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DL – Tagesticker 16.11.2022

Erstellt von DL-Redaktion am Mittwoch 16. November 2022

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

Heute in der Auswahl des „Bengels“:  – . –  1.) Hinweise auf Flugabwehrrakete aus der Ukraine  – . –  2.) Gangster 20 – Gipfel verurteilt Krieg: – . –  3.) UN-Truppensteller geben auf  – . –  4.) Ein WM-Boykott ist gar nicht so einfach:  – . –  5.) Bruch zwischen Dehm und der Linken  – . –   DL wünscht allen Leser-Innen eine gute Unterhaltung.

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Wie meistens in der Politik, nichts genaues wissen die Esel noch nicht zu vermelden. Aber bevor nach einen Nussknacker gesucht wird – darf ein jeder versuchen seine Zähne in den ungewaschenen Mäulern zu benutzen, was dann Hochtrabend als Diplomatie bezeichnet wird. 

RAKETENEINSCHLAG IN POLEN –  Das Geschoss, das in Ostpolen zwei Menschen getötet hat, könnte eine ukrainische Abfangrakete russischer Bauart gewesen sein. Der amerikanische Präsident Biden soll in Bali von entsprechenden Hinweisen gesprochen haben.

1.) Hinweise auf Flugabwehrrakete aus der Ukraine

Die Explosion in einem polnischen Dorf im Grenzgebiet zur Ukraine ist nach Angaben der Regierung in Warschau von einer Rakete aus russischer Produktion ausgelöst worden. Der Einschlag in dem Dorf Przewodow habe sich am Dienstag um 15.40 Uhr ereignet, dabei seien zwei polnische Staatsbürger getötet worden, teilte das Außenministerium am frühen Mittwochmorgen mit. Mit der Herkunft der Rakete ist allerdings noch nicht geklärt, welches Land sie eingesetzt hat. Sowohl die Ukraine als auch Russland verwenden Raketen sowjetischer Konstruktion. „Wir haben im Moment keine schlüssigen Beweise dafür, wer diese Rakete abgefeuert hat“, sagte Polens Präsidenten Andrzej Duda gegenüber Reportern. US-Präsident Biden teilte nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur bei einem Treffen mit anderen Staats- und Regierungschefs von NATO– und G-7-Staaten auf Bali mit, es gebe Hinweise darauf, dass es sich bei dem Geschoss um eine Flugabwehrrakete aus der Ukraine handelt. Schon zuvor wurde ausgeschlossen, dass die Rakete von russischem Boden aus abgefeuert wurde. Es gebe entsprechende Informationen über die Flugbahn, die dem entgegenstünden, sagte Biden. Da sich zahlreiche russische Truppen auf ukrainischem Gebiet aufhalten, gibt der Abschussort jedoch keinen direkten Aufschluss auf die Kriegspartei, die das Geschoss abgefeuert hat, sagte er zuvor. Polen mahnt zur „Zurückhaltung“.

FAZ-online

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Bei so viel an Einigkeit war immer schon größte Vorsicht in Muttis Porzellankiste angesagt. Würden nicht die meisten Länder ihre Mördertruppen sehr schnell in Bewegung setzen, wenn sie sich als Benachteiligte der Gruppe fühlten ? Und dann kam Scholz – der Deutsche Hagestolz !

Die Front gegen Putin steht. Zum G20-Gipfel in Indonesien bereiten die Mitglieder eine Erklärung gegen Russlands Angriffskrieg vor. Doch ein Land bleibt zögerlich. 

2.) Gangster 20 – Gipfel verurteilt Krieg: 

In der modernen Mediengesellschaft sind Bilder Nachrichten. Das XXL-Treffen zwischen US-Präsident Joe Biden und seinem chinesischen Amtskollegen Xi Jinping am Vortag des G20-Gipfels unterstreicht: Die großen geopolitischen Akteure sind Amerika und China. Der russische Präsident Wladimir Putin scheute die internationale Kritik auf offener Bühne und schickte stattdessen Außenminister Sergej Lawrow nach Bali. Der 72-Jährige, der nach Angaben indonesischer Regierungsstellen wegen Herzproblemen kurzzeitig eine Klinik aufsuchen musste, versuchte zwanghaft, Lockerheit zu demonstrieren: Er veröffentlichte ein kurzes Video, das ihn mit T-Shirt und Shorts zeigte. Eine bizarr-komische Szene, die Russlands Isolation auf dem Spitzentreffen der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer unterstrich. Der Entwurf einer G20-Abschlusserklärung, die heute veröffentlicht wird, zeigt: Russland hat keine internationale Unterstützung für seinen Angriffskrieg in der Ukraine. In zentralen Punkten steht vielmehr eine Front gegen Putin. Ein Überblick über die wichtigsten Themen: Verurteilung von Russlands Krieg gegen die Ukraine. Die Chefunterhändler der Europäischen Union und der 19 führenden Industrie- und Schwellenländer einigten sich beim G20-Gipfel auf der indonesischen Ferieninsel Bali nach schwierigen Verhandlungen auf den Entwurf. Konkret wird in dem Papier aus einer Resolution der Vereinten Nationen zitiert, in der Russland aufgefordert wird, die Kriegshandlungen einzustellen und seine Truppen aus der Ukraine sofort abzuziehen. „Die meisten Mitglieder verurteilten den Krieg in der Ukraine aufs Schärfste“, heißt es in dem Entwurf. Der Krieg verursache „unermessliches menschliches Leid und verschärft die bestehenden Schwachstellen in der Weltwirtschaft“. Russland unterscheibe diese Formulierung, hieß es in westlichen Diplomatenkreisen. Wäre dies der Fall, würde Moskau damit implizit anerkennen, dass es nicht zu den „meisten Mitgliedern“ gehört und international eine Minderheitenposition einnimmt.

WAZ-online

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Aber die Deutsche-Wehrmacht: Dumm wie Bohnenkraut dafür aber „Hart wie Kruppstahl“.  Wer macht schon gern den Klinkenputzer für seine einstigen Hinterbänkler? Als eine UN-Vertretung welche sich selber als Friedensmissionen bezeichnet würde kein angesagter Diplomat mit einer Mördertruppe in fremde Länder einfallen. Aber spricht die Bezeichnung „Minusma“ nicht für sich selbst? 

UN-Mission in Mali. Großbritannien und die Elfenbeinküste ziehen sich aus der UN-Mission zurück. Die Elfenbeinküste ist mit 857 Soldaten eine der größten Truppensteller.

3.) UN-Truppensteller geben auf

Der UN-Mission in Mali (Minusma) laufen die Soldaten davon. Die Elfenbeinküste, eine der wichtigsten Truppensteller, hat jetzt den Abzug ihrer Soldaten angekündigt. Die für Oktober und November vorgesehenen Truppenrotationen hätten nicht stattgefunden, die nächste im August 2023 werde ebenfalls ausfallen, heißt es in einem ­Schreiben der ivorischen UN-Vertretung an die UN-Abteilung für Friedensmissionen (DPKO) vom 11. November, das am Dienstag veröffentlicht wurde. Nach UN-Angaben ist die Elfenbeinküste mit 857 Soldaten eine der größten Truppensteller der aktuell 11.726 Soldaten und 1.744 Polizisten starken Minusma – die größten sind Tschad, Bangladesch und Ägypten. Deutschland wird in der UN-Statistik auf dem zehnten Platz mit 535 Soldaten geführt, weit unter der Obergrenze des Bundeswehrmandats. Die ivorischen Soldaten stehen in Mopti in Zentralmali, Offiziere sind auf Stabsniveau präsent. Insgesamt dienen 898 Ivorer in der Minusma. Die Beziehungen zwischen Mali und der Elfenbeinküste sind angespannt, seit im Juli 49 Soldaten aus der Elfenbeinküste bei der Ankunft am Flughafen der malischen Hauptstadt Bamako festgenommen und des Putschversuchs bezichtigt wurden. Malis Vorwurf, die Ivorer seien Söldner gewesen, weist die Elfenbeinküste zurück. Es handelte sich um privat angeheuertes Schutzpersonal des deutschen UN-Stützpunktes am Flughafen von Bamako, und laut Elfenbeinküste war ihre Einreise ordnungsgemäß geklärt. 46 der 49 Festgenommenen befinden sich immer noch in Haft. Auch Großbritannien ist raus.

TAZ-online

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Wer sieht oder hört sich heute denn noch etwas an, was schon von vorneherein Manipuliert wurde ? Da spielt sogar der Sport den Weisenknaben-mädel im seinen Verhältnis zu den Politikern-innen! Der Sport dealt um Millionen die Politik um Milliarden !

Was tun, wenn da ein Bildschirm hängt? Feinarbeit in Sachen Moral: Die Weltmeisterschaft in Katar gucken? Geht gar nicht! Aber wo liegen die Grenzen? Wegschauen bei den Nachrichten? 

4.) Ein WM-Boykott ist gar nicht so einfach:

Viele Menschen bereiten sich derzeit energisch auf das Nichtgucken der Herrenfußball-WM vor. Dazu führen sie intensive Debatten: Was bringt mein Guckboykott? Wem nutzt er was? Ist doch egal, geht doch nicht um den Nutzen, Gucken ist einfach unmoralisch. Klar: Für und Wider sollten genau bedacht werden, damit Sie argumentativ gut gerüstet in Ihren WM-Boykott starten. Ist ja nicht für jeden so leicht! Jetzt komm ich aber, liebe Leser, und ich muss Ihnen sagen: Das reicht vielleicht noch nicht ganz! Denn: Es soll Ihnen doch nicht so gehen wie der FIFA. Erinnern Sie sich? Als nach der mafiösen WM-Vergabe an Katar das Debakel immer mehr ins Scheinwerferlicht drängt, schreibt sie 2017 eine wunderschöne Menschenrechtsverpflichtung in ihre FIFA-Statuten hinein. Ich nehme an, es gingen im Beratungsausschuss intensive Debatten voraus: „Menschenrechte, Leute!!! Wir müssen da was machen!“ Stöhnen, Murmeln, Einwürfe: „Hälfte der Welt hält sich eh nicht dran. Was sollen wir denn da machen?“ – „Welche Menschenrechte überhaupt? Die generellen, die arabischen oder die Kairoer?“ – „Pfff“ – „Zum Schluss können wir nirgendswo mehr hin. Ich sag’s ja nur.“ – „Wir müssen was formulieren! Los jetzt!“ – „Ich hab’s! Schreib: Die FIFA ,bekämpft diese Risiken mit angemessenen Präventions- und Linderungsmaßnahmen‘ und ‚achtet bei der Wahl des Austragungsorts auf die Menschenrechte‘.“ Allgemeines Aufatmen: „Gut gebrüllt!“ Und jetzt schnell zur nächsten WM-Vergabe: Kanada, USA und – wen nehmen wir noch? Ähm, Mexiko. Warum auch nicht? Präventions- und Linderungsmaßnahmen machen ja gar keinen Sinn, wenn man sie nicht auch an einem echten Praxisfall testen kann.

Freitag-online

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Sagte das Volk nicht immer schon : Was ich nehmen kann das habe ich. Und wer dann Nehm ich nicht mit h schreibt, den bezeichnet als dämlich ?

2019-04-11 Diether Dehm MdB by Olaf Kosinsky-9591.jpg

Gebrauchte er nicht früher die Hände zum halten der Flöte, wenn er musizierend als Rattenfänger durch Hameln lief?

Früherer Bundestagsabgeordneter will sich gegen das Ausschlussverfahren wehren. Nachdem kürzlich bekannt geworden ist, dass ein Ausschlussverfahren gegen Diether Dehm eingeleitet wurde, hat der frühere Linke-Bundestagsabgeordnete schwere Vorwürfe gegen seine Parteispitze erhoben.

5.) Bruch zwischen Dehm und der Linken

Nachdem kürzlich bekannt geworden ist, dass ein Ausschlussverfahren gegen Diether Dehm eingeleitet wurde, hat der frühere Linke-Bundestagsabgeordnete schwere Vorwürfe gegen seine Parteispitze erhoben. In dem Antrag gegen Dehm heißt es, dass dieser zu einem »konkurrierenden Wahlantritt« aufgerufen habe. Dies sei »der inakzeptable Höhepunkt unzähliger Äußerungen der letzten Jahre«, mit denen Dehm das Ansehen der Linken beschädigt habe. Der 72-Jährige wies das gegenüber »nd« zurück. »Ich habe die Formulierung ›konkurrierender Wahlantritt‹ niemals verwendet«, sagte Dehm. Es handele sich um eine Verdrehung des Parteivorstandes. Diese Passagen des Textes im Ausschlussantrag der Linke-Vorstandsmitglieder Ates Gürpinar und Kerstin Eisenreich basieren offensichtlich auf der Berichterstattung der »Taz« über einen Auftritt von Dehm beim Pressefest der DKP-Zeitung »Unsere Zeit« im August dieses Jahres in Berlin. Dabei wurde Dehm mit den Worten zitiert: »Es muss eine Kraft antreten, die diesem Abbruchunternehmen da drüben im Karl-Liebknecht-Haus eine Alternative entgegensetzt.« Dehm stellte die Sache nun etwas anders dar. Mit »Abbruchunternehmen« habe er die frühere Wahlkampfleitung der Linken unter Bundesgeschäftsführer Jörg Schindler gemeint, sowie diejenigen, die sogar die Toilettentüren im Karl-Liebknecht-Haus für die Gäste des Pressefests verrammelt hatten, das in der Nähe der Linke-Parteizentrale stattgefunden hatte.

ND-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Wir erhalten in letzter Zeit viele Mails mit Texten zwecks Veröffentlichung – Um diese zu verbreiten  sollten Sie sich aber erst einmal vorstellen und zeigen mit wem wir es zu tun haben.  Danke !

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquellen          :

Oben     —   DL / privat – Wikimedia  

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Unten      —      Diether Dehm, Mitglied des Deutschen Bundestages, während einer Plenarsitzung am 11. April 2019 in Berlin.

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