zurück ? Das Clan -Verhalten in der CDU/CSU zeigt die Unterschiede auf. Am Ende zählt nur der Kassenstand und wer dann  den Hampelmann macht ist egal – da alle gleich sind.

Kretschmann kritisiert Grünen-Verhalten in Baerbock-Affäre

1.) „Hätte man besser gelassen“

Baden-Württembergs grüner Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat das Krisenmanagement der Bundespartei bei den Plagiatsvorwürfen gegen Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock kritisiert. „Das waren Fehler, da muss man nicht drum rumreden“, sagte Kretschmann im SWR-Interview am Freitag. „Man muss nicht denken, man kann mit einer Gegenattacke landen. Das hätte man wirklich besser gelassen.“ Der einzige grüne Regierungschef sagte aber auch, man müsse jetzt mal „die Kirche im Dorf lassen“ und nicht ewig über das Buch reden, sondern über wichtige politische Themen.. Plagiatsaffäre stoppt den Grünen-Höhenflug. Die Grünen waren nach Bekanntgabe der Kanzlerkandidatur von Baerbock zunächst im Umfragehoch. Danach gerieten sie aber unter Druck, unter anderem weil Plagiatsvorwürfe gegen Baerbock wegen ihres Buchs „Jetzt. Wie wir unser Land erneuern“ erhoben wurden. Zuletzt lagen die Grünen in Meinungsumfragen unter 20 Prozent und damit weit hinter der Union. Bundesgeschäftsführer Michael Kellner hatte die Plagiatsvorwürfe gegen Baerbock als „Rufmord“ bezeichnet.

Focus-online

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Haben diese Minister vom Fach nicht in vielen Jahren gezeigt was sie nicht konnten? Während sich Freiwillige zum Aufräumen melden, sitzen die hoch bezahlten Fressköpfe gemütlich beisammen, und beraten was sie als nächstes nicht können. Der Helfer welcher ein Kind aus den Fluten trägt, würde niemals Laschet oder Merkel heißen.

G20 einigen sich nicht auf ehrgeizigere Klimaziele

2.) Klimakatastrophe

Die Umweltminister der reichen Länder verfehlen eine Einigung darauf, die Erderwärmung schon bis 2030 zu begrenzen. Die deutsche Seite spricht von schwierigen Gesprächen. Die Fachminister der G20-Staaten für Umwelt, Klima und Energie haben sich bei einem Treffen in Neapel nicht dazu durchringen können, ehrgeizigere Klimaziele zu verabschieden. In der gemeinsamen Abschlusserklärung fehlt ein Bekenntnis, das 1,5-Grad-Ziel schon bis Ende 2030 erreichen zu wollen. Der italienische Minister Roberto Cingolani sagte, mehrere Länder hätten dies abgelehnt. Die Gruppe bekannte sich aber nochmals zum Pariser Klimaabkommen. Gemeinsames Ziel sei es, die Erderwärmung deutlich unter 2 Grad zu halten und die Bemühungen fortzusetzen, sie auf 1,5 Grad zu reduzieren. Der deutsche Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth sprach von sehr schwierigen Verhandlungen. UN-Klimachefin Patricia Espinosa mahnte die G20-Gruppe aus führenden Industrie- und Schwellenländern, sie sei allein für 80 Prozent aller globalen Emissionen verantwortlich. Ohne die G20 gebe es keinen Weg zu den 1,5 Grad. Espinosa forderte, bei der Weltklimakonferenz im November in Glasgow mehr Entschlossenheit zu zeigen. Das zweitägige Treffen in Neapel diente auch der Vorbereitung des G20-Gipfels Ende Oktober in Rom. Flasbarth: Schwellenländer müssen überzeugt werden.

Zeit-online

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Sind das nicht alles schöne Beispiele für das Versagen einer Arrogant daherkommenden Politik ? Die Kleinen arbeiten und die Großen ergötzen sich ob ihrer Schandtaten ? Und sind es nicht immer Dieselben, welche auf die dumme Großmäuligkeit dieser politischen Versager hereinfällt? War nicht in alten Schriften als eindeutige Aussage zu lesen: „Auge um Auge – Zahn um Zahn. Der Mensch muss den Politiker-Innen genau das Zurückgeben was er nicht erhalten hat.

Flutkatastrophe in Deutschland

3.) Solidarität, die entpolitisiert

Deutschland durchlebt eine Katastrophe. Doch die notwendige politische Diskussion wird von Solidaritätsinszenierungen vernebelt. Jeder, der einem von der Flutkatastrophe betroffenen Mitmenschen ein Brötchen vorbeibringt, ist solidarisch. Und jede, die bei Wiederaufbauarbeiten eines anderen mithilft, auch. Wenn aber mediale Beiträge selbstverständliche Akte der Menschlichkeit auf eine Weise überbetonten, als seien sie außergewöhnlich, dann stellt sich die Frage, ob zumindest unbewusst mehr dahintersteckt. Beispielhaft dafür ist die ZDF-Reportage „Die Hochwasserkatastrophe – Gemeinsam gegen die Flut“ vom 19. Juli. Darin heißt es untermalt von einfühlsamer Musik: „Nun rollt eine andere Welle, eine von der guten Sorte, eine Welle der Hilfsbereitschaft. Überall im Land wird gespendet und gesammelt“, die „Szenen von Freigiebigkeit und Solidarität“ werden gerahmt von O-Tönen Betroffener und Helfender, die mit Tränen kämpfen oder erzählen, dass sie angesichts der überwältigenden Solidarität bereits geweint hätten. Natürlich treffen herzerwärmende Bilder und Sätze nach einer fürchterlichen Katastrophe wie dieser auf ein berechtigtes Bedürfnis. Auch den Autor dieses Textes haben sie berührt. Es sind Bilder, die aufbauen sollen, die Menschen selbst und ihre Häuser.

TAZ-online

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Das ist die einzige Reaktion von Hirnentkernten Uniformträgern welche erkennen müssen, erhaltene Befehle nicht bis zu einen siegreichen Ende ausführen zu können. Das haben wir in den 50-ger Jahren als Schulkinder am eigenen Leib zu spüren bekommen, als idiotische Lehren-Innen, aus der Gefangenschaft zurück, planlos auf alles einprügelte was sich bewegte.

Zahl der traumatisierten Bundeswehrsoldaten steigt stark an

4.) Deutsche Soldaten derzeit in elf Einsätzen

In den vergangenen Jahren ist die Zahl traumatisierter Soldaten stetig gestiegen. Für die Linke ein Anlass. intensiver über Auslandseinsätze nachzudenken. Die Zahl der traumatisierten Soldaten in der Bundeswehr wächst einem Bericht zufolge stark und kontinuierlich. Wurden im Jahr 2013 noch 602 Soldatinnen und Soldaten wegen einsatzbedingter psychischer Störungen in psychiatrischen Kliniken behandelt, so waren es 2019 schon 1006 und 2020 bereits 1116. Das berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland unter Berufung auf die Antwort des Bundesverteidigungsministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion. Für die ersten fünf Monate dieses Jahres gibt das Verteidigungsministerium dem Bericht zufolge die Zahl mit 762 an. Auch die Zahl der erstmals diagnostizierten und vermutlich aus dem Einsatz herrührenden psychischen Störungen sei zuletzt von 290 im Jahr 2019 auf 301 im Jahr 2020 gestiegen. Für die ersten fünf Monate im laufenden Jahr habe das Ministerium die Zahl mit 150 angegeben.

Tagesspiegel-online

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Vielleicht hat er in seinen Rausch von Größenwahn nicht verstanden das niemand aus einen Eber eine Sau kreieren kann ? Als Fachminister sollte er sich besser um seine eigene Bildung bemühen? Aber wird nicht immer von Politiker-Innen gesagt: „Was sie können machen sie nicht -was sie nicht  können, dafür kaufen sie sich Experten – auf Kosten der Steuerzahler.“

Spahn spricht über Erfolge für LSBTI* – und erntet Empörung:

5.) „Betrug an der queeren Community“

Jens Spahn schreibt über seine Erfolge für die LSBTI*-Community. Ein Verband zeigt sich „entsetzt“ und fordert, Falschaussagen in dem Dokument richtigzustellen. Vor der Bundestagswahl 2021 hat Jens Spahn (CDU) anscheinend versucht, sein Image noch einmal aufzupolieren. In einem Schreiben an die Regierungsfraktionen sprach der Politiker über die Erfolge, die er für die LSBTI*-Community erreicht habe. Seine Errungenschaften hätten unter anderem die Gesetzesänderung bei Konversionstherapien und die Gleichstellung von heterosexuellen und anders-orientierten Menschen der LSBTI*-Community beim Thema Blutspenden beinhaltet. In einer offiziellen Mitteilung des Deutschen Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD) wehrte sich Bundesvorstandsmitglied Alfonso Pantisano gegen Spahns Sicht der Dinge. Noch seien die Probleme der LSBTI*-Community nicht so weit aufbereitet, wie der CDU-Politiker es in seinem Schreiben beschrieben habe. Spahn bezeichnet Gesetzesänderung zu Konversionstherapien als relevante „Weiche“. Jens Spahn lebt selbst offen in einer homosexuellen Beziehung. Dass er trotz dessen seine „vermeintlichen“ Erfolge feiere, sei „ein Betrug an der queeren Community“, schrieb das LSVD-Vorstandsmitglied.

FR-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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