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DL – Tagesticker 17.04.2021

Erstellt von DL-Redaktion am Samstag 17. April 2021

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Ein Loch ist im Eimer, im Eimer ist ein Loch! Wenn das Loch aber zu groß ist – Dumme Liesel, dumme Liesel? Dann stopf es oh Henry, oh Henry – mach es zu.“ So ähnlich klingt, was wir in den letzten Tagen immer wieder aus dem Theater der Berliner-Regierung hören. Aber der influencende Professor von der Académie der Ärztlichen Heilkunde, scheint bei der Partei Versammlung von  Bertelmann auf verschlossene Ohren zu stoßen. So gehen die Spielchen Rechte Tasche – Linke Tasche immer weiter – denn diese laufen niemals über.

„Es ist zehn nach zwölf“:

1.) Wie Merkels Corona-Plan zerpflückt wird

Die Notbremsen-Maßnahmen reichen kaum, zudem wackelt das Kernprojekt Ausgangssperre. Und nun? Kanzlerin und Union kommen im Bundestag an ihre Grenzen. Ralph Brinkhaus redet an diesem Tag nicht, aber er regt sich am meisten auf. Immer wieder brüllt der Unions-Fraktionschef zum Beispiel in Richtung von Dietmar Bartsch, die FFP2-Maske rutscht ihm fast vom Gesicht. „Es ist verwerflich, Herr Brinkhaus, weil Sie hier so laut sind, dass die Union das ganze Land mit ihren Personalproblemen belästigt. Es ist verwerflich, das sind die schwersten Tage der Pandemie, und Sie reden über Söder und Laschet“, ruft ihm der Linken-Fraktionschef Bartsch vom Pult entgegen. Zu erleben ist an diesem Tag im Bundestag eine Union in der Defensive, das fängt schon bei der Bundeskanzlerin an. Auch sie knöpft sich Bartsch vor: „Sie haben gesagt bei Anne Will, wir haben nicht viel Zeit. Das ist drei Wochen her.“ Passiert sei danach nichts. „Sie sagen, das Virus verzeiht kein Zögern“, sagt er zu Angela Merkel. „Es ist zehn nach zwölf.“

Tagesspiegel-online

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Wäre zuvor besser gearbeitet worden, hätte Mutti anders argumentieren können! „Das Virus lässt sich nicht verhandeln?“ – Gegenrede eure Niedrigkeit: „Ganz sicher aber die Flüchtlinge in Griechischen Lagern, oder die absaufenden Bootreisenden welche von Großmäuligen“ Politiker-Innen immer wieder in ein sich selber lobendes Land, welches permanent die internationalen Menschrechte vergeigt, angezogen werden.

Die Reaktionen auf Merkels Rede fallen heftig aus

2.) Corona-Debatte im Bundestag

Merkel sagt, sie verstehe, was das für ein fundamentaler Eingriff sei, aber das Virus verzeihe eben keine Halbherzigkeiten und kein Zögern. „Das Virus lässt nicht mit sich verhandeln, es versteht nur eine einzige Sprache, die Sprache der Entschlossenheit.“ Zu den zentralen Eigenschaften Angela Merkels gehört ja, dass sie – anders als es das Anforderungsprofil für moderne Politiker vorschreibt – kaum zur Übertreibung neigt. Die Kanzlerin übt sich öffentlich meist in der Kunst der nüchternen Beschreibung, und als am Freitag der Bundestag über das Infektionsschutzgesetz debattiert, macht sie da keine Ausnahme. Um die dritte Welle der Corona-Pandemie endlich in den Griff zu bekommen, sagt Merkel gleich zu Beginn ihrer Rede, „müssen wir die Kraft von Bund, Ländern und Kommunen besser bündeln als zuletzt“. Es gibt nicht wenige, die konstatieren würden, dass das eine ziemliche Untertreibung ist. Dass am Freitag überhaupt über eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes debattiert wird, liegt daran, dass es im deutschen Pandemiemanagement ordentlich gerumpelt hat – Bund, Länder und Kommunen fanden partout keinen gemeinsamen Nenner. Man könnte auch sagen: Es wurde eher gezündelt als gebündelt. Die Ministerpräsidentenkonferenz am 22. März, jene schon legendäre Nachtsitzung, in der eine Osterruhe beschlossen wurde, die kaum 30 Stunden später wieder kassiert wurde; dieses Treffen habe sie als „Zäsur“ empfunden, sagt Merkel. Deswegen solle das Vorgehen für den Fall, dass in einer Region die Inzidenz über 100 steigt, nun auf Bundesebene geregelt werden. „Die Notbremse ist dann nicht mehr Auslegungssache.“

Sueddeutsche-Zeitung-online

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Er war zwar nicht der Graf von Luxemburg, sondern eher Einer der von den Bettenburgen? So ist es schon die amüsante Pflicht eines Großteil der Schreiben Zunft selbst die größten Kritiker der Britischen Corona über den „grünen Klee“ zu loben. Da ist dieser geschriebene Zerriss eine wahre Wohltat. Danke. Aber bei Licht gesehen: „War es in den Scheinwelten politische völliger Unwichtigkeiten je anders ?“ So weißt fast ein jedes Land eine Gruß-Tante und einen -Onkel auf, solange die Steuerzahler für diesen Firlefanz zahlen“.  – Das würde sich vielleicht ändern, wenn die Bürger-Innen nicht mehr die National- Fahne HOCH- heben lassen?

Britisches Fernsehen zum Tod von Philip

3.) Ein Hauch Nordkorea

Nach dem Tod von Prince Philip hat die BBC ihr komplettes Programm eingefroren, um den Prinzen zu beweinen. Dafür hagelte es Beschwerden. Oh, Prinz Philip musste Ostern mit in den Garten spazieren gehen, und nun ist er tot“, schreckte mich die Mitbewohnerin vergangenen Freitag auf. Also BBC World angemacht, und dann ging’s los. Philip all over the p(a)lace. Dokus, Nachrufe, Nationalhymne, dagegen bei der BBC nur ganz verdruckst was über seine dummen Sprüche. „Forth Bridge is down“, muss also irgendwann an diesem Freitag eine sonore Stimme aus dem Royal Household der BBC geflüstert haben. Haben Sie ’ne Ahnung, warum es Brückennamen als Code sein müssen, um zu verschleiern, wer da sein Leben verlassen hat? Die Queen jedenfalls ist London Bridge. Und für den Duke of Edinburgh gab’s ganz passend die über den schottischen Firth of Forth. Wenn in Großbritannien gekrönte Häupter sterben, wird die BBC zum Staatsfunk, unterbricht alle Sendungen und schaltet die Programme zusammen. Schmeckt ein bisschen nach Nordkorea mit Minzsoße.Die falsche Krawatte.

TAZ-online

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Wurden nicht an Biden, besonders aus Europa zu viele Vorschlusslorbeeren verteilt?  Aber so geht schließlich politisches Leben: „Der König ist Tod – es lebe der König!“ Wer mag jetzt das Lied über Königinnen anstimmen, oder zumindest über die – welche sich dafür halten ?“ Wenn die Kasse am Abend stimmt kann die Trauer über Nagasaki und Hiroshima gar nicht groß genug sein. So mag der Deutscher Normalbürger-In nur hoffen- das unsere jüdischen Mitbürger-Innen diesen Drecksstaat nie vergessen werden. Natürlich beziehe ich damit auch die Roma und Sinti mit ein. Wird es bald wieder heißen: „Lieber einen Russen in der Wohnung – als zwei Amerikaner im Keller?“

USA garantieren Japans Verteidigung – auch mit Atomwaffen

4.) Indo-Pazifik

Als ersten ausländischen Staatschef hat US-Präsident Joe Biden den japanischen Regierungschef empfangen. Beide beschwören ihr Bündnis und machen Front gegen China. Vor dem Hintergrund wachsender Spannungen mit China haben die USA ihre Sicherheitsgarantie für Japan erneuert – inklusive des Einsatzes von Atomwaffen im Bedarfsfall. Das Schutzversprechen gilt nach Angaben der US-Regierung auch für die von Japan kontrollierte Senkaku-Inselgruppe im Ostchinesischen Meer, die China ebenfalls für sich beansprucht. Anlass für die erneute Garantiezusage ist eine symbolträchtige Visite des japanischen Ministerpräsidenten Yoshihide Suga im Weißen Haus. Dabei betonte US-Präsident Joe Biden, beide Staaten seien entschlossen, gemeinsam „der Herausforderung durch China zu begegnen“. Es gehe darum, die Zukunft eines friedlichen, freien und offenen Indo-Pazifik-Raums zu garantieren. Die USA sind mit ihrem Atomwaffenarsenal Japans Schutzmacht, in dem Inselstaat sind auch Tausende US-Soldaten stationiert. Die besondere Rolle des Bündnisses kam auch darin zum Ausdruck, dass Suga als erster ausländischer Staatsgast seit Bidens Amtsantritt am 20. Januar persönlich von ihm im Weißen Haus empfangen wurde.

Zeit-online

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Ja wo der Kopf überläuft, da fehlt es für gewöhnlich auch am entsprechenden Schreibstil. Schreibt sie nicht nur wie sie immer gedacht hat und so eine Linke-Partei völlig überflüssig macht? ? Heute Hü und Morgen Hott. Es fehlt im Schritt sowie Galopp ? Sie ist und bleibt das Glamour-Girl des Staats-Funk – sowie der Gala und der Bunten. BILD-ungs Format.

Alle Klarheiten beseitigt von einen Fan

5.) Soziale Frage

Im Buch „Die Selbstgerechten“ attackiert Sahra Wagenknecht die „Lifestyle-Linke“ – macht sie das aber gleich zur Rechten?Ehrgeiz kann einsam machen. In der Politik lässt sich dieser Umstand in Werk und Wirken einer Person eindrucksvoll beobachten: Sahra Wagenknecht. Das gilt spätestens, seit sie während der sogenannten Flüchtlingskrise ab 2015 erstmals ihre Ansicht vertrat, dass Geflüchtete hierzulande den Druck auf das Lohnniveau der Geringqualifizierten erhöhen. Es folgte eine Schlammschlacht mit der eigenen Parteiführung, an deren Ende sich Wagenknecht nach einer Burn-out-Erkrankung aus der ersten Reihe zurückzog. Die in der Bevölkerung beliebteste Linke hat in der Linkspartei kaum mehr mächtige Verbündete. Rund um ihr jetzt erschienenes Buch, das bereits vor dem Verkaufsstart skandalisiert wurde, spitzte sich der Konflikt erneut zu. Der Band trägt den Titel Die Selbstgerechten. Damit meint die Autorin die urbane, kosmopolitische, liberale, akademische Mittelklasse, die sie als „Lifestyle-Linke“ bezeichnet. Das Buch entfaltet Analysen und Forderungen, die Wagenknecht in ihrer politischen Arbeit jahrelang stückchenweise kundtat. Also im Grunde alles nichts Neues, sodass die Wucht des aktuellen Aufruhrs überrascht – oder? Nicht ganz. Am vergangenen Wochenende wählte der nordrhein-westfälische Landesverband der Linkspartei seine Kandidaten für die Bundestagswahl. Wagenknecht kandidierte auf Platz eins der Liste. Ihr Buch, vom Campus-Verlag mit einer Sperrfrist versehen, sollte eigentlich gleich danach ein erstes Ausrufezeichen im Wahlkampf setzen. Ihre Gegner streuten vorab Sätze aus dem Werk, um eine Wiederwahl zu verhindern – letztlich erfolglos.

Der Freitag-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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