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DL – Tagesticker 18.05.2021

Erstellt von DL-Redaktion am Dienstag 18. Mai 2021

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Ja – sollten wir das Karlchen doch einfach einmal fragen, wo, von wem und für was, er denn gewählt wurde? Ein Experte – oder Influencer wird nicht gewählt sondern ganz schlicht eingekauft und zwar von Politiker-Innen welche zwar etwas von der Materie studiert aber scheinbar nichts gelernt haben.

„Wenn man für Vorsicht abgewählt wird, ist es trotzdem richtig!“

1.) TV-Kolumne „Hart aber fair“ Lauterbach:

Als Corona-Warner in Endlosschleife ist er für manchen zu Karl der Grässliche geworden. Plötzlich spricht der SPD-Gesundheitsexperte von einem Sommer, „wo wir den Schrecken der Pandemie so weit wie möglich hinter uns lassen“. Es bleibt nicht der einzige Rollenwechsel beim ARD-Montagstalk „Hart aber fair“. Und der Zuschauer lernt: Lauterbach mag keine Kreuzfahrten. Erinnern wir uns eigentlich noch an Corona? Irgendwie scheint alles vorbei zu sein. Die Gastronomie öffnet, zumindest draußen. Die Fußgängerzonen füllen sich. Party in den Parks. „Das war’s“, eröffnet Frank Plasberg seinen ARD-Montagstalk. Allerdings: Zum Gefühl wolle er auch den Verstand bringen. Das ist sein Anspruch. Hart? Oder fair? „Wenn sich ganze Gruppen vergessen fühlen, führt das zu Unmut!“ „Das wird ein Sommer, wo wir den Schrecken der Pandemie so weit wie möglich hinter uns lassen“: So sagt es Karl Lauterbach gleich zu Beginn. Ist das noch der SPD-Gesundheitsexperte, der für so viele in den zu vielen Monaten mit Corona zu Karl der Grässliche geworden ist? Die Dauer-Warnboje schränkt natürlich sofort ein. Für Deutschland gelte das. Und nur: „Wenn wir nicht unvorsichtig werden.“ Und sein Tipp für diesen Sommer: „Möglichst viel draußen aufhalten und möglichst wenig drinnen.“ Der Zuschauer bestaunt verblüffende Rollenwechsel. Lauterbach, der Lockerer?

Focus-online

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Na, wie lange diese neue Stütze wohl halten wird? Wo sie doch gerade unter Trump schon sehr ins wanken geriet? Aber viele Bürger-Innen staune immer wieder über die Traumwandlerische Treue des Westens zu den Amis. Wurden denn alle Notnägel schon krumm geschlagen, da das Holz härter als der eigene allzu plumpe Diplomatische Hammer war ? Es ist wohl so: Solange der US-Boy reagiert kann Mutti ihre Hände welche den Kopf stützen sollten, in den Schoß legen ?

Israels Armee meldet Raketenbeschuss aus Libanon

2.) Biden unterstützt Waffenruhe

Die Eskalation in Nahost setzt den US-Präsidenten unter Druck. In einem Telefonat mit Israels Regierungschef erklärt Joe Biden seine »Unterstützung« für eine Waffenruhe – die derzeit aber nicht absehbar ist. Sieben Sätze umfasst die Mitteilung des Weißen Hauses zu einem Telefonat von US-Präsident Joe Biden mit Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu. »Der Präsident hat seine Unterstützung für eine Waffenruhe zum Ausdruck gebracht«, heißt es darin unter anderem. Er habe mit Netanyahu auch über Bemühungen der Vereinigten Staaten gemeinsam mit Ägypten und anderen Partnern für eine solche Waffenruhe gesprochen. Biden sieht sich zunehmendem Druck ausgesetzt, stärker für ein Ende der Gewalt einzutreten (mehr dazu erfahren Sie hier). In der diplomatisch formulierten Mitteilung des Weißen Hauses blieb er allerdings hinter Forderungen – auch aus seiner eigenen demokratischen Partei – nach einer sofortigen Waffenruhe zurück. Die USA sind Israels wichtigster Verbündeter.

Spiegel-online

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Welcher Mensch mit genügender Eigenerfahrung und nötiger Selbstsicherheit lässt sich denn von einer Bananenrepublik in Staatsräson nehmen ? Der Versuch macht doch jede Regierung zum Clown. Selbst der ehemalige Bundespräsident Gustav Heinemann wusste  schon auf die Frage, ob er denn sein Land liebe die einfache Antwort: „Ich liebe meine Familie samt Kinder, aber nicht den Staat.“ Wie könnte man auch Kreaturen wie Mutti, Seehofer, Spahn, Scholz oder Scheuer lieben, wo sich die meisten doch, als ganz einfach denkende Bürger-Innen so ganz ohne die Nationalistische Fahne, in der Nacht gut Betten können ! Sind es nicht immer wieder die politischen Trolle welche diese Welt beherrschen wollen?

Die Rolle des Westens im Nahostkonflikt mit Tunnelblick

3.) Ritualisierte Bekenntnisse

Die Eskalation in Nahost hat ihre Wurzeln auch im Nichtstun des Westens in der Vergangenheit. Aufforderungen, miteinander zu reden, sind unredlich. Wer erklärt Angela Merkel, Gregor Gysi, Heiko Maas und jetzt auch Annalena Baerbock, dass die von ihnen mit Blick auf Israel beschworene „Staatsräson“ Deutschlands ein deplatzierter, ja kontraproduktiver Begriff ist? Tatsächlich geht es um die aus historischen Gründen besondere Verantwortung Deutschlands und aller seiner BürgerInnen, entschieden gegen jede Form von Judenfeindlichkeit sowie für eine sichere und auf Dauer unbedrohte Existenz Israels einzutreten. Diese kann und wird es allerdings erst geben, wenn das seit 1947 völkerrechtlich verbriefte Anrecht der PalästinenserInnen auf staatliche Selbstbestimmung umgesetzt ist und die universellen Menschenrechte auch für sie Realität geworden sind. Beides ist nicht möglich, solange eine israelische Regierung das Westjordanland weiterhin völkerrechtswidrig besetzt und besiedelt, den Gaza­streifen abschnürt und am Alleinanspruch auf ganz Jerusalem festhält. Das ist der Kern des Konflikts. Die Verzweiflung und die Radikalisierung der PalästinenserInnen, ihre Unterstützung für die Hamas sowie die Häufigkeit und Heftigkeit von Krieg und Gewalttaten – all das wird weiter zunehmen, solange dieser Kernkonflikt nicht endlich angegangen und überwunden wird.

TAZ-online

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Dort wo Lobbyisten-Innen ihre Lieder singen, sollte in dieser Gesellschaft niemand ruhig bleiben. Nie wurden die Verbindungen ihres schändlichen Tun sichtbarer als in den verschlafenen Klimawechsel  in dieser Corona-Zeit ! Es passt einfach viel zu perfekt zueinander und da kommt die Story von der Fledermaus als Auslösender Faktor wie gerufen. Als Überträger von Pandemien wie Pest und Cholera wurden bislang immer die Ratten erkannt. Ausnahmsweise nicht die Zweibeinigen, welche ja auch aus den Gossen nach oben kommen.

2015-12-14 Hildegard Müller Parteitag der CDU Deutschlands by Olaf Kosinsky -2.jpg

Welch ein Autoknüller – diese Müller

Die grüne Offensive ist da –

4.) Es fehlt die rote im Wahlkampf

Karlsruhe hat entschieden: Priorität hat nicht die Wirtschaft, sondern das Klima. Die Union ist unfähig, das umzusetzen. Grün-Rot-Rot könnte es. Kapitalismus ist auch nicht mehr das, was er mal war. Im Geburtsland des Ottomotors breitet sich eine neue Antriebs-Generation aus, und was tut die Automobilindustrie? Sie ruft nach dem Staat. Nicht dass sie mit dem Finger auf andere zeigen wolle, sagt die Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Hildegard Müller – um im selben Atemzug doch genau das zu tun: Es fehle nun einmal an Ladesäulen für die vielen schönen Elektroautos. „Gerade im öffentlichen Raum ist noch viel Luft nach oben. (…) Die Umsetzung muss sich jetzt jeder Bürgermeister und Landrat ganz oben auf die Agenda für die nächsten Jahre schreiben. Diese Aufgabe kann man nicht wegdelegieren.“ Hildegard Müller ist den Älteren noch als CDU-Politikerin und Staatsministerin im Kanzleramt von Angela Merkel in Erinnerung (2005 bis 2008). Ihr Parteifreund und Vorvorgänger an der VDA-Spitze, Matthias Wissmann, war von 1993 bis 1998 Verkehrsminister unter Helmut Kohl. Das muss nicht heißen, dass die Politik der Union mit den Wünschen und Interessen der Branche immer hundertprozentig übereinstimmt. Aber die klimapolitischen Bremsmanöver der Regierung Merkel, etwa bei der Verschärfung europäischer Abgas-Grenzwerte, sprechen eine deutliche Sprache. Wer sie nicht vergessen hat, muss sich schon Mühe geben, um zu übersehen, dass die Industrie die Vertretung ihrer Interessen hier und da erfolgreich „wegdelegiert“ hat. Und zwar an die Regierung.

Der Freitag-online

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Ein Ergebnis des westlich Welt, welche den Rest der Erde zu ihren wirtschaftlichen Vorteil unbewohnbar macht. Das die eigene Unbewohnbarkeit als nächstes folgen wird – haben die verpennten lobbyhörigen Politiker-Innen bis heute nicht erkannt. Aber – dann leben ja auch die meisten von den heutigen Versagern nicht mehr.

Tausende Migranten schwimmen in spanische Enklave Ceuta

5.) Flucht über das Mittelmeer

Offenbar wegen eines Streits mit Spanien setzt Marokko die Grenzkontrollen aus. So passieren mindestens 5000 Menschen die europäische Außengrenze in Ceuta. Sie schwammen durch das Mittelmeer oder liefen bei Ebbe am Strand entlang: Mindestens 5000 Migranten haben am Montag von Marokko aus die spanische Nordafrika-Exklave Ceuta erreicht. Die marokkanische Polizei habe faktisch die Kontrolle der Grenze eingestellt, berichteten spanische Medien unter Berufung auf Augenzeugen in Fnideq. Als möglichen Grund nannten spanische Medien die Verärgerung der Regierung in Rabat darüber, dass Spanien die medizinische Behandlung des Chefs der Unabhängigkeitsbewegung Polisario für Westsahara, Brahim Ghali, erlaubte. Marokko beansprucht das Gebiet an seiner Südgrenze als Teil seines Staatsgebietes. Eine Erklärung aus Rabat gab es zunächst nicht. Etwa 1500 der angekommenen Migranten seien Minderjährige, schrieb die in Ceuta erscheinende Zeitung „El Faro“. Mindestens ein Mensch sei ertrunken. Die Lage sei chaotisch, das Aufnahmelager der Exklave völlig überfüllt und viele der Migranten irrten in der Stadt mit 85 000 Einwohnern herum. Das spanische Militär in Ceuta habe logistische Hilfe angeboten und den Schutz seiner eigenen Einrichtungen verstärkt. Die Zentralregierung in Madrid kündigte die Entsendung 200 zusätzlicher Polizisten an.

Tagesspiegel-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Wir erhalten in letzter Zeit viele Mails mit Texten zwecks Veröffentlichung – Um diese zu Verbreiten  sollten Sie sich aber erst einmal vorstellen und zeigen mit wem wir es zu tuen haben.  Danke !

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Grafikquellen          :

Oben     —   DL / privat – Wikimedia

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Unten      —     28. Parteitag der CDU Deutschlands am 14. Dezember 2015 in Karlsruhe

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