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DL – Tagesticker 23.08.2022

Erstellt von DL-Redaktion am Dienstag 23. August 2022

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

Heute in der Auswahl des „Bengels“:  – . –  1.) PRESSEFREIHEIT  – . –  2.) Italien – Kommt es zu einem Rechtsruck?  – . –  3.) Lange her und noch nicht vorbei  4.) Extreme Wetterereignisse zeigen:  – . –  5. ) Lindner-Plakate zu 9-Euro-Ticket gefakt.  –  – . –  DL wünscht allen Leser-Innen eine  gute Unterhaltung.

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Behandelt Eure Politiker endlich so wie sie sich geben und nicht wie sich selber zeigen möchten! Die Schmarotzer aus der Gesellschaft werden nie wieder einen vergleichbaren Job finden. Es sei denn sich wechseln in die USA als Tellerwäscher. Wie gut das der politische Gernegroß keine Schusswaffe mit sich führte.

Thüringer Bürgermeister attackiert Journalisten heftig. Ein Reporter der „Ostthüringer Zeitung“ will einen umstrittenen Bürgermeister auf einem Fest konfrontieren. Doch der attackiert ihn.

1.) PRESSEFREIHEIT

<„text-align: center;“>Der Bürgermeister von Bad Lobenstein hat einen FUNKE-Journalisten angegriffen. Er bedrängte Reporter Peter Hagen, der bei der Attacke zu Fall kam. Politiker sind entsetzt und verurteilen den Angriff scharf  Plötzlich geht Thomas Weigelt los, mit schnellen Schritten, den linken Arm voraus. Der Bürgermeister von Bad Lobenstein drängt den Reporter zurück, drückt gegen das Handy des Journalisten, schubst, immer weiter. Bis der Reporter auf den Pflastersteinboden stürzt. Die Videoaufnahme von dem Handy zeigt nur noch grau, im Hintergrund ist Blasmusik zu hören. Peter Hagen ist Reporter der Ostthüringer Zeitung (OTZ), die auch zur FUNKE Mediengruppe gehört. Er wollte von dem öffentlichen Empfang durch den Bürgermeister auf dem Stadtfest der Kleinstadt in Thüringen berichten, auch Aufnahmen machen. Doch Bürgermeister Weigelt attackierte Hagen, wollte die Aufnahmen mit körperlicher Gewalt unterbinden. Bei dem Sturz wurde der Reporter nach eigenen Angaben leicht verletzt, ein Teil der Kameraausrüstung zerstört. Angriff auf Journalisten: „So etwas geht einfach gar nicht!“. Nach dem Angriff äußerten sich Politiker bestürzt. Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) fand deutliche Worte. „Angst, Einschüchterung und Gewalt dürfen nie Mittel der Auseinandersetzung sein“, sagte Faeser unserer Redaktion. „Der gewaltsame Übergriff in Bad Lobenstein muss vollständig aufgeklärt werden.“

WAZ-online

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Alter schützt vor Torheit nicht! Ein Zeichen wie schön und Sorgenfrei das Leben unter der politischen Narrenfreiheit ist, oder reicht als Aussage die Feststellung das hier auch die Dümmsten ihre Plätzchen finden?

Kandidaten für Wahl in Italien angemeldet – Berlusconi tritt wieder an. In etwas mehr als einem Monat geht es für Italien um die politische Zukunft. In der drittgrößten EU-Volkswirtschaft könnte es zu einem Rechtsruck kommen. Jetzt ist klar, wer kandidiert.

2.) Italien – Kommt es zu einem Rechtsruck?

Gut einen Monat vor der Parlamentswahl in Italien haben die Parteien ihre Kandidatenlisten eingereicht. In einigen Regionen führt das zum Aufeinandertreffen alter Bekannter. In der wirtschaftlich stärksten Region Lombardei treten etwa die Ex-Regierungschefs Matteo Renzi von der Zentrumspartei Italia Viva und Silvio Berlusconi von der konservativen Forza Italia an. Sie tauchen als Kandidaten für den Senat in Rom aber auch auf Listen anderer Regionen auf. Für Berlusconi wäre es die Rückkehr in die kleinere Parlamentskammer, nachdem der 85-Jährige 2013 im Zuge einer Verurteilung wegen Steuerbetrugs dort rausflog. Seine 53 Jahre jüngere Partnerin Marta Fascina kandidiert in der Lombardei, allerdings für die größere Abgeordnetenkammer. Die Menschen in Italien sind nach dem Rücktritt des scheidenden Regierungschefs Mario Draghi aufgerufen, am 25. September ein neues Parlament zu wählen. Das Mitte-Rechts-Bündnis aus den rechtsextremen Fratelli d’Italia, der Lega und Forza Italia, das aktuell in Umfragen führt, baut laut Beobachtern auf alte politische Versprechen, wie mehr Rente und Steuersenkungen. Bleibt es dabei könnte Fratelli-Chefin Giorgia Meloni nach Abmachung mit ihren Koalitionspartnern die erste Ministerpräsidentin Italiens werden. Viele Italiener sind aber noch unentschlossen. Claudio Durigon tritt für die rechte Lega an.

Ostsee-Zeitung-online

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Aber – hat nicht genau so, der Deutsche Michel immer reagiert! Er zog sich die Mütze über den Kopf und wählte Adolf Hitler ! Wer kann in diesem so unpolitischen Land je so viel fressen – um anschließend über mehrere Tage alles wieder hinauszukotzen ? Nach den verlorenen Krieg badet doch jeder Kanzler nur noch in Selbstmitleid, um mit der Hilfe endlich einen Krieg Siegreich beenden zu können.

30 Jahre nach den rassistischen Angriffen in Rostock-Lichtenhagen geht der Kampf um die Erinnerung weiter. Die Opfer gehören in den Vordergrund.

3.) Lange her und noch nicht vorbei

30 Jahre ist es her, dass ein rassistischer Mob die Zentrale Aufnahmestelle für Asylsuchende und ein Wohnheim für vietnamesische Ar­bei­te­r*in­nen in Rostock-Lichtenhagen tagelang angriff und teilweise in Brand steckte. Die Bilder gingen um die Welt, das Entsetzen über die Wut der Angreifer im Rausch saß tief. Rostock-Lichtenhagen ist bis heute mit dem Makel der rassistischen Terrortage im August 1992 belegt. Was vor drei Jahrzehnten geschah, wurde zu Recht als die schlimmsten rassistisch motivierten Attacken der Nachkriegsgeschichte benannt. Und zu Recht kritisieren Zeitzeugen wie der damalige Ausländerbeauftragte Wolfgang Richter, dass die Aufarbeitung der Ereignisse bis heute nicht abgeschlossen ist. Von der Übernahme politischer Verantwortung fehlte und fehlt bis heute jede Spur. Mölln, Solingen, Heidenau, Hanau. Rassistische Anschläge auf Menschen, die fester Bestandteil der deutschen Gesellschaft sind, haben auch nach Rostock-Lichtenhagen nie aufgehört. In den allermeisten Fällen standen die Tä­te­r:in­nen im Vordergrund. Es ging um Ermittlungen, um ihre Beweggründe, um das Scheitern der Integration der Menschen, die nach Deutschland kamen, um hier Zuflucht zu suchen und sich ein neues Leben aufzubauen.

TAZ-online

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Jeder, der es Wissen wollte konnte schon vor mehr als 40 Jahren erfahren, das die Erde auf einen Klimawandel zu steuerte. Nur die Politiker-Innen wollten und wollen es immer noch nicht wissen, da es ihre Gier nach immer mehr zerstört. Brauchten sie nicht nur ihre Scheuklappen von den Augen nehmen, wenn sie sich ohne jeden Plan, sinnenleert um die Welt reisen lassen? 

Wir leben bereits tief im Zeitalter der Klimazerstörung.  Eine groß angelegte Guardian-Analyse wissenschaftlicher Studien belegt, dass die vom Menschen verursachte globale Erwärmung auf dem ganzen Planeten häufigere und tödliche Katastrophen antreibt.

4.) Extreme Wetterereignisse zeigen:

Eine neue Guardian-Analyse macht nicht nur die verheerende Zunahme von extremen Wetterbedingungen deutlich. Menschen auf der ganzen Welt verlieren durch von der Klimakrise verursachte, tödlichere und häufigere Hitzewellen, Überflutungen, Waldfeuer und Dürren ihr Leben oder ihren Lebensunterhalt. Die Analyse hunderter wissenschaftlicher Studien ist die bisher umfassendste Zusammenstellung dieser Art. Sie zeigt eindeutig, wie die enormen Kohlenstoffemissionen der Menschheit das Klima in katastrophale neue Extreme treiben. Mindestens ein Dutzend der schwerwiegendsten Ereignisse – von tödlichen Hitzewellen bis hin zu kochenden Meeren – wären laut der Analyse ohne die vom Menschen verursachte globale Erwärmung praktisch nicht möglich gewesen. Besonders besorgniserregend ist, dass dies alles bei einem Anstieg der Durchschnittstemperatur auf der Erde um nur ein Grad Celsius geschieht. Die Verstärkung extremer Wetterereignisse durch globale Erwärmung erfolgt dabei laut Wissenschaftler:innen mit „erstaunlicher Geschwindigkeit“. „Die Welt verändert sich schnell und es tut uns bereits jetzt weh – das ist die kurze Zusammenfassung“, erklärte Professor Maarten van Aalst, Leiter des International Red Cross Red Crescent Climate Centre. Dabei ist die Welt derzeit auf dem Weg hin zu mindestens 2,5 Grad Celsius Erderwärmung. Basierend auf den bisherigen Erfahrungen würde das noch mehr Tod und Zerstörung bedeuten.

Freitag-online

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Jetzt muss sich sogar der „Staatsschutz“ zu Lindner bemühen ! Ich finde es herrlich wenn ein Staatsschuss für solche einen Nonsens Zeit hat. Mag eine solche Aktion als eine Einladung für den Porsche-Chef sein Lindner als seinen Finanzberater einzustellen ? 

Im öffentlichen Raum hängen Plakate mit Aussagen von Bundesfinanzminister Lindner zur Diskussion um das 9-Euro-Ticket. Sie spielen auf das Faible des FDP-Chefs für Porsche-Sportwagen an und sind gefälscht. Dahinter steckt wohl eine Gruppe, der nun rechtliche Konsequenzen drohen.

5. ) Lindner-Plakate zu 9-Euro-Ticket gefakt. 

Die Polizei hat in Düsseldorf offensichtlich gefälschte Plakate mit einer Aussage von FDP-Chef und Bundesfinanzminister Christian Lindner zum 9-Euro-Ticket sichergestellt. Diese ähneln im Design echten FDP-Plakaten. Der Staatsschutz habe die Ermittlungen übernommen, sagte ein Polizeisprecher in Düsseldorf. Auf dem Plakat wird Lindner im Zusammenhang mit dem 9-Euro-Ticket zitiert mit: „Kein Geld für ÖPNV? Sollen sie doch Porsche fahren“. Die Plakate spielen augenscheinlich auf Christian Lindners Ablehnung von Finanzierungsspielräumen für eine Nachfolgelösung des 9-Euro-Tickets an – in Verbindung mit seiner bekannten Vorliebe für schnelle Sportwagen der Marke Porsche. In der Diskussion um das 9-Euro-Ticket hatte der Bundesfinanzminister deutlich gemacht, dass für eine Nachfolgelösung keine Mittel bereitstünden. Er sei von einer „Gratismentalität à la bedingungsloses Grundeinkommen“ auch im öffentlichen Nahverkehr nicht überzeugt. Zu seiner Hochzeit fuhr der FDP-Politiker hingegen kürzlich mit einem Porsche Targa (oder Tanga) vor. Wenige Wochen zuvor wurden ihm gegenüber Vorwürfe geäußert, eine besondere Nähe zu Porsche-Chef Oliver Blume zu pflegen samt gut genutzten Kommunikationskanälen. Auch Wissler mit Porsche-Anspielung.

NTV-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

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