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DL – Tagesticker 16.06.2021

Erstellt von DL-Redaktion am Mittwoch 16. Juni 2021

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Wo es an Hirnschmalz  fehlt, nützt auch der Austausch der Uniform wenig, da obendrauf immer die gleichen Köpfe von leeren Verschweigenden  stecken. Darüber, was in der Ausbildung nicht befohlen wurde, dürfen sich diese, auf einen Stofffetzen Eingeschworenen erst Recht keine Gedanken machen. Solange ein Staat kaum wichtigeres anzubieten weiß, werden auch die Machenschaften von Lobbygeführten Regierungen an der Macht  bleiben.

Annegret Kramp-Karrenbauer lässt KSK bestehen

1.) Bundeswehr

Die Auflösung ist vom Tisch: Das Verteidigungsministerium hat die Bedeutung der Bundeswehr-Eliteeinheit betont. Nach einem Reformprozess übernimmt ein neuer Kommandeur. Die unter anderem wegen rechtsradikaler Vorfälle in die Kritik geratene Bundeswehr-Eliteeinheit KSK bleibt bestehen. Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) teilte dies den Obleuten des Bundestagsverteidigungsausschusses mit, wie ihr Ministerium erklärte. Die Ministerin habe entschieden, „dass das reformierte Kommando Spezialkräfte (KSK) fortbestehen wird“. Die Wehrbeauftragte Eva Högl (SPD) forderte eine „intensive Aufarbeitung“ der diversen Affären rund um die Einheit. Gehe der Verband den eingeschlagenen Weg konsequent weiter, „wird er auch künftig ein strategisches Instrument der Sicherheitsvorsorge im nationalen Rahmen und im Verbund mit unseren Partnern sein“, sagte Kramp-Karrenbauer. Grundlage ihrer Entscheidung seien die Empfehlungen des Bundeswehr-Generalinspekteurs Eberhard Zorn und ein Besuch beim KSK in Calw gewesen. Dort habe sie sich davon überzeugt, „dass im Verband ein positiver Wandel eingesetzt hat und der überwiegende Teil der Soldatinnen und Soldaten die Reformen mitträgt und aktiv umsetzt“. Es seien auch „seit Beginn der Umsetzung der Reformen keine weiteren Verdachtsfälle für Rechtsextremismus aufgetreten“.

Zeit-online

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Deutsche Bank wühlt im verbotenen Schrank ? Und der dafür der politisch Verantwortliche Bulle, kaut eifrig an der Dividenden Stulle.

Die beste Wette seit „Big Short“

2.) Deutsche Bank

Die Deutsche Bank kann einen Milliarden-Gewinn mit einer notleidenden Reederei erwarten. War das Geschäft ein verbotener Eigenhandel? Spätestens seit der Finanzkrise gehört es bei Investmentbanken zum guten Ton, dem so genannten Eigenhandel abgeschworen zu haben: Transaktionen mit Wertpapieren auf eigene Rechnung, unabhängig von Kundenwünschen, die gibt es nicht mehr. Denn dabei zocken Händler mit dem Geld der Bank. Wenn es gut läuft, sahnt man den Bonus ab, wenn nicht, tragen in der Regel die Bank-Aktionäre oder gar die Steuerzahler das Risiko. Auch gesetzlich sind solche Geschäfte inzwischen verboten, weswegen auch die Deutsche Bank stets beteuert, längst davon Abstand genommen zu haben. „Geschäfte ohne Kundenbezug dürfen wir ja schon lange nicht mehr machen – Eigenhandel ist verboten“, hatte Finanzvorstand James von Moltke 2017 in einem Interview gesagt. Das Geldhaus sei in erster Linie Vermittler zwischen verschiedenen Parteien am Kapitalmarkt, zwischen Käufern und Verkäufern. „Das ist kein Zocken, sondern ein Risikotransfer, der volkswirtschaftlich sinnvoll ist“.

Süddeutsch-Zeitung-online

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Die Deutsche „Werte“ GmbH + CO-KG fängt immer dort an, wo das eigene Versagen, die selbst gerösteten braunen Kastanien, von  „Unwerten“ Staaten aus dem Feuer holen lässt. Wenn selbst ein EX-Offizier unter einer Tarnuniform zum großen Schlag ausholen konnte, braucht Niemand mehr zu erklären, was in so einen Kopf nie hineinpasste. Wohlangemerkt: Dieses alles fand schon in der Nach-Adenauerzeit statt. Die Wurzeln für das Damals und das Heute wurden sehr viel Früher gelegt und gehören, wie wir sehen, auch Heute noch zum lebenden Inventar.

Walther Klug Rivera wird an Chile ausgeliefert

3.) Mordete unter Pinochet

Zehn Jahre Haft stehen dem deutsch-chilenischen Ex-Offizier Walther Klug Rivera bevor. Unter der Diktatur von General Pinochet, 1973–1990, hatte er im Süden Chiles ein Folterlager eingerichtet, in dem Hunderte Gefangene misshandelt und viele von ihnen ermordet wurden. Überlebende beschreiben den damals 23-jährigen Oberleutnant als besonders brutal und sadistisch. Am 12. Juni wurde er nun in Bue­nos Aires verhaftet, Argentinien hat angekündigt, ihn nach Chile auszuweisen. Trotz der ihm zur Last gelegten Verbrechen konnte Klug seine Karriere auch nach dem Ende der Diktatur fortsetzen und stieg bis zum Oberst auf. Erst im Oktober 2014, kurz nach seiner Pensionierung, verurteilte Chiles oberster Gerichtshof ihn nach einem jahrelangem Verfahren rechtskräftig zu einer Haftstrafe von zehn Jahren. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass Klug am Mord von sieben und dem Verschwindenlassen von vierzehn weiteren Arbeitern 1973 beteiligt war, die in zwei Wasserkraftwerken in der Nähe der Stadt Los Ángeles tätig waren. Doch Klug floh nach Deutschland, wo er bis 2019 unbehelligt in der beschaulichen Kleinstadt Vallendar in Rheinland-Pfalz lebte. Er pflegte Kontakt zur katholischen Schönstattbewegung und hielt 2015 einen Vortrag über Chile im dort ansässigen Mädchengymnasium. Wegen seiner deutschen Vorfahren besitzt Klug neben der chilenischen auch die deutsche Staatsangehörigkeit. Daher wurde er von Deutschland nicht nach Chile ausgeliefert.

TAZ-online

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In diesen Großmäuligen Land weiß bald Niemand mehr wo Rechts Aufhört und Links Anfängt. Wenn schon der Wirrwarr an den Parteiwurzeln beginnt – kann der Untergang  ja nicht so weit entfernt sein. Wie hatte schon Heiner Geißler einst gesagt: „Der größte Lump im eigenen Land, das ist und bleibt der Denunziant!“ Dieser musste es ja schließlich missen nach einer solch langen Zeit bei den schwarz-braunen.

Ziemiak nimmt Antisemitismus-Vorwürfe zurück

4.) Telefonat mit Publizistin Emcke

Erst harsche Kritik, jetzt die Klarstellung des CDU-Generalsekretärs: Carolin Emcke engagiere sich „seit jeher für unsere Demokratie und gegen Antisemitismus“. Nach Irritationen wegen einer Videobotschaft von Carolin Emcke beim Grünen-Parteitag hat CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak mit der Publizistin gesprochen und Vorwürfe zurückgenommen. Er habe ein längeres und gutes Telefonat mit Emcke geführt, schrieb Ziemiak am Dienstagabend auf Twitter. „Miteinander reden ist besser als übereinander. Bin immer besonders sensibel, wenn ich Vergleiche mit Juden höre.“ Im Kontext der ganzen Rede werde deutlich, dass Emcke Hass und Lüge gegen Juden nicht vergleiche oder verharmlose. Ziemiak hatte Emcke ursprünglich eine „geschichtsvergessene Entgleisung“ vorgeworfen – dafür war Ziemiak aber ebenfalls von mehreren Seiten kritisiert worden. Jetzt schrieb er: „Sie engagiert sich seit jeher für unsere Demokratie und gegen Antisemitismus. Diese klare Haltung wollte ich nicht infrage stellen. Eine differenzierte Auseinandersetzung erfordert bei diesem Thema meistens mehr Raum als einen Tweet – das nehme ich mir zu Herzen.“Hintergrund ist ein Auftritt von Emcke, die unter anderem mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet wurde, in Form einer Videobotschaft am ersten Tag des Grünen-Bundesparteitags.

Tagesspiegel-online

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Eine Nachbetrachtung zum Treffen der Sieben größten Gangster der Neuzeit, welche sich nun der neuen Seidenstraße erbarmen, da sie Angst vor den Verlusten ihrer Pfründe haben? Vielleicht sollte die EU erst einmal die eigenen politischen Besetzer aus den eigenen Reihen erkennen und benennen, welche noch Heute – viele Länder Afrikas  unter ihrer Fuchtel festhalten. Das geht so weit, das zu Wahlen im „Mutter“-Land viele Millionen an Euro nach Frankreich geschickt werden – um dafür in Paris viele Wohnungen in Bester Lage zu bekommen.

Vereint gegen China

5.) G7-Gipfel

G7-Gipfel einigt sich auf Investitionsplan für Entwicklungsländer, der Pekings Einfluss zurückdrängen soll. China war auf dem G7-Gipfel in Cornwall zwar nicht vertreten, stand aber im Mittelpunkt der Gespräche: In der Abschlusserklärung ihres Gipfels im südenglischen Cornwall kritisierten die führenden westlichen Industrienationen ungewöhnlich deutlich die Volksrepublik China für unfaire Handelspraktiken, Menschenrechtsverstöße gegen Uiguren in der Provinz Xinjiang und das harte Vorgehen gegen die Opposition in Hongkong. Auch fordern die G7-Staaten eine vertiefte Untersuchung der Weltgesundheitsorganisation zum Ursprung der Corona-Pandemie. In ihrer Abschlusserklärung zum Gipfeltreffen in Carbis Bay mahnten die Staats- und Regierungschefs am Sonntag eine transparente und von Expert*innen geleitete Studie an. Dazu seien auch weitere Untersuchungen in China nötig. Wie sehr China im Fokus der Gipfelteilnehmer stehen würde, wurde schon am Samstag klar: Da einigten sich die anwesenden Staats- und Regierungschef*innen auf einen von den USA angekündigten massiven Infrastrukturplan für Entwicklungsländer, der kaum verholen eine Reaktion auf Pekings Neue Seidenstraßeninitiative ist. Der Infrastrukturplan mit dem Namen »Build Back Better World« (B3W), was nach Corona die Welt besser wieder aufbauen bedeutet und an den Infrastrukturplan von US-Präsident Joe Biden für die USA angelehnt ist, soll laut Erklärung der US-Regierung eine »wertegeleitete, qualitativ hochwertige und transparente Infrastrukturpartnerschaft« sein, die von großen Demokratien geführt wird.

ND-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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