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DL – Tagesticker 23.12.2021

Erstellt von DL-Redaktion am Donnerstag 23. Dezember 2021

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

Heute in der Auswahl des „Bengels“:  – . –  1.) LINDNER BESTÄTIGT den Gruß-Onkel  – . –  2.) Neuer „Totimpfstoff“ Novavax:  – . –  3.) Flimmern und Rauschen  – . –  4.) Menschenrechtsverletzungen inklusive  – . –  5.) Berlin Neue Senator-Innen  – . –  DL wünscht allen Lesern eine  gute Unterhaltung.

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Könnte es für alle den Parteien nicht zugehörigen Bürger-Innen vollkommen gleichgültig sein, wer sich dort Oben als Grußonkel an der, mit deftiger Rente angefüllten Bananenfahne festhält ?

FDP unterstützt zweite Amtszeit von Bundespräsident Steinmeier

1.) LINDNER BESTÄTIGT den Gruß-Onkel

Schon vor Monaten sprach sich FDP-Chef Christian Lindner für eine zweite Amtszeit von Frank-Walter Steinmeier aus. Jetzt bestätigte er, dass die FDP-Fraktionen in Bund und Ländern auch offiziell Steinmeier unterstützen wollen. ie FDP hat sich für eine zweite Amtszeit von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ausgesprochen. Der FDP-Bundesvorsitzende Christian Lindner teilte am Mittwoch in Berlin mit, die FDP-Fraktionen in Bund und Ländern hätten dafür plädiert, Steinmeier bei seiner Kandidatur für eine zweite Amtszeit zu unterstützen. „Herr Steinmeier ist eine herausragende Persönlichkeit und hat sich in Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung um den Zusammenhalt in unserem Land verdient gemacht. Dass er ein zweites Mal für das Amt bereitsteht, sehen wir mit Sympathie und großem Respekt“, erklärte Lindner. Der Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Christian Dürr, sagte, gerade in Krisenzeiten solle ein Bundespräsident versöhnend wirken und integrieren. „Frank-Walter Steinmeier hat in der Corona-Pandemie den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern gesucht. Er hat für Kontinuität gesorgt, und ich bin sicher, dass er das Land auch in seiner zweiten Amtszeit verlässlich durch diese Krise leiten wird.“

Welt-online

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Sind das nicht die gekauften Dart-Spieler der Politiker-Innen? Wenn es vorne juckt und hinten beißt – gehe Boostern bis der After reißt. Politiker-Innen welche weder etwas Wissen noch können versuchen es immer wieder ihrer Bevölkerung einen toten Hund als lebende Katze zu verkaufen. Das nennen sie auch Verantwortung tragen!

Nebenwirkungen, Boostern, Omikron – das sagen Stiko und ein Top-Immunologe

2.) Neuer „Totimpfstoff“ Novavax:

Der Covid-Impfstoff Nuvaxoid des US-Herstellers Novavax ist jetzt in der EU zugelassen. Und: Die EU hat schon einen Kaufvertrag von 100 Millionen Dosen des neuen Impfstoffes für dieses und nächstes Jahr abgeschlossen. Wirkt der neue Novavax-Impfstoff auch gegen Omikron? Immunologen sind zuversichtlich, auch beim Booster. Thomas Mertens, Chef der Ständigen Impfkommission, gibt sich allerdings als Bedenkenträger. Novavax-Impfstoff Alternative zu mRNA-Impfstoffen. Novavax ist eine Alternative zu Biontech, Moderna, Astrazeneca und Johnson & Johnson. Denn, das Novavax-Vakzin ist weder ein mRNA-Impfstoff wie die Präparate von Biontech und Moderna noch ein Vektor-Impfstoff wie die von Astrazeneca und Johnson & Johnson. Das Verfahren für den Novavax-Impfstoff wird seit Jahrzehnten bei Vakzinen gegen Hepatits Bu Keuchhusten eingesetzt. Erster Protein-Impfstoff gegen Corona von Novavax Nuvaxovid (NVX-CoV2373) von Novavax ist ein Impfstoff auf Proteinbasis, der ein Antigen des Coronavirus enthält. Das Protein-Antigen kann sich weder replizieren noch Covid-19 verursachen, teilt der Pharmakonzern mit. Das Virus-Protein wird gentechnisch hergestellt. Es enthält keine abgetöteten Virusbestandteile, die direkt aus dem Coronavirus gewonnen werden. Deswegen zählt der Impfstoff eigentlich nicht zu den sogenannten Totimpfstoffen, wie beispielsweise der Covid-Impfstoff Valneva.

Merkur-online

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Wer hätte sich den Seifert nicht besser des Morgens auf seinen Rasierpinsel gestrichen? Gleicht solch ein Job, nicht den, in einer den Befehlen gehorchenden Uniform : „Immer viel Reden – aber ja nichts Sagen ?

Einmal Schaf im Wolfspelz und zurück

3.) Flimmern und Rauschen

Eine neue Bundesregierung braucht natürlich neue Sprecher*innen. Diese werden zumeist im journalistischen Gewerbe rekrutiert und schon ist das Geraune wieder da. Unser taz-Kollege Ulrich Schulte spricht zum Beispiel jetzt für Umweltministerin Steffi Lemke. Neuer Steffen Seibert ist Steffen Hebestreit, der früher mal bei der Frankfurter Rundschau war. Wenn er nicht kann, dürfen Christiane Hoffmann (Spiegel) und der frühere dpa- und Spiegel-Chefredakteur Wolfgang Büchner stellvertretend seinen Parkplatz benutzen. Ja, geht denn das, oder verraten die damit neben ihren Idealen auch gleich die Pressefreiheit? Natürlich dürfen die. Die eigentlich spannende Frage ist doch, warum es immer noch so viele Kerle sind. Und Ideale lassen sich auch prima gleich im Journalismus verraten. (Nein, von euch Vieren ist keiner gemeint oder höchstens Wolfgang). Ob so jemand dann später noch mal in den Journalismus zurückdarf, wird gleich mitdiskutiert. Obwohl es eher selten vorkommt. Steffen Seibert, der bisherige Regierungssprecher, kam vom ZDF und hätte theoretisch arbeitsrechtlich einen Anspruch darauf gehabt, zurück auf den Lerchenberg zu ziehen. Tut er aber nicht. Andere wie Béla Anda schlurften sehr wohl zurück. Anda kam von Bild, war mal His Masters Voice unter einem gewissen Gerhard Schröder und wurde später stellvertretender Bild-Chef.

TAZ-online

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Wer rettet sich vor den  Europäischen Größenwahn ? Übernimmt die EU jetzt endgültig das „Deutsche Wesen“ in dieser Welt?

Geopolitik Mauretanien, Mali, Niger

4.) Menschenrechtsverletzungen inklusive

In vielen Ländern nehmen die Konflikte zu. Die EU will jetzt mit öffentlichen Geldern die Ausbildung fremder Armeen finanzieren und deren Waffenarsenale auffüllen. Es sei an der Zeit für eine Dosis „Hard Power“. Die EU erhielt 2012 den Friedensnobelpreis, sie habe in Europa „sechs Jahrzehnte lang Frieden und Versöhnung gefördert“, so die Begründung. In seiner Dankesrede in Oslo versprach der damalige Kommissionspräsident José Manuel Barroso, die Welt könne „darauf zählen, dass wir uns dem anhaltenden Kampf für Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit widmen“. Weniger als ein Jahrzehnt später setzt die EU zu zwei großen Schritten an, um ihre Militärkapazitäten aufzustocken und die Streitkräfte von Ländern außerhalb der Union auszubilden sowie auszurüsten. Wegen der Pandemie blieb diese Tendenz lange Zeit unbeachtet, umso mehr muss jetzt von den sicherheitspolitischen Konsequenzen her von einer Zäsur gesprochen werden. Im Dezember 2020 einigte man sich auf einen Europäischen Verteidigungsfonds (EDF), der acht Milliarden Euro für neue Waffenbestände und die Entwicklung militärischer Technologien für Armeen in und außerhalb der EU bereitstellt. Zudem wurde im März 2021 mit der Europäischen Friedensfazilität (EFF) ein außerbudgetärer Fonds beschlossen, ein Schattenhaushalt zum EU-Etat. Damit sollen Ausbildungsmissionen und Waffenarsenale für nicht- europäische Armeen weltweit finanziert werden. Frankreich, Deutschland, die EU-Kommission und eine Mehrheit der Abgeordneten im Europaparlament drängten darauf, über diese Instrumente verfügen zu können. Es gelte, auf mehr internationale Macht der EU zu setzen, so der Tenor. Zur Begründung wurde auf die Konflikte im Nahen Osten, in der Sahelzone und der Ukraine verwiesen, ebenso auf den isolationistischen Kurs, den die USA unter Donald Trump eingeschlagen hätten.

Der Freitag-online   – The Guardian-online

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Na- sollte dieses wirklich mehr sein, als das immer wieder gehörte „Perlen nach den Säuen werfen?“ Welche Versprechungen in den letzten Jahren lauteten denn anders? Wer bildet schon – wo – Profile, wenn zuvor bereits alle verspielt wurden ? Aber genau das ist Politik: „Die Hoffnung stirbt als  Letzte – nach dem auch der letzte Funke ausgetreten wurde!“ Wer benennt eine Partei, welche  schlechtes Personal geschickt hätte ?

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Sozial, links, profilbildend

5.) Berlin Neue Senator-Innen

Mit Katja Kipping, Lena Kreck und Klaus Lederer verknüpft Die Linke große Hoffnungen auf Erfolge. Üblicherweise sind Treffen von Parteigremien wie das einer gemeinsamen Sitzung des Landesausschusses und des Landesvorstands der Linkspartei eher selten große öffentliche Ereignisse. Und tatsächlich blieb es am späten Montagabend im nd-Gebäude bei der Zusammenkunft der Spitzen der Berliner Linkspartei zunächst bei einer Reihe von Verabschiedungen und der Übergabe zahlreicher Blumensträuße und Weinflaschen für scheidende Senatsmitglieder. Doch bereits bei der Nominierung des neuen Senatspersonals der Linken wird klar, dass mit der teilweisen Neuaufstellung große Hoffnungen verbunden sind. »Wir schicken das beste Personal in diesen Senat«, erklärte die Landesvorsitzende Katina Schubert. Diesmal soll also die Chance, progressive Stadtpolitik zu machen, besser genutzt werden. Die Berliner Linke hat bei der Wahl am vergangenen 26. September zwar geringere Verluste erlitten als im Bund, aber dennoch landete die Partei in Berlin abgeschlagen hinter den alten und neuen Koalitionspartnern SPD und Grünen. Wenn die Partei in dieser Konstellation nicht weiter zurückfallen will, muss sie in der übernommenen Regierungsverantwortung ihr Profil schärfen und politische Ergebnisse liefern. Mit dem Verlust des Stadtentwicklungsressorts, das gemeinhin als Gestaltungsressort gilt, fällt nun ein wichtiger Baustein zur Profilbildung weg, umso wichtiger wird es sein, die verbliebenen drei Ressorts Kultur, Soziales und Justiz zu nutzen

ND-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Wir erhalten in letzter Zeit viele Mails mit Texten zwecks Veröffentlichung – Um diese zu Verbreiten  sollten Sie sich aber erst einmal vorstellen und zeigen mit wem wir es zu tuen haben.  Danke !

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquellen          :

Oben     —   DL / privat – Wikimedia

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Unten     —       Karikatur von Gerhard Mester zum Klimawandel: „Weiter so“

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