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RENTENANGST

DL – Tagesticker 23.07.2022

Erstellt von DL-Redaktion am Samstag 23. Juli 2022

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

Heute in der Auswahl des „Bengels“:  – . –  1.) US-WAHLEN 2024  – . –  2.) Holocaust-Gedenktag  – . –  3.) Der lange SPD-Weg zu sich selbst  – . –  4.) Ein Nazi-Soldat weniger auf freiem Fuß  – . –  5.) „Aktion Klabautermann“  – . –  DL wünscht allen Leser-Innen eine  gute Unterhaltung.

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Waren nicht ein „WIR und ein UNSER“ eine der am meisten benutzten Worte, welche dem Volk nach 2004 aus der CDU aus Mangel des politischen Verständnis zur Verdauung vorgeworfen wurden? Als geistige Überlieferung und Erklärung der ehemaligen SED Mitgliedschaft?  Niemand aber rief in diesem Land zur Erstürmung der „Schein-Demokratischen“ Trutzbirg der Politiker-Innen auf!

„Wir werden unser Weißes Haus zurückerobern“: Trump heizt Spekulationen um Präsidentschaftskandidatur an.

1.) US-WAHLEN 2024

Tritt er 2024 an? Donald Trump hat bislang eine erneute Kandidatur für das Amt des US-Präsidenten nicht verneint – aber auch nicht bejaht. Stattdessen spielt er mit den Spekulationen, zuletzt in Arizona. Ex-Präsident Donald Trump hat bei einer Wahlkampfveranstaltung im US-Bundesstaat Arizona erneut Spekulationen über eine mögliche Kandidatur bei der Präsidentschaftswahl 2024 befeuert. „Vielleicht müssen wir es noch einmal tun“, sagte Trump vor Anhängern am späten Freitagabend (Ortszeit), nachdem er über seinen Wahlsieg 2016 gesprochen und erneut behauptet hatte, er habe auch die Wahl 2020 gewonnen. Der Republikaner weigert sich bis heute, seine Niederlage gegen US-Präsident Joe Biden einzugestehen. Trump trat in Prescott Valley, Arizona, auf, um die republikanische Kandidatin Kari Lake im Rennen um das Gouverneursamt zu unterstützen. Mit Blick auf die die Kongresswahl im Herbst und die Präsidentschaftswahl 2024 sagte Trump: „Wir werden den Senat zurückerobern. Wir werden Amerika zurückerobern, und 2024 werden wir vor allem unser schönes, prächtiges Weißes Haus zurückerobern.“ Lake sagte an Trump gerichtet: “ Für’s Protokoll: Ich glaube, dass dieser ‚Superman‘ zurückkommt. Hoffentlich kommt er bald zurück.“  Donald Trump kokettiert – und bekommt Konkurrenz von Ex-Vize Pence.

Stern-online

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Morgen – Morgen, nur nicht Heute, sagten immer faule Leute ! Diese Welt geht an der überheblichen Faulheit der Politiker-Innen zugrunde! Nach einem Zeitraum von fünf Jahren kommt die Einsicht auf Erkenntnis – einer geistigen Sensation gleich. 

Bundestag will 2023 erstmals queeren NS-Opfern gedenken.

2.) Holocaust-Gedenktag

NS-Opfer, die wegen ihrer sexuellen und geschlechtlichen Identität ermordet wurden, stehen beim Gedenktag im kommenden Jahr im Fokus. Eine Petition liegt seit 2018 vor. Der Bundestag wird im kommenden Jahr am Holocaust-Gedenktag erstmals auch queeren NS-Opfern gedenken. „Tatsächlich werden wir am 27. Januar 2023 bei der Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus die Menschen in den Mittelpunkt stellen, die aufgrund ihrer sexuellen und geschlechtlichen Identität verfolgt, inhaftiert und ermordet wurden“, sagte Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (SPD) dem Tagesspiegel. Das habe das Präsidium bereits einstimmig beschlossen. Ein offizielles Bundestagsgedenken an die NS-Opfer, die aufgrund ihrer sexuellen und geschlechtlichen Identität verfolgt und ermordet wurden, wird seit mehreren Jahren gefordert, eine entsprechende Petition von Unterzeichnern aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Opferverbänden liegt seit 2018 vor. Bisher war das Bundestagspräsidium darauf nicht eingegangen.

Zeit-online

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Vermag denn wirklich nur noch die Bahn langsamer zu Denken , als die Politik, welch dafür auch noch horrende Gelder kassiert? Wie sang doch einst der Hesse Ernst ( das N. Wort lassen wir aus) „Heile, Heile Gänschen es wird bald wieder gut“. Jetzt sagen bitte Niemand – mit der SPD niemals, da dort keine Katzen wackeln – sondern Schweine!

Die SPD und das Bürgergeld. Die SPD hat Eckpunkte für ein Bürgergeld vorgestellt. Konsequent umgesetzt könnte es viel Gutes bringen – und die Genossen mit ihren Idealen versöhnen.

3.) Der lange Weg zu sich selbst

Mitten in der Sommerpause hat die SPD eine kleine Zeitenwende eingeleitet. Am Mittwoch stellte Arbeits- und Sozialminister Hubertus Heil seine Eckpunkte für die Einführung des Bürgergelds vor: Die SPD will tatsächlich Schluss mit dem entwürdigenden Hartz-IV-System machen und einen Paradigmenwechsel vom Fordern zum Fördern vollziehen. Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands ist in ihrer über 150-jährigen Geschichte stark geworden, weil sie an der Seite der Menschen für deren Würde und für soziale Garantien kämpfte. Als Gerhard Schröder 2003 die Agenda 2010 ankündigte, da verabschiedete sich die SPD aus dieser Rolle. Die Genossin wurde zur Antreiberin. Das System Hartz IV machte Schluss mit der Sicherung des Lebensstandards, es zwang die Emp­fän­ge­r:in­nen, jeden Bullshit-Job anzunehmen. Parallel dazu, baute die damalige rot-grüne Regierung Ar­beit­neh­me­r:in­nen­rech­te ab, lockerte den Kündigungsschutz, weitete Leiharbeit aus und schuf so den größten Niedriglohnsektor Europas. Irgendwohin mussten die über 4 Millionen Arbeitslosen ja vermittelt werden. Die Folgen waren dramatisch – nicht nur für die SPD, die seither mit Wäh­le­r:in­nen­schwund ringt – sondern auch für die Gesellschaft. Die Leistungsgesellschaft, in der es „kein Recht auf Faulheit“ gebe, wie Schröder damals formulierte, fraß sich auch in die Demokratie und schuf einen Nährboden für rechte Parteien. Denn der Glaube an Leistung liefere keine Basis für Solidarität, so der politische Philosoph Michael J. Sandel, der den Aufstieg der Rechten analysierte. Vertrauen statt Verwirrung, Qualifizierung vor Vermittlung.

TAZ-online

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Sei es nun Rechts oder Links – ist es nicht eine staatliche Uniform welche immer nach Mord und Totschlag stinkt ? Kein Zivildenkender Mensch würde sich einer Uniform verkaufen!

Der rechtsextreme Bundeswehroffizier Franco Albrecht wurde verurteilt. Franco A. wurde verurteilt, weil er Terroranschläge geplant haben soll. Jahrelang hatte er als Offizier der Bundeswehr offen rechtsextreme Ansichten vertreten und sich ungestört mit anderen Preppern und Rechtsextremen vernetzen können.

4.) Ein Nazi-Soldat weniger auf freiem Fuß

Seit 2017 beschäftigt »Franco A.« nun schon die deutschen Medien. Am Freitag vergangener Woche wurde der Oberleutnant der Bundeswehr Franco Albrecht endlich verurteilt: Fünfeinhalb Jahre Freiheitsstrafe wegen Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat, unerlaubten Waffenbesitzes und Betrugs. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Das Gericht war überzeugt von Albrechts »völkisch-nationalistischer, rassistischer und demokratiefeindlicher Einstellung«. Diese habe sich in privaten Notizen, Audiodateien, aber auch seiner 2013 verfassten Masterarbeit und etlichen Einlassungen während des Pro­zesses gezeigt – und dem Besitz von »Nazi-Devotionalien«. Der Prozess hatte am 20. Mai 2021 vor dem Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main (OLG) begonnen. Dasselbe Gericht hatte 2018 zunächst die Eröffnung des Hauptverfahrens mit der Begründung abgelehnt, Albrecht zeige keine An­zeichen einer »festen Entschlossenheit« zum Begehen der Taten. Erst durch eine Beschwerde der Bundesanwaltschaft beim Bundesgerichtshof war die Anklage zugelassen und das Verfahren er­öffnet worden. Einem Zeugen zufolge hat Franco Albrecht behauptet, die Ankunft Geflüch­teter in Deutschland sei von »Zio­nis­ten und Amerikanern« gesteuert wor­­­­­­den als Rache für den Zweiten Weltkrieg. Der 32jährige Bundeswehrsoldat war 2017 in Wien verhaftet worden, als er eine auf einer Flughafentoilette versteckte Pistole abholen wollte. Bei anschließenden Hausdurchsuchungen bei Albrecht und seinem Freund Mathias F. fand die Polizei Sprengstoff, Waffen und Munition. Durch Datenabgleich der Fingerabdrücke kam zudem heraus, dass Albrecht sich eine zweite Identität als der syrische Flüchtling »David Benjamin« zugelegt und erfolgreich Asyl beantragt hatte. Er lebte damals zeitweise sowohl in Flüchtlingsunterkünften in Bayern, als auch in der Kaserne der Deutsch-Französischen ­Brigade in Illkirch-Graffenstaden im Elsass.

Jungle.world-online

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Wer könnte denn schon so verrückt sein, die Deutschen Gespenster entführen zu wollen ? An und Für sich doch nur Leute welche sich schon vor langen Zeiten zu diesen sich selbst als Hirngespinsten gesellten. 

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Verhinderter Entführer von Karl Lauterbach gesteht Umsturzpläne. Sven B. ist einer der Männer, die planten, Karl Lauterbach zu entführen. Nun äußert er sich zu den Absichten von ihm und seiner Gruppierung.

5.) „Aktion Klabautermann“

Mitte April wurde eine Gruppierung entlarvt, die Anschläge auf Stromleitungen und Umspannwerke plante. Im Anschluss planten sie die „Aktion Klabautermann“ durchzuführen, die die Entführung des Gesundheitsministers Karl Lauterbach vorsah. Einer der verhafteten Männer, Sven B, hat nun gestanden, wie der Spiegel am Freitag (22. Juli) unter Berufung auf den Verteidiger des Mannes berichtet. Nach den ersten zwei Schritten des Plans habe ein politischer Umsturz folgen sollen. Es sei geplant gewesen, einen Doppelgänger des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier (SPD), des Kanzlers Olaf Scholz (SPD) oder eines anderen prominenten Politikers auftreten zu lassen. Die Bevölkerung habe durch einen bundesweiten Stromausfall von der Medienberichterstattung abgeschnitten werden sollen. Als Motiv seines Mandanten nannte der Verteidiger Unzufriedenheit mit der Politik und den Corona-Maßnahmen. Deutsche Regierung umstürzen: Mitstreiter von „Aktion Klabautermann“ äußert sich über ihren Plan. Die Bundesanwaltschaft äußerte sich auf Anfrage nicht dazu. Sven B. und drei mutmaßliche Mitstreiter sitzen seit Mitte April in Untersuchungshaft. Wenig später hatte die Karlsruher Behörde die Ermittlungen übernommen. Sie hält die Gruppe für eine terroristische Vereinigung. Dreien der Männer werfen die Ermittler vor, eine schwere staatsgefährdende Gewalttat vorbereitet zu haben. Zwei sollen versucht haben, sich an einem Verbrechen zu beteiligen.

FR-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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Grafikquellen          :

Oben     —   DL / privat – Wikimedia  

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Unten     —   Karl Lauterbach in der WDR-Sendung „Maischberger“ am 2019-04-10

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