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DL – Tagesticker 17.04.2022

Erstellt von DL-Redaktion am Sonntag 17. April 2022

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

Heute in der Auswahl des „Bengels“:  – . –  1.) Streit um Waffenlieferungen   – . –  2.) Hochansteckend und tödlich   – . –  3.) Nur gegen die Nato ist nicht genug   – . –  4.) Einhelliges Schweigen der ehemaligen Pazifisten   – . –  5.) Was wird aus Karl Lauterbach?   – . –  DL wünscht allen Lesern eine  gute Unterhaltung.

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Es war für die Parteien Clans noch nie Ratsam in der Öffentlichkeit von absoluten Partei-Nullen über Krieg schaffende Maßnahmen zu diskutieren. Würde ansonsten nicht endlich auch in der Presse die Frage Diskutiert warum die Dümmsten Affen nicht ihre Waffen selber tragen oder fahren? Oh Schmerz lass nach, die können ja noch nicht einmal den Aufrechten Gang, sondern versuchen es mit buckeln.!

„Da schaukelt sich die Ampel gerade etwas hoch“

1.) Streit um Waffenlieferungen

Vor allem SPD und FDP diskutierten zuletzt heftig über die Ukraine-Politik. Zwei prominente Abgeordnete versuchen jetzt, die Wogen zu glätten. Im Streit der Ampelkoalition um ein Ja oder Nein zu schweren Waffen für die Ukraine haben sich jetzt Außenpolitiker von FDP und SPD mäßigend geäußert. Zuvor waren sich Sicherheitsfachleute beider Fraktionen heftig angegangen. Der SPD-Sprecher für Menschenrechtspolitik Frank Schwabe, der auch Mitglied im Auswärtigen Ausschuss des Bundestags ist, sagte dem Tagesspiegel, Deutschland müsse sicher mehr tun, als es ohnehin bereits tue. „Aber die Emotionalität, die gerade in der Debatte ist, nutzt ihr nicht, da schaukelt sich die Ampel gerade etwas hoch.“ Schwabe, der auch Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarats ist und selbst erst kürzlich die Ukraine besuchte, mahnte: „Der Grat ist gerade schmal zwischen Hilfe und weiterer Eskalation des Krieges. Wir sollten zum Beispiel bedenken, dass ein komplettes Ende der Energielieferungen aus Russland auch bedeuten würde, Moldawien und der Ukraine selbst den Stecker zu ziehen.“ Es sei auch „nicht hilfreich, öffentlich über Waffengattungen zu spekulieren“. Die Beratungen darüber seien Sache von Regierung und Parlament“, sagte Schwabe. Der außenpolitische Sprecher der FDP im Bundestag und designierte Generalsekretär der Liberalen Bijan Djir-Sarai bekräftigte seine Forderung, der Ukraine rasch weitere und auch schwere Waffen zu liefern.

Tagesspiegel-online

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Der Arme Mann – wie negativ muss er sich selber im Spiegel sehen ? Schwarzmaler waren schon immer, selbst zu Ostern, – auch die größten Künstler! Sahen Diese doch immer ihre eigenen Apokalypsen voraus! Ist nicht eine besonders negative Ausstrahlung die Voraussetzung für den stündlichen Spiegelblick? Hauptsache die Fliege ist noch nicht verrutscht.

Lauterbach warnt vor „Killervariante“ noch in diesem Jahr

2.) Hochansteckend und tödlich

Was steht uns im Herbst bevor? Gesundheitsminister Lauterbach macht Hoffnung auf einen angepassten Omikron-Impfstoff im September. Zugleich blickt er mit großer Sorge auf Subvarianten. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) will mit Impfstoff-Bestellungen im großen Stil drohende Corona-Wellen im Herbst bekämpfen. „Wir besorgen Impfstoff, der vor den Omikron-Varianten schützt. Den erwarten wir im September“, sagte Lauterbach der „Bild am Sonntag“. „Impfstoff gegen Delta-Varianten haben wir schon. Unser Ziel ist, möglichst genug Impfstoff für jeden Bürger zu haben, egal welche Variante kommt.“ Lauterbach warnte zugleich vor einer möglichen „Killervariante“ noch in diesem Jahr: „Es entwickeln sich gerade diverse Omikron-Subvarianten, die für mich Anlass zur Besorgnis sind. Die Abstände, in denen neue Varianten die alten ablösen, werden immer kürzer. Das bedeutet, dass wir uns immer schlechter auf die Mutationen vorbereiten können“, sagte er der Zeitung. Es sei „durchaus möglich, dass wir eine hochansteckende Omikron-Variante bekommen, die so tödlich wie Delta ist. Das wäre eine absolute Killervariante.“

T.-online

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„Stell dir vor, es ist Krieg – und niemand geht hin“ und die diese Kriege verursachenden Politiker-Innen oder auch Religiösen-Führer würden IHREN Feinden alleine Gegenüber stehen! Dann flögen die Friedenstauben so tief, dass Diese von den Menschen mit bloßen Händen aufgefangen werden könnten? Aber wer würde die dann noch brauchen?

Die diesjährigen Ostermärsche ringen um eine Antwort auf die brutale Realität des Ukrainekriegs

3.) Nur gegen die Nato ist nicht genug

Stell dir vor, es ist Krieg – und die Friedensbewegung weiß nicht so genau, gegen wen sie protestieren soll. Die diesjährigen Ostermärsche stehen ganz unter dem Eindruck des russischen Überfalls auf die Ukraine. Doch in den Aufrufen zu den mehr als 120 Demonstrationen, Kundgebungen, Mahnwachen, Fahrradkorsos und Friedensgebeten, die bis Ostermontag quer durch die Republik geplant sind, findet sich keine einheitliche Haltung zum Ukrainekrieg. Eindeutigen Verurteilungen der Invasion in zahlreichen Aufrufen stehen merkwürdig ambivalente Formulierungen in anderen gegenüber. „An Ostern gehen wir für die sofortige Beendigung des völkerrechtswidrigen brutalen Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine auf die Straße“, schreiben die Or­ga­ni­sa­to­r:in­nen des Saarbrücker Ostermarschs. Befürwortet werden „gezielte Sanktionen, die Oligarchen, kapitalistische Großunternehmen und die Finanziers des Krieges in Russland treffen“. Die Os­ter­mar­schierer:­in­nen in Ulm halten auch „weitreichende wirtschaftliche Sanktionen für gerechtfertigt“. Dem Osnabrücker Aufruf ist der Ukraine­krieg demgegenüber nicht einmal eine eigenständige Erwähnung wert. Dort heißt es nur ganz allgemein: „Jeder Krieg bringt Elend, Blutvergießen und Tod über die Menschen. Alle Kriege müssen beendet werden!“ Die Friedenskoordination Berlin adressiert ihre Forderung nach einer Beendigung des Kriegs in der Ukraine wiederum an den Angreifer wie den Angegriffenen: „Dazu braucht es den Willen Russlands und der Ukraine, Verhandlungen mit Kompromissbereitschaft von beiden Seiten aus zu führen, die vernünftigerweise eine neutrale Ukraine zur Folge haben müssten.“ Auch hier sucht man eine Verurteilung des russischen Aggressors vergebens. Nur konsequent, dass dann nicht nur Waffenlieferungen an die Ukraine, sondern auch jegliche Sanktionen gegen Russland abgelehnt werden.

TAZ-online

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Haben die Kriege in der Weltgeschichte nicht immer dort begonnen, wo die Machthaber den Hals nicht voll genug bekamen, oder Diese um ihre Posten fürchten mussten? Die Bürger-Innen machen sich die Wahlen einfach zu einfach – indem sie die größten Trolle nach Oben bringen.  Aus negativen Erfahrungen müssten irgendwann entsprechende Schlüsse gezogen werden, um dieses System hinter sich zu lassen. 

Die Grünen wollen als Regierungspartei keine abweichende Position zur Aufrüstung beziehen.

4.) Einhelliges Schweigen der ehemaligen Pazifisten

Die historische Wurzel des militärischen Denkens in der Partei ist der Kosovokrieg vor über 20 Jahren. Und der tieferliegende Grund? Opportunismus. Es ist Krieg in Europa. Und es ist nicht das erste Mal seit 1945. Vor 23 Jahren, im Frühjahr 1999, tobte der Konflikt zwischen den Machthabern in Jugoslawien und der Unabhängigkeitsbewegung im Kosovo, die von Belgrad brutal bekämpft wurde. Im Februar hatte die NATO mit Luftangriffen gegen Ziele in Jugoslawien begonnen. Auch die deutsche Bundeswehr beteiligte sich, so hatte es die rot-grüne Bundesregierung beschlossen. Die Grünen waren erstmals in ihrer Geschichte mit an der Regierung, ihr Außenminister Joschka Fischer verteidigte die vom Völkerrecht nicht gedeckten Kampfeinsätze als Mittel zur Verhinderung einer humanitären Katastrophe. In der Partei stieß das auf heftigen Widerstand. Jürgen Trittin, damals Bundesumweltminister, kritisierte die Aktion als „Fehler“. Seine nordrhein-westfälische Amtskollegin Bärbel Höhn ging noch weiter: Ende April forderte sie im Deutschlandfunk einen „sofortigen Stopp der Bombenangriffe“. Es folgte der Parteitag am 13. Mai, auf dem Fischer mit einem berühmt gewordenen Vergleich für den Einsatz warb: „Nie wieder Krieg, nie wieder Auschwitz; nie wieder Völkermord, nie wieder Faschismus. Beides gehört bei mir zusammen.“ Das stellte eine kaum verhohlene und höchst fragwürdige Gleichsetzung des Kosovo-Konflikts mit den Menschheitsverbrechen der Nationalsozialisten dar. Aber es zeigte Wirkung: Die Grünen stimmten mit klarer Mehrheit für den Einsatz. Fischer verließ den Parteitag zwar, von einem Farbbeutel getroffen, mit einem Riss im rechten Trommelfell. Aber als Sieger. „Humanitäre Intervention“ hat die Grünen nachhaltig verändert.

Der Freitag-online

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Sind er jetzt dort gelandet wo die Angst um das persönliche ICH, zum Vater aller seiner Gedanken mutiert? Als Ergebnis wenn es die kleinen Lehrlinge in die große Politik zieht?

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Lauterbach Impft Scholz aus dem Hinterhalt ?

Sanktionen für den Gesundheitsminister

5.) Was wird aus Karl Lauterbach?

Schmerzhafte Sanktionen. Wie tief kann ein Medienliebling fallen? Karl Lauterbach – wohl kein Politiker hat in der Coronakrise so sehr die Gunst der Öffentlichkeit erlangt und sie so schnell wieder verloren. Mit ein paar flotten Tweets (»Die Bundesregierung muss jetzt sofort den Kommunismus einführen und ein Gesundheitssystem wie in Kuba errichten«) und markigen Sätzen in Talkshows (»Wenn meine Pläne nicht umgesetzt werden, brennt morgen der Reichstag, verlassen Sie sich drauf«) gelang es dem umtriebigen Salzfan, das Image des spröden Konzern Lobbyisten abzustreifen. Kevin Kühnert beugte sich dem Druck der Straße, machte Lauterbach per Dekret zum Gesundheitsminister, wo er per Koalitionsvertrag bruchlos das Programm der FDP durchsetzen sollte (»Gesundheit ist vor allem Eigenverantwortung, Gott wird die Seinen schon erkennen«). Nun leistet Lauterbach öffentlich Abbitte: »Als ich Minister wurde, hätte ich mir niemals denken können, dass ich Taten und Worte in Korrelation bringen muss. Hier gelobe ich Nachbesserung, werde fortan weniger Worte verwenden.« Lauterbach verordnete sich selbst eine »neue Fehlerkultur«: »Jede vierte Fehlentscheidung möchte ich mit öffentlichem Zähneknirschen zurücknehmen, jede fünfte mit einem Rücktrittsangebot. Und alle drei Monate werde ich mich in einer Sonderpressekonferenz den knallharten Fragen eines Markus Lanz stellen!« Sanktionen, die schmerzen.

Jungle.world-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Wir erhalten in letzter Zeit viele Mails mit Texten zwecks Veröffentlichung – Um diese zu Verbreiten  sollten Sie sich aber erst einmal vorstellen und zeigen mit wem wir es zu tuen haben.  Danke !

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquellen          :

Oben     —   DL / privat – Wikimedia  

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Unten     —     Cartoon: Vielleicht sollten bei der Durchsetzung der allgemeinen Impfpflicht Tierärzte mit entsprechender Ausrüstung eingesetzt werden.

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