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DL – Tagesticker 18.12.2021

Erstellt von DL-Redaktion am Samstag 18. Dezember 2021

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

Heute in der Auswahl des „Bengels“: – . –  1.) Merz wird neuer CDU-Vorsitzender  – . –  2.) Bundeswehr wirft zwei Soldaten raus  – . –  3.) Lauterbach impft selbst  – . –  4.) Die sozialen Netzwerke  – . –  5.) Die Mordenden Waffen der Politik  – . –  DL wünscht allen Lesern eine  gute Unterhaltung.

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Ach wie wird das Leben schön, wenn wir von der CDU/CSU nur noch das Hinterteil sehn. Doch Vorsicht bleibt stets angebracht, wenn Ampel jetzt den Hausputz macht.

Löst er sein Versprechen ein, verschwindet die CDU im 25-Prozent-Loch

1.) Merz wird neuer CDU-Vorsitzender

Mit großer Mehrheit hat die Mitgliederversammlung Friedrich Merz zum CDU-Chef gewählt. Ein gefährlicher Triumph. Die Mitglieder der CDU haben gesprochen, und ihr Votum ist unzweideutig. Friedrich Merz geht mit einer sehr starken Legitimation an den Start als neuer CDU-Vorsitzender. Für den innerparteilichen Frieden erfüllt das Experiment damit seine Funktion, auf das sich die CDU notgedrungen eingelassen hatte. Nach den zweieinhalb Jahren, in denen zwei Vorsitzende von den Anhängern der Verlierer eher murrend akzeptiert wurden, kann sie diese Klarheit dringend brauchen. Die andere Frage ist, ob Merz der Richtige ist, um die Partei nach der krachenden Niederlage wieder geschäftsfähig zu machen. Die Mitglieder setzen erkennbar auf ihn, weil sie ihn für die Nummer Sicher halten: Vertrauter Sound, reichlich Selbstbewusstsein, Angriffslust und Redebegabung. Die politische Konkurrenz freut sich allerdings genauso. Merz bietet Angriffsfläche als Mann von Gestern. Er war vor einem Vierteljahrhundert Angela Merkels Rivale – und nach ihr die Zukunft? Das leuchtet nicht unmittelbar ein. Merz wird zu tun haben, um das Bild zu korrigieren. Die CDU muss sich neu erfinden.

Tagesspiegel-online

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Vielleicht benötigten sie auch nur ein wenig mehr Zeit, um hinter die Fassaden dieser Mittelalterlichen Kampftruppe einer Regierung zu blicken? Jetzt wurde sogar Einer von diesen Uniformierten Brüllaffen in den „Aufsichtsrat der Pandemisten“ gesetzt, um seine Obrigkeitshörigkeit unter Beweis zu stellen?

Nach Skandal-Party in Litauen

2.) Bundeswehr wirft zwei Soldaten raus

Sexuelle Nötigung, rassistische Beleidigungen und antisemitisches Liedgut: Die Vorwürfe gegen in Litauen stationierte Bundeswehr-Soldaten wiegen schwer. Bei zwei der zwölf Beschuldigten zieht die Truppe nun Konsequenzen. Gegen weitere laufen noch Ermittlungen. Die Bundeswehr hat nach den internen Übergriffen beim NATO-Einsatz in Litauen im April zwei Soldaten entlassen. Gegen fünf weitere Männer liefen bei einer Wehrdisziplinaranwaltschaft noch Vorermittlungen zu einem gerichtlichen Disziplinarverfahren, wie ein Sprecher des Heeres auf Anfrage mitteilte. Im Juni hatten Straftaten wie sexuelle Nötigung und Beleidigung mit rassistischem Hintergrund für Schlagzeilen gesorgt. Bei einer Party im April in einem Hotel sollen auch rechtsradikale und antisemitische Lieder gesungen worden sein. Die Beschuldigten wurden abgezogen, inzwischen hat das ganze deutsche Kontingent turnusgemäß gewechselt. Der Zug des Panzergrenadierlehrbataillons 92 aus Munster (Niedersachsen) soll bis zum kommenden Jahr reorganisiert werden.

NTV-online

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In der nächsten Woche soll es ja wieder kälter werde. Ach ja, war denn in Hannover zufällig auch ein Arzt in der Nähe, welcher dem Karlchen die Stelle für den Piecks zeigte? In ihren Lustbarkeiten für das Stechen, wird bei Politiker-Innen ja vielfach das Handwerkzeig mit dem ewig plappernden Maul verwechselt. Denn bist du Nichtig – mach dich Wichtig und ein Jeder zeige was er nicht kann.

Warnung vor der fünften Welle

3.) Lauterbach impft selbst

In Niedersachsen wurde die 2G-Regelung für Weihnachtsshopper kassiert. Lauterbach fährt zu den Parteikollegen nach Hannover – und warnt. Es ist der erste Auswärtstermin des neuen Gesundheitsministers Karl Lauterbach (SPD). Er habe sich bewusst für das „vorbildliche“ Kinderimpfzentrum am Zoo Hannover entschieden, sagt er. Da legt er zur großen Begeisterung der Fotografen und Kameraleute dann auch noch selbst Hand an und impft zwei Kinder. Draußen protestiert derweil eine kleine, aber laute Gruppe von Coronaleugnern und Impfgegnern. Als „Kindermörder“ beschimpfen sie Lauterbach – sind sich aber gleichzeitig nicht zu schade, verängstigte Kinder im Grundschulalter anzupöbeln, die auf dem Weg ins oder aus dem Impfzentrum sind. „Vorbildlich“ wird Lauterbach auch die Coronapolitik von Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) später nennen, denn natürlich ist dies in erster Linie ein Besuch unter Parteifreunden. Weil kann diese Rückendeckung allerdings gut gebrauchen – nachdem das Oberverwaltungsgericht in Lüneburg die 2G-Regelung für den Einzelhandel gekippt hat. Auf die hatte man sich zwar bundesweit geeinigt, aber umgesetzt werden muss sie eben über die Coronaverordnungen der Länder. In mehreren Bundesländern laufen Klagen dagegen, betrieben unter anderem von der Handelskette Woolworth. In Schleswig-Holstein hatte das dortige OVG die Regelung gelten lassen, in Niedersachsen wurde sie jetzt mit sofortiger Wirkung kassiert. Nun murren vor allem die Kommunen, die sich große Mühe gemacht haben, Kontrollen und Einlassbändchen zu organisieren, um es ihren Händlern leichter zu machen.

TAZ-online

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Werden Diese nicht gerade darum Sozial genannt ? Heißt es nicht in Goethes Faust: „Die Geister die ich rief, die werde ich nicht mehr los?“ Versuchen die dort Oben nicht mit aller Macht alle Widerlichkeiten von Unten schon im Keim zu ersticken, auf das niemand an den Tron rüttelt?  Wie heißen die Länder welche nach Diktatoren rufen? Wer Hass sät, wird Hass ernten und Solidarität kann nur  Oben beginnen. Erst nach der Lieferung – erfolgt die Zahlung! Politiker-Innen versuchen immer die Modalitäten des „ehrbaren Kaufmann“ zu verwischen.

Bas sorgt sich um Entwicklung in sozialen Netzen

4.) Die sozialen Netzwerke

Was sich derzeit in den sozialen Netzwerken abspielt, habe sie bislang in ihrer politischen Karriere noch nicht erlebt. Bundestagspräsidentin Bärbel Bas fordert Transparenzpflichten für Digital-Plattformen. Die Fälle von Hass und Hetze in sozialen Netzwerken stimmen Bundestagspräsidentin Bärbel Bas bedenklich. „Was sich derzeit im Internet abspielt, ist kein normaler demokratischer Diskussionsprozess mehr, den man aushalten muss, sondern zunehmend eine Bedrohung“, sagt die SPD-Politikerin der „Welt am Sonntag“. „Ich bin seit zwölf Jahren Abgeordnete, aber was sich derzeit in den sozialen Netzwerken abspielt, habe ich bislang noch nicht erlebt.“

FR-online

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Solange es der Politik gelingt, Idioten als Söldner für IHRE ureigensten Arbeiten zu verpflichten, wird sich nichts an den Kriegslustbarkeiten ändern. Erst wenn eine Abstimmung im Bundestag mit dem tragen der Uniform verbunden wird, rückt der Frieden näher.

Wie eine Kampfdrohne zum Verkaufsschlager wurde

5.) Die Mordenden Waffen der Politik

Hochtechnologie der deutschen Rüstungsindustrie steckt in der türkischen Drohne Bayraktar TB 2, die schon in verschiedenen Konflikten zum Einsatz kam. Ihr Name klingt harmlos, aber sie kann tödlich sein: die türkische Kampfdrohne Bayraktar TB2, zu Deutsch »Fahnenträger«. Nach dem Krieg zwischen Armenien und Aserbaidschan im Herbst 2020 wurde sie zum Verkaufsschlager, da Aserbaidschan ihre Tödlichkeit im Gefecht unter Beweis gestellt hatte. 900 Ziele sollen mit der Bayraktar zerstört worden sein, Schäden in Höhe von zwei Milliarden Euro seien entstanden, berichtete das ZDF-Magazin »Frontal«. Was die breite Öffentlichkeit wahrscheinlich nicht wusste: In der Drohne steckt deutsche Waffentechnik. So stammt das Zielerfassungssystem, mit dem die Angriffsziele ausgemacht werden, von der Filiale einer deutschen Rüstungsfirma in Südafrika. Dort greifen die ohnehin harmlosen deutschen Rüstungskontrollmechanismen gar nicht. Auch die Technik der Raketen, die von der Drohne auf Panzer, Gebäude oder Menschen abgeschossen werden, entstammen zum Teil deutschen Ingenieur-Gehirnen, entwickelt vom Gefechtskopfspezialisten TDW, der zum Rüstungskonzern MBDA gehört. TDW hat die Gefechtsköpfe von Boden-Luft-Raketen – sogenannte LRAT (Long Range Anti Tank) und MRAT (Middle Range Anti Tank) – für die Bekämpfung von Panzern entwickelt und dann an die türkische Waffenschmiede Roketsan verkauft. Die deutsche Technik wurde dann von türkischen Ingenieuren nachgebaut. Diese Informationen seien alles andere als neu, sagt Rüstungskontrollexperte Max Mutschler zu »nd«.

ND-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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