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DL – Tagesticker 18.12.2020

Erstellt von DL-Redaktion am Freitag 18. Dezember 2020

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Es hat doch niemand gesagt das die Frösche im Bundestages nicht selber laut genug quaken können.

Guterres spricht im Bundestag

1.) Vereinte Nationen

Anlässlich des 75-jährigen Bestehens der Vereinten Nationen redet UN-Generalsekretär António Guterres im Bundestag. Zu der Veranstaltung wurden neben Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Bundesratspräsident Reiner Haseloff (CDU) und der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Stephan Harbarth, erwartet. Anschließend wird Guterres Gespräche mit Merkel und Steinmeier führen. Bereits am Donnerstag traf sich der UN-Generalsekretär mit Außenminister Heiko Maas (SPD).

SZ-online

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War es nicht schon in der Kindheit der erste Schluss der Wahrheit: „Wer die Gefahr nicht erkennt, hat sein Leben verpennt?“ Nach Trump kann es nur noch Naturerscheinungen geben.

US-Behörde hält Cyberangriff auf Regierung für ernste Gefahr

2.) Warnmitteilung

Die US-Regierung ist Ziel eines Hackerangriffs geworden. Wie verheerend die Ausmaße sind, wird erst langsam klar. Die zuständige Behörde erlässt einen neuen Warnhinweis. Die US-Behörde für Cyber- und Infrastruktursicherheit (Cisa) stuft den jüngsten Hackerangriff auf amerikanische Regierungseinrichtungen als ernste Gefahr ein. Sie teilte in einer Warnmitteilung mit, das Entfernen des Angreifers aus betroffenen Systemen werde sich voraussichtlich „hochkomplex“ gestalten. Der Cyberangriff dauere mindestens seit März an. Der oder die Täter hätten „Geduld, operative Sicherheit und komplexe Handwerkskunst“ bewiesen. Die Cisa stufte die Attacke als ernste Gefahr für die Bundesregierung, für Regierungen von Bundesstaaten und Kommunen, für die kritische Infrastruktur und für Organisationen des Privatsektors ein. Die Washington Post und die New York Times hatten berichtet, bei den Angreifern handele es sich um Hacker mit Verbindungen zum russischen Geheimdienst. Die russische Regierung hatte das zurückgewiesen.

Zeit-online.

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Gehen die täuschenden Hochstapler aus den Bundestag ungestraft nach Hause als wäre rein gar nichts gewesen, um dann in Omo gewaschen, erneut auf der  Parteibrühe zu schwimmen? Einmal ein schlechter Zwerg – kann  nie wieder ein  guter Zwergen! Nicht einmal in der Politik !

Wirecard-Untersuchungsausschuss

3.) Zu Guttenberg sieht sich getäuscht

Der Ex-Minister gibt zu, für das Skandal-Unternehmen geworben zu haben – aber nicht als Lobbyist. Sein Plädoyer ist geschickt, nur nicht überzeugend.  Der Unternehmensberater Karl-Theodor zu Guttenberg hat Kanzlerin Angela Merkel im persönlichen Gespräch nahegelegt, dem Skandalunternehmen Wirecard beim Eintritt in den chinesischen Markt zu helfen. „Im Laufe unsers Gesprächs erwähnte die Bundeskanzlerin eine bevorstehende Reise nach China“, sagte der ehemalige Verteidigungsminister am Donnerstag in Berlin vor dem Untersuchungsausschuss des Bundestages. „Ich erwähnte daraufhin, dass ein junges DAX-Unternehmen derzeit den Markteintritt in China plant.“ Das gelinge nicht ohne den Segen der Regierung in Peking. Zu Guttenberg gab an, sich auch nach seinem Wechsel in die freie Wirtschaft etwa einmal im Jahr mit der Kanzlerin getroffen zu haben. Es habe persönliche Gespräche in freundschaftlicher Atmosphäre gegeben. Nie wurde ein Protokoll angefertigt, der Austausch sei vertraulich erfolgt. Diese Treffen stehen nun im Fokus der Ermittlungen des Wirecard-Ausschusses. Denn Merkel wollte Wirecard später offenbar tatsächlich Türen öffnen: Im September 2019, kurz nach dem Treffen mit zu Guttenberg, sprach sie Wirecard gegenüber Vertretern der chinesischen Führung an. Das Problem: Ein halbes Jahr später brach Wirecard zusammen. Firmenchef Markus Braun hatte einen Großteil des Umsatzes und sämtlichen Gewinn offenbar durch Scheingeschäfte erzeugt. Heute fehlen mehr als 3 Milliarden Euro.

TAZ-online   

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Sind die Hornberger Schützen einmal zu Hause geblieben?  Und nach dem Job in Rente, wird das Clan Verhalten außer Kraft gesetzt? Oder soll so die Volksverspaßerin – Mutti – freigesprochen werden ? Vielleicht sehen wir ja einmal mehr, dass die Verwandlungen innerhalb der Politik Grenzenlos sind ?

Terroranschlag am Breitscheidplatz

4.) De Maizière übernimmt Verantwortung

2016 hat ein IS-Anhänger den schwersten islamistischen Terroranschlag auf deutschem Boden verübt. Jetzt sagte der damalige Innenminister im Ausschuss aus.Um den früheren Bundesinnenminister Thomas de Maizière ist es still geworden, seitdem er im März 2018 aus dem Amt geschieden ist. Jetzt hat den CDU-Abgeordneten eine der schwärzesten Stunden seiner Amtszeit eingeholt: Im Untersuchungsausschuss des Bundestages zum Terroranschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz sollte de Maizière erklären, warum die Behörden, deren oberster Dienstherr er damals war, den Anschlag nicht verhindert haben. „Ich selbst war vor dem Attentat mit dem Fall Amri als Minister nicht befasst“, sagt er im Ausschuss. Dennoch trage er für alles, was damals in seinem Geschäftsbereich passiert sei, die „volle Verantwortung“.  Abgeordnete im Ausschuss wollten auch wissen, wie de Maizière einen Monat nach dem Blutbad auf dem Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche zu der Aussage kam, außer dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) sei keine Bundesbehörde mit der Sache befasst gewesen.

Tagesspiegel-online

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Auf dieser Erde lassen diese Politiker weitaus mehr Menschen verhungern als an Corona sterben. Und das an jeden Tag und gleiches  schon für viele, viele Jahre, nur um der Gier „nach mehr “ freien Lauf zu lassen.  Was für eine Farce wird hier einer  Gesellschaften von der selbstsüchtigen Politik vorgespielt ? Mir wurde als OCD Lungenerkrankter (seit 2003 – als es hieß – unheilbar, worauf ich alle Medikamente abgelehnt habe).  Mit Beginn der Krise wurde erzählt, das die Lunge nun nicht mehr Untersucht werden dürfte. Ich habe natürlich gefragt: „Muss ich jetzt an Corona sterben?“ Keine Antwort war die beste ! ! Sind Tiere vielleicht doch die besseren Menschen?

Sterben für den Standort

5.) Kommentare Lockdown

Im aktuellen Lockdown gibt es zwar diverse Stoppschilder im Privaten – aber weitgehend freie Fahrt für große Teile der Wirtschaft. Im Sommer waren Hochzeiten, illegale Open-Air-Partys und abendliches Biertrinken vor Kiosken das, was in der Vorweihnachtszeit zunächst das öffentliche Glühweintrinken und nun die Gestaltung der Weihnachtsfeiertage ist. Folgt man den Prämissen der Debatte im Umgang mit der Pandemie, geht es vor allem um individuelles Verhalten. Jeder Einzelne entscheide durch sein Handeln über Leben und Tod. Den »Charaktertest für die Gesellschaft«, von dem vor einigen Wochen Gesundheitsminister Jens Spahn sprach, haben wir nicht bestanden: In Deutschland sterben gerade mehr denn je an einer Covid-19-Infektion. Weite Teile der Wirtschaft brauchten bisher keine Prüfung ablegen. Zwar wurden Kulturbetriebe und Gastronomie schnell heruntergefahren, der Einzelhandel folgte, als keine andere Wahl blieb. Ansonsten sehen sich am Standort Deutschland Unternehmen und Konzerne allenfalls mit freundlichen Appellen seitens der Politik konfrontiert. So baten Angela Merkel, Olaf Scholz und Markus Söder bei ihrer Pressekonferenz Mitte Dezember unisono die »Arbeitgeber«, wenigstens für ein paar Tage Home Office zu ermöglichen. Während das Privatleben inzwischen streng reglementiert ist, gibt es keine Verordnungen oder gar Schließungen bei den für das deutsche Exportmodell systemrelevanten Konzernen. In diesem angeblich harten Lockdown werden sich auch weiterhin Menschen Arsch an Arsch in vollen Bussen und Bahnen auf den Weg zur Arbeit begegnen, wird weiterhin Nase an Nase gemeinsam Pause gemacht, werden weiterhin Pakete gepickt, gepackt und zugestellt. Der aktuelle Lockdown setzt damit im Kern die bewährten Verkehrsregeln der vergangenen Monate fort: Diverse Stoppschilder im Privaten – und weitgehend freie Fahrt für große Teile der Wirtschaft.

ND-online

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So nützlich können sich Uniformierte also auch zeigen – wenn sie die Richtigen, anstatt die Rechten Befehle zu hören bekommen. Es hat ja auch noch niemand gesagt das sie das Virus erschießen sollen.

Bundespolizei schützt Impfstoff-Transporte – Bundeswehr beschafft Material

6.) Kampf gegen Corona-Pandemie

Bewaffnete Kräfte der Bundespolizei werden den Transport von Corona-Impfstoff in deutsche Zentrallager absichern. Die Bundeswehr soll gigantische Mengen Material für Impfzentren besorgen. übernehmen die Länder die Bewachung des Serums. Das ist nach SPIEGEL-Informationen das Ergebnis einer noch informellen Absprache zwischen Bund und Ländern. Da der Impfstoff zunächst aus dem Ausland kommt, wird die Bundespolizei ihn erst ab der deutschen Grenze bewachen. Ob sie künftig ihre Begleitmannschaften auch ins Ausland schicken darf, ist noch offen. Bundeswehr soll halbe Milliarde Einmalhandschuhe für Impfkampagne bestellen. Die Impfkampagne wird nicht nur zur logistischen Mammutaufgabe, sondern auch zu einer Materialschlacht. Das Gesundheitsministerium hat die Bundeswehr gebeten, über das Beschaffungsamt eine halbe Milliarde Einmalhandschuhe, 1,5 Millionen Schutzanzüge und 87.000 Vollgesichtsmasken für Personal in Impfzentren zu bestellen. Außerdem sollen die Einkäufer der Truppe 8700 Schutzbrillen beschaffen. Allein die Lieferung der Einmalhandschuhe dürfte etwa 14.000 Paletten umfassen.

Spiegel-online

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7.) Bundesregierung stellt Dart-Profis ein, um schneller impfen zu können

Ist Deutschland doch schneller geimpft als gedacht? Die Bundesregierung hat heute bekanntgegeben, professionelle Dartspieler zu engagieren, um möglichst schnell so viele Menschen wie möglich gegen das Coronavirus immunisieren zu können. „Beim Verteilen der ersten Impfstoffdosen geht es um Schnelligkeit und Effizienz“, erklärte Gesundheitsminister Jens Spahn im Gespräch mit der Tagesschau. „Da es ohnehin an Fachpersonal mangelt, brauchen wir jetzt nervenstarke Könner, die auch die nötige Präzision mitbringen.“ Die Rekrutierung sei bereits in vollem Gange und wird dadurch erleichtert, dass Dart-Spieler nach der bundesweiten Schließung aller Kneipen ohnehin verzweifelt nach Möglichkeiten suchen, ihrem Sport nachzugehen.

Postillon-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel

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Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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