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DL – Tagesticker 18.07.2021

Erstellt von DL-Redaktion am Sonntag 18. Juli 2021

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Sind Diese, mit ihren auf hochglanzpolierten Schuhen nicht die überflüssigsten Gaffer bei Katastrophen, welche, ausschließlich der schönen Fotos wegen, die Helfer bei ihrer Arbeit behindern? Für Dieses, „sich immer selbst Verherrlichende politische Pack“ sind die sonstigen Auftrags-Schläger in Uniformen aber nicht zuständig? „Drecksäcke“ wo kommt ihr her – wo ihr hinwollt wissen wir schon lange.

Lachen im Katastrophengebiet – Laschet bittet um Entschuldigung

1.) Auftritt mit Bundespräsident Steinmeier

»Dies war unpassend«: Kanzlerkandidat Armin Laschet wird kritisiert, weil er während einer Beileidsbekundung des Bundespräsidenten in Erftstadt im Hintergrund witzelte. Nun hat er sich zu dem Vorfall geäußert. Der Kanzlerkandidat der Union, Armin Laschet, hat sich am Samstagabend für sein Verhalten während eines Pressestatements von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Katastrophengebiet entschuldigt. Steinmeier hatte den Unwetteropfern sein Beileid ausgesprochen, Laschet stand im Hintergrund und lachte. Er bedaure den Eindruck, dieser sei durch eine »Gesprächssituation« entstanden, schrieb Laschet auf Twitter. »Dies war unpassend und es tut mir leid.« Das Schicksal der Betroffenen liege ihm am Herzen. Das Video der kurzen, rund 20 Sekunden andauernden Szene wurde am Samstag tausendfach unter dem Hashtag #Laschetlacht auf Twitter geteilt. Die SPD-Führung kritisierte den CDU-Kandidaten daraufhin. Er sei sprachlos, schrieb Generalsekretär Lars Klingbeil. SPD-Vize Kevin Kühnert schrieb: »Eine Frage des Charakters«.

Spiegel-online

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Sollte Wirecard jetzt als Theaterstück geschrieben werden, würde „Merkel sicher die Ausbilderin spielen und Scholz wäre für den Kindertanz zuständig“? Ach wie wird das Leben schön, wenn wir Dummheit tanzen sehn.

Wirecards fragwürdiges Experten-Netzwerk: „Beraterin war Ausbilderin für Kindertanz“

2.) Korruption mit Scheinverträgen?

Neben den strafrechtlichen Ermittlungen im Wirecard-Fall läuft auch die Arbeit des Insolvenzverwalters Michael Jaffé auf Hochtouren. Er sucht Geld, das aus dem Unternehmen geschleust wurde – und wird bei angeblichen Beratertätigkeiten fündig. Insgesamt 40 Millionen Euro könnte der mittlerweile insolvente Finanzdienstleister Wirecard für Beratertätigkeiten gezahlt haben, ohne dass eine angemessene Gegenleistung stattgefunden hätte. Zu diesem geschätzten Ergebnis kommt Insolvenzverwalter Michael Jaffé in seinem jüngsten Sachstandsbericht. Das Handelsblatt berichtete als erstes darüber. Jaffé sucht nach Geld, das aus dem Unternehmen hinausgeschleust wurde. Sein Verdacht: Scheinberaterverträge. Insgesamt 108 „auffällige Vorgänge“ überprüfe er demnach. Es sei unklar, ob und inwieweit Ansprüche durchgesetzt werden könnten. Die Grenze zwischen Beratung und Scheinberatung ist offenbar fließend. Einige auffällige Beispiele gibt es aber.

Focus-online

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Wo sollten denn die Personen herkommen, welche die Lehren annehmen würden? Hier zeigt das Foto die nassen Säcke auf der Mauer.  Aus den Allwissenden Politiker-Innen Clans kommen diese mit Sicherheit nicht! Diese würden auch noch den letzten Teelöffel mit Erdöl, welchen sie gefunden haben, meistbietend verscherbeln. Die politischen Fatzken lachen doch nur über unsere Kinder, da sie zum entsprechenden Zeitpunkt an denen ihnen die Lasten der Vergangenheit aufgebürdet werden, schon lange als neue Hohlraumversiegelnde eingesargt sind.

Lehren aus der Flutkatastrophe

3.) Wie sich Deutschland schützen kann

Forscher und Umweltschützer fordern Konsequenzen aus dem Hochwasser: mehr Klimaschutz, mehr Flussauen und Umsiedlungen aus gefährdeten Tälern. „Das“, sagt Karsten Smid, Klimaexperte der Umweltorganisation Greenpeace, „ist der Fukushima-Moment der fossilen Energien.“ Er glaubt, oder besser: hofft, dass die durch Starkregen verursachten Überschwemmungen mit mehr als 100 Toten zu einem schnellen und konsequenten Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas führen – ähnlich wie die Reaktorkatas­trophe in Japan 2011, die zum Verzicht auf Atomkraft führte. Denn dass der Klimawandel das Wetter stärker ausschlagen lässt, ist in der Wissenschaft weitgehend Konsens. „Schon vor über 30 Jahren haben Klimamodelle vorhergesagt, dass Extremniederschläge häufiger werden, während Tage mit schwachem Regen seltener werden“, sagt Professor Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. „Das ist eine Folge der Physik: Pro Grad Erwärmung kann die Luft 7 Prozent mehr Wasserdampf aufnehmen und dann auch abregnen.“ Umweltschützer kritisieren, dass die bisher weltweit vereinbarten Reduktionen des Treibhausgas-Ausstoßes nicht reichten, um die Erderhitzung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Ab dieser Marke sind die Auswirkungen des Klimawandels deutlich größer. Auch Deutschland hat sich Kritikern zufolge bisher zu wenig an die Erderhitzung angepasst. Die konventionellen Ansätze zum Schutz vor extremen Niederschlägen reichten nicht aus, warnt etwa Boris Lehmann, Professor für Wasserbau und Hydraulik an der Technischen Universität Darmstadt. „Das zeigen uns die aktuellen schlimmen Folgen solcher Ereignisse.“

TAZ-online

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Mehr Mut in der Politik? Wo sollte der denn herkommen – wo doch nicht einmal der Verstand für ein Aufbringen des nötigen Mut, vorhanden ist! Ist der Bundestag nicht schon vollkommen überfüllt mit „Dr. Titel-Träger-Innen“? Darunter soll sich sogar eine Physikerin befinden derer Leib und Magen Studium schon seit 16 Jahren verzweifelt angesprochen sein müsste. Aber wie schon geschrieben, viel und lange Studiert besagen noch lange nicht auch etwas gelernt zu haben. Dazu muss auch der entsprechende Kopf vorhanden sein, welcher all die Lehren aufnehmen kann. Wir sehen aber ein zu viel an Leere.

Unwetter-Katastrophe könnte das politische Feld in Deutschland tief umpflügen

4.) LEITARTIKEL

Die Politik braucht mehr Mut, um die Lehren aus der Unwetterkatastrophe zu ziehen – und vor allem, sie auch umzusetzen. Der Schock könnte größer nicht sein. Erst nach und nach wird klar, wie viele Todesopfer und welche Verwüstung die Mega-Unwetter im Westen und Südwesten Deutschlands, aber auch in umliegenden Ländern gefordert haben. Die Bilder reißender Fluten, zerstörter Häuser und überlaufender Talsperren werden sich tiefer ins kollektive Gedächtnis eingraben als frühere Naturkatastrophen, die vermutlich ebenfalls vom Klimawandel in neue Dimensionen getriggert wurden, darunter die Elbeflut 2002, der Extremsommer 2003, das Dürrejahr 2018. Was sich diesmal abgespielt hat, geht stärker unter die Haut. Denn verbunden damit ist nun das unheimliche Gefühl: Die entfesselten Naturgewalten können künftig jeden treffen – und noch unbeherrschbarer werden. Unwetter-Katastrophe in Deutschland: Politik muss Lehren ziehen. Keine Frage: Zuerst geht es nun darum, den betroffenen Menschen, die Angehörige verloren haben oder vor den Trümmern ihre Existenz stehen, in jeder nötigen Form beizustehen, durch psychologische Betreuung und schnelle finanzielle Hilfe zum Wiederaufbau. Auch die Kommunen, deren Infrastruktur zerstört wurde, Land und Bund sofort unterstützen. Die Regierungen in Mainz und Düsseldorf und ebenso die Bundesregierung haben das angekündigt.

FR-online

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Ist es nicht eine ganz besondere Auffälligkeit das gerade in der Hierarchie der Staaten die Unfähigkeit den nächsten Unfähigen hinter sich herzieht? Der Weimarer-Republik folgten bei Fuß – die Nationalsozialisten! Denen Folgten mit Wahl-Unterstützung der USA Adenauer, Kiesinger, und, und eine schier endlose Kette von Größenwahnsinn, welche im Nachhinein zu Größen geschrieben wurden. Meistens aus CDU / CSU es blieb doch immer nur bei einer Kuh mit Muh. Die Clans der CDU/CSU legten die Wurzeln für das neue Versagen. Die Deutschen waren immer die Größten und wollten es auch bleiben. Vor einer gelben Gefahr wurde schon zu Connis Zeiten gewarnt. Aber  sind die Deutschen nicht um vieles gefährlicher ? Denn Diese machten in der Nachkriegszeit alles das  – was Trump später erst ankündigte. WIR machen das – WIR schaffen das. Germany First! – ICH aber bleibe sitzen.

Die Unwetterkatastrophe wirft die Frage auf, ob der CDU-Chef fürs Kanzleramt geeignet ist.

5.) Laschets Versagen

Wer erinnert sich an den 15. April 2019? Damals brach in der Pariser Kathedrale Notre-Dame ein Feuer aus. Es verursachte unschätzbare historische und kulturelle Verluste. Das sah auch der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet so. Auf Twitter drückte er, während der Brand noch wütete, sein Bedauern aus und kritisierte die ARD, weil sie nicht live vom Unglücksort berichtete. Derselbe Armin Laschet, heute CDU-Vorsitzender und Kanzlerkandidat der Union, schwieg bis Donnerstagmittag zu einer Katastrophe, die allein in seinem Bundesland mindestens 15 Menschenleben forderte. Er war in Süddeutschland auf Wahlkampftour. In Stuttgart erklärte er immerhin, dass die Situation »schwierig« sei und er deshalb am Donnerstag nicht Bayern besuchen könne. Stattdessen fuhr er in die schwer vom Unwetter getroffenen Städte Hagen und Altena.
Die richtigen Worte fand er auch hier nicht. Er erklärte, dass in Hagen schon ein Krisenstab tagte, als »niemand erahnte, dass etwas passieren könnte«. Was für eine Aussage! Seit Tagen wurde vom Wetterdienst vor Starkregen gewarnt. Aber auch ein Satz, der daran erinnert, wie Laschet vor zwei Jahren in einer Talkshow sagte: »Aus irgendeinem Grund ist das Klimathema plötzlich ein weltweites Thema geworden.«

ND-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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