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RENTENANGST

DL – Tagesticker 21.08.2022

Erstellt von DL-Redaktion am Sonntag 21. August 2022

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

Heute in der Auswahl des „Bengels“:  – . –   1.) MEINUNGSUMFRAGE zu Schmalz ohne Locken  – . –  2.) Eine Paradoxe Situation  – . –   3.) Die Massage ist die Message  – . –  4.) „You’ll never walk alone“? Wer’s glaubt …  – . –  5.) Der Scholzomat ist kaputt   . –   DL wünscht allen Leser-Innen eine  gute Unterhaltung.

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Das gelingt auch nur in der Politik! Der alten Versager-Spitze eine Neue zu verpassen. Vielleicht werden alle bald den Satz hören : „Ich hatte einfach die schlechteste Ausbilderin aller Zeiten, deren Posten ich einfach zur Fütterung meines Clan übernehmen musste.“  Wir wollen doch alle weiter Fürstlich gefüttert werden.

Rekordhohe Unzufriedenheitswerte für Kanzler Scholz. Fast zwei Drittel der Befragten sind unzufrieden mit dem Kanzler und der Arbeit der Ampel-Koalition. Gäbe es eine Direktwahl, würde wohl ein Anderer die Regierung führen.

1.) MEINUNGSUMFRAGE zu Schmalz ohne Locken

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und seine Ampel-Koalition fallen auf die schlechtesten Beliebtheitswerte seit Amtsantritt Anfang Dezember. Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa für „Bild am Sonntag“ sind 62 Prozent der Menschen in Deutschland mit der Arbeit von Scholz unzufrieden, nur 25 Prozent bewerten sie positiv. Anfang März waren nur 39 Prozent unzufrieden mit Scholz‘ Arbeit zufrieden gewesen, 46 Prozent zufrieden.Auch die Werte für die Ampel-Koalition sind auf einem Tiefpunkt. 65 Prozent sind mit der Arbeit der Bundesregierung unzufrieden, nur 27 Prozent zufrieden. Im März waren es noch 43 bzw. 44 Prozent gewesen. Sonntagsfrage: Union würde deutlich vor Grünen landen. Die Unionsparteien können in der Wählergunst weiter zulegen. CDU/CSU kommen laut Insa auf 28 Prozent, das ist ein Prozentpunkt mehr als in der Vorwoche. Damit liegt die Union sieben Punkte vor den Grünen, die 21 Prozent erreichen (minus ein Prozentpunkt). Die SPD steht unverändert bei 19 Prozent, die FDP verliert einen Punkt auf acht Prozent. Damit kommt die Ampel zusammen nur noch auf 48 Prozent.

FAZ-online

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Jetzt – wo die Frau verschwunden ist, kennt die wahre Liebe unter Männern, einfach keine Grenzen mehr ? Kann denn eine Bundesnetzagentur etwas anderes sagen, als es ihre Chefs aus der Politik vorgeben?

Energie-Irrsinn? Warum unser Gas statt in Speicher als Strom nach Frankreich fließt. Eigentlich wollte die Politik doch volle Energie darauf verwenden, die Gasspeicher bis zum Winter zu füllen. Doch im Juli 2022 wurde plötzlich mehr Gas verstromt als vor einem Jahr. Große Mengen fließen noch dazu ins Ausland. Wie kann das sein?

2.) Paradoxe Situation 

Das Wörterbuch liefert unter dem Stichwort Paradox „einen (scheinbar) unauflöslichen Widerspruch in sich enthaltend“. Und es klingt doch wirklich paradox, wenn in Deutschland angesichts des Zitterns um ausreichend große Gasliefermengen gerade mehr Strom aus Gas gemacht wird als noch vor einem Jahr. Lautete der Gas-Appell nicht neulich erst: sparen, sparen, sparen!? Die von Gaskraftwerken im Juli 2022 erzeugte Strommenge lag der Bundesnetzagentur zufolge bei 4036 Gigawattstunden im Vergleich zu 3558 Gigawattstunden im Vorjahresmonat. Das ist ein Plus von 13,5 Prozent. Und Otto-Normal-Gas-Verbraucher fragt sich: Wäre das Gas nicht besser im Speicher aufgehoben? Immerhin heizt damit halb Deutschland. Winter is coming. Ludwig Möhring, Hauptgeschäftsführer beim Bundesverband Erdgas, Erdöl und Geoenergie (BVEG), geht im Gespräch mit FOCUS online dem scheinbaren Paradox auf den Grund und verspricht Auflösung: „Seit Juli 2021 sind in Deutschland drei Atomkraftwerke und eine Reihe von Kohlekraftwerken vom Netz und damit erhebliche Stromerzeugungskapazitäten verloren gegangen“, sagt Möhring. Diese Mengen gelte es zu ersetzen. „Insofern überrascht nicht, wenn tendenziell mehr Erdgas in der Verstromung eingesetzt werden muss, um den Strombedarf zu decken, als noch vor einem Jahr.“ Frankreich importiert große Strom-Mengen aus Deutschland.

Focus-online

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War Politik jemals anders? Nein – nur die Gesichter veränderten sich. Eine Diktatur w hat sich nie geändert und der Kommunismus auch nicht. Nur die Demokratien laufen von der Einen zu der Anderen Seite um für sich persönlich die Rosinen aus den Kuchen zu picken. Da bleibt den Völkern nur das große Staunen nach den Wahlen ! Müssten nicht der/die Wähler-Innen in Mithaftung genommen werden? Das ganze Land geht mit den Verfilzungen ihrer Politiker-Innen  unter.

Vorteilsnahme und Verschwendung. Man kann der Ex-RBB-Intendantin Patricia Schlesinger dankbar sein: Sie war so geizig, dass sie weder Grenzen noch Vorsicht kannte. 

3.) Die Massage ist die Message

RBB-Intendantin Patricia Schlesinger hat ihren Posten endgültig verloren. Am Montagabend wurde sie vom Rundfunkrat abberufen. Zum Verhängnis wurden ihr drei große V: Vetternwirtschaft, Vorteilsnahme und Verschwendung. Das meiste davon ist nicht strafbar – und vieles sogar üblich in ihren Kreisen. Ein gutes Beispiel ist der Dienstwagen mit „Massagesitzen“, der für so viel Aufregung sorgte. Dieser Luxus-Audi A 8 kostet regulär 145.000 Euro, aber der RBB bekam ihn sehr viel günstiger, wie das Magazin Business Insider recherchiert hat. Dank eines Rabattes von knapp 70 Prozent betrug die Leasinggebühr pro Monat nur ganze 457,21 Euro. Das ist ein Schnäppchen und selbst für den armen RBB mühelos zu stemmen. Pikant ist aber, wie dieser Rabatt bei Audi heißt: nämlich „Regierungspreis“. Systematisch sponsert die deutsche Autoindustrie die Luxusgefährte der MinisterInnen in Berlin und in den Ländern. Ganz harmlos heißt dies „Marketing“. Die Wahrheit ist viel härter: Es handelt sich um Lobbyismus. Die MinisterInnen sollen auf ihren eigenen Pobacken erleben, wie weich und sanft eine deutsche Luxuskarosse dahingleiten kann. Wer dieses sinnliche Erlebnis genossen hat, so hofft die Autoindustrie, wird niemals am staatlichen Dienstwagenprivileg rütteln, das die Konzerne indirekt mit Milliarden subventioniert. Doch über diesen frechen Lobbyismus namens „Regierungspreis“ wird bisher nicht diskutiert. Stattdessen gilt als Skandal, dass Schlesinger dieses Schnäppchen ebenfalls nutzte. Da verrutschen Kategorien. Offiziell genehmigt!

TAZ-online 

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Einmal mehr zeigt ein-e Jede-r genau das, was er nie zuvor gelernt hat! Eine bonierte Dummheit schreitet der Politik wie  immer Meilenweit voran. Womit hat sich ein Volk, dieses Elend verdient ? Durch Wahlen?

Erst Gasumlage, dann Mehrwertsteuersenkung, jetzt neues Entlastungspaket: Was ist von der Krisenpolitik von Bundeskanzler Olaf Scholz und seiner Ampel-Koalition zu halten?

4.) „You’ll never walk alone“? Wer’s glaubt …

You’ll never walk alone“, keiner bleibt allein. So lautet das neuerdings gerne an Regierungsstatements rangeklatschte Versprechen der deutschen Sozialdemokratie in Zeiten stark steigender Lebenshaltungskosten. Wer nicht ohnehin schon skeptisch reagiert, wenn die Agenda-Partei androht, einen „nicht allein“ zu lassen, dem sollten spätestens nach Olaf Scholz’ jüngster Erklärung in Sachen Gaskosten Zweifel an der Aufrichtigkeit dieses Versprechens kommen. Nachdem zu Beginn der Woche die Höhe der geplanten Gasumlage bekanntgegeben worden war, schob die Bundesregierung drei Tage später die Ankündigung hinterher, dass – solange die Gasumlage gelte – die Mehrwertsteuer auf Gas von 19 auf sieben Prozent gesenkt werde. „Mit diesem Schritt entlasten wir die Gaskunden insgesamt deutlich stärker als die Mehrbelastung, die durch die Gasumlage entsteht“, behauptete der Kanzler. Gas-Umlage und Mehrwertsteuersenkung. Doch das stimmt nicht. Seitdem durchgeführte Modellrechnungen zeigen, dass für viele Haushalte trotz der Mehrwertsteuersenkung die Umlage noch immer höhere Kosten bedeuten wird – zusätzlich zu den ohnehin schon enorm angezogenen Gaspreisen (von den insgesamt stark gestiegenen Lebenshaltungskosten ganz zu schweigen). Ob Scholz das wusste oder „nur“ schlecht beraten war, bleibt ebenso undurchsichtig wie die ganze Aktion: Weshalb überhaupt den Umweg über Gasumlage und Mehrwertsteuersenkung nehmen, wenn Staatsknete für gasimportierende Unternehmen hier im Grundsatz auf dasselbe hinauslaufen würde? Unklar. Klar hingegen: Am Grundsatz des Krisenmanagements der Ampel – sich vor Konzerne, Besitzende und Reiche zu stellen, selbst dann, wenn diese von der derzeitigen Situation eindeutig zusätzlich profitieren – ändert die Mehrwertsteuersenkung auf Gas rein gar nichts. Sie könnte sich im schlimmsten Fall sogar als weiteres Geschenk an die Energiekonzerne erweisen. Dann nämlich, wenn diese die Senkung nicht an die Kunden weitergeben.
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Wie kann es gelingen einen solchen Typen an die Spitze eines der „reichsten“ Staaten dieser Erde zu hieven, wenn er nicht von entsprechenden Clans gestützt wird ? Das liegt der Hase im Pfeffer. Hat er doch schon als OB in Hamburg nachgewiesen einer solchen Aufgaben -„im Namen des Volkes“ nicht nachkommen oder wollen zu können! Im Ergebnis hat sein Clan gut gewerkelt!

Kommentar zum Cum-Ex-Untersuchungsausschuss. Die Befragung des Bundeskanzlers vor dem Hamburger Cum-Ex-Untersuchungsausschuss gerät zur Farce. 

5.) Der Scholzomat ist kaputt

 Olaf Scholz beruft sich erneut auf Erinnerungslücken und lässt Aufklärerinnen und Aufklärer ratlos zurück. Aber Ungereimtheiten bleiben, und für Scholz bleibt es gefährlich. „Da war nichts“, sagte Olaf Scholz am Ende seines Eingangsstatements vor dem Hamburger Untersuchungsausschuss zur Cum-Ex-Affäre. Er sagt es nach zweieinhalb Stunden noch einmal, drängender: „Wir könnten jetzt langsam mal zum Punkt kommen. Da war nichts.“ Scholz hat erneut „keine konkrete Erinnerung“. Scholz meint den Verdacht politischer Einflussnahme auf einen verdächtigen Sinneswandel des Hamburger Finanzamts 2016: Erst wollen die Steuerbeamten 47 Millionen Euro von der Warburg-Bank zurückfordern, dann lassen sie die Forderung verjähren. Es handelt sich um eine Rückzahlung aus dem größten Steuerbetrug, der bundesweit Dutzende Banken umfasste: die kriminellen Cum-Ex-Geschäfte. Auch die traditionsreiche Warburg-Bank mischte mit, sollte bestraft werden und hoffte auf politische Unterstützung. Zwei gut vernetzte SPD-Lobbyisten, darunter der damaligen Bundestagsabgeordnete Johannes Kahrs, besorgten Termine beim damaligen Ersten Bürgermeister Scholz. Kurze Zeit danach kommt es zum Sinneswandel, und Kahrs bekommt vom Bankier eine Einladung zum Lunch für geleistete Dienste.

Kölner- Stadt-Anzeiger-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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