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DL – Tagesticker 17.11.2021

Erstellt von DL-Redaktion am Mittwoch 17. November 2021

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Der wohl ewige Deutsche Blick in den Spiegel der persönlichen Eitelkeiten unter den Politiker – oder Nicht-Menschen, welche sich nur noch selber für solche halten? Wer von Denen hatte denn je seine Eltern gefragt, warum diese für ihren Adolf in den Krieg gezogen waren? Da bedurfte es schon der Macht, eines von den Amerikanern eingesetzten Adenauer, um zwischen guten oder schlechte Mördern zu unterscheiden? A-pro-pos. – sind die heutigen Politiker oder Grenzwächter, nicht nur der EU, die schlechteren Nazis, da sie die Flüchtlinge, ob ihrer Träume auf eine bessere Zukunft, in ihr Verderben laufen lassen? Wenn schon eine 96 jährige einstige Bürogehilfin ihren Kopf hinhalten soll? Was machen wir denn dann mit den heutigen Bürogehilfen auf den Behörden, oder den Uniformierten?

Sie waren Mörder

1.) NS-Verbrechen

Die bis heute geltende deutsche Rechtsprechung zum Holocaust kennt nur drei Täter. Aber was ist mit den Zehntausenden, die ihnen assistiert haben? Der gesamte Holocaust, das System aus etwa 7000 Konzentrations- und Vernichtungslagern sowie Ghettos, dieses gesamte Massenverbrechen kann man bis heute nur drei Tätern vorwerfen. Ja, richtig gelesen: Mehr waren es nicht, nur diese drei Täter tragen die alleinige Verantwortung, ihre Namen sind Hitler, Himmler und Heydrich. All die anderen, die Tausenden, die Genickschüsse abgefeuert haben, Menschen in Gruben getreten, bespuckt, beschimpft und ausgelacht haben, in Gaskammern hineingeprügelt und mit Giftgas ermordet, all die, die nach 1945 noch am Leben waren, sie waren bloß willenlose Gehilfen. Bitte, was?! Was soll das sein, eine selbstgerechte deutsche Apologie aus den 1950er-Jahren? Verniedlichendes Gerede, wie man es von AfD-Politikern wie Alexander Gauland kennt? Nein, schlimmer: Dies ist, zusammengefasst, die bis heute geltende deutsche Rechtsprechung zum Holocaust, bis hinauf zum Bundesgerichtshof. Nur drei Täter hätten das Menschheitsverbrechen ins Werk gesetzt, diese seltsame, konstruierte Sichtweise haben in den Nachkriegsjahren deutsche Gerichte ersonnen. So schufen sie einen bequemen Ausweg, der es ihnen ermöglichte, Zehntausende von KZ-Mördern als bloße „Gehilfen“ einzustufen und billig davonkommen zu lassen oder ihre Verfahren gleich von vornherein einzustellen. Der 96-jährigen Irmgard F. wird nur Beihilfe zum Mord vorgeworfen – warum eigentlich?

Süddeutsche-Zeitung-online

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Wäre er doch besser mit einen Elektroroller gefahren? Mit diesen naiven Blick durch die Brille wären das weit mehr als die 120 KM/H gewesen. Aber er hatte es wohl sehr eilig, pünktlich in der Berliner Fäkalienbude zu erscheinen. Lumpen welche die Welt bedeuten – eben. Aber nun einmal ganz unter uns – kann aus einem A.-Loch je eine Ehrenperson werden?

CDU-Politiker Amthor soll Führerschein abgeben

2.) 120 KM/H IN TEMPO-70-ZONE

Weil er deutlich zu schnell gefahren sein soll, hat das Amtsgericht Pasewalk den CDU-Bundestagsabgeordneten verurteilt. Zu dem Prozess kam es, weil Amthor das auferlegte Bußgeld nicht akzeptiert hatte. egen zu schnellen Fahrens soll der CDU-Bundestagsabgeordnete Philipp Amthor seinen Führerschein für einen Monat abgeben und eine Geldstrafe von 450 Euro zahlen. Dazu verurteilte ihn das Amtsgericht Pasewalk, wie der 29-Jährige am Dienstagabend der Deutschen Presse-Agentur bestätigte. Zuvor hatte der Sender NDR 1 Radio MV darüber berichtet. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Zu der Verhandlung war es laut NDR gekommen, weil Amthor das auferlegte Bußgeld nicht akzeptieren wollte. Der heutige Chef der CDU-Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern im Bundestag soll im vergangenen Jahr mit rund 120 Kilometern pro Stunde durch eine Tempo-70-Zone gefahren sein. „Ich habe mich in dem Verfahren selbst gar nicht eingelassen, sondern über einen facherfahrenen Anwalt einige Rechtsfragen prüfen lassen“, sagte Amthor der dpa. „Natürlich reklamiere ich dabei keine Sonderrechte auf zu schnelles Autofahren, aber es ist auch nicht unanständig, einen Bußgeldbescheid gerichtlich überprüfen zu lassen. Das steht jedermann zu. In jedem Fall gilt: Zu schnelles Fahren ist immer unnötig und sollte nicht relativiert werden.“

FAZ-online

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Folgt auf Merkel vielleicht genau der Richtige um das Leck-geschlagene Boot-CDU endgültig zu versenken? Wo fehlten SED und Stasi die Kraft – dahin flöge der Nachfolger auch ohne Macht. Der Boden wurde sehr gut vorbereitet! So fehlt es heute schon an Bäumen, zum rechten Umgang mit den selbsternannten Machthabern?

Kommentar von Lukas Wallraff zur Kandidatur von Friedrich Merz für den CDU-Vorsitz:

3.) Ein Glücksfall für die Ampel

Wetten, dass Friedrich Merz neuer CDU-Chef wird? Ja, genau, dieser ewige Möchtegern aus Brilon, der auf der Bundesebene noch nie etwas gewonnen hat. Gerade weil er wie ein Mann von gestern wirkt, der sich zum dritten Mal aufdrängt, passt der altmodische Sauerländer perfekt in die aktuelle Retro-Stimmung.Wenn sich das halbe Land wieder samstagabends selig vor dem guten alten ZDF zusammenkuschelt und wie befreit über die Herrenwitze eines 71-jährigen Moderators zum tiefen Ausschnitt seiner Assistentin lacht, für wen werden sich die Mitglieder der CDU dann wohl entscheiden? Nun sage bitte keiner, das könne man doch nicht vergleichen. Klar, Thomas Gottschalk hat Ironie, Merz Rachsucht. Das eine ist eine alberne Fernsehshow, das andere Politik. Aber in einer Zeit, in der die Nachrichten abwechselnd von Corona-, Klima- und Belarus-Katastrophen handeln, also zunehmend Gruselfilmen gleichen, wächst auch die Sehnsucht nach einer politischen Führungsgestalt, die dafür sorgt, dass alles endlich wieder schön übersichtlich und gemütlich wird. So wie es früher natürlich auch nie wirklich war, aber in der wehmütig verklärten Erinnerung erscheint. Auf seine Weise hat davon schon Olaf Scholz bei der Bundestagswahl profitiert. Auch er stand ja für alles andere als Aufbruch.

TAZ-online

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War dieses nicht die erste Devise der letzten 16 Jahre? Denn genau dort, wo es der Politik an Input im Hirn fehlte, wurde verzweifelt nach Schuldigen gesucht. Da kamen nicht nur die Flüchtlinge sondern auch Corona und Klimawandel, den politisch Herrschenden Laien- und Amateurensembles gerade Recht.

Individualismus – Ob Corona oder Klima:

4.) Schuld bist du – nicht!

Der Einzelne soll die Krise lösen. Das kann aber keiner allein schaffen. Im Jahre 1728 unternahm der Schweizer Naturforscher Albrecht von Haller eine Reise in die Alpen. Sein gleichnamiges Gedicht rühmt nach den vorangegangenen kriegerischen Krisen deren Schönheit, schärft den Blick aber auch für das „nützliche Vergnügen“, das zunächst nur in der augenlustigen Ausbeutung bestand. In den Alpen spiegelt sich für von Haller die „mäßige Natur“, die mit Vernunft und ohne „Durst nach nichtigem Gewinn“ zu beherrschen sei. So denkt sich in seinem Schlüsseltext der bürgerlichen Emanzipation der frühaufklärerische Dichter noch das Verhältnis zur Natur, hoch auf dem Berg, mit weit ausgreifend emphatischer Geste. Knapp drei Jahrhunderte später breiten Experten auf den Schweizer Alpengipfeln gigantische Tücher aus, um das Schmelzen der Gletscher aufzuhalten. Die größte Bergverhüllung befindet sich in den Rhône-Alpen, die Plastikplane ist 50.000 Quadratmeter groß – 0,02 Prozent der gesamten Gletscher-Fläche. Das Fundament, auf dem das bürgerliche Subjekt seinen Siegeszug begonnen hat, schmilzt oder bröckelt ihm unter den Füßen weg durch einen unvorstellbaren Raubbau. Nicht nur die Schönheit der Alpen ist bedroht, sondern auch die dort lebenden Menschen müssen sich vor Steinschlägen und Felsabbrüchen der freiliegenden Berge fürchten. Kein Bild könnte eindrücklicher die Vergeblichkeit vorführen, die individuelle Maßnahmen haben, wenn es um vom Menschen gemachte Großrisiken geht.

Der Freitag-online

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Dort wo einmal alles begann: Sind wir wieder zurück. Ring frei – zum nächsten Schuss? So machen „Beutel“ immer fette Beute. Und dieses alles sogar ohne den Uferlosen Beutelschneider aus Bayern!

Politik Polizeigewalt. Hessen: 2000 Euro bei Angriffen – Kritiker befürchten Missbrauch

5.) Prämie für verletzte Beamte

Die schwarz-grüne Regierungskoalition in Hessen plant eine Entschädigung von 2000 Euro für staatlich Beschäftigte, die durch Angriffe verletzt worden sind. Das Geld solle ausgezahlt werden, wenn der Landesbedienstete »in Ausübung des Dienstes durch einen rechtswidrigen Angriff einen Dienstunfall erleidet«. Das Vorhaben ist bisher einmalig in Deutschland und Teil eines angestrebten Dienstrechtsänderungsgesetzes, mit dem Innenminister Peter Beuth (CDU) nach eigener Aussage den öffentlichen Dienst für die Beschäftigten attraktiv halten wolle. Der hessische Landtag tagte zuletzt vergangene Woche zu den Änderungen der Vorschriften. Die Leistung solle demnach etwa für Polizeibeamte gelten, aber auch für Aktive der Freiwilligen Feuerwehr und des Katastrophenschutzes sowie für kommunale Mandatsträger in Hessen. »Tagtäglich stehen die Beschäftigten des Landes, die Freiwilligen Feuerwehren und der Katastrophenschutz sowie unsere kommunalen Mandatsträger mit ihrer Arbeit oder ihrem ehrenamtlichen Einsatz für unser Gemeinwesen ein«, erklärte Beuth gegenüber Medien. Sie seien dabei häufiger als andere Gruppen in »unmittelbarem Kontakt mit den Bürgern und in erster Linie von einer zunehmenden Verrohung des Alltags« betroffen. »Neben der bereits erreichten Strafverschärfung bei Attacken gegen sie und der konsequenten Strafverfolgung solcher Taten ist die Einführung einer Angriffsentschädigung ein wichtiges Signal der Verbundenheit und Unterstützung«, sagte der Innenminister.

ND-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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