DEMOKRATISCH – LINKS

                      KRITISCHE INTERNET-ZEITUNG

RENTENANGST

DL – Tagesticker 23.08.2020

Erstellt von DL-Redaktion am Sonntag 23. August 2020

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

*********************************************************

Na, wenn nur noch Gebete helfen können, muss der Faden schon sehr dünn sein ! Oder sein Gott sehr schwach ? Vielleicht wäre die Suche nach einen anderen Gott anzuraten.

Vergiftungssymptome :

1.) „Wir beten für Alexej“

Der russische Oppositionelle Alexej Nawalny ist in der Berliner Charité eingetroffen. Seine Mitstreiter sind erleichtert. Den russischen Medizinern misstrauen sie. Der an Vergiftungssymptomen leidende russische Oppositionelle Alexej Nawalny ist in Berlin angekommen. Ein von der Organisation Cinema for Peace organisiertes Rettungsflugzeug mit deutschen Ärzten landete am Morgen auf dem Berliner Flughafen Tegel. In einem Konvoi aus Polizeifahrzeugen wurde Nawalny begleitet von seiner Frau in die Berliner Charité gebracht. Er befinde sich noch immer im Koma, sein Zustand sei stabil, teilte das Krankenhaus mit. Details waren noch nicht bekannt.  Der Verlegung Nawalnys nach Berlin waren dramatische Stunden in Russland vorausgegangen. Der 44 Jahre alte Politiker war bereits am Donnerstag in ein Krankenhaus im sibirischen Omsk gebracht worden. Nachdem sie zunächst grünes Licht gegeben hatten, erklärten die Mediziner, Nawalny sei nicht transportfähig. Daher könne dem Wunsch der Angehörigen, ihn auszufliegen, nicht entsprochen werden. Erst nach großem internationalen Druck – sowohl von Bundeskanzlerin Kanzlerin Angela Merkel (CDU) als auch Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron – durfte Nawalny ausgeflogen werden.  „Wir beten alle dafür, dass Alexej stark genug ist, um sich zu erholen“, sagt Nikita Kulatschenkow, ein Mitstreiter Nawalnys, ZEIT ONLINE. Kulatschenkow arbeitet seit 2013 für Nawalnys Stiftung Fonds zum Kampf gegen die Korruption. Warum sich das Team für eine Verlegung nach Deutschland stark gemacht hatte, begründete er einerseits mit der „guten medizinischen Versorgung in Deutschland“ und dem Misstrauen gegenüber russischen Gesundheitseinrichtungen. „Die russischen Ärzte machen das, was ihnen der Geheimdienst sagt“, erklärt Kulatschenkow, der selbst seit 2015 aus Sicherheitsgründen in Litauen lebt. Derweil teilten die russischen Ärzte mit, dass sie „keine Giftspuren im Organismus“ Nawalnys gefunden hätten. Nawalny, der an Bord eines Passagierflugzeuges zusammengebrochen war, galt als kerngesund.

Zeit-online

*********************************************************

Reichen gezeigte Personen nicht aus um Horrorvisionen zu wecken ?

Im rot-rot-grünen Bereich

2.) Koalitionsoptionen

Bei SPD und Linken sind zumindest die Parteispitzen sehr offen für ein Linksbündnis. Die Grünen zieht es eher in die Mitte. Ein Bündnis mit Grünen und Linken im Bund erwägt die SPD nicht erst, seitdem sich Parteichefin Saskia Esken im ARD-Sommerinterview dazu geäußert hat. Ihrer Auffassung nach braucht es ein progressives Bündnis, um mehr durchsetzen zu können als das, was in der großen Koalition bisher drin war. Die Zusammenarbeit mit der Linkspartei bezeichnete sie als „möglich und denkbar“. Dies gilt, streng genommen, seit 2013. Auf ihrem Leipziger Parteitag, längst auf dem Weg in die große Koalition, beschlossen die Sozialdemokraten damals: „Für die Zukunft schließen wir keine Koalition (mit Ausnahme von rechtspopulistischen oder -extremen Parteien) grundsätzlich aus.“ Zudem schrieben sie drei Bedingungen fest: Es müsse eine „stabile und verlässliche parlamentarische Mehrheit“ vorhanden sein. Der Koalitionsvertrag müsse „verbindlich und finanzierbar“ sein. Es müsse eine „verantwortungsvolle Europa- und Außenpolitik im Rahmen unserer internationalen Verpflichtungen“ gewährleistet sein. Nur dürfte es am Ende nicht allein die SPD sein, die die Bedingungen diktiert. Meinungsforscher sehen die Grünen fast durchgehend vor der SPD. Bliebe das so, müsste die Koalition am Ende selbstredend Grün-Rot-Rot heißen. Feststellen lässt sich schon jetzt: Zwischen Grünen und SPD dürfte es keine unüberwindlichen Differenzen geben, mit den Linken könnte es schwierig werden, wenn es denn je so weit kommt. SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz gibt sich zurückhaltend. „Wer regieren will, muss auch regierungsfähig sein“, sagt er.

Suedeutsche-Zeitung

*********************************************************

Aber – war es nicht immer die Aufgaben des Volkes seinen staatlich Subventionierten Betriebe für die Erledigung ihrer Volksdienste zu danken ? Gleichwohl wie bei den Behördlichen Sesseldrückern auch ? Säßen  diese nicht alle, welche für eine Arbeit in der privaten Wirtschaft nicht qualifiziert genug sind, als Parteigenossen-Innen vor den Hatz 4 Büros und bettelten um staatliche Unterstützung ? 

Ärger mit Servicetelefon und Umbuchungen :

3.) Danke für nichts, Deutsche Bahn

Mit der Deutschen Bahn das Klima retten ist schwer: Warum unser Autor stundenlang am Servicetelefon warten und trotz Onlineticket ins Reisezentrum musste. Kollege L. provoziert mich Öko-Redakteur gern, indem er bei Facebook seinen mit Billigfleisch vollgepackten Grill postet. Der Mann ist aber ein netter und eigentlich auch vernünftiger Mensch. Wenn ich schreibe, dass man aus Klimaschutzgründen lieber die Bahn als das Flugzeug nehmen sollte, dann denkt er darüber nach. Doch nach dem, was ich mit der Deutschen Bahn AG bei meinem Frankreich-Urlaub erlebt habe, grübele ich doch, ob ich den Konzern noch empfehlen kann. Wochenlang war bei bahn.de der gewünschte Zug von Karlsruhe nach Paris zunächst als buchbar angezeigt. Wenn man dann aber zuschlagen wollte und mühselig alle Daten eingegeben hatte, klappte das nicht – weil die Sitzplätze sich noch nicht reservieren ließen, das aber in Fernzügen nach Frankreich obligatorisch ist. Erst nach diversen Nachfragen schaffte es die Bahn, dieses Problem in der Fahrplanübersicht anzuzeigen. Und erst nach x weiteren Versuchen konnte ich buchen. Ist schon mühseliger als bei Easyjet. Eine Woche vor Abfahrt schickte die Bahn mir eine Mail, dass sich „Fahrplanänderungen ergeben“ hätten. Doch die waren im Reiseplan zu meinem Onlineticket in der Bahn-App „DB Navigator“ nicht zu erkennen. Bei der Servicenummer der Bahn hörte ich dann nur DB-Mitarbeiter, die sich unterhielten, aber nicht bei mir meldeten und schließlich die Verbindung kappten. Zweiter Versuch: Eine Mitarbeiterin stellt mich durch zu den für Auslandsfahrten zuständigen Kollegen.

TAZ

*********************************************************

So sieht ein Drecksstaat aus. Erst wenn sich Politiker-Innen samt ihrem Personal auf den gleichen Level stellen, darf in einen solchen Land von Gerechtigkeit geredet werden. Bis dahin gilt: „Nur die dümmsten Kälber, wählen sich ihre Metzger selber aus !“ Hört sich dieses nach Oberlehrer an ?

Nicht mal Hälfte der Rentner kriegt 1000 Euro – Beamte kassieren Mehrfaches

4.) Auskunft der Bundesregierung

Zwischen gesetzlichen Renten und Beamtenpensionen besteht eine tiefe Kluft. Das hat die Bundesregierung offiziell eingeräumt. Fast fünf Millionen Rentner müssen mit weniger als 500 Euro im Monat auskommen. Dagegen hat die Mehrzahl der ehemaligen Bundesbeamten monatlich mehr als 2000 Euro zur Verfügung. Mit 56,2 Prozent liegt mehr als jede zweite gesetzliche Rente unter 1000 Euro. Das antwortete die Bundesregierung auf eine Anfrage der der Linken-Bundestagsfraktion, die dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) vorliegt.65 Prozent der Ex-Bundesbeamten kommt auf mehr als 2000 Euro pro Monat. Fast ein Viertel der Rentner (23,8 Prozent) – das sind fast fünf Millionen Menschen – bekommt laut den Angaben der Regierung sogar weniger als 500 Euro aus der gesetzlichen Versicherung. Im Vergleich dazu liegen nahezu zwei Drittel der Pensionen von Bundesbeamten (65,2 Prozent) oberhalb von 2000 Euro.

Focus

*********************************************************

Statt – Wie es der Aufgabe einer Opposition im Bund würdig wäre, die Unterschiede auszuarbeiten und entsprechend hervorzuheben – folgen alle dem Chorgesang der Regierung ? Kann man damit seinen Anspruch an Linker Politik, gerecht werden ?

Landesparteitag: Soziale Infrastruktur und öffentliche Daseinsvorsorge sollen für die Zukunft abgesichert werden.

5.) Berliner Linke macht sich krisenfest

Am Eingang zum Veranstaltungssaal des Berliner Hotels Estrel grüßt von einem Plakat ein Rotarmist: »Auch Du hältst Abstand Genoss*in!« steht darauf. Die Berliner Linkspartei ist die erste Partei in der Stadt, die sich nach Ausbruch der Pandemie zu einem Landesparteitag trifft – dafür wurde ein Abstands- und Hygienekonzept entwickelt, nur am Platz dürfen die Delegierten und Gäste ihre Mund-Nasen-Masken abnehmen. Der Saal in Neukölln bietet auch entsprechend die Möglichkeit, die nötigen Abstände einzuhalten. Überhaupt spielen die Auswirkungen der Coronakrise und ihre krassen sozialen Folgen einen wichtigen Schwerpunkt auf dem Parteitag, der zugleich auch Auftakt zu den Vorbereitungen für die Abgeordnetenhauswahlen im kommenden Jahr ist. »Es ist sehr schön, Euch alle live und in Farbe zu sehen«, erklärte Katina Schubert zu Beginn der Versammlung. Aus Sicht der Landesvorsitzenden verschärft die Coronakrise die sozialen Ungleichheiten. »Durch Corona haben auch alle gemerkt, wie wichtig ein funktionierendes Gesundheitswesen ist«, so Schubert. Angesichts der bevorstehenden massiven Verteilungskämpfe würden sich für die Linke und ihre Politik »Möglichkeitsfenster« eröffnen. Die Berliner Linke will die öffentliche Daseinsvorsorge stärken und sich für einen neuen »Green-New-Deal« einsetzen. »Wir müssen nichts weniger als den Kapitalismus an die Ketten legen – und dann überwinden«, sagte Schubert. Vizesenatschef Klaus Lederer sprach in seiner Rede mit Blick auf das zurückliegende halbe Pandemiejahr von dem »intensivsten« seines Lebens. »Wir reagieren mit unseren Koalitionspartnern in einer Pandemie-Situation.« Rot-Rot-Grün sei seinem Anspruch in der Coronakrise gerecht geworden, etwas als es seine schnellen Soforthilfen aufgelegt habe. »Es braucht eine krisenfeste Daseinsvorsorge und eine Stärkung des Öffentlichen«, betonte Lederer, der auch Kultursenator Berlins ist.

ND

*********************************************************

Es war immer ein Problem die richtigen Ausbilder zu finden ! Hätten Uniformierte das zielen erlernt, wär ein Schuss in den Arm wohl ausreichend gewesen – den Krakeler ruhig zu stellen ?

Polizei im US-Bundesstaat Louisiana erschießt Schwarzen Mann

6.) „Mehr als zehn Mal geschossen“

Der Mann soll ein Messer bei sich getragen haben. Er floh im Schritttempo – dann trafen ihn nahezu ein Dutzend Schüsse. Polizisten im südlichen US-Bundesstaat Louisiana haben einen fliehenden Schwarzen Verdächtigen erschossen, der nach Polizeiangaben mit einem Messer bewaffnet war. Die Beamten in der Stadt Lafayette hätten zunächst erfolglos Taser eingesetzt, um Treyford P. zu stoppen, erklärte die Polizei des Bundesstaats am Samstag. Beamte hätten dann das Feuer eröffnet, als der 31-Jährige in einen kleinen Supermarkt fliehen wollte, hieß es weiter. Die Polizisten seien am Freitagabend an den Tatort gerufen worden, weil es dort eine „Störung“ mit einem Mann gegeben habe, der mit einem Messer bewaffnet gewesen sei, erklärte die Polizei. Die Beamten versuchten, den 31-Jährigen festzunehmen, dieser floh aber zu Fuß, wie es weiter hieß. Die Polizei machte keine Angaben zur Zahl der gefeuerten Schüsse. Der Verdächtige sei nach dem Zwischenfall in einem Krankenhaus für tot erklärt worden, hieß es. Örtliche Medienberichte sprachen von etwa einem Dutzend Schüssen.

Tagesspiegel

*********************************************************

Ein Sonntäglicher Nachhilfe – Unterricht für „Möchte – Gern – Politiker“

Geheime Hersteller-Absprachen:

7.) Darum sind Reifen immer unten platt

Der Verdacht ist ungeheuerlich: Manipulieren Reifenhersteller im großen Stil ihre Produkte, damit sie früher kaputt gehen? Das geht aus Informationen hervor, die anonyme Branchen-Insider dem Postillon zugespielt haben. Demnach soll die Unterseite von Reifen bereits ab Werk als Schwachstelle konzipiert sein („Geplante Obsoleszenz“). „Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum Reifen bei einer Panne praktisch immer unten platt werden“, erklärt Simon B. (Name von der Redaktion geändert), der für einen internationalen Hersteller in der Reifenentwicklung tätig ist. „Das liegt daran, dass an der Unterseite winzige Sollbruchstellen eingebaut sind, die – je nach Fahrintensität – irgendwann zu einer Reifenpanne führen.“ Dokumente, die dem Postillon während der Recherche zugespielt wurden, deuten zudem darauf hin, dass Reifenhersteller bereits seit den 1940er-Jahren imstande sind, Reifen zu produzieren, die mindestens 300 Jahre lang halten. Gut für den Konsumenten, schlecht für die Reifenindustrie. Demnach trafen sich daher im Jahre 1948 die Chefs der sieben größten Produzenten („Big Tire“) im französischen Clermont-Ferrand und einigten sich auf eine neue Reifengeneration mit der entsprechenden Schwachstelle:

Postillon

********************************************************* 

Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

——————————————————————————————————————

Grafikquellen          :        DL / privat – Wikimedia

Kommentar schreiben

XHTML: Sie können diese Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>