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RENTENANGST

DL – Tagesticker 17.11.17

Erstellt von DL-Redaktion am Freitag 17. November 2017

Direkt eingeflogen mit unseren  Hubschrappschrap

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Sieht Alt aus – vom langen sitzen – es wäre schön, sollte das Ergebsis unter den Stuhl fallen !

Keine Einigung  

1.) Jamaika-Parteien vertagen Sondierungen

Am frühen Morgen war dann doch erstmal Schluss – nach etwa 15 Stunden Beratungen. Die Unterhändler der Jamaika-Parteien CDU, CSU, FDP und Grünen vertagten ihre Sondierungen auf den Mittag. Auch am Samstag solle noch weiter verhandelt werden, hieß es. Das Pokern der Parteien um ihre Positionen war in der eigentlich letzten Runde dann doch nervenaufreibend. Danach zeigten sich alle Unterhändler dennoch zuversichtlich. Konkrete Ergebnisse wurden jedoch nicht genannt.

Welt

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War es Mord?

2.) Dramatische Wende im Fall des Asylbewerbers Oury Jalloh

Mehrere Sachverständige aus den Bereichen Brandschutz, Medizin und Chemie kommen laut der Unterlagen mehrheitlich zum dem Schluss, dass ein Tod durch Fremdeinwirkung wahrscheinlicher sei als die lange von den Ermittlungsbehörden verfolgte These einer Selbstanzündung durch den Mann aus Sierra Leone. Das sind die Ergebnisse der jüngsten Gutachten und Brandversuche, die sich detailliert mit der Frage nach dem Ausbruch des Feuers in der Arrestzelle beschäftigen.

Sogar der langjährige Ermittler der Staatsanwaltschaft Dessau, der leitende Oberstaatsanwalt Folker Bittmann, bislang ein Verfechter der Selbsttötungs-Theorie, geht in einem Schreiben vom April dieses Jahres daher von einem begründeten Mordverdacht aus. Er hält es demnach für wahrscheinlich, dass Oury Jalloh bereits vor Ausbruch des Feuers mindestens handlungsunfähig oder sogar schon tot war und mit Brandbeschleuniger besprüht und angezündet worden sei. Oberstaatsanwalt Bittmann benennt in dem Brief sogar konkrete Verdächtige aus den Reihen der Dessauer Polizeibeamten.

Monitor

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CDU verdruckst Analyse der Niederlage

3.) Herausfordernder Gleichmut

Es war ohne Frage ein miserables Ergebnis. Als am Wahlabend die Erkenntnis reifte, dass die Union bei der Bundestagswahl 8,5 Prozentpunkte eingebüßt hatte, gab es enttäuschte Gesichter im Konrad-Adenauer-Haus. Wochenlang hatte man für die CDU getrommelt, tapfer hatte die Junge Union an Haustüren geklingelt, immer wieder hatte sich Angela Merkel von Wutbürgern anpöbeln lassen. Und dann das: 32,9 Prozent. Klar, es reichte noch für den Regierungsauftrag. Aber: Darüber würde zu reden sein. Tags darauf, bei ihrer Pressekonferenz im Konrad-Adenauer-Haus, war Angela Merkels Maß an Selbstkritik überschaubar. Man habe in den Partei­gremien „eine nüchterne Analyse“ vorgenommen, sagte sie da. Warum die Union 1,3 Millio­nen Wäh­lerInnen an die FDP und 1 Million an die AfD verloren habe, werde noch besprochen, und zwar „in einer Klausur, die wir nach der niedersächsischen Landtagswahl durchführen werden“.

TAZ

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Ist dort in der Lobbyisten Etage etwas aus den Gleichgewicht geraten? Bricht nun die höfische Allianz  mit der Regierung.

Bertelsmann veröffentlicht EU-Sozialindex

4.) Der Wirtschaft geht’s gut, den Leuten weniger

Es sieht erstmals seit Jahren wieder etwas besser aus um die soziale Gerechtigkeit in Europa. Doch der Fortschritt, den Forscher der Bertelsmann-Stiftung in ihrem jüngsten „Social Justice Index“ für 2017 feststellen, ist im Schnitt aller 28 untersuchten EU-Länder vorerst bescheiden. Und Deutschland, die stärkste Volkswirtschaft des Kontinents, verharrt, was Gleichheit angeht, auf einem mäßigen siebten Platz – wie schon in den beiden letzten Jahren und zu Beginn der Untersuchung 2008. Der entsprechende Faktor, den das Team aus sechs Kriterien errechnete – Armutsvermeidung, Zugang zu Bildung und zum Arbeitsmarkt, sozialer Zusammenhalt, Gesundheit und Generationengerechtigkeit – kletterte EU-weit in einem Jahr von 5,75 auf 5,85, in Deutschland von 6,57 auf 6,71.

Tagesspiegel

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Ein bemerkenswertes Ergebnis für den Gesetzes  Fetischistischen – diesen Staates – den IMI. Das sagt alles über die Befähigung der politschen Möchtegerne aus. – Dilettanten welche sich ihr Unvermögen fürstlich bezahlen lassen !

5.) Islamist fliegt trotz Fußfessel nach Griechenland

Nur ein einziger islamistischer Gefährder in Deutschland trug bislang eine elektronische Fußfessel, seitdem dieses neue Mittel der Überwachung im Sommer gesetzlich eingeführt worden war. Es war ein 35-jähriger Syrer, Hussein Z. Im Jahr 2015 kam er als Flüchtling ins Land. Seitdem lebte er in Bayern, fiel mit verschiedenen Drohungen und Schlägen gegen die Mitbewohner seines Flüchtlingsheims in Aschaffenburg auf und mit wirren Äußerungen von der Sorte, er habe schon mal Menschen getötet. Seit dem Herbst ließ ihn die bayerische Polizei deshalb mit einem Peilsender beobachten. Wie sich nun herausstellt, hat Hussein Z. trotzdem ungehindert ein Flugzeug besteigen und Deutschland verlassen können.

Sueddeutsche-Zeitung

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Widerspruch – Es passt nicht zusammen – Genau dieses ist die Ehrlichkeit welche in der Politk fehlt  !!! Wenn Eine Partei aus  dieser Schwampel Vorteile zieht, ist es die große  CDU. Soll sie sich bewegen – bis zur Unkenntlichkeit !

Jamaika-Sondierungen

6.) Es ist ein Trauerspiel

Nein, wir haben es immer noch nicht hinter uns: Heute Mittag wollen CDU, CSU, FDP und Grüne weiter reden. An ein paar Stunden dürfe das „historische Projekt“ nicht scheitern, sagt FDP-Chef Christian Lindner. Und Armin Laschet von der CDU bemühte mal wieder die „staatspolitische Verantwortung“. Große Worte, und vielleicht glauben die Beteiligten sogar selbst daran. Aber ein anderes Wort trifft es wohl besser: Trauerspiel. Wir sollten uns deshalb nicht verleiten lassen, zu denken: Hauptsache, sie kommen jetzt irgendwann zusammen.

FR

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Knochenfund belegt:

7.) Frühe Menschen lebten waagerecht unter der Erde

Stiegen unsere Vorfahren doch nicht von den Bäumen herab wie bisher angenommen? Britischen Archäologen gelang am Wochenende eine erstaunliche Entdeckung, als sie die etwa 20.000 Jahre alte Leiche eines Mannes freilegten. Die Anatomie und die Lage des Körpers lassen darauf schließen, dass die damaligen Menschen unter der Erde lebten, sich waagerecht fortbewegten und wie Skelette aussahen. Viele Fachbücher müssen nun umgeschrieben werden.

Der Postillon

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Hinweise und Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquelle: DL / privat – Wikimedia Commons – cc-by-sa-3.0

 

 

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