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DL – Tagesticker 17.09.2022

Erstellt von DL-Redaktion am Samstag 17. September 2022

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

Heute in der Auswahl des „Bengels“:  – . –  1.) NEUES INFEKTIONSSCHUTZGESETZ  – . –  2.)„Wirklich bizarre Äußerungen “  – . –  3.) Waffenlieferungen an die Ukraine  – . –  4.) Gipfel – Staaten-Union SCO  – . –  5.) Gefährliche Rohstoffbranche  – . –   DL wünscht allen Leser-Innen eine  gute Unterhaltung.

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Stirb oder stirb, der Impfstoff ist mein Geschäft! Die Pharmaindustrie zahlte schon immer sehr gute Dividende an die Käufer ihrer Aktionäre. Insbesondere an Ärzte und Professoren welche noch nie  ein Stethoskop in Händen hielten.

„Als ob sich das Virus an Landesgrenzen oder Mehrheiten im Landesparlament orientiert“. Schwerwiegende Bedenken und eine entscheidende Nachbesserung am Entwurf von Karl Lauterbach (SPD): Nach Gezerre bis zur letzten Minute stimmen die Länder der Neufassung des Infektionsschutzgesetzes im Bundesrat zu – bis auf zwei von ihnen. Ein Passus wurde eilig gestrichen.

1.) NEUES INFEKTIONSSCHUTZGESETZ

Zum Schluss seiner Rede im Bundesrat will Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) noch etwas klarstellen. „Ich werde immer zitiert als jemand, der zentral pessimistisch ist, die Pandemie gehe nie vorbei und so weiter“, sagt Lauterbach. Um ihn herum sitzen die Ministerpräsidenten und Kabinettsmitglieder der Länder, die Abstimmung zum neuen Infektionsschutzgesetz steht kurz bevor. „Ich bin, was diese Pandemie angeht, zum Schluss ein Optimist – dahingehend, dass ich glaube, dass wir das über den Weg der Wissenschaft beenden werden“, erklärt Lauterbach. Er sei fest davon überzeugt, dass man „vielleicht schon im nächsten Sommer“ zu nasalen Impfstoffen kommen werde, die die Schleimhautimmunität aufbauten und gegen viele Varianten gleichzeitig wirkten. Wenn man diese Impfstoffe habe, die dann auch das Ansteckungsrisiko deutlich reduzierten, „werden wir es zum Schluss in den Griff bekommen, werden wir es beenden“. Bis dahin habe man noch einen weiten Weg zu gehen – und diesen, so der Gesundheitsminister, werde man gemeinsam schaffen. Bundesrat beschließt Corona-Regeln für Herbst und Winter. Inwieweit Lauterbachs bemüht optimistische Prognose bei den Ländern für gute Stimmung sorgt, dürfte fraglich sein. Mehrere Bundesländer haben in den vergangenen Wochen mit dem Bund hitzig hin und her diskutiert, wie es zwischen dem 1. Oktober und dem 7. April mit den Corona-Regeln in Deutschland weitergehen soll. Grundlage ist die Neufassung des Infektionsschutzgesetzes, die vergangene Woche vom Bundestag beschlossen wurde. Kritik am Entwurf äußerten zuletzt vor allem Thüringen sowie die unionsgeführten Länder Schleswig-Holstein und Bayern. Die Mehrheit der Landeskollegen zeigte sich bis auf Kleinigkeiten im Grundsatz eher zufrieden. Gegen das Gesetz stimmten am Freitag bei der Abstimmung schließlich Bayern und Thüringen. „Friss oder stirb“.

Welt-online

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Wenn Militärexperten aus leeren Köpfen sabbern, beginnen die Resthirne das große Flattern.  In den 63- ger Jahren nach meiner Zwangsrekrutierung in diese Nazi-Truppe aus Kriegsheimkehren, lautete der Slogan unter den Mitleidenden über den Sinn einer Bundeswehr: „Die Bundeswehr dient den Alliierten als Kanonenfutter – bis die Soldaten angekommen sind.“

Harsche Kritik von Militärexperten an Bundeswehr-Generalinspekteur. Der Generalinspekteur der Bundeswehr, Eberhard Zorn, hat harsche Kritik von Militärexperten auf sich gezogen. Zorn hatte sich zuvor im „Focus“ zu den Erfolgsaussichten des ukrainischen Gegenangriffs geäußert. Der ehemalige Oberkommandeur der US-Streitkräfte in Europa, Ben Hodges, reagierte auf die Aussagen und bezeichnete sie auf Twitter als „atemberaubend dürftige Analyse“, die stellvertretend für das Denken der deutschen Elite stünden.

2.)„Wirklich bizarre Äußerungen“

„Finnland allein würde die russischen Streitkräfte schlagen“, schrieb Hodges. Litauen oder Polen seien außerdem in der Lage Kaliningrad „in einer Woche“ einzunehmen. „Die russische Marine versteckt sich hinter der Krim, obwohl die Ukraine keine Marine hat.“ Zorn zeigte sich skeptisch bezüglich des Gegenangriffs der Ukraine. Zorn hatte sich zuvor im „Focus“ skeptisch bezüglich der Erfolgsaussichten des Gegenangriffs der Ukraine gezeigt. Er sehe allenfalls „Gegenstöße, mit denen man Orte oder einzelne Frontabschnitte zurückgewinnen, aber nicht Russland auf breiter Front zurückdrängen kann“, sagte Zorn. Noch vor zwei Wochen hätte er gesagt, dass der gesamte Donbass in sechs Monaten in russischer Hand sein werde. „Heute sage ich: Das werden sie nicht schaffen.“ Aber ob die Ukrainer wirklich die Kraft für eine Gegenoffensive hätten, bezweifelte Zorn, der ranghöchste Soldat der Bundeswehr. Militärexperte über Zorn-Äußerungen: „Wirklich bizarr“. Zorn äußerte zudem die Befürchtung, dass Russland eine zweite Front aufmachen könnte: „Kaliningrad, die Ostsee, die finnische Grenze, Georgien, Moldau… es gibt viele Möglichkeiten. Die Fähigkeiten hätte Putin. Würde Putin eine Generalmobilmachung anordnen, hätte er auch keine Personalprobleme.“ Zorn sprach sich zudem gegen weitere Waffenlieferungen aus Deutschland aus.

Kölner-Stadt-Anzeiger-online

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Es ist wahrlich ein schlechter Trost alle die Trolle in den Regierungen zu beobachten welche sich heute auf den politischen Äckern erproben. Wer Unkraut säht wird kann auch nichts anderes ernten. Ist die Gülle zur Vernichtung nicht mehr ausreichend?

Schlecht kommuniziert. Erfolgreich unterstützt die Bundesregierung ein angegriffenes Land – und gilt trotzdem als unsolidarisch. Auch, weil sie bei Hilfe über Gebühr zögert.

3.) Waffenlieferungen an die Ukraine

Unfälle und plötzliche Krankheiten: Derzeit sterben auffallend viele Topmanager russischer Energiefirmen.

5.) Gefährliche Rohstoffbranche

Rawil Maganow, 67, fiel am 1. September aus dem Fenster der sechsten Etage eines Moskauer Krankenhauses. Der Aufsichtsratschef des Ölkonzerns Lukoil war herzkrank, die Polizei vermutet Suizid. Aber der Moskauer Energieexperte Michail Krutichin zitiert die Krimi-Heldin Miss Marple: „An einen Zufall glaube ich, aber nicht an zwei hintereinander“. Und seit Anfang des Jahres kamen sieben Topmanager der russischen Rohstoffbranche auf sonderbare Weise um. Das Sterben begann im Januar mit Leonid Schulman, 60. Der Chef der Transportfirma „Gazprom Invest“ wurde tot in der Badewanne eines Landhauses bei Wyborg gefunden, mit Messer und Abschiedsbrief. Dann entdeckte man in einer Garage in derselben Gegend die Leiche Alexander Tjuljakows, 61, Sicherheitschef der Gazprom-Abrechnungszentrale, ebenfalls mit Abschiedsbrief. Er war vorher verprügelt worden. Wladislaw Awajew, 51, lag mit Frau und Tochter tot in seiner Moskauer Wohnung; der Exvizepräsident der Gazprombank soll erst seine Familie und dann sich ermordet haben.

FR-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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Wir erhalten in letzter Zeit viele Mails mit Texten zwecks Veröffentlichung – Um diese zu Verbreiten  sollten Sie sich aber erst einmal vorstellen und zeigen mit wem wir es zu tuen haben.  Danke !

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Oben     —   DL / privat – Wikimedia  

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Unten        —     Церемония открытия газопровода «Северный поток».

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