DEMOKRATISCH – LINKS

                      KRITISCHE INTERNET-ZEITUNG

RENTENANGST

DL – Tagesticker 19.11.2021

Erstellt von DL-Redaktion am Freitag 19. November 2021

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

Heute in der Auswahl des „Bengels“: – . – Linke im Saarland -.-  Weißrussland, Russland und Deutschland – . –  Braune Kontinuitäten – . –  Könnte das zum Microsoft der Medizin werden? – . –  Wirtschaft und Umwelt #IchbinHanna – . – Ich wünsche allen eine  gute Unterhaltung

*********************************************************

Wie Anfängerhaft er die Flügel im Saarland zusammenführte hat er wohlweisliche verschwiegen? Wie heißt es so schon: „Wo nix ist – kann auch nix wachsen!“ Er hinterlässt sein Scherbengericht aus Wut, da es in den letzten Jahren nicht mehr, oder immer weniger nach seiner Nase ging!

Oskar Lafontaine tritt nicht mehr an

1.) Linke im Saarland

Bei der Landtagswahl im Saarland wird Oskar Lafontaine nicht ins Rennen gehen, auch nicht mit einer eigenen Liste. Damit ist seine Politikkarriere am Ende. Seiner Partei, der Linken, macht er erneut bittere Vorwürfe. Der saarländische Linkenfraktionschef Oskar Lafontaine will seine politische Karriere beenden. Bei der saarländischen Landtagswahl im kommenden März trete er nicht mehr an, sagte der 78-Jährige am Donnerstag der »Welt«. Auch mit einer eigenen Liste wolle er nicht zur Wahl antreten. Bereits im September hatte Lafontaine angekündigt, bei der Landtagswahl nicht mehr für die Linke anzutreten. Offen blieb für ihn und auch seine Unterstützer in den vergangenen Wochen, ob sie neben der Linken im Saarland auf einer eigenen Liste antreten wollen. Mehrere Linkenabgeordnete im Landtag sagten dem SPIEGEL noch vor wenigen Tagen, dies sei noch nicht entschieden. Lafontaine kritisiert. Bundesvorsitzende. Der 78-jährige Lafontaine kritisierte die Parteispitze der Linken in Berlin erneut scharf. »Parteivorsitzende müssen die Flügel zusammenführen und eine Programmatik entwickeln, die alle akzeptieren«, sagte Lafontaine. Stattdessen verstünden sich die Vorsitzenden als Mitglieder von Strömungen und befeuerten seit Jahren den innerparteilichen Konflikt. Damit meine er auch die aktuellen Vorsitzenden Janine Wissler und Susanne Hennig-Wellsow.

Spiegel-online

*********************************************************

Wurde nicht schon kurz nach den Start der EU das Lied gesungen: „Hast du einen Opa schick in nach Europa? Sicher hatten alle in diesen Lied die Oma vergessen? Wer hätte denn je gedacht das eine Teufelin weiße Haare zeigt?

Im teuflischen Dreieck

2.) Weißrussland, Russland und Deutschland

Ohne Russland wird die Europäische Union den Konflikt mit Belarus nicht beilegen können. Dabei stehen Deutschland und Europa vor zwei Problemen: Es ist nicht klar, wie eng das Verhältnis zwischen dem Kreml und Lukaschenko noch ist. Und: Die EU hat immer weniger Einflussmöglichkeiten auf die russische Seite. Wirtschaftlich wird sie kaum mehr gebraucht, politisch nicht ernst genommen. Die zukünftige Außenministerin ist nicht zu beneiden: Was soll man machen mit einem Weißrussland, welches von einem von Paranoia und Machtbessenheit getriebenen Despoten geführt wird, der nicht mehr rational handelt und im Zweifel nicht einmal vor einer militärischen Auseinandersetzung zurückschrecken würde, um die eigene Machtposition zu halten? Schlimmer noch: Was soll man machen mit einem Russland, ohne das kein wichtiges Problem in der Welt und in Europa gelöst werden kann, dem man aber gleichzeitig selbst völlig egal ist? Ein Russland, das sich mittlerweile zumindest von Deutschland weg orientiert hat? Soll man sich anbiedern oder harte Kante zeigen? Und dann ist da auch noch Polen, das sich durch seine Verstöße gegen die Rechtsstaatlichkeit immer mehr von europäischen Werten entfernt, aber gleichzeitig derzeit das einzige Bollwerk gegenüber dem Egomanen aus Weißrussland zu sein scheint. Ein Mitglied der Europäischen Union also, das man einerseits kritisieren, andererseits nun stärken muss gegenüber seinen östlichen Nachbarn, um Lukaschenko Einhalt gebieten zu können. Rückblende: Mit der EU-Verordnung 2021/1030 des Rates vom 24. Juni 2021 erlässt die Europäische Union Sanktionen gegen Weißrussland vor dem Hintergrund der gefälschten Wahlen und dem Umgang mit Regimekritikern. Es handelt sich um gezielte Wirtschaftssanktionen gegen den Export von Kommunikationstechnik, Waren mit doppeltem Verwendungszweck (also zivil und militärisch) sowie Tabakerzeugnissen nach Weißrussland; darüber hinaus werden Personen aus dem Machtzirkel Weißrusslands direkt sanktioniert.

Cicero-online

*********************************************************

Wie hätte Adenauer denn Oberbürgermeister von Köln, ohne braune Finger werden können? Er hatte dafür gesorgt das Vorkriegsnazis auch nach Kriegende wieder in den Behördenalltag einziehen konnten und selbst die NATO nach seinen Gusto handelte. Das ein Eichmann vor Gericht gestellt werden konnte, war einzig dem Einsatz der Israelis zu verdanken. Deutsche Flüchtlinge haben auch die Skandale um Schäfer in Chile ermöglicht. Heute grüßen noch die Erben der 2. und 3. Generation.

NS-Erbe der Bundesanwaltschaft:

3.) Braune Kontinuitäten

Reihenweise NSDAP-Mitglieder: Eine Studie attestiert der Bundesanwaltschaft in den Nachkriegsjahren einen fehlenden Bruch mit der NS-Zeit. Peter Frank verbrämt es nicht. Eine „aus heutiger Sicht fragwürdige Personalpolitik“ habe seine Behörde ab 1950 an den Tag gelegt, „belastete Kräfte“ hätten diese angeführt, räumt der Generalbundesanwalt am Donnerstag ein. In den Folgejahren aber habe es einen „erheblichen Lernprozess“ gegeben. Nun gelte es, aus der Geschichte zu lernen. Tatsächlich ist es kein Ruhmesblatt, das eine nun vorgestellte, 600 Seiten starken Studie der Bundesanwaltschaft attestiert. Vier Jahre lang hatten der Historiker Friedrich Kießling und der Rechtsprofessor Christoph Safferling die Geschichte der Behörde von 1950, dem Neustart nach der NS-Zeit, bis 1974 untersucht. Sie konnten erstmals komplett das Archiv der Bundesanwaltschaft einsehen, auch vertrauliche Akten. Das Ergebnis: Die Bundesanwaltschaft wurde damals maßgeblich von einstigen NSDAP-Mitgliedern geführt, einen personellen Bruch mit dem NS-Zeit gab es nicht. So seien noch 1953 rund 80 Prozent der Juristen der Behörde auch schon vor 1945 im NS-Justizsystem tätig gewesen. Bei den leitenden Bundes- und Oberstaatsanwälten waren es auch zehn Jahre später noch 75 Prozent. Zehn von elf Bundesanwälten seien 1966 ehemalige NSDAP-Mitglieder gewesen. Auch in den Siebziger Jahren sei der Anteil „noch erheblich“ geblieben. Gerade mit Blick auf den damals stattfindenden gesellschaftlichen Umbruch in Deutschland sei diese Form der NS-Kontinuität erstaunlich und „häufig nicht gesehen worden“, konstatieren die ForscherSuche nach Expertise statt nach unbelastetem Personal.

TAZ-online

*********************************************************

Nur zum lesen als Beispiel empfohlen !!!!!! – BEZAHLTE WERBUNG. Diese Mitteilung ist eine bezahlte Werbung und ist keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren. Financial Star News Inc. und seine Eigentümer, Manager, Angestellten und Bevollmächtigten (zusammen „Financial Star News“) haben von Telecure sechshunderttausend US-Dollar für eine Marketingkampagne über drei Monate, unter anderem mit diesem Artikel erhalten. Diese Entschädigung stellt einen bedeutenden Konflikt mit unserer Fähigkeit der Unvoreingenommenheit dar. Diese Mitteilung dient ausschließlich zu Unterhaltungszwecken. Basieren Sie Ihre Investition niemals nur auf der Grundlage unserer Mitteilung.

Präsentation von Tele Cure Technologies Inc. — WKN: A3CZGY Symbol: 6MZ

4.) Könnte das zum Microsoft der Medizin werden?

Covid revolutioniert das Gesundheitswesen … Als das Virus um die Welt ging, platzten die Krankenhäuser aus allen Nähten … sie waren nicht auf den Zustrom von Patienten vorbereitet, die sich mit der unbekannten neuen Krankheit infiziert hatten und dringend Hilfe benötigten. Ärzte und Krankenschwestern waren ausgebrannt, weil ihre Krankenhäuser durch den Stress überlastet waren … „Viele Mediziner hingen schon vor Beginn der Pandemie am seidenen Faden des Burnouts“, sagte der Präsident der American Medical Association (US Standesvertretung der Ärzte und Medizinstudenten). ‍Die Frontline-Mitarbeitenden konnten das nicht bewältigen … ‍Das war nicht gut … Doch die Zukunftsaussichten sind möglicherweise sogar schlechter. ‍Die nächste Pandemie könnte noch schlimmer werden. Einige Experten meinen, sie könnte zehnmal so schlimm werden. ‍Nehmen Sie die Worte von Bill Gates, der als einer der ersten Alarm schlug und der Welt zu verstehen gab, dass sie auf den nächsten großen Ausbruch nicht vorbereitet sei. „Diese [Covid-19]-Pandemie ist schlimm, doch eine zukünftige Pandemie könnte zehnmal so ernst sein.“ — Bill Gates Mit anderen Worten: Covid-19 ist nicht die letzte Pandemie … und die nächste auf globaler Ebene kann von überall her kommen …

Fr-online        /   >>>>>>> Financial-Star-online

*********************************************************

Sind dieses alles die abgewiesenen Akademiker-Anwärter welche ihren Weg in das „Hohe Haus“ der Berliner Fäkalienbude verpassten? Auf jeden Anwärter dieser Zweifüßer kommen die Zehnfüßer als Experten? Das alles nennen wir dann die Dumpfbacken-schwemme.

»Professorenharems« und Alte-weiße-Männer-Unis

5.) Wirtschaft und Umwelt #IchbinHanna

Die GEW will befristete Arbeitsverträge an den Hochschulen nicht hinnehmen. Auf einer Konferenz redete man den zukünftigen Ampelkoalitionären ins Gewissen. »Die neue Bundesregierung muss nicht nur handeln, sie muss schnell handeln«, redete der stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW), Andreas Keller, den anwesenden Ampelkoalitionären auf der IchBinHanna-Aktionskonferenz ins Gewissen, die am Mittwoch in Berlin stattfand und bei der sich Wissenschaftler*innen über ihre Arbeitsbedingungen austauschten. Um der möglichen neuen Regierung auch eine konkrete Handreichung mitzugeben, hat die GEW ein 100-Tage-Programm erstellt, in dem sie unter anderem eine umfassende Reform des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes sowie einen deutlichen Ausbau der Grundfinanzierung der Hochschulen fordert. Tobias Ginsburg: »Die letzten Männer des Westens«. Die anwesenden Ampelverhandler Oliver Kaczmarek (SPD), Kai Gehring (Grüne) und Thomas Sattelberger (FDP) wiegelten allerdings ab. Dass die Koalitionsverhandlungen noch laufen und zwischen den Parteien Stillschweigen vereinbart ist, macht es ihnen zugegebenermaßen auch schwer, konkrete Zugeständnisse oder Versprechungen zu machen. So waren die Redebeiträge aller drei genannten Politiker ermüdend nichtssagend. »Ich bin frohen Mutes, dass wir einen Koalitionsvertrag vorlegen werden, der auch für die Wissenschaft viel Gutes enthält«, war dann beispielsweise eine Phrase, die Grünen-Politiker Gehring bemühte.

ND-online

*********************************************************

Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

*********************************************************

Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Wir erhalten in letzter Zeit viele Mails mit Texten zwecks Veröffentlichung – Um diese zu Verbreiten  sollten Sie sich aber erst einmal vorstellen und zeigen mit wem wir es zu tuen haben.  Danke !

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

*********************************************************

Grafikquellen          :

Oben     —   DL / privat – Wikimedia

Kommentar schreiben

XHTML: Sie können diese Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>