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DL – Tagesticker 22.04.22

Erstellt von DL-Redaktion am Freitag 22. April 2022

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

Heute in der Auswahl des „Bengels“:  – . –  1.) DAS LOS DES IOC-PRÄSIDENTEN   – . –  2.) Personalmangel in den Krankenhäuser   – . –   3.) Eine Trauerfeier für Wolf   – . –  4.) Atomwaffen für Osteuropa   – . –  5.) Plötzlich ganz mächtig   – . –   DL wünscht allen Lesern eine  gute Unterhaltung.

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Es gibt nicht nur in der Politik blinde Hühner und Hähne welche nur über ihre Clans auch einmal zu unerwarteten Wohlstand kommen, welcher ihnen durch mangelnden Fleiß, Intelligenz und Trägheit während ihrer Arbeit nicht vergönnt war. Heute noch nicht Manipuliert heißt immer auch: „Heute noch nicht probiert!“ So sagen wir es: „Scheiße in der Lampenschale, bringt bedecktes Licht im Saale.“

Was Thomas Bach und Dagobert Duck gemeinsam haben

1.) DAS LOS DES IOC-PRÄSIDENTEN

Warum hacken alle auf dem IOC-Präsidenten herum? Muss viel arbeiten der Mann. Mannschaftskürzel auswendig lernen, Geld zählen, einschmeichelnde Sätze in fremden Sprachen einstudieren. Was genau am Sport lieben wir eigentlich so sehr? Mir fällt da ganz spontan Dr. Thomas Bach ein. Ich weiß, das kommt nicht überall gut an. Die olympische Familie, der er vorsitzt, das Internationale Olympische Komitee (IOC) also, steht ja permanent in der Kritik und muss sich ständig gegen irgendwelche Vorwürfe verteidigen. Ich breche jetzt einfach mal eine Lanze für das IOC – und für ihren charismatischen Anführer gleich noch ein Florett dazu, schließlich war er mal Olympiasieger im Fechten, damals, als man in Deutschland noch wusste, was das ist, Stichwort Emil Beck. Unbestreitbar ist schon mal, dass Deutschland nicht nur viele Dichter und Denker hervorgebracht hat, sondern 2013 auch einen lupenreinen IOC-Präsidenten. Nur für einen Präsidenten bei der FIFA, dem Weltverband des Fußballs, hat es bislang noch nicht gereicht. Aber kann ja noch werden, denn Rainer Koch wird nach erfolgreichen Jahren den Deutschen Fußball-Bund nun verlassen, und natürlich ist der Bayer zu höheren Aufgaben berufen. Aber zum Thema. Wenn immer alle auf Dr. Bach herumhacken, dann sage ich: Habt ihr eigentlich eine Ahnung, wie viel dieser Mann arbeitet? Die Zukunft liegt auch am Golf. Ich weiß es nicht genau, aber wenn ich meiner Phantasie vertraue, kann ich Ihnen sagen: Er arbeitet wahnsinnig viel. Kennen Sie Dagobert Duck? Die reichste Ente der Welt? So stelle ich mir Dr. Bach vor. Wie er in seinem Geldspeicher in Lausanne-Entenhausen jeden Tag mehrere Stunden badet und Dollarnoten zählt.

FAZ-online

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Sparen, sparen, sparen krähten doch immer schon die Raben – wobei dann die zuständige Politik sagt: „Damit wir selber zu fressen haben“! Nicht ganz umsonst wechselten die für diese Personalien Verantwortlichen, die des Schalterbesetzer  einer Bank, gegen einen Lachsack und ehemaligen Aufsichtsratsmitglied der Kapitalen Rhön-Kliniken aus. Schaffe, schaffe Betten abbauen! Heutige Täter vergießen Krokodilstränen über  die Schandtaten ihrer Vorgänger – anstatt das Missmanagement wieder zu ändern ? 

Lage spitzt sich zu: In 38 Kreisen ist kein einziges Intensivbett mehr frei

2.) Personalmangel in den Krankenhäuser

Die Corona-Zahlen sinken und dennoch arbeiten die Intensivstationen in Deutschland am Limit. Das Divi-Intensivregister zeigt, wie kritisch die Lage in den Krankenhäusern noch immer ist und rückt ein Problem in den Fokus, das trotz Pandemie gravierend vernachlässigt wurde. Es sind Zahlen, die auf den ersten Blick erschreckend klingen: In 38 Landkreisen ist am 20. April kein einziges Intensivbett mehr frei. Obwohl die Zahl der intensivmedizinisch behandelten Covid-Patienten seit Januar stark gesunken ist, sind laut Divi-Intensivregister seitdem kontinuierlich fast nur 3000 von rund 27.000 Intensivbetten bundesweit frei. Droht ein Engpass in der Intensivversorgung in Deutschland? Das Divi-Intensivregister gibt seit Pandemiebeginn Ende März 2020 einen täglichen Überblick über die Lage auf Deutschlands Intensivstationen. Etwa 1300 Krankenhäuser melden ihre Daten täglich bei der Divi, der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin. Das Register soll es ermöglichen, „Engpässe in der intensivmedizinischen Versorgung (…) zu erkennen“, heißt es. Ein ähnliches System gab es aus Gründen des Datenschutzes vor der Pandemie nicht.

Focus-online

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Warum in Amsterdam ? In Köln sitzen seit vielen Jahren Obdachlose auf den Straßen und es werden immer mehr. Die für solche Vorkommnisse zuständigen Politiker-Innen sehen solche Zustände natürlich nicht, da sie aus Angst vor Spaziergänger ihre leeren Köpfe sicher zu Hause parken. Hatten nicht die meisten Deutschen auch im letzten Krieg nicht wissen wollen, was passierte ?

Tod eines Obdachlosen in Amsterdam

3.) Eine Trauerfeier für Wolf

Nach dem Tod eines obdachlosen Mannes trauert seine Nachbarschaft, verabschiedet ihn mit Liedern und Blumen. Was sagt das über Amsterdam aus? Unten auf dem Fluss treiben Blumen. Für Wolf. Die, die sie ins Wasser warfen, stehen am Stenen Hoofd, der einzigen Grünfläche am durchgentrifizierten Ufer des Ij. Ein Glas in der Hand, Abendsonne scheint, der Wind trägt Musik, Ground control to Major Tom. Es ist keine Freundesgruppe, zumindest nicht im eigentlichen Sinne, die sich an diesem Abend hier versammelt hat. Rund 50 Leute verabschieden sich von jemandem, den sie eigentlich kaum kannten: Wolf. „Sein Straßenname“, sagte Cody, ein Ladenbetreiber aus der Nachbarschaft, der eben die Trauerrede hielt. „Sein richtiger Name war Lars Pelzer, er kam aus einer kleinen Stadt aus der Nähe von Köln. Geboren wurde er 1982, seit vier Jahren lebte er in Amsterdam.“ Viel mehr weiß Cody nicht, außer, dass Wolf als Kind mit seinen Eltern in Afrika lebte, irgendwann auf ein Internat in Deutschland ging, wo es ihm nicht gefiel. Dass Wolf Asthmatiker war, das Leben auf der Straße darum extra beschwerlich. Ein Asthma-Anfall war Anfang April fatal. „Dazu bekam er noch einen epileptischen Anfall. Der Krankenwagen kam zu spät, um ihn zu retten. Wolf lag noch eine Woche im Krankenhaus, aber da war er schon hirntot“, erzählt Bien. Sie wohnt auf dem Haarlemmerdijk, im Westen des Amsterdamer Zentrums, wo Wolf regelmäßig vorbeikam. Als sie hörte, dass er im Krankenhaus lag, ging sie mit Freun­d*in­nen dorthin. Sie verbrachte die letzte Nacht an seinem Bett und war bei ihm, als er starb. „Niemand darf alleine sterben“, ist ihre feste Überzeugung.

TAZ-online

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„Na-türlich !“ Dann brauchst du bei Bedarf nur den Nippel durch die Lasche ziehen – und dann den Zeiger ganz nach Oben drehen. Und schon knallt es. Es reicht doch als Skandal aus – dass solche Waffen vom Obersten Kriegsführer nach Ende des zweiten Weltkrieges, in Schland gelagert werden. Was wäre wenn – internationale Spaziergänger dann an den polnischen Grenzen ihrer Wege gehen? Seht euch doch nur die Deutschen-politischen Deppen an? Die haben doch schon davor Angst ihr eigenes Ich mit einer Fackel im Spiegel ihrer Badezimmer zu sehen, ob ihrer eigenen Schandtaten an der Bevölkerung

NATO-Aufrüstung: Atomwaffen in Polen?

4.) Atomwaffen für Osteuropa

Polen und Rumänien sind zu den wichtigsten NATO-Drehkreuzen in Osteuropa aufgestiegen. Polen bewirbt sich regelrecht um die Stationierung von US-Kernwaffen. Glaubt man NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg, dann wird die NATO künftig an der gesamten „Kontaktlinie“ zu Russland von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer präsent sein. Ein besonderer Part fällt Rumänien und Polen zu, da beide Staaten direkt an die Ukraine grenzen. Was bedeutet, sie gelten als besonders vulnerabel gegenüber allen Ausschlägen des dortigen Krieges, angefangen bei Flüchtlingsströmen bis hin zu einem möglichen Überschwappen von Kampfhandlungen. Über Rumänien ist bereits mindestens eine Drohne abgestürzt, die aus der Ukraine über die Grenze geflogen war. In Polen wird registriert, dass russische Raketenangriffe auf die Westukraine dem eigenen Territorium gefährlich nahe kommen. Zudem beunruhigen Warschau Truppenbewegungen in Belarus. In dieser Situation sind beide Staaten binnen kürzester Zeit zu den wichtigsten NATO-Drehkreuzen in Osteuropa aufgestiegen. Rumänien, als Mitglied der Allianz lange Zeit nicht von übermäßiger Priorität, gilt seit Beginn des Ukraine-Krieges als Partner an der relevantesten NATO-Außengrenze der Gegenwart, wegen des direkten Zugangs zur Ukraine als auch zum Schwarzen Meer. Militärbasen, die zuvor von lokalem Wert waren, sind mit NATO-Militär und -Equipment überfüllt. Die Regierung in Bukarest betrachtet das nicht zuletzt als willkommene wirtschaftliche Stimulanz. Der Ausbau militärischer Infrastruktur und die Dislozierung Tausender NATO-Soldaten sind mit erheblichen Investitionen verbunden. Es gibt kaum noch Stimmen, die davor warnen, wie sehr das Land damit auch zum militärischen Ziel werden kann. Das gilt erst recht für Polen, das bereits seit 2014 eine NATO-Battlegroup von tausend Soldatinnen und Soldaten auf seinem Gebiet stationiert hat und regelmäßig Schauplatz von Manövern der Allianz ist. Atomwaffen auch in Belarus?

Der Freitag-online

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Wer die Berge nicht mehr sieht, findet plötzlich keinen Weg mehr aus dem Tal heraus! Oposozoon bedeutet Arbeit, aber davon wollten politische Pöstchen Besetzer bekanntlich noch nie etwas hören. Durch ihre Arbeit sind die wenigsten Menschen zu Reichtum gekommen, selbst dann nicht wenn sie im Bundestag ihre Bücher schreiben konnten.

26.09.2021 Bundestagswahlabend DIE LINKE von Sandro Halank–053.jpg

Das Beklatschen ihrer eigenen Unfähigkeiten ?

Wer brachte es ihr im Schlaf ?

5.) Plötzlich ganz mächtig

Die im Zusammenhang mit dem Sexismusskandal attackierte Janine Wissler führt Die Linke vorerst allein. Susanne Hennig-Wellsow war gar nicht mehr dabei. Der Parteivorstand der Linken hatte sich am Mittwochabend bereits ohne die nur wenige Stunden zuvor zurückgetretene Ex-Vorsitzende zu einer Online-Dringlichkeitssitzung zusammengeschaltet. Eigentlich hatte man nur über Sexismusvorwürfe gegen Genossen sprechen wollen, die anscheinend nicht nur den hessischen Landesverband, sondern die gesamte Partei betreffen, auch die bisherige Ko-Chefin Janine Wissler belasten und allein schon ausgereicht hatten, um die Linke aufs Neue aufzuwühlen. Doch dann kam, urplötzlich, der Rücktritt von Hennig-Wellsow dazwischen. Das Karl-Liebknecht-Haus wirkte vollkommen überrumpelt, dem Anschein nach hatte niemand damit gerechnet, und auch der sich im Landtagswahlkampf in Nordrhein-Westfalen befindende Fraktionschef Dietmar Bartsch wirkte völlig überrascht. In einem Statement hatte die erst vor gut einem Jahr ins Amt Gewählte mehrere Gründe für ihren Abgang angeführt: familiäre Doppelbelastung, Erneuerung der Partei, Umgang mit Sexismus. Nun saßen die Vorstandsmitglieder also mit nur noch einer Chefin zusammen. Die Stimmung auf der Sitzung sei angespannt, aber auch konstruktiv gewesen, berichten Teilnehmer*innen. Wissler habe sich noch einmal bei ihrer bisherigen Mitstreiterin an der Parteispitze bedankt, heißt es übereinstimmend – allerdings nur sehr kurz, berichtet ein Teilnehmer. Das ist ebenso bemerkenswert wie die Tatsache, dass Hennig-Wellsow Wissler in ihrem Statement am Mittwoch mit keiner Silbe erwähnte. Über das Verhältnis der beiden ist bislang wenig nach außen gedrungen, im Stil unterscheiden sie sich allerdings deutlich: Die Thüringerin wird als forsch und direkt beschrieben, die Hessin als vorsichtig und kontrolliert. Schockstarre bei den Genoss*innen

ND-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Wir erhalten in letzter Zeit viele Mails mit Texten zwecks Veröffentlichung – Um diese zu Verbreiten  sollten Sie sich aber erst einmal vorstellen und zeigen mit wem wir es zu tuen haben.  Danke !

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquellen          :

Oben     —   DL / privat – Wikimedia 

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Unten     —   Bundestagswahlnacht DIE LINKE: Janine Wissler, Dietmar Bartsch, Susanne Hennig-Wellsow

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