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DL – Tagesticker 18.11.2021

Erstellt von DL-Redaktion am Donnerstag 18. November 2021

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

Heute in der Auswahl des „Bengels“: Ampel-Koalition,  GEHÄLTER BIS 10.000 EURO,  Schöpfung? Egal,  Ministerium strebt zudem 25 Millionen „Booster“ an,  Rücktritt mit Fragen,.  Ich wünsche allen eine  gute Unterhaltung

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Realistisch wird es dann, würde die Amper erkennen, dass das ganze Krankenwesen in den letzten Jahren zum politischen Spielball der Wirtschaftlichkeit gestaltet geworden wäre! Die Arbeitsplätze wurden einer zunehmenden Kapitalisierung geopfert. Es ist schon als eine Zumutung zu werten, dass Krankenkassen sich als Gesundheitskassen umbenennen durften! Ein Gesunder braucht keine Krankenkasse! Durch permanente Unwahrheiten bereiten der Politik ihre Böden zur Unregierbarkeit vor. Auch an dieser so genannten Pandemie geht es nur noch um das Geldverdienen.

Willkommen in der Realität

1.) Ampel-Koalition

Die FDP muss ihre Corona-Politik revidieren, Oppositionsrhetorik funktioniert an der Macht nicht. Selbst Angela Merkel musste das einst lernen. Es war einmal eine Oppositionsführerin, die wollte es „grundlegend anders“ machen, wenn sie erst mal an der Macht wäre. Sie wollte den deutschen Sozialstaat, das Steuersystem, das Gesundheitswesen radikal reformieren. Sie warb für einen gewaltigen Umbruch, für Neustarts und Systemwechsel auf allen möglichen Ebenen. Ja, Angela Merkel hielt im Wahlkampf 2005 wenig vom „verkrusteten“ und „ungerechten“ Staatswesen bundesrepublikanischer Prägung. Sie übte scharfe Kritik an dessen permanentem Interessenausgleich und der komplexen Bürokratie. Es ließe sich so einfach so viel besser regieren, ihre Experten (Kirchhof, etc.) hätten die richtigen Lösungen schon parat. Letztlich setzte Merkel kaum eine ihrer Reformideen aus Oppositionszeiten um. Kritiker warfen ihr bald vor, Probleme auszusitzen und die CDU zu sozialdemokratisieren. Nun, da Merkel 16 Jahre später abtritt, wird sie von einer breiten Mehrheit der Deutschen durchaus geschätzt. Nur: Als radikale Reformerin geht sie wirklich nicht in die Geschichte ein. Abenteuerliche Fehleinschätzungen

Zeit-online

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Wie lautete schon früher ein Sprichwort: „Der Teufel scheißt immer auf den größten Haufen“. So geht Politik nach der Wahl: Die Tröge bleiben gefüllt bis zum überlaufen! Obwohl nie ein kleiner Finger für die Gesellschafft gekrümmt wurde! Es ist doch nicht Verwunderlich wenn es heute jeden Nichtsnutz und Faulpelz in Poltischen Ämter treibt!

Merkel soll im Ruhestand neun Mitarbeiter bekommen – Sprecher verteidigt Ausgaben

2.) GEHÄLTER BIS 10.000 EURO

2019 hatte der Haushaltsausschuss beschlossen, dass Bundeskanzler nach ihrer Amtszeit höchstens fünf Mitarbeiter haben sollen. Doch die Regelung gilt noch nicht für Angela Merkel. Sie soll künftig neun Personen beschäftigen. Dies entspreche langjähriger Staatspraxis, so ein Sprecher. eun Mitarbeiter und Gehälter bis etwa 10.000 Euro pro Monat: Die geplante Ausstattung für das Büro von Angela Merkel (CDU) nach ihrer Kanzlerschaft sorgt in Berlin für Kritik. Regierungssprecher Steffen Seibert verteidigte die Pläne am Mittwoch: „Es entspricht langjähriger Staatspraxis, dass Bundeskanzlern außer Dienst ein Büro zur Verfügung gestellt wird, um bei der Erfüllung der nachwirkenden Amtspflichten zu unterstützen“, sagte er. Das Personal werde Merkel dabei fachlich und organisatorisch zuarbeiten. „Private Tätigkeiten oder Tätigkeiten, die auf Einkünfte gerichtet sind, werden nicht durch dieses künftige a.D.-Büro unterstützt“, betonte Seibert. Am Dienstagabend hatte der Hauptausschuss des Bundestags beschlossen, dass Merkel nach ihrer Amtszeit ein Büro mit Büroleiter, stellvertretendem Büroleiter, zwei Fachreferenten, drei Sachbearbeitern und zwei Fahrern zugewiesen bekommt. Für die zwei Leitungsstellen ist eine Besoldung von B6 vorgesehen, also rund 10.400 Euro im Monat. Insgesamt könnten – je nach Berufserfahrung der Mitarbeiter – monatlich zwischen 46.000 und 56.000 Euro anfallen. Mehr Mitarbeiter als Schröder.

Welt-online

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Mit dem Gebetbuch in der Hand, stinken sie durch Stadt und Land. Halleluja! Limburg sitzt in jeder Kirche? Das Wohl und Wehe für kirchliche  Würdenträger wird übrigens aus der Staatskassen gezahlt. Wenn schon, denn schon: „Warum nicht für alle Religionen?“ Weil sie nicht nach Deutschland gehören ?

Klimaschädliche Kirchen-Dienstwagen:

3.) Schöpfung? Egal

Kirchenoberhäupter haben der Umwelthilfe zufolge extrem klimaschädliche Dienstwagen. Den schlimmsten fährt der Vorsitzende der Bischofskonferenz. Die meisten hohen Kir­chen­funk­tio­nä­r:in­nen in Deutschland fahren extrem klimaschädliche Dienstwagen. Nur 3 von 47 Che­f:in­nen der großen christlichen Religionsgemeinschaften haben ein Fahrzeug, das dem von der EU aktuell geforderten Flottengrenzwert von höchstens 95 Gramm CO2-Ausstoß pro Kilometer entspricht. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Deutschen Umwelthilfe (DUH). Sie nimmt den Flottengrenzwert als Maßstab, weil er eine Orientierung darüber gibt, wie hoch der CO2-Ausstoß nach Auffassung des Gesetzgebers maximal sein sollte. Für die Studie betrachtete die DUH die Dienstwagen der Oberhäupter von 27 katholischen Bistümern und 20 evangelischen Landeskirchen. Die Bischöfe Wolfgang Ipolt aus Görlitz und Rudolf Voderholzer aus Regensburg verweigerten die Teilnahme. Den klimaschädlichsten Dienstwagen fährt ausgerechnet der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonzerenz, der Limburger Bischof Georg Bätzing. Sein Audi A8 stößt pro Kilometer 258 Gramm Kohlendioxid aus. In dem Ranking am besten schnitt Dorothee Wüst von der Evangelischen Kirche der Pfalz ab. Ihr E-Auto – ein VW ID3 – hat einem CO2-Ausstoß von 56 Gramm pro Kilometer. Darauf folgen Kristina Kühnbaum-Schmidt von der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland und Ralf Meister von der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannover. Beide fahren einen Audi e-tron.

TAZ-online

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Wer hört die Kinder nicht schon singen: „Morgen Kinder wird’s was geben, Morgen werden wir uns Freu’n!“ Eine Impfung aus der Dose – passt auch noch in deine kleine Hose. Das Boostern (Raketenantrieb) wird zu einen Bombengeschäft und lässt die Mondsüchte des Gesundheitsministers für seine nächste Villa reifen.

Kinder-Impfstoff soll kurz vor Weihnachten verfügbar sein

4.) Ministerium strebt zudem 25 Millionen „Booster“ an

Das Bundesgesundheitsministerium rechnet damit, dass ein Corona-Impfstoff für Kinder zwischen fünf und elf Jahren wohl bis kurz vor Weihnachten verfügbar sein könnte. Eine mögliche Zulassung für diese Altersgruppe könne für den Impfstoff von Biontech noch im November erwartet werden, heißt es in einem Bericht des Ressorts zu den Bund-Länder-Beratungen an diesem Donnerstag. „Erstmalig verfügbar in Deutschland wird dieser Kinderimpfstoff vorbehaltlich der Zulassung voraussichtlich ab dem 20. Dezember 2021 sein“, heißt es in dem Papier weiter. Über die Verteilung der ersten angekündigten Lieferung von rund 2,4 Millionen Dosen will das Ministerium demnach in den kommenden Tagen mit den Ländern, niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten sowie dem Pharma-Großhandel beraten. Impfungen bei Kindern sind bisher erst ab zwölf Jahren möglich. Insgesamt gibt es 9,2 Millionen Kinder unter zwölf Jahren, für die es noch keinen zugelassenen Impfstoff gibt.

Tagesspiegel-online

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Vielleicht trieb sie die Befürchtung an, dass allzu viele „viertel-Akademiker“ aus den Bundestag,  auf diesen Umweg in das Lehrwesen finden? Der Umgang mit den unwissenden „Postdocs“ würde jeden Masterplan auf den Kopf stellen.

Remscheid - Bushaltestelle Paulstraße 07 n.jpg

Die Präsidentin der Humboldt-Universität zu Berlin hat ihren Rücktritt angekündigt

5.) Rücktritt mit Fragen

Die Präsidentin der Humboldt-Universität zu Berlin hat aufgrund der Novellierung des Berliner Hochschulgesetzes überraschend ihren Rücktritt erklärt. Dieser hinterlässt bei den Beschäftigten viele Fragen. Am 26. Oktober kündigte Sabine Kunst, die Präsidentin der Humboldt-Universität zu Berlin (HU), überraschend an, ihr Amt zum Ende des Jahres niederzulegen. Sie begründete dies in einem offenen Brief auf der Universitätswebsite mit der Novellierung des Berliner Hochschulgesetzes (BerlHG), die das Berliner Abgeordnetenhaus Anfang September beschlossen hatte und die noch im selben Monat in Kraft getreten war. Kunst kritisiert insbesondere die Änderung des Paragraphen 110, der zufolge promovierten wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sogenannten Postdocs, mit Habilitations- oder Lehrtätigkeitsziel ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis anzubieten ist. Die Reform soll die Arbeitsbedingungen im akademischen Mittelbau verbessern, in dem bislang bundesweit fast alle Mitarbeitenden befristete Verträge erhalten. Im Juni hatte die Kampagne #IchBinHanna auf die prekären Arbeits­bedingungen im akademischen Mittelbau aufmerksam gemacht. In ihrem offenen Brief räumt Kunst zwar ein, dass »in den vergangenen Jahren Unzufriedenheit und Kritik an den schwierigen und unsicheren Karrierewegen in der Wissenschaft gewachsen« seien. Die vom Berliner Senat zugesagte jährliche Budgetaufstockung um 3,5 Prozent bis 2027 reiche für die »tiefgreifende Transformation im Sinne des BerlHG« jedoch nicht aus. Dessen Novelle sei »gut gemeint, aber schlecht gemacht«, und gefährde »die exzellente Weiterentwicklung der Humboldt-Universität und in der Konsequenz den Wissenschaftsstandort Berlin«. Der Berliner Zeitung sagte Kunst kurz nach ihrer Rücktrittankündigung: »Was im Paragraphen 110 gefordert wird, würde uns als Universitäten in Berlin bis in die 2030er Jahre über 100 Millionen Euro kosten.« Und: »Postdoc-Jahre sind Wander- und Gesellenjahre.«

Jungle.Worl-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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