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DL – Tagesticker 23.09.2022

Erstellt von DL-Redaktion am Freitag 23. September 2022

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

Heute in der Auswahl des „Bengels“:  – . –  1.)  Warum Trump einfach nicht „weggeht“  – . – 2.) Klimaaktivistin Neubauer nennt Scholz „fossilen Kanzler“  – . –  3.) Protest trotz Corona, Krieg und Inflation  – . –  4.) Die Gas-Krise ist hausgemacht  – . –  5.) Pappkamerad orientalischer Gangster  – . –   DL wünscht allen Leser-Innen eine  gute Unterhaltung.

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Sein Elternhaus stand nun einmal im hessischen Deutschland ! Welch ein politischer Dummkopf wollte denn tagtäglich seine eigene Herkunft als Spiegelbild erkennen? Nun aber mal im Ernst:  „Sind Politiker-innen  nicht alle ein ganz einfach nur  eigenes Völkchen welches nicht geboren werden kann? Denn wer wollte schon solche Trolle vor ihren Auslaufen schützen können?

Schlitzohr und Stratege: Die Befassung deutscher Medien mit dem Phänomen Donald Trump ist meist oberflächlich und deshalb unseriös. Es gilt als unschicklich, in ihm mehr zu sehen als einen TV-Entertainer und politisierten Egomanen. Doch es gibt auch einen anderen Blick.

1.) Warum Trump einfach nicht „weggeht“

Für die Mehrzahl der Journalisten gibt es hier nur Düsternis und Verdammnis, keine Leistungen, keine Talente, nirgends. Doch mit dem Blick des publizistischen Eiferers wird man Trump und der Wirklichkeit nicht gerecht. Es war der Ausnahmejournalist Sebastian Haffner, der es bis zur Meisterschaft verstand, selbst einem Massenmörder wie Hitler nicht alle Leistungen und Erfolge abzusprechen und so in „Anmerkungen zu Hitler” ein Fundament dafür schuf, dass das Phänomen Hitler versteh- und gedanklich begehbar wurde. Er hatte ihm – welch eine Provokation – eigens das Kapitel „Leistungen” gewidmet, wo er die „außerordentlichen Leistungen und seine noch erstaunlicheren Erfolge” beleuchtete. Politiker verschwinden nach Wahlschlappen – doch Trump bleibt. Unabhängigkeit in der Analyse – das war Haffners Grundverständnis – darf nicht als Zuneigung interpretiert werden, auch wenn das Hantieren mit Klischees vielen Zeitgenossen leichter fällt als das Arbeiten entlang der Fakten. Die Fakten haben den Nachteil, dass sie oft widersprüchlich sind. Das Klischee ist – zumal im öffentlichen Streit – deutlich handlicher. Womit wir wieder bei Donald Trump wären, der trotz Wahlniederlage und strafrechtlicher Verfolgung nichts von seiner politischen Energie eingebüßt zu haben scheint. Normalerweise verschwinden Politiker nach Wahlniederlagen – siehe Martin Schulz, siehe Armin Laschet, siehe auch Hillary Clinton – in der Kulisse. Dort bleiben manche von ihnen Teil der öffentlichen Debatte. Aber Teil des Machtspiels bleiben sie nicht.

Focus-online

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Muss denn auch jeder Bürgermeisternde „Hans – Wurst“ gleich Kanzler können? Viele von diesen Vorgänger-innen sahen doch nur so aus und haben sich auch an Demonstrationen übernommen. Aber es kann noch schlimmer kommen, der der Nachfolger steht schon vor der Tür ! Dieser nennt sich Merz und das ist kein Scherz – sondern verursacht Schmerz. 

FFF-Proteste am Freitag. Vor erneuten Protestaktionen der Bewegung Fridays for Future hat Klimaaktivistin Luisa Neubauer Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) wegen seiner Klimapolitik direkt angegriffen.

2.) Klimaaktivistin Neubauer nennt Scholz „fossilen Kanzler“

„Wahnsinnig große Sorgen bereitet uns der fossile Kanzler Olaf Scholz, der anscheinend kein Interesse daran hat, uns substanziell aus der Klimakrise rauszuholen“, sagte Neubauer dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Donnerstag). Sie kritisierte auch die Arbeit der Ampel-Koalition. „Die Regierung wird den Herausforderungen insgesamt nicht gerecht. Wir sind vor allem schockiert, dass das Koalitionsklima immer wichtiger ist das Weltklima.“ Klimastreik: Fridays For Future protestiert weltweit am Freitag.  „Fridays For Future“ hat für diesen Freitag zu einem weltweiten Klimastreik aufgerufen. Allein in Deutschland soll es Demonstrationen in rund 200 Städten geben, darunter auch in Berlin. Angemeldet zu dem Protest in der Hauptstadt sind 8000 Teilnehmer. Laut Neubauer sollen diesmal die Themen soziale Sicherheit und Klimaschutz gemeinsam angesprochen werden.

KSTA-online

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Ist die Corona nicht eine unabdingbare Folge des Klimawandel ? Da können Wirtschaft noch so dumm Ölgötzengleich aus, durch ihre die Politi steuernden Sprechblasen gucken – das Eine schließt das Andere auch dann nicht aus. Eine wahrlich irre Idee die Fledermäuse aus China für die Krise verantwortlich zu machen. Die niedlichen Tierchen fliegen seit Millionen von Jahren durch die Lüfte und brauchten keine Corona um wie Pest und Cholera als Ratten der Lüfte zu mutieren. Aber – da wären ja viele Länder näher an den Heimchen in unmittelbarer Nähe der eigenen Kochherde dran. 

Ach, Sie wollen diesmal auch nicht zum Klimastreik gehen? Climate fatigue? Krisenmüde? Corona, der Krieg, die Inflation, die drohende Winterkälte ? Wenn die Kohlekraftwerke wieder angeworfen und neue Terminals für Flüssiggas gebaut werden, ist leider nicht die Zeit, über das Wetter nachzudenken – stimmt’s?

3.) Protest trotz Corona, Krieg und Inflation

Nein, stimmt überhaupt nicht! Hinter uns liegt der heißeste Sommer aller Zeiten, die hiesige Durchschnittstemperatur im August übertraf den Rekord von 2018 noch einmal um 0,8 Grad. Flüsse liefen leer, Äcker vertrockneten, Wälder brannten ab, vor allem Ältere und Kranke hatten es wegen der Hitze schwer, nicht wenige starben. Und: In Deutschland läuft der Klimawandel noch glimpflich ab …Weil wir die Erderhitzung trotz aller aktuell schlimmen Weltentwicklungen nach wie vor für das langfristig bedrohlichste aller Probleme halten, haben wir zum 11. globalen Klimastreik an diesem Freitag eine taz-Ausgabe rund um die verschiedenen Facetten des Trotzes produziert. Wir wollen nämlich nicht, dass die Krisen der Welt gegeneinander ausgespielt werden. „Trotz alledem“, sangen schon Wolf Biermann und Hannes Wader – und griffen dabei ein uraltes Lied über die Sehnsucht nach sozialer Gerechtigkeit auf:

Ob Armut euer Los auch sei,

Hebt hoch die Stirn, trotz alledem!

Geht kühn den feigen Knecht vorbei;

Wagt’s, arm zu sein trotz alledem!

Das dichtete Ferdinand Freiligrath schon 1843, und es passt bis heute: Der Widerstand der wenigen kann irgendwann nämlich doch den Mainstream der Mächtigen besiegen. Und so fragen wir uns in dieser Ausgabe, wieso trotz der aktuell allgegenwärtigen Klima­krise Regierungs- und Konzernzentralen nicht schon längst gestürmt worden sind (Seite 2).

TAZ-online

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Annähernd wie fast  alle der politischen Kraken als Nachkriegs-Kanzler-innen auch. So arbeiten Gas-Weltmeister als Verkäufer der politischen Versorgung für ihr Volk, welchem sie damit zeigen wie sehr sie Dieses Wertschätzen. Schnüffeln bis zum Umfallen – Ja ! Aber nicht einfach Verheizen. Mit Hilfe der Politik wurde diese Welt noch nie in eine bessere Zukunft geführt, sondern immer nur die Vergangenheit erneut überholt. Einen Klima-Fonds – dann müssten Politiker-innen ja ihre eigens dafür errichteten Grate überwinden!

Im Winter droht uns eine Versorgungskrise mit Gas. Eine Ursache ist der Krieg in der Ukraine. Aber vieles hat die Politik auch selbst verschuldet. Fridays for Future fordern zu Recht einen Klima-Fonds

4.) Die Gas-Krise ist hausgemacht

Es war eine gute Nachricht, mit der die Woche begann: Die Gasspeicher sind bereits jetzt zu 90 Prozent gefüllt, bis Anfang November sollen es 95 Prozent sein. Die Freude darüber wird allerdings etwas getrübt. Denn das Gas ist nicht nur teuer erkauft, sondern hat noch andere Folgen: Im Bieterwettstreit um Flüssiggas (LNG) können arme Länder wie Pakistan oder Bangladesch nicht mithalten. Dort wartet man an den LNG-Terminals vergeblich auf Lieferung. Auch hierzulande haben die astronomischen Preise Folgen: Denn die steil steigenden Energiekosten zwingen die weniger Wohlhabenden zur Selbstrationierung durch Sparsamkeit. Außerdem ist es keineswegs sicher, dass die Gasvorräte den Winter über reichen werden. Die gespeicherte Menge entspricht nur 22 Prozent des Verbrauchs von 2021. Selbst wenn man die Energie aus anderen Quellen sowie eine Senkung des Verbrauchs durch Energie-Einsparungen mit einrechnet, könnte es nur gerade so reichen. Und werden die Speicher dabei vollständig entleert, muss man im nächsten Sommer wieder bei null anfangen. Es führt daher kurzfristig kein Weg daran vorbei, alle verfügbaren Energiereserven zu mobilisieren, auch wenn es sich dabei um schmutzige Energieträger wie Kohle handelt, deren Verwendung die Klimakrise vorantreibt. Die Versorgungssicherheit geht vor. Fridays for Future fordern einen Klima-Fonds.

Freitag-online

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Aber wurde bei  Erwähnung von  Clankriminalität nicht immer schon nur bei den Zugewanderten mit Hilfe  einer Lupe nachgesehen ? War es nicht immer eine Deutsche Eigenschaft, die welche im eigenen Schatten stehen geflissentlich zu übersehen? Aber gäbe es für Faeser viel fieser den Blickwinkel auf die eigenen Reihen zu schwenken ? Masken Corona Skandale in Bayern folgte nun auch Thüringen und einmal mehr sahen staatliche Gerichte keine Vorsätze in den Parteien Clans.

In einem aktuellen Lagebericht des Bundesinnenministeriums ist viel von »Clankriminalität« die Rede. Immer wieder finden öffentlichkeitswirksame Großrazzien wegen des Verdachts der „Clankriminalität“ wie diese im August 2020 in Duisburg statt. Sichergestellt werden wie hier meist etwas Bargeld, Cannabis – und einige illegale Spielautomaten in Hinterzimmern von Teestuben.

5.) Pappkamerad orientalischer Gangster

Der Druck auf die organisierte Kriminalität sei »heute so hoch wie noch nie«, lobte Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) am Mittwoch die Arbeit der Ermittlungsbehörden. Gemeinsam mit Holger Münch, dem Präsidenten des Bundeskriminalamts, stellte sie in Berlin das »Bundeslagebild Organisierte Kriminalität« 2021 vor. Besonderes Augenmerk richtete sie auf die sogenannte Clankriminalität. Faeser kündigte an, sie wolle gegen »kriminelle Clans deutlich verschärft vorgehen«. Ein hoher Verfolgungsdruck solle die Botschaft senden: „Der Rechtsstaat lässt sich nicht auf der Nase herumtanzen.“ Insgesamt sind im Lagebild fast 700 Ermittlungsverfahren erfasst, was einem Anstieg um mehr als 17 Prozent gegenüber 2020 entspricht. Davon sind aber nur 34 (4,9 Prozent) unter der Kategorie »Clankriminalität« aufgeführt. Zudem wurden laut dem Bericht viele der Ermittlungsverfahren bereits wieder eingestellt. Faeser zufolge ist der Anstieg vor allem darauf zurückzuführen, dass zahlreiche Daten »kryptierter Kommunikation« ausgewertet werden konnten. So hätten »Informationen aus der 2020 entschlüsselten Kommunikation von Verbrechern über den Anbieter Encrochat zu mehr als einem Viertel aller eingeleiteten Verfahren« im Bereich der organisierten Kriminalität geführt.

ND-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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