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DL – Tagesticker 22.05.2022

Erstellt von DL-Redaktion am Sonntag 22. Mai 2022

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

Heute in der Auswahl des „Bengels“:   – . –   1.) Affenpocken für faule Socken?  – . – 2.) Gregor Gysi plant Initiative zur Rettung der Linken  – . –   3.) SPD – Das S steht für Sabotage  – . –   4.) Corona:  Freiheit versus Sicherheit  – . –  5,) Wissler – „Lage ernst, aber nicht aussichtslos“ – . –  DL wünscht allen Lesern eine  gute Unterhaltung.

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Nun kommen die Affenpocken nach Berlin, welche wohl von den polzischen Kannibalen angelockt wurden, im einen Abschied aus der Corona zu erleichtern. Jetzt folgt die vierte Impfung und dann die Fünfte usw. bis niemand mehr von den Pimpfen übrig bleibt. Aber – es ist ein Gewinn für die Wirtschaft. Das RIK marschiert natürlich wieder Seit an Seit – da ohne Experten kein Politiker-In laufen kann.

Was uns die Affenpocken über eine engstirnige Corona-Politik sagen

1.) Affenpocken für faule Socken ?

Die Booster-Republik Deutschland debattiert über Corona-Impfung Nummer drei, vier, fünf. In armen Ländern ist kaum jemand vor dem Virus geschützt – mit Folgen. Die Corona-Pandemie ist noch nicht vorbei, da hat schon die nächste Infektionswelle Europa erreicht: Affenpocken haben sich offenbar seit einiger Zeit unbemerkt in westlichen Ländern verbreitet und nun auch Berlin erreicht. Die Erkrankung geht von einem Virus aus. Sie kam bisher vor allem in West- und Zentralafrika vor. Anders als der Name vermuten lässt, kursiert der Erreger unter Hörnchen und Nagern, kann aber auf den Menschen überspringen. Selbst wenn die bisherigen Erfahrungen mit Affenpocken dafür sprechen, dass sie mildere Symptome hervorrufen als etwa Sars-Cov-2, reagieren die Menschen hierzulande auf deren Ankunft ähnlich: überrascht, verunsichert, weil wieder ein scheinbar neues Virus auf dem Vormarsch ist. Der Erreger hat das Zeug zum Aufreger. Doch die westliche Welt wird sich an derartige Szenarien gewöhnen müssen. Sie hat gelernt, von einem vernetzten Planeten zu profitieren, lässt andernorts günstig produzieren und exportiert in alle Winkel dieser Erde. Was zu ihrem Vorteil funktioniert, bringt ihr auch Nachteile. Dazu gehören Viren, die sich flächendeckend verbreiten. Es gilt daher einen Widerspruch aufzulösen: Gesundheit gibt es nur global. Doch noch immer wird Gesundheitspolitik  weitgehend national gedacht. In Deutschland zum Beispiel schwört Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) die Bevölkerung auf einen heißen Herbst ein, prophezeit Coronas Comeback, eine Rückkehr mit Macht. Er sieht die Gesellschaft gar durch ein Killervirus bedroht, setzt auf Impfungen.

Berliner-Zeitung-online

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Da wird sich jetzt aber manch Eine/r  voller Verwunderung die müden Augen reiben und mit angespannten Erwartungen  darauf warten, was er für Medikamente aus seinen „Notarzt-Koffer“ hervorzaubert?

Gregor Gysi, der frühere Vorsitzende der Linken im Bundestag, möchte mit einer Initiative seine Partei retten.

2.) Gregor Gysi plant Initiative zur Rettung der Linken

Laut dem 74-Jährigen sei eine inhaltliche und personelle Erneuerung nötig. Der frühere Vorsitzende der Linken im Bundestag, Gregor Gysi, plant eine Initiative zur Rettung seiner Partei. Nötig sei eine inhaltliche und personelle Erneuerung, sagte Gysi der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Der 74-Jährige schloss eine eigene Kandidatur als Partei- oder Fraktionschef zwar aus. Doch sagte er auch: „Ich lasse keine Partei in der Krise im Stich.“ Er übernehme „ohne Funktion eine gewisse Verantwortung“. Die Linke steckt nach sehr schlechten Ergebnissen bei der Bundestagswahl und den jüngsten Landtagswahlen im Saarland, in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen nach Gysis Einschätzung in einer Existenzkrise. Gysi: Positionen zu Themen nach außen vertreten. „Wir müssen unsere Positionen zu zentralen Themen bestimmen und gemeinsam nach außen vertreten“, betonte Gysi. „Dazu gehören für mich die Friedenspolitik, soziale Gerechtigkeit und gute Arbeit, die Ostidentität und die Verbindung von ökologischer Nachhaltigkeit mit sozialer Absicherung sowie die Gleichstellung von Frau und Mann.“

Stuttgarter-Zeitung-online

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Ihr wahres Gesicht zeigen Politiker-Innen immer erst nach dem sie gewählt wurden. Oder kann sich Irgendjemand erinnern das jemals, was vor den Wahlen versprochen wurde, auf irgendeiner Ebene, nach den Wahlen auch eigehalten wurde? Die Volksverarscher-Innen haben sich ihr System perfekt auf den Leib geschrieben, um an der Macht zu bleiben! Ganz egal in welcher Partei auch immer. Oben steht immer der/die politische Betrüger-In !

Die SPD und die Enteignungs-Initiative:

3.) Das S steht für Sabotage

Die SPD sabotiert erneut das Volksbegehren Deutsche Wohnen enteignen. Die Enteignungskommission arbeitet nicht wie abgesprochen. Kaum jemanden lässt die SPD so zuverlässig im Stich wie die Mieter*innen. In Berlin gehen die Sozialdemokraten sogar noch einen Schritt weiter: Hier sabotieren sie aktiv seit längerem das erfolgreiche Volksbegehren Deutsche Wohnen und Co. enteignen. Die Vorsitzende der Enteignungskommission, Herta Däubler-Gmelin (SPD), pfeift offenbar auf beschlossene Kompromisse, will Sitzungen geheim durchführen und die Initiative so gut es geht raushalten. Die ehemalige Bundesjustizministerin will lieber über Alternativen zur Vergesellschaftung reden und in dem Gremium selbst mit abstimmen, obwohl das Gegenteil vereinbart war. Einschreiten dagegen müsste Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel (auch SPD). Dass er das nicht machen wird, ist absehbar. In historischer Perspektive könnte man mittlerweile denken, das S in SPD stehe für Sabotage. Nachdem die SPD (zusammen mit der Linken) in den 2000er-Jahren unter Finanzsenator Thilo Sarrazin öffentliche Wohnungen und Sozialbauten reihenweise verscherbelt und dabei nebenbei heutige Aktienunternehmen wie Vonovia aufgeblasen hat, verhinderte die Partei jahrelang im Bund zusammen mit der CDU wirksamen Schutz vor Mietpreissteigerungen. In Berlin kümmerte sich der ehemals für Inneres und mittlerweile für Stadtentwicklung und Bauen zuständige Senator Geisel darum, die Rechtsprüfung des Volksbegehrens Deutsche Wohnen und Co. enteignen möglichst lange hinaus zu zögern. Die juristisch nicht allzu strittige Frage, ob das Volksbegehren zulässig sei, bestätigte die Behörde erst nach unfassbaren 441 Tagen – und einer Klage der Initiative.

TAZ-online

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Auch die Selbsternannten Experten sind als Berater der Nichts-Wissenden Politiker-Innen im Nachhinein Schlauer als jemals zuvor.! Aus der Gesellschaft ist nun einmal mehr der Spruch zu hören: „Drum prüfe wer die Politik berät –  ob er nicht einmal alleine brät ? Kein Feuer ist heißer, denn Dümmer geht Nümmer ? Nur der welcher hat – braucht das soziale Denken nicht.

Das Kerndilemma der Pandemiepolitik

4.) Corona: Freiheit versus Sicherheit

Wie viele Linke befürwortete der Armutsforscher Christoph Butterwegge die Pandemie-Politik der Bundesregierung. Jetzt übt er Kritik an den sozialen Folgen. Der Ukraine-Krieg hat Corona aus den Schlagzeilen vertrieben. Inzidenzen, Hospitalisierungsraten, selbst Todeszahlen werden nur noch als Randnotiz gemeldet. Ein kleines Gedankenexperiment: Wäre es anders gewesen, wenn der Einmarsch der russischen Armee früher begonnen hätte, etwa im Dezember, mitten in der Debatte um die angeblich „viel gefährlichere“ Omikron-Variante? Das abflauende Interesse der Medien –und auch ihres Publikums – ist problematisch. Denn der kritische Blick zurück fehlt weitgehend. Eine von der Bundesregierung eingesetzte Expertenkommission soll jetzt die deutsche Pandemie-Politik analysieren. Die wichtigsten Dauerwarner der vergangenen zwei Jahre aber bremsen. Christian Drosten hat an Selbstkritik offensichtlich kein Interesse und hat sich aus dem Gremium bereits zurückgezogen. Gesundheitsminister Karl Lauterbach verlängerte kürzlich die Frist für die Vorlage der geplanten Evaluation, die eigentlich Ende Juni fertig sein sollte. Der Politikwissenschaftler Christoph Butterwegge konzentriert sich in seiner Rückschau auf ökonomische und soziale Auswirkungen. Wie im Brennglas seien Schieflagen sichtbarer, es sei aber zu wenig dagegen unternommen worden. Der emeritierte Kölner Professor neigt in seinen Publikationen dazu, jedes Thema auf eine vom „Neoliberalismus“ verursachte Spaltung der Gesellschaft zu reduzieren. Bei der Analyse der Pandemiebekämpfung greift das zu kurz: Die Polarisierung entwickelte sich in der Corona-Krise eben nicht nach traditionellem Schema.

Der Freitag-online

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Stand nicht immer die Geburtsstunde der Politik, für das stetige Aufkommen ihrer politischen Fieslinge innerhalb der Gesellschaften dieses Planeten ?

Janine Wissler kandidiert erneut für Linken-Vorsitz

5.) Wissler – „Lage ernst, aber nicht aussichtslos“

Janine Wissler will Linken-Chefin bleiben. Sie sieht trotz der Krise der Partei Chancen, künftig wieder gute Wahlergebnisse einzufahren. Janine Wissler will Vorsitzende der Linkspartei bleiben. Sie wolle mit einer erneuten Kandidatur auf dem Parteitag Ende Juni einen Beitrag zur Erneuerung der Linken leisten, sagte Wissler am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatte die „Tagesschau“ über den geplanten Wiederantritt der Linken-Chefin berichtet. „Ich bin sehr gerne Parteivorsitzende und habe noch einiges vor“, sagte Wissler weiter der dpa. Es gebe „sowohl das Potenzial als auch den Bedarf nach einer linken Partei“, betonte sie. „Wir haben es selbst in der Hand und ich möchte mit der erneuten Kandidatur meinen Beitrag leisten.“ Ende Juni soll auf einem Bundesparteitag in Erfurt die komplette Parteispitze neu gewählt werden. Die Entscheidung hatte insbesondere nach den schweren Wahlschlappen der Linken im Saarland, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen in Frage gestanden. Auch der Rücktritt von Wisslers Co-Parteivorsitzenden Susanne Hennig-Wellsow vor einigen Wochen und die parteiinternen Vorwürfe zu sexuellen Übergriffen hatten die Linke zuletzt in eine tiefe Krise gestürzt.

Tagesspiegel-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Wir erhalten in letzter Zeit viele Mails mit Texten zwecks Veröffentlichung – Um diese zu Verbreiten  sollten Sie sich aber erst einmal vorstellen und zeigen mit wem wir es zu tuen haben.  Danke !

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquellen          :

Oben     —   DL / privat – Wikimedia  

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Unten     —      Janine Wissler hält ihre Rede zum Parteivorsitz auf dem 7. Parteitag von DIE LINKE im Februar 2021.

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