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DL – Tagesticker 21.07.2021

Erstellt von DL-Redaktion am Mittwoch 21. Juli 2021

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Dort wo  die SPD nach Schröder, Müntefering, Scholz und vielen weiteren Versagern ihren Aufrechten Gang verloren hat, ist es unausweichlich nicht in einen Verfolgungswahn zu verfallen! Es ist vergleichbar mit einem Kaninchen welches an jeder Ecke eine Schlange sieht. Halluzinationen einer Partei welche an ihren eigenen GRO-KO Geist erstickt. Wer bislang den letzten Schuss nicht hörte, wird so lange auf den Vorletzten warten müssen, bis  die eigenen  Wahrnehmungen aus den erzeugten Rausch herauskommen..

Wo die SPD unter Verfolgungswahn leidet

1.) Bamberg

Rathausrazzia, Strafbefehl gegen den OB und ein Fraktionschef im Clinch mit der Lokalpresse: In Bamberg geht es drunter und drüber – und den Regierenden fällt es zunehmend schwer, die Fassung zu wahren. Gäbe es einen Einführungskurs für Lokalpolitiker, so stünde der Punkt „Führe nie einen Stellungskampf gegen die örtliche Zeitung“ vermutlich schon innerhalb der ersten Minuten auf dem Kurspflichtprogramm. Nicht ohne Grund. Schon so gesehen darf das politische Klima in Bamberg als besonders gelten. Denn seit Bambergs SPD-Oberbürgermeister Andreas Starke in den Fokus von Staatsanwälten geraten ist, fühlen sich örtliche Sozialdemokraten publizistisch zu hart angefasst, wenn nicht gar verfolgt. Gerade so, als sei es das Normalste von der Welt, wenn mehrere Dutzend Ermittler das Rathaus durchkämmen. Bei der Rathausrazzia geht es um den Vorwurf möglicher Untreue. Darum nämlich, ob Sonderzahlungen an Mitarbeiter sogar einen Straftatbestand erfüllen. Dass die erteilten Überstundenpauschalen rechtlich nicht gedeckt waren, hat die Rechtsaufsichtsbehörde längst unmissverständlich festgestellt. Was wesentliche Teile der Bamberg-SPD nicht hindert, an ihrer Deutung festzuhalten: Man habe da eben eine andere Rechtsauffassung – und werde jetzt Opfer einer Kampagne. Und wo das Klima schon mal vergiftet ist, reiht sich nun ein Scharmützel ans nächste. Dem SPD-Chef im Bamberger Rathaus etwa, Klaus Stieringer, eilt der Ruf eines gescheiten, politisch versierten Mannes voraus. Gerade freilich wirft er dem Fränkischen Tag (FT), der Zeitung in Bamberg, öffentlich vor, an den „Grenzen des Anstands“ zu operieren.

Süddeutsche-Zeitung-online

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Laschet wird immer Laschet bleiben. Ein Mensch welcher mit seinen geistigen Horizont nie über die Clan-Wirtschaft des Parteienklüngels hinausgekommen ist, bleibt auf seinen Niveau stehen!

Jetzt bekommt Union Angst vor Laschets Schlafwagen-Strategie

2.) Pannen, Patzer und kaum Inhalte

Laschet kann Kanzler, behauptet die CDU. Doch derzeit lässt der Rheinländer seine Partei ganz schön verzweifeln. Kaum Inhalte oder Wahlkampf – dafür ordentlich Pannen und Patzer. Riskiert Laschet damit das Kanzleramt? Ein glattgebügeltes Wahlprogramm, Streitereien mit der CSU und jetzt auch noch das: Ein Video, in dem Armin Laschet rumalbert, während der Bundespräsident Frank-Walther Steinmeier eine Rede für die Opfer der Flutkatastrophe hält. Wenn erfahrene Partei-Strategen in diesen Tagen zusehen müssen, wie der Kanzlerkandidat der Union sich in den entscheidenden Wochen vor der Bundestagswahl schlägt, bekommen sie schlichtweg die Krise. Eigentlich hatte man Laschets Strategie in der Union nun akzeptiert. Selbst die, die bis heute nicht begeistert sind, mussten sich mit der Idee arrangieren keinen Stürmer ins Rennen geschickt zu haben, sondern einen Abwehrspieler, der hin und wieder auch mal ein Tor durchlässt. Dafür hatte man ihnen den Mann der Mitte versprochen. Den gelassenen, nicht impulsiven Umarmer. „Deutschlands next Mutti“. Aber ist er das wirklich? Wahlkampf durch Nichtstun – so geht die Methode Laschet.

Focus-online

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Auf ihre Fassaden wollten auch die Neudeutschen noch nie verzichten. Das die schändliche Vergangenheit der Kriegstreiber ja nicht in Vergessenheit gerate? Während die Täter für ihre Verfolgten nur kalte Steine als Heroische Denkmale übrig haben, so das die vergossenen Krokodilstränen in der Sonne schnell verdampfen, versuchen sie es nun mit weiteren Attrappen und der damals  geraubten Beutekunst aus  ihrer Sklavenhaltung  aufzupeppen.

Streit ums Humboldt Forum

3.) Gefakte gute Zeit

Das Berliner Stadtschloss sollte eine goldene Vergangenheit heraufbeschwören. Diese Illusion ist geplatzt. Es repräsentiert antidemokratische Traditionen. Deutschland war wiedervereinigt, die Nachkriegszeit vorbei. Was sollte nun mit dem Zentrum der alten und neuen deutschen Hauptstadt geschehen, in dem einst das Stadtschloss der Hohenzollern gestanden hatte – und nun der asbestbelastete Palast der Republik? Wie sollte sich die Nation der Welt und sich selbst gegenüber präsentieren? In England, Spanien oder Frankreich wäre die Frage wohl mit einem internationalen Architekturwettbewerb beantwortet worden. Das wäre auch angemessen gewesen für ein Land, das eine fast hundertjährige Geschichte von Militarismus, Imperialismus, Massenmord und Diktatur hinter sich zu lassen hoffte: ein modernes Gebäude zu errichten, das eine bessere Zukunft symbolisiert. Das wünschte sich auch die Hälfte der Deutschen. Aber ein rückwärtsgewandtes Bürgertum setzte sich durch, das sich in eine vermeintlich bessere Vergangenheit zu flüchten trachtete. Das war das geschichtspolitische Programm, das sich hinter der Forderung nach dem Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses verbarg.

TAZ-online

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Wie sollte in einen politischen Kopf ein Funke aufblitzen, wo noch nie etwas vorhanden war. Poltisches Können zeigt sich einzig im niveaulosen Katastrophen Voyeurismus wo man sich in Orten zeigen kann,, wo die Präsidialen ansonsten nicht einmal die Toiletten benutzen würden.

„Das ist einfach Bullshit“, sagt Eckart von Hirschhausen zu Armin Laschet

4.) TV-KRITIK ILLNER

Maybrit Illner diskutierte mit ihren Gästen über die Klimapolitik der Bundesregierung. Während Armin Laschet Selbstkritik konsequent vermied, stellte Karl Lauterbach eine ernüchternde Prognose auf. „Wer die Bilder aus Nordrhein-Westfalen sieht, der versteht sofort, warum wir unser Thema geändert haben“, begann Maybrit Illner am Donnerstagabend ihre Talkrunde im ZDF. Eigentlich sollte es in der letzten Sendung vor der Sommerpause um die Zukunft der deutschen Außenpolitik gehen. Doch die Flutkatastrophe im Westen Deutschlands mit Dutzenden Todesopfern wirft dringendere Fragen auf: Wie können wir uns besser vor den Folgen des Klimawandels schützen? Oder ist es dafür vielleicht schon zu spät? Darüber diskutierten NRW-Ministerpräsident und CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet, SPD-Politiker Karl Lauterbach und CDU-Klimaexperte Andreas Jung sowie Wirtschaftswissenschaftlerin Claudia Kemfert, Arzt und Moderator Eckart von Hirschhausen und „Spiegel“-Journalistin Christiane Hoffmann. Meteorologin Katja Horneffer lieferte die wissenschaftlichen Hintergründe des Extremwetters.

Welt-online

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Der letzte Krieg ist gerade 76 Jahre vorbei und die Politik gerät schon wieder ins Schwärmen von Zeiten welche viel, viel weiter zurückliegen ? Die Zeit der Sklavenhaltungen. Den gleichen Zeitraum wird auch Merkel für sich beanspruchen, um das Versagen zu vergessen. Heiligsprechungen lassen immer lange  auf sich warten.

Merkel tritt ab, der Merkelismus lebt weiter

5.) Bundestagswahl

Die progressiven Parteien vermasseln mal wieder den Wahlkampf. Das liegt weniger an den Qualitäten der CDU als an der Zahnlosigkeit der Gegner. Wie konnte es dazu kommen? „Es war ein langweiliger Wahlkampf. Die Kandidatur der Herausforderer der bisherigen Koalition schien nach einem vielversprechenden Beginn gegenüber der Union hoffnungslos abgeschlagen. Die Ursachen lagen einerseits in mehrfachen, massenmedial weithin beachteten Fehltritten, andererseits in der mangelnden eigenen Machtperspektive“. Dieser Vorspann ist verfasst 2021, aber könnte fast genauso gut die Bundestagswahlkämpfe 2009, 2013 und 2017 beschreiben. Das Originellste an diesem Bundestagswahlkampf im Jahr 2021 liegt nicht in der bündnisgrünen Kanzlerinnenkandidatur, sondern darin, dass sich Angela Merkel zum ersten Mal seit 16 Jahren nicht mehr um das Amt der Regierungschefin bewirbt. Ansonsten ist sehr Vieles im parteipolitischen Karneval dieses Jahres mit den Verläufen früherer Wahlgänge austauschbar. Wiederum scheint alles auf eine unionsgeführte Bundesregierung hinauszulaufen – und das, obwohl die Rahmenbedingungen der diesjährigen Bundestagswahl gar nicht unbedingt für die Unionsparteien arbeiteten. Das ist es, was die Lage aus fortschrittlicher Sicht so ärgerlich und tragisch macht. In vielerlei Hinsicht waren die Bedingungen für einen linken Aufbruch noch nie so günstig. Aber es sieht stark danach aus, als hätten es die Parteien links von Union und FDP wieder einmal vermasselt. Was wir beobachten können, hat Bedeutung über den Wahlkampf hinaus. Angela Merkel mag im Herbst als Kanzlerin abtreten, aber der Merkelismus wird vermutlich noch eine ganze Weile quicklebendig bleiben. Merkelismus soll heißen: Unwillen und Unfähigkeit der Politik in der Bundesrepublik, durch auch kontrovers ausgetragene Sachkonflikte die Weichen dafür zu stellen, in welche Richtung sich das Land entwickeln sollte. Das musste keinesfalls so kommen. Unklar ist, ob man die Wiederkehr des Gleichen noch abwenden kann.Kurzfristige Fehler: Der grüne Kaiser ist auf einmal nackt.

Der Freitag-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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