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DL – Tagesticker 15.10.2021

Erstellt von DL-Redaktion am Freitag 15. Oktober 2021

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Unter den Uniformen kann es keine erhellenden Kapitel geben ! Kapitel werden immer Zeitlos geschrieben. Wer sich als Schütze dem Staat verpflichten akzeptiert die Möglichkeit als Mörder zurückzukommen, wenn er viel Glück hatte. Kriege sind Wege zurück in die Barbarei. Dieses hatte einst auch wohl schon Gustav Heinemann als Bundespräsident erkannt, welcher es ablehnte sein Land zu lieben. 

„Vergleiche mit dem dunkelsten Kapitel Deutschlands enttäuschen uns“

1.) ZAPFENSTREICH FÜR SOLDATEN

Bilder vom Großen Zapfenstreich für die Afghanistan-Veteranen sorgen für eine hitzige Debatte. TV-Moderator Böhmermann findet die Würdigung „richtig scheiße“. Das Verteidigungsministerium wehrt sich nun gegen die Vorwürfe. Das angeleuchtete Reichstagsgebäude in der Nacht, Bundeswehrsoldaten ziehen mit Fackeln zum Klang einer Marschkapelle vorbei – diese Bilder vom Großen Zapfenstreich zur Würdigung des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan vom Mittwoch haben eine breite und teils hitzige Debatte hervorgerufen. Einige Beobachter reagierten mit Befremden auf die Szenen. Sie fühlten sich an dunkle Kapitel der deutschen Geschichte erinnert. Zeitweise lagen die Schlagwörter #Wehrmacht und #Zapfenstreich am Donnerstag auf Platz zwei und drei der Twitter-Trends in Deutschland. So schrieb die ehemalige Grünen-Politikerin Jutta Ditfurth auf Twitter: „Wenn Deutsche Fackeln in die Hand nehmen“, sage sie mit dem Maler Max Liebermann: „Ick kann janich so viel fressen, wie ich kotzen möchte.“ Die Linke-Außenpolitikerin Sevim Dagdelen verwies unter anderem auf die zivilen Opfer des Afghanistan-Krieges und die 59 Bundeswehr-Soldaten, die in Afghanistan ihr Leben ließen. „Was gibt es da zu feiern mit diesem militaristischen Mummenschanz?“, fragte sie ebenfalls auf Twitter.

Welt-online

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Muss nicht ein Jeder in dieser Lage, – auf der politische Rutsche in Schräglage gebrachte Gesellschaft,  mit Anfeindungen rechnen. Wer seinen Kopf für die Politik in die Scheiße steckt, sollte anschließend nicht in Verwunderung spielen. Hieß es nicht immer: „Mitgegangen – Mitgefangen – Mitgehangen ?“ Sind nicht die Toten des Klimawandel die überflüssigsten dieser Zeit? Wer viel im Ausland unterwegs war, hörte schon vor mehr als vierzig Jahren die Menschen in den Tropen über die zunehmende Hitze klagen. Mit Sicherheit nicht am Ballermann oder auf einer Kreuzfahrt! Wer hätte noch keine entsprechenden Aussagen aus den Randgruppen gehört, in einem Land was politisch nahezu Vorsätzlich in diese Situation  gesteuert wurde und redliche Bürger-Innen gleich Herden wie Vieh getrieben wurde und viele nur darauf warten, das Zeichen als Verschwörer „frei zum Abschuss“ in ihr Fell eingebrannt bekommen?

RKI-Präsident Wieler beklagt Morddrohungen

2.) »Ich wünschte, die Lage wäre angenehmer«

Der Chef des Robert Koch-Instituts wird mitunter für Corona-Einschränkungen verantwortlich gemacht – und teils massiv bedroht. Nun hat Lothar Wieler über das Risiko seiner Arbeit gesprochen. Lothar Wieler, der Präsident des Robert Koch-Instituts, sieht sich massiven Bedrohungen ausgesetzt. »Ich wünschte, die Lage wäre angenehmer, aber ich bekomme immer noch Drohungen«, sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Wenn etwa öffentlich behauptet werde, er sei dafür verantwortlich, dass Schulen geschlossen würden, oder wenn irgendwo die Behauptung stehe, er wolle Lockdown statt Freiheit, »dann nehmen die Drohungen, auch die Morddrohungen, massiv zu«. Das hindere ihn aber nicht an seiner Arbeit. »Das Risiko hält mich aber nicht ab von meiner Pflicht«, sagte Wieler. »Solange ich Beamter dieses Staates bin, werde ich ihm verantwortungsvoll dienen.«

Spiegel-online

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Wo Schaft Wissen noch etwas für die Bildung der Allgemeinheit ? Geht es nicht eher darum für Unsicherheit in einer alten Ruine zu sorgen, welche sich dann auch noch als Staat bezeichnet, statt Fürsorge zu betreiben ? Den einzelnen Menschen endlich als ein Individuum zu erkennen und zu begreifen – ohne von  Diesen auch noch eine Nazi-onale Staatsräson einzufordern?  

CO2-Auswurf, bis der Arzt kommt

3.) Wir retten die Welt

Für viele ist das Wartezimmer ihres Hausarztes – vor allem in der Pandemie – eine Krisenzone. Nicht für mich: Nur hier kann ich ohne schlechtes Gewissen die Bunte studieren oder einfach nur an die weiße Wand starren und die Gedanken wandern lassen. Gedanken wie: Warum fährt mein Blutdruck seit ein paar Wochen Achterbahn? Oder: Warum hatten wir die Warnung der Weltgesundheitsorganisation („The WHO“) nicht im Blatt, wo 45 Millionen ÄrztInnen und PflegerInnen aus Gesundheitsgründen ernsthaften Klimaschutz fordern? Es nützt etwas, stumpf an die Wand zu starren: Mir fällt ein, dass mein Blutdruck genau seit dem Tag der Bundestagswahl Kapriolen macht. Offenbar ärgert sich mein Körper über die verpasste Chance, nach einem Wahlsieg von Annalena Baerbock das Klima-Kalifat auszurufen. Oder er kann es nicht erwarten, wie uns Klimakanzler Scholz ins Gelobte Land der ökologischen Morgenröte führen wird. Meine Hausärztin wird diese Erklärung kurz darauf nicht gelten lassen. Vielleicht sollte ich eine zweite Meinung einholen. Meine Taub-Blindheit für die WHO-Forderung hat sicher mit kognitiver Überlastung zu tun. Denn diese Forderung nach weniger CO2-Auswurf ist ein schmerzhafter Einlauf für die Politik: Klimawandel als die „größte Gesundheitsgefahr für die Menschheit“ und „die Verbrennung von fossilen Brennstoffen bringt uns um“. Man müsste sich nur an die WHO-Standards für gesunde Atemluft und für eine Ernährung mit viel weniger Fleisch und mehr Pflanzen halten, und – tat gar nicht weh! –, schon wären Klima-, Gesundheits- und Artenschutzkrise gelöst. In Deutschland verschreibt dieses Rezept der omnipräsente Dr. med. Eckart von Hirschhausen, wenn er gerade mal nicht Spielshows im Fernsehen moderiert. Und der einzige Mensch, der ihn an TV-Präsenz in deutschen Wohnzimmern noch übertrifft, Dr. med. Karl Lauterbach, warnt jetzt auch immer abwechselnd vor Corona und Klimawandel.

TAZ-online

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Sprach nicht immer schon der Prophet nur für seine ureigene Prophetie ? Wurden nicht gerade die von den Staaten verabreichte Auszeichnungen als Orden zur Stärkung des Ansehens der Überreicher gesehen? Ganz egal wieviel Blut an dem Bande des Kreuzes auch klebte ?

Auch für kuriose Forschungs­arbeiten werden Preise verliehen

4.) Heitere Wissenschaft

Als Highlight des Wissenschaftsjahres gilt allgemein die Bekanntgabe der Nobelpreisträger Anfang Oktober. Die Geehrten dürfen sich über eine hübsche Summe Geld, eine Medaille zum Angeben und einen Handschlag mit dem schwedischen König freuen. Besonders Glücklichen winkt zudem eine tragende Rolle bei einem jährlichen Event, das seit 31 Jahren veranstaltet wird. Bereits am 9. September wurden die Ig-Nobelpreise verliehen, die die Initiatoren der Zeitschrift Annals of Improbable Research für Leistungen vergeben, »die einen erst zum Lachen und dann zum Nachdenken bringen«. Überreicht wurden die Preise wie immer von echten Nobelpreisträgerinnen und -trägern – pandemiebedingt leider zum zweiten Mal nur symbolisch bei einer Online-Veranstaltung statt vor großem Publikum in der Aula der Harvard University. Immerhin nahmen alle Ausgezeichneten den satirischen Preis an, was nicht immer der Fall ist. Schließlich kann das Wortspiel Ig-Nobel als »ignoble« gelesen werden, was so viel heißt wie »schändlich, unwürdig«. Und so verzichteten etwa im vergangenen Jahr Donald Trump, Jair Bolsonaro, Boris Johnson und weitere Regierungschefs auf eine Teilnahme. Sie erhielten wegen ihrer Pandemiepolitik den Ig-Nobelpreis in der Kategorie »Medizinische Bildung« für den Nachweis, »dass Politiker einen größeren und schnelleren Einfluss auf Leben und Tod haben können als Wissenschaftler und Ärzte«.

Jungle.world-online

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Wäre es möglich das hier die falschen Mitarbeiter-Innen auf die Posten aus den Parteien-Clan bestellt wurden ? Eine Auseinandersetzung der in den Wahlen Unterlegenen Clan-CDU und den Sieger der Clan-SPD ?

Lambrecht wirft Staatsanwaltschaft Inszenierung vor

5.) Nach Razzia in Bundesministerien

Ermittler hatten im September das Justizministerium durchsucht. Seine Chefin hat nun Beschwerde erhoben. Eine „echte Durchsuchung“ sie nie geplant gewesen. Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) wirft der Staatsanwaltschaft Osnabrück vor, die Durchsuchung ihres Ministeriums kurz vor den Bundestagswahlen inszeniert zu haben. Dies geht es einem Anwaltsschreiben hervor, mit dem Lambrecht Beschwerde gegen den Durchsuchungsbeschluss des Osnabrücker Amtsgerichts erheben ließ. In dem Schreiben, das das Ministerium in einer teilweise geschwärzten Fassung an den Tagesspiegel herausgegeben hat, bestreiten die von Lambrecht beauftragten Rechtsanwälte die Verhältnismäßigkeit der gerichtlichen Anordnung. Zur Begründung heißt es unter anderem, dass von der Staatsanwaltschaft eine „echte Durchsuchung oder ‚Razzia‘ zu keinem Zeitpunkt geplant war“. „In Wahrheit“ habe bei den Ermittlern „keine ernsthafte Besorgnis“ bestanden, dass mögliches Beweismaterial nicht vollständig oder freiwillig herausgegeben würde. Dies folgern die Anwälte im Wesentlichen aus der „kooperativen Zusammenarbeit“ der angereisten Staatsanwältin mit den Beamtinnen und Beamten des Ministeriums am Tag der Durchsuchung in Berlin.

Tagesspiegel-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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