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RENTENANGST

DL – Tagesticker 16.04.2022

Erstellt von DL-Redaktion am Samstag 16. April 2022

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

Heute in der Auswahl des „Bengels“:  – . –  1.) Energiesparen mit Robert Habeck  – . –  2.) OSTERMÄRSCHE UND UKRAINE-KRIEG  – . –  3.) Der ohnmächtige Kanzler   – . –  4.) Eine Kolumne aus dem Hause Lafontaine?  – . –  5.) Experten reagieren kühl auf Kreml-Drohungen.   – . –  DL wünscht allen Lesern eine  gute Unterhaltung.

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So spricht Jemand, welcher einmal von  den Grünen in die Regierung geschoben wurde? Wer dankt es dem Clan? Müssten Tipps zur Energieersparnis vollkommen überflüssig sein, wenn – ja wenn die Politiker-Innen den Ernst der Lage nicht Frühzeitig aus ihren Hirn verbannt hätten? Blinde politische Zeitgenossen stürzen sich nur in Japan in ihr eigenes Schwert – aus dem Schamgefühl heraus.

„Das schont den Geldbeutel und ärgert Putin“

1.) Energiesparen mit Robert Habeck

Vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs ruft Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck zum Energiesparen auf. Er rät zu Fahrrad statt Auto, Homeoffice und weniger Heizen. Angesichts der Abhängigkeit von russischen Energielieferungen hat Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck die Menschen in Deutschland nochmals dazu aufgerufen, Energie einzusparen. „Ich bitte jeden und jede, jetzt schon einen Beitrag zum Energiesparen zu leisten“, sagte der Grünenpolitiker den Zeitungen der Funke Mediengruppen. „Als Faustformel würde ich ausgeben: Zehn Prozent Einsparung geht immer.“ Habeck kündigte eine entsprechende Kampagne der Regierung an. „Wir können nur unabhängiger von russischen Importen werden, wenn wir es als großes gemeinsames Projekt ansehen, an dem wir alle mitwirken“, sagte er. „Das schont den Geldbeutel und ärgert Putin.“ Auf die Frage nach autofreien Sonntagen sagte er: „Man kann ja jetzt schon so gut es geht das Auto stehen lassen – und das nicht nur am Sonntag. Jeder nicht gefahrene Kilometer ist ein Beitrag, um leichter von russischen Energielieferungen wegzukommen. Das Klima schützen wir obendrein.“

Zeit-online

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Nicht wirklich viel, da das Volk die politischen Volksverräter so oder so genau das machen lässt, was die Trottel für Richtig halten. Schweine grunzen zu dieser Art praktizierter „Demokratie“, in der selbst alle Probleme, welche sie nicht lösen können, innerhalt ihrer Junta-Clans abgehandelt werden. Da bleibt dem Volk nur ein im GG geschriebenes Placebo zu rufen: „WIR SIND DAS VOLK“ und IHR ? Letztendlich aber, bleibt es eine Auseinandersetzung zwischen Theorie und Praxis? Folgerichtig „Volk gegen die, von den Theokraten gesandten und bewaffneten Mördern in staatlichen Uniformen?“

„Frieden schaffen ohne Waffen“ – was taugt das Motto von einst heute noch im Angesicht von Butscha und Kramatorsk?

2.) OSTERMÄRSCHE UND UKRAINE-KRIEG

Gefühlt sind derzeit alle für Waffenlieferungen – sogar Anton Hofreiter kennt sich plötzlich mit Panzertypen und Präzisionsgewehren aus. Ist es naiv, jetzt noch für den Frieden zu demonstrieren? Krieg in Europa – das müsste die deutsche Friedensbewegung eigentlich beflügeln und den Ostermärschen riesigen Zulauf bescheren. Zulauf wie Anfang der 80er Jahre, als gegen den Nato-Doppelbeschluss Hunderttausende auf die Straße gingen und so wesentlich zum Sturz des damals höchst umstrittenen SPD-Kanzlers Helmut Schmidt beitrugen. Doch ob sich solche Szenen am kommenden Wochenende wirklich wiederholen, ist ungewiss. Die Zahl der Kundgebungen sei im Vergleich zum vergangenen Jahr zwar deutlich auf über 100 gestiegen, sagt Kristian Golla vom Netzwerk Friedenskooperative in Bonn, das die Ostermärsche bundesweit koordiniert. Doch was die Zahl der Teilnehmer betreffe, werde sich zeigen müssen, „ob Bilder wie die von den getöteten Zivilisten in Butscha nun eher mobilisieren oder nicht vielleicht die Resignation verstärken“. Zwei Wochen nach der großen Friedensdemo Anfang März in Berlin mit 500.000 Teilnehmern sei bei Kundgebungen an vier verschiedenen Orten nur noch die Hälfte zusammengekommen. Ein Unterschied zu früheren Bedrohungslagen ist, dass jetzt auch erklärte Linke vehemente Befürworter für bewaffneten Widerstand sind. Das gilt zum Beispiel für die Grünen, die 1980 auch aus der Friedensbewegung hervorgingen. Anton Hofreiter vom linken Parteiflügel präsentierte sich jüngst bei „Markus Lanz“ als frisch gebackener Militärfachmann und machte sich für die Lieferung schwerer Waffen stark. Was bedeutet das, wenn Toni Hofreiter bei „Lanz“ zum Waffenexperten wird?

Stern-online

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So werden Lehrlinge aus dem Bürgermeisteramt zu Staatsführer ernannt? Hat er denn nicht schon zu Zeiten seines Hamburger Ämtchen aus seinen Posten heraus die Demokratie zu einen Spielball für die  Macht-Autokraten Missbraucht? Alles schon vergessen oder was? Das was Olli nicht lernte – lernt O-lauf niemals mehr. Das ist vor allen Dingen in den Größenwahn der Politiker-Innen ein fester Bestandteil. „Sie wissen alles“ und erwehren sich Neues aufzunehmen – da ihnen der Aufnehmer fehlt!

Die Ampelkoalition in der Krise

3.) Der ohnmächtige Kanzler

Die Impfpflicht endete für Olaf Scholz in einem Desaster. Das kann sich beim 100-Milliarden-Paket für die Bundeswehr wiederholen. Und dann? Kanzler Scholz will keine schweren Waffen an Kiew liefern, Außenministerin Annalena Baerbock fordert genau das. Die Impfpflicht, die die Ampelmehrheit wollte, ist kläglich gescheitert. Es knarrt und knirscht, es rumpelt und ächzt in der Ampel. Die Zentrifugalkräfte nehmen zu, das Machtzentrum scheint gelähmt. Treuherzig, wer das noch für die üblichen Startschwierigkeiten einer neuen Regierung hält. Für die Krise gibt es einen erwartbaren Grund – und einen sehr verblüffenden. Bestürzend, wie blindlings die SPD-Spitze in die Niederlage hineintaumelte. Wenig überraschend ist, dass die FDP der Problembär in dem Trio ist. Sie kann nur Nein sagen – zu Tempolimit, Steuererhöhungen, Impfpflicht. Die Liberalen agieren wie eine Oppositionspartei, die ein Zufall an die Macht katapuliert hat und die nun nicht weiß, was sie damit anfangen soll. Finanzminister Christian Lindner hat sich zwar zu der kreativen Buchführung durchgerungen, die nötig ist, um den klimaneutralen Umbau zu stemmen. Aber das Schulterklopfen von SPD, Grünen und auch der Wirtschaft nutzt der FDP nichts auf dem Wählermarkt. Die Spitzen von SPD und Grünen behandeln die FDP wie einen neurotischen Jugendlichen, dem man manchmal geben muss, was er will – auch wenn es schädlicher Unfug ist. Deshalb durfte die FDP die Impfpflicht zerschießen. Deshalb bekam Lindner den Tankrabatt geschenkt, der teuer ist, SUV-Fahrer beglückt und ein Markteingriff ist, mit dem die Liberalen den Ordoliberalismus verraten.

TAZ-online

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Es glaubt doch wirklich niemand im ernst, dass das genannte Geschwader auch nur einen Cent für die Wohltätigkeit opfern würde? Haben wir nicht immer wieder gelesen das ein Teil solcher Menschen nicht einmal die monatlichen Beiträge für ihre Clan-Mitgliedschaft entrichteten ? Und Stiftungen machen doch genau das wofür sie Kraft Gesetz, von den Clans  gegründet wurden: „Sie gehen mit fremden Steuergeldern stiften.“

Die Linke könnte doch jetzt zum Benefizabend laden

4.) Eine Kolumne aus dem Hause Lafontaine?

Stefan Bollinger und Sahra Wagenknecht lesen, die Musik steuert Tino Eisbrenner bei: Gegen die Kriegstreiber der Nato. „Meinst du, die Russen wollen Krieg?“ Wer kennt es nicht, das Gedicht von Jewgeni Jewtuschenko. „Nicht nur fürs eigne Vaterland / fiel der Soldat im Weltenbrand. / Nein, dass auf Erden jedermann / in Ruhe schlafen gehen kann.“ Als der Dichter jene Verse schrieb, war die Welt noch eine andere (außer vielleicht in Ungarn 1957, 1968 in Prag oder 1979 in Afghanistan). Aber lassen wir das. Nicht jeder Irrtum bedeutet Schuld. Das gilt auch für den Historiker Stefan Bollinger, der unter gleichem Titel ein Buch herausgebracht hat; laut der Eulenspiegel-Verlagsgruppe eine bedeutende historisch-politische Untersuchung. Seit Jahren seien wir „Zeugen einer Russophobie“, die an die Hochzeiten des Kalten Krieges erinnere. Damals sei „der Russe“ an allem schuld gewesen, heute seien es Wladimir Putin und sein Reich. „Warum trommeln Medien, Politik und Wirtschaft in trauter Gemeinsamkeit gegen den ‚allbösen Feind‘ im Osten?“ Als 2019 der Schmöker erschien, war die Bombardierung von Grosny bekannt; die Bilder von Aleppo waren um die Welt gegangen, die Krim war russisch besetzt – aber Schwamm drüber. Stefan Bollinger würde heute seinem Buch – nach Butscha – sicher einen anderen Umschlag geben. Oder auch nicht. Noch zu DDR-Zeiten habilitiert, gehört er der Historischen Kommission der Linkspartei an und fungiert als stellvertretender Vorsitzender des Vereins „Helle Panke e. V.“, dem Berliner Ableger der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Das trifft sich gut. In ihren Räumen könnte Bollinger doch eine Benefizlesung abhalten. „Meinst du, die Russen wollen Krieg?“ Andere Genossen könnten ihn dabei unterstützen. Sahra Wagenknecht zum Beispiel, die bei Anne Will noch meinte, ein russischer Einmarsch in die Ukraine werde „herbeigeredet“. Und weiter: „Wir können heilfroh sein, dass Putin nicht so ist, wie er dargestellt wird: ein durchgeknallter Nationalist, der sich berauscht, Grenzen zu verschieben.“ Gemeinsam mit ihren Fraktionskollegen Sevim Dağdelen, Klaus Ernst und Andrej Hunko sollte Wagenknecht aus den unzähligen Wortmeldungen vorlesen. Gegen die Kriegstreiber der NATO! Denn jeder Krieg hat seine Vorgeschichte, und die deutsche Linke braucht immer einen Paradiesstaat, an den sie glauben darf. Wenn nicht Russland, dann eben Kuba oder Venezuela. „Ganz normal nach Russland gereist“.

Der Freitag-online

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Wer sich jetzt noch ins Box Horn jagen lässt ist ehe nicht mehr zu helfen. Hunde welche laut bellen, haben selten gebissen, da sie aus Angst bellen. Waren Politiker-Innen nicht schon immer als solches bekannt. Das sehen wir auch an Klitschko direkt – sollte dieser nicht einmal unseren O-lauf einladen um genau diesem zu zeugen, wer denn einmal der Weltmeister war ?

Wladimir (l.) und Vitali Klitschko 2012 mit ihren damaligen Weltmeistergürteln

Russland droht Schweden und Finnland – lokale Experten reagieren kühl

5.) Experten reagieren kühl auf Kreml-Drohungen.

Welche Gefahr geht von Russland aus? Und wie ist ihr am besten beizukommen, mit Entgegenkommen oder Konfrontation*? Vor dieser Frage steht dieser Tage die westliche Welt. Gerade Finnland und Schweden: Die beiden skandinavischen Länder liebäugeln nach jahrzehntelanger „Bündnisfreiheit“ mit einem Nato-Beitritt. Aus Russland kommen deshalb neue Drohungen. Schwedische Militärexperten beschwichtigen jedoch – zumindest teilweise. Russland droht Finnland: „Nicht mal eine Mücke würde zu unserer Grenze fliegen wollen“. Der Kreml jedenfalls warnte Finnland und Schweden* erneut vor den „Konsequenzen“ eines möglichen Nato-Beitritts. Helsinki und Stockholm müssten „verstehen, welche Folgen ein solcher Schritt für unsere bilateralen Beziehungen und für die europäische Sicherheitsarchitektur insgesamt hat“, erklärte Außenamtssprecherin Maria Sacharowa am Freitag in Moskau. Eine Mitgliedschaft Schwedens und Finnlands in der Nato* würde „wahrscheinlich nicht zur Stärkung (ihres) internationalen Ansehens beitragen“, sagte die Sprecherin des russischen Außenministeriums. Die Politik der Blockfreiheit der beiden Länder biete „ein verlässliches Sicherheitsniveau“, während die Mitgliedschaft in einem Militärbündnis „nicht in der Lage ist, ihre nationale Sicherheit zu stärken“. Beide Länder würden „sich automatisch an der Front der Nato wiederfinden“.

FR-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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Grafikquellen          :

Oben     —   DL / privat – Wikimedia  

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Unten     —   Wladimir (l.) und Vitali Klitschko 2012 mit ihren damaligen Weltmeistergürteln

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