DEMOKRATISCH – LINKS

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RENTENANGST

DL – Tagesticker 19.12.2021

Erstellt von DL-Redaktion am Sonntag 19. Dezember 2021

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

Heute in der Auswahl des „Bengels“: – . –  1.) Strobl kritisiert Ampel  – . –  2.) NATO als „Brückenkopf“   im Ernstfall  – . –  3.) Demokratie auf Chinesisch  – . –  4.) Friedrich Merz ist Parteichef.   – . –  5.) Flügelkampf bei FFF  – . –  DL wünscht allen Lesern eine  gute Unterhaltung.

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Wer brauchte in diesen Land noch „Sicherheitsbehörden“ wenn wir Politiker-Innen hätten, welche ihre Köpfe zum Nachdenken benutzen würden – um dann weniger Blödsinniges zu plappern. Wer bitte – spricht vom Spaß im Friedensfall? Dann wäre auch mehr Zeit zu zuzuhören was das Volk zu sagen hat. Zuerst zogen doch die selbsternannten Kreuzritter um den damaligen Erdball!

„Sicherheitsbehörden werden alles andere als gestärkt“

1.)Strobl kritisiert Ampel

Vor dem fünften Jahrestag des Anschlags auf den Berliner Weihnachtsmarkt fordert CDU-Politiker Thomas Strobl eine bessere Ausstattung der Behörden im Kampf gegen Islamismus. Der Ampel-Regierung wirft er vor, den Schutz der Bevölkerung vor islamistischem Terrorismus zu vernachlässigen. Anlässlich des Jahrestags des Terroranschlags auf den Weihnachtsmarkt auf dem Berliner Breitscheidplatz hat der Vorsitzende der Innenministerkonferenz (IMK), Thomas Strobl (CDU), gefordert, die deutschen Sicherheitsbehörden im Kampf gegen islamistischen Terrorismus zu stärken. „Vom islamistischen Terrorismus geht nach wie vor eine ernst zu nehmende globale Bedrohung aus“, sagte der baden-württembergische Innenminister den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagsausgaben). „Unser oberstes Ziel muss die Verhinderung eines terroristischen Anschlages sein.“ „Hierzu müssen die Sicherheitsbehörden materiell und personell bestmöglich aufgestellt sein und die notwendigen rechtlichen Rahmenbedingungen für ihr effektives Handeln – auch schon im Vorfeld eines drohenden Anschlages – haben“, sagte Strobl den Zeitungen. Der CDU-Politiker warf der neuen Ampel-Koalition vor, den Schutz der Bevölkerung vor islamistischem Terrorismus zu vernachlässigen. „Unsere Sicherheitsbehörden werden alles andere als gestärkt“, sagte Strobl im Hinblick auf den Koalitionsvertrag. Die Sicherheit der Menschen, vor allem die Bekämpfung des islamistischen Terrorismus, sei dort „jedenfalls nicht priorisiert, wenig konkret, ohne Substanz“. Die Koalition handle „sicherheitspolitisch grob fahrlässig.“

Welt-online

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Niemand hatte doch behauptet das es der USA mehr um einen Zopf als um einen Kopf ging. Entscheidend war es doch immer, alle heutigen-Amerikaner an die Europäischen Leinen ihrer Herkunftsländer zu binden aus denen sie einst geflüchtet waren.

Nato will offenbar Truppen in Osteuropa verstärken

2.) NATO als „Brückenkopf“ im Ernstfall

Der russische Truppenaufmarsch an der Grenze zur Ukraine sorgt für Spannungen mit der Nato. Diese erwägt nun laut einem Bericht eine Verstärkung ihrer Truppen in Rumänien und Bulgarien. Die Nato erwägt wegen des russischen Truppenaufmarsches an der ukrainischen Grenze einem Medienbericht zufolge eine Verstärkung der eigenen Truppen im Osten des Bündnisgebietes. Wie der „Spiegel“ am Samstag berichtete, schlug der oberste Befehlshaber der Nato kürzlich bei einer Video-Schalte vor, ähnlich wie im Baltikum und in Polen im Zuge der Mission Enhanced Forward Presence (Verstärkte Vornepräsenz) auch die Nato-Präsenz in Rumänien und Bulgarien deutlich zu verstärken. Der US-General Tod Wolters forderte demnach, die Nato solle wie im Baltikum auch in Bulgarien und Rumänien eigene Kontingente von gut 1.500 Mann aufbauen, um mit den dortigen Armeen zu üben und im Ernstfall als „Brückenkopf“ für weitere Verstärkung zu dienen. Von mehreren Nato-Diplomaten hieß es laut „Spiegel“, der Vorschlag werde beim nächsten Treffen der Nato-Verteidigungsminister diskutiert und könne im Fall einer Einigung beim Nato-Gipfel Ende Juni in Madrid beschlossen werden. Nato bestätigt den Bericht nicht.

T-Online

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Endlich – sind sie wieder hier: Unsere Sinologen, Ökologen, Onkologen, Omilogen, Opilogen usw., usw. die Gesamtheit der Logen-Experten welche schon immer alles erlogen hatten. Sogar das  -nun wieder Sichtbar gewordenen Wesen,  -dieses Deutsche, alles genesen wird! Davor wird selbst die Corona (wem würde nicht alleine das Wort zu Tode Ängstigen) -Pandemie in Ehrfurcht erstarren. Wir sehen nur auf diesem Pressefoto: „Die Chinesen brauchen keine Fackeln zwecks Erleuchtung ihrer Nazi-o-logen Politiker-Innen. Sie sind dem Schlendrianen aus Deutschland um Meilenstiefel in der Neuzeit voraus.

Handelsbilanz in China:

3.) Demokratie auf Chinesisch

Wie demokratisch China ist, definiert man in Peking entsprechend der Handelsbilanz. Aktuell wiegt der europäische Kunde schwer. Der beste Trick, jede Kritik von sich zu weisen, ist: Du behauptest, so unvergleichlich unique zu sein, dass kein Normalsterblicher dich auch nur annähernd verstehen könnte. So etwas wie marsmenschenähnlich mit einem biblischen Zungenschlag vielleicht. Dieser Trick schüchtert einige Deutsche perfekt ein, vor allem solche, die vor dem unique „China“ ehrfurchtsvoll erscheinen wollen: Wenn einer die Marsmenschlichkeit verstünde, dann nur unterwürfig, und auch das nur annähernd. Von diesem Trick machte bis vor Kurzem die KP-Führung reichlich Gebrauch: Chinas System sei so unvergleichlich anders, deshalb besser als jede westliche Demokratie, weil „wir Chinesen“ so anders seien. Der Trick wirkte: Bei einem Diskussionsabend lehrte mich ein deutscher Sinologe: „Demokratie ist etwas, was wir in Europa, im Westen ausgedacht haben. Die Chinesen wollen es gar nicht. Also sollten wir uns in Bescheidenheit üben, anderen nicht unser System aufzuzwingen.“ Was mich erstaunt: Wie harmonisch es hüben wie drüben konzertiert erscheint. Dem deutschen Professor schien entgangen zu sein, dass die erste Republik in China 1912 ausgerufen wurde, erst sieben Jahre später folgte die Weimarer Republik. Und die KP-Führung scheint vergessen zu haben, was ihre einstige Ikone, Mao Zedong, 1947 beteuerte. Nicht irgendeine Demokratie, sondern die amerikanische sei „die einzige Rettung für die chinesische Nation“, schrieb Mao.

TAZ-online

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Diese Partei wird so nicht den Weg nach Oben, auf die Bank zu den Mörder des einzigen Sohnes, finden. Da hilft dann auch kein päpstlicher Segen mehr. So hat dann doch noch der Protestantische Verbund zwischen Gaucklern und Spätmerkern ihre überreifen Früchte einfahren können.

Gottes Segen! – und zum Teufel mit der CDU

4.) Friedrich Merz ist Parteichef.

Na und? Mit ihm an der Spitze werden die Christdemokraten zur Splitterpartei. „Wahlen ändern nichts, sonst wären sie verboten.“ Das ist ein Ausspruch, der Kurt Tucholsky zugeschrieben wird. Bei der Suche nach einem CDU-Chef gilt er nicht: Jetzt, wo man die Unionsanhänger selbst über den Vorsitz hat abstimmen lassen (zum ersten Mal in der Parteigeschichte), haben sie sich für keinen „Establishment“-Kandidaten entschieden – sondern für den konservativen Troublemaker Friedrich Merz. Beim Mitgliederentscheid, dessen Ergebnis heute bekannt gegeben wurde, kommt dieser auf 62,1 Prozent der Stimmen, wie Generalsekretär Paul Ziemiak auf einer Pressekonferenz mitteilte. Norbert Röttgen erreichte 25,8 Prozent. Und der alte Merkelianer Helge Braun? Gerade mal 12,1 Prozent. Die Post-Merkel-Ära ist in der CDU angebrochen – gerade mal eineinhalb Wochen nach deren Abschied aus dem Kanzlerinnenamt. Doch was ist zu erwarten von einer „demokratisierten“ CDU, die auf ihre Basis hört? Eine „erneuerte“ Christdemokratie, die Ziemiak schon nach einer Konferenz der Kreisvorsitzenden im Oktober heraufbeschworen hatte, dürfte auf das alte Rezept zurückgreifen: knarzender Konservatismus gepaart mit neoliberaler Wirtschaftspolitik. Mit einem Chef, der Schwule daran erinnerte, schön „im Rahmen der Gesetze“ zu bleiben. Und der nach Corona alle staatlichen Transferleistungen „auf den Prüfstand“ stellen will. Ist das nicht CDU pur? Deren Mitglieder sind zu drei Vierteln männlich und über 50 Jahre alt. Mehr als 90 Prozent sind nicht gewerkschaftlich organisiert. Die Wählerschaft: wohlhabend und ländlich. Diese Jungs ticken so wie Merz. Bye bye, Volkspartei

Der Freitag-online

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War es vielleicht der alles beherrschende „Lafontainismus und seiner Clan $ Co.“ in der Partei, welche nicht bemerkte mit ihren Ansprüchen beständig vor die Wand zu laufen? Besonders  Opposition will beherrscht werden und eine Partei zeigt hier Stärke. Um die entsprechenden Ideen auszuarbeiten brauchen es mehr Kraft als das befehlen von Law and Order.

Bei Fridays for Future verschärfen sich die Konflikte zwischen Linken und Gemäßigten

5.) Flügelkampf bei FFF

Bei Fridays for Future (FFF) verschärft sich der Konflikt zwischen der gemäßigt-reformistischen Strömung und dem linken Flügel. Es war die jüngste Großdemonstration von Fridays for Future (FFF), der vor allem von Jugendlichen getragenen Protestbewegung, die seit inzwischen fast zwei Jahren regelmäßig für mehr Klimaschutz demonstriert. Knapp einen Monat nach der Bundestagswahl zogen am 22. Oktober mehrere Zehntausend Menschen durchs Berliner Regierungsviertel. Der »Klimastreik« – so nennt FFF seine Demonstrationen, auch wenn sie am Wochenende stattfinden – stand unter dem Motto »Ihr lasst uns keine Wahl«. SPD, Grüne und FDP hatten gerade ihre Koalitionsverhandlungen aufgenommen. Die Parteien versprächen Klimaschutz, hätten aber schon im Wahlkampf gezeigt, dass sie keine echte Antwort auf die Klimakrise liefern wollten, hieß es im Demonstrationsaufruf. Viele bei FFF werteten die Demons­tration als Erfolg. Aber nicht alle: Konstantin Nimmerfroh bezeichnete den »Klimastreik« in Berlin auf Twitter als »Desaster« und »Höhepunkt eines bewegungsinternen Konfliktes«. Der 21jährige ist seit Jahren in der FFF-Ortsgruppe Frankfurt am Main aktiv, er hatte an der Demonstration im antikapitalistischen Block teilgenommen. Auf Twitter schrieb er, die Ordner hätten diesen Block mit spontanen Routenänderungen gegängelt und sogar mit der Weitergabe von Klarnamen an die Polizei gedroht. Beim Klimastreik in Berlin war auf Transparenten »Baerbock for Future« zu lesen; die damalige Kanzlerkan­didatin der Grünen selbst lief bei der Kölner Demons­tration mit.

Jungle.world-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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