DEMOKRATISCH – LINKS

                      KRITISCHE INTERNET-ZEITUNG

RENTENANGST

DL – Tagesticker 20.03.2022

Erstellt von DL-Redaktion am Sonntag 20. März 2022

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

Heute in der Auswahl des „Bengels“:   – . –  1.) Wolodymyr Selenskyj   – . –  2.) NORWEGEN – Flugzeug abgestürzt   – . –  3.) Der Mut der Chancenlosen   – . –  4.) Den Schuss nicht gehört   – . –  5.) Oskar Lafontaine   – . –  DL wünscht allen Lesern eine  gute Unterhaltung.

*********************************************************

Da er die Spiele unter den Krähen kennt, wird er wohl kaum noch auf die Hilfe der NATO hoffen. Diese zeigt einmal mehr ihr Gesicht des praktizierenden Kapitalismus indem die Mitglieder es zulassen das Teile ihrer Länder den Russen aufrüsten, um so ihrer Vereinigung das passende Alibi der eigenen Machtlosigkeit zu liefern.

Ukraines Präsident spricht von „Leichenbergen“ an der Front

1.) Wolodymyr Selenskyj

Wolodymyr Selenskyj hat sich in der Nacht an das ukrainische und russische Volk gewandt. Zudem kündigte er für die Dauer des Krieges ein Verbot prorussischer Parteien an. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat in der Nacht zum Sonntag in einer Videobotschaft martialische Bilder der ukrainischen Militärstärke gezeichnet. Die vordersten Kampffronten seien „mit Leichen russischer Soldaten praktisch überhäuft“, sagte Selenskyj. Bisher seien mehr als 14.000 russische Kämpfer in der Ukraine getötet worden. „Und diese Leichen, diese Körper werden von niemandem geborgen“, fuhr er fort. „Und über sie jagen sie neue Einheiten hinweg, irgendwelche Reserven, die die russischen Befehlshaber irgendwo sammeln.“ Er könne verstehen, dass Russland über schier endlose Reserven an Soldaten und Militärgerät verfüge. „Aber ich möchte von den Bürgern Russlands wissen: Was hat man mit Ihnen in diesen Jahren getan, dass Sie Ihre Verluste nicht bemerkt haben?“. Die ukrainischen Zahlen zu den angeblich getöteten russischen Soldaten lassen sich nicht unabhängig überprüfen – ebenso wenig wie Behauptungen der ukrainischen Staatsführung, sie habe bisher 1.300 eigene Soldaten in dem Krieg verloren. Die russische Seite hat bislang offiziell nur knapp 500 Getötete in den Reihen der eigenen Armee bestätigt. Prorussische Parteien müssen Arbeit einstellen.

Zeit-online

*********************************************************

Wäre hier vielleicht in der Betrachtung der Situation in der Ukraine, ein wenig Zynismus angesagt? Niemand hat doch gesagt, sie müssten sich in ein Flugzeug des Zahnlosen Tigers setzen? Wurden sie vielleicht von unbekannten Gegnern heruntergeholt, der den Übenden seine Überlegenheit zeigen wollte ? Die ehrlichsten Lügen waren im Krieg schon immer die Besten? So Trauern die Einen über vier Freiwillige, während der Andere vor den Bergen Tausender knieen und weder auf Hilfe noch Mitleid hoffen kann? Lassen wir in unseren Leben nicht immer die verrücktesten Politiker mit unseren Gefühlen spielen?

Vier US-Soldaten sterben bei Nato-Manöver

2.) NORWEGEN – Flugzeug abgestürzt

Seit Montag hält die Nato ein Manöver in Norwegen ab. Am Freitag ist es zu einem Unglück gekommen. Vier US-Soldaten verloren beim Absturz eines Militärflugzeugs ihr Leben. Beim Nato-Manöver „Cold Response“ in Norwegen sind vier US-Soldaten beim Absturz eines Militärflugzeugs ums Leben gekommen. Wie eine Sprecherin der norwegischen Armee am Samstag mitteilte, starben alle vier Insassen des Flugzeugs. Die Maschine vom Typ Osprey war am Freitagabend bei einem Trainingsflug südlich von Bodö vom Radar verschwunden. An dem Nato-Manöver in Norwegen nehmen seit Montag rund 30.000 Soldaten teil. Norwegens Ministerpräsident Jonas Gahr Störe erklärte, die Nachricht vom Tod der vier US-Soldaten erfülle ihn mit „großer Traurigkeit“. Nachdem das Militärflugzeug am Freitagabend verschwunden war, konnten die Rettungskräfte wegen schlechter Wetterverhältnisse zunächst nicht am Absturzort landen. Anderthalb Stunden nach Mitternacht sei dann die Polizei vor Ort eingetroffen, teilte die norwegische Armee mit.

Stern-online

*********************************************************

Ist es nicht die Aufgabe von Philosophen in einer Leere von Weisheiten andere zum Denken aufzufordern, über das, was ihnen selber unbegreiflich zu sein scheint? So werden weder von Politikern wie den Denkenden auch nur die einfachsten Grundlagen der Mathematik erwartetet. Es ist doch der Vorteil dass in solchen Berufen keine Rechenschaften über ihr Tun eingefordert werden können. Ein Leben in voller Narrenfreiheit!

Widerstand gegen Putins Herrschaft

3.) Der Mut der Chancenlosen

Es geht beim Ukraine-Krieg nicht nur um Kosten-Nutzen-Rechnungen. Eine Hommage an die Menschen, die nicht kapitulieren wollen. Für fünf Sekunden Antikriegsprotest im russischen Staatsfernsehen wird die Journalistin Marina Owsjannikowa womöglich mit fünf Jahren Gefängnis bezahlen. Vielleicht werden es auch 15 Jahre. Ihr Aufschrei gegen russische Propaganda könnte auch tödlich enden, mit einem „Autounfall“, wie sie selbst befürchtet. Auf jeden Fall wird ihr Leben – und das ihrer beiden Kinder – nie wieder normal sein. War es das wert? Nach einer kühlen Kosten-Nutzen-Rechnung eher nicht. Putins Kriegspropaganda flimmert weiter über die Bildschirme. Doch was wäre die Welt ohne Menschen wie Owsjannikowa? Ohne den Mut der Chancenlosen? Wenn es nach dem Philosophen Richard David Precht ginge, sollte der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski so bald wie möglich kapitulieren. Warum kämpfen, wenn man angesichts der militärischen Überlegenheit Russlands ohnehin verlieren werde? Könnte man nicht zahllosen Menschen viel Leid ersparen und Tausende Leben retten, wenn man so schnell wie möglich aufgeben würde? Aus pazifistischer Perspektive entbehrt Prechts Forderung nicht einer gewissen Logik. Je länger der Krieg andauert, desto mehr Tote wird es zu beklagen geben. Wenn man nur die Zahlen des militärischen Geräts und der Soldaten auf russischer Seite betrachtet, könnten die Ukrainer das Aufbäumen gegen Putins Imperialismus gleich sein lassen. Die Übermacht ist offensichtlich. Doch ginge es allein um das Gegenrechnen von Panzern, Raketen und Truppen, würden Mathematiker Krieg führen. Die Realität gestaltet sich komplexer, besonders wenn die betroffenen Menschen um ihre Existenz fürchten.

TAZ-online

*********************************************************

Aber war nicht genau dort, wo den Religionen nicht ihr Zutritt verwehrt wurde, der Verstand der Menschen an seinen Ende angekommen ? Wird nicht auch  in der Politik nur versucht, einen normal Sterblichen die Visionen aus längst vergangenen Zeiten als Wahrheit einzubläuen!

Die Invasion der Ukraine kommt der Linkspartei sehr ungelegen

4.) Den Schuss nicht gehört

Die Linkspartei ist nicht erst seit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine in sicherheitspolitischen Fragen aus der Zeit gefallen. Mitten im Bundestagswahlkampf des vergangenen Jahres nahmen die Taliban die afghanische Hauptstadt Kabul kampflos ein, nachdem die im Rahmen eines UN-Mandats dort stationierten Truppen abgezogen worden waren. Dieses Ergebnis war erwartbar, dennoch reagierte die deutsche Öffentlichkeit entsetzt und überrascht. Den Taliban wurden nicht nur jene ausgeliefert, die sich für Demokratie und Menschenrechte im Land eingesetzt hatten, sondern auch zahlreiche verbliebene Ortskräfte der Nato-Truppen. Die Linkspartei, die seit dem Beginn des Einsatzes im Jahr 2001 den Abzug der Bundeswehr verlangt hatte, forderte, zumindest die Ortskräfte auszufliegen. Allerdings war schnell klar: Ohne Unterstützung der US-Truppen war die Bundeswehr dazu gar nicht in der Lage, weil sie den Flughafen in Kabul nicht sichern konnte. Und bei der Abstimmung über das »robuste Mandat« für den Rettungseinsatz enthielt sich die Bundestagsfraktion der Partei »Die Linke« mehrheitlich, weil nicht ausgeschlossen sei, »dass sich die Bundeswehr den Weg durch Kabul erst freischießen muss«, wie es in einer Abstimmungsempfehlung des Parteivorstands hieß. Dem politischen Wunsch, die Ortskräfte zu retten, stand also zweierlei gegenüber: der Bundeswehr mangelte es an Mitteln und der Linkspartei an Bereitschaft, die vorhandenen einzusetzen.

Jungle.world-online

*********************************************************

Niemand sollte Oskar Lafontaine nach dem beurteilen was er sagte oder auch schrieb. Was in Erinnerung bleibt ist dass, was er aus seinen Verlautbarungen anschließend machte. Als Ergebnis bleibt hier nur ein weithin sichtbares Rotlicht aus Saarbrücken, über den Doppelstrich stehen. – NICHTS – GAR-NICHTS! Außer die Pleiten – Pech und Pannen eines Polemiker.

Bundesarchiv Bild 183-1987-0909-423, Saarbrücken, Besuch Erich Honecker, Schröder, Lafontaine.jpg

Ein Meister der Zersetzung

5.) Oskar Lafontaine

Der Saarländer verlässt die Linkspartei. Den Zeitpunkt hat Lafontaine – wie immer – so gewählt, dass er den größtmöglichen Schaden anrichtet. Oskar Lafontaine, der Meister der Zersetzung, hinterlässt verbrannte Erde. Wieder einmal. Nach seinem überraschenden Austritt aus der rot-grünen Bundesregierung 1999 und seinem Austritt aus der SPD 2005 verkündete der Mann mit 78 Jahren den wenig überraschenden Austritt aus der Linkspartei, die er mitgegründet hat. Die Linke: Größtmöglicher Schaden durch Oskar Lafontaine. Den Zeitpunkt hat der Saarländer wie immer so gewählt, dass er den größtmöglichen Schaden anrichtet. Die Landtagswahl im Saarland steht bevor. Ein Ausscheiden der Partei aus dem Parlament ist nun noch wahrscheinlicher geworden.

FR-online

*********************************************************

Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

*********************************************************

Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Wir erhalten in letzter Zeit viele Mails mit Texten zwecks Veröffentlichung – Um diese zu Verbreiten  sollten Sie sich aber erst einmal vorstellen und zeigen mit wem wir es zu tuen haben.  Danke !

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

*********************************************************

Grafikquellen          :

Oben     —   DL / privat – Wikimedia  

*****************************

Unten     —   Zu dokumentarischen Zwecken behielt das Deutsche Bundesarchiv häufig die original-bildunterschriften, die sein kann fehlerhaft, voreingenommen, veraltet oder politisch extrem. ADN-ZB/Sindermann/9.9.87/ BRD: Honecker-Besuch Der Generalsekretär des ZK der SED und Vorsitzende des Staatsrates der DDR, Erich Honecker, traf in Saarbrücken mit dem Ministerpräsidenten des Saarlandes, Oskar Lafontaine, stellvertretender Vorsitzender der SPD (l.), zusammen. Zugegen war auch der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Landtag von Niedersachsen, Gerhard Schröder.

Kommentar schreiben

XHTML: Sie können diese Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>