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DL – Tagesticker 15.03.2022

Erstellt von DL-Redaktion am Dienstag 15. März 2022

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

Heute in der Auswahl des „Bengels“:   – . –  1.) Wikileaks – Das Recht wird zu Unrecht?   – . –  2.) „Hier werdet ihr belogen“   – . –  3.) Taktisches Kalkül der USA   – . –  4.) Lauterbachs Abschied vom „Team Vorsicht“    – . –    5.) Positive Tests auf Reise   – . –  DL wünscht allen Lesern eine  gute Unterhaltung.

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Wer vermag schon gegen die politischen Schmeißfliegen anstinken, welche sich zuvor ihre Richter nach eigenen Gutdünken der Clanzugehörigkeit ausgesucht haben ? Genau so geht politische „Werte-Demokratie“ und nicht anders !

Julian Assange darf keine Berufung gegen Auslieferung einlegen

1.) Wikileaks – Das Recht wird zu Unrecht?

Wikileaks-Gründer Assange kann nicht vor das oberste Gericht Großbritanniens ziehen. Nun könnte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte seine letzte Chance sein. Der oberste britische Gerichtshof hat entschieden, dass WikiLeaks-Gründer Julian Assange keine Berufung gegen seine Auslieferung an die USA einlegen darf. Wie das Gericht mitteilte, könne Assange nicht gegen einen vorangegangenen Gerichtsentscheid vorgehen, weil die Klage keine streitige Rechtsfrage aufwerfe, hieß es zur Begründung. Das letzte Wort ist damit aber noch nicht gesprochen: Die Auslieferungsentscheidung muss nun von Innenministerin Priti Patel ratifiziert werden. Danach kann Assange versuchen, den Entscheid durch eine gerichtliche Überprüfung anzufechten. Dabei prüft ein Gericht die Legitimität der Entscheidung einer öffentlichen Stelle. Er könnte zudem noch vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ziehen. Um die Auslieferung von Assange an die USA gibt es seit Jahren Streit. Im Januar 2021 hatte ein britisches Gericht eine Auslieferung in die USA abgelehnt, weil Assange suizidgefährdet sei. Im Dezember wurde diese Entscheidung aber gekippt. Für seine Sicherheit sei ausreichend gesorgt, begründete ein Londoner Gericht die damalige Entscheidung.

Zeit-online

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Wer die Musik bezahlt, drückt natürlich auch seine Vorstellungen durch? Jetzt protestieren natürlich die Politiker-Innen aus ihren „Lümmel Buden“ der westlichen  „Werte-Demokratie“ dagegen! Aber wer zieht die Zwangsgelder für Funk, Fernsehen und die der Macht genehmen Religionen ein? 

Mitarbeiterin des Staatsfernsehens unterbricht Abendnachrichten

2.) „Hier werdet ihr belogen“

In der Primetime stürmte eine Mitarbeiterin des Perwyj Kanals, des größten Senders Russlands, das Studio der Abendnachrichten und hielt dem Millionenpublikum ein Anti-Kriegs-Plakat vor die Augen.
Die Abendnachrichten des Perwyj Kanals, des Ersten Kanals, sind eins der wichtigsten nachrichtlichen Formate des russischen Fernsehens. Jeden Abend schauen Millionen russischer Bürger die Sendung, die trotz des Namens aber wenig mit Nachrichten zu tun hat, sondern einer Propaganda-Show gleicht. Eine Redakteurin des staatlichen Senders hatte genug von den Lügen und entschloss sich zu einem verzweifelten Protest. Marina Owsjannikowa stürmte am Montagabend während der Live-Übertragung ins Studio und hielt in der Primetime dem Millionenpublikum ein Protestplakat gegen den Ukraine-Krieg vor die Augen. „Nein zum Krieg. Stoppt den Krieg. Glaubt der Propaganda nicht. Hier werdet ihr belogen“, lautete ihre Botschaft. Dazu rief die junge Frau mehrmals „Nein zum Krieg! Stoppt den Krieg!“. Der Fernsehsender hatte keine Zeit, das Bild zu ändern und den Ton auszuschalten. Nach einigen Sekunden wurde die Übertragung jedoch abgebrochen und ein Beitrag aus einem Krankenhaus ausgestrahlt. Am Dienstagmorgen war die Seite der Abendnachrichten nicht zugänglich.

Stern-online

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Würde sich an diesen „Hick-Hack“ zwischen allen Beteiligten nicht erst etwas verändern, würde das Volk durch persönliche Verweigerung zum Dienst an der Waffe, die verursachenden Verbrecher aus der Politik (zur Zeit Putin und Komparsen), selber an die Waffe zwingen würden? Wer hätte denn jemals seinen Vater gefragt, warum er einst für Hitler in den Krieg gezogen ist? War es nicht Carl August Sandburg welcher einst sagte: „Stellt euch vor, es ist Krieg und keiner ginge hin!“ Leider wird es aber immer wieder Dumme aus der Bevölkerung geben, welche für die Politiker-Innen welche sich in Bunkern verschanzt haben, die Kastanien aus dem Feuer holen!

Berichte über russische Bitte an China

3.) Taktisches Kalkül der USA

Angeblich hat Russland von China militärische Hilfe erbeten. China nennt das Fake News – die Beziehungen zu den USA sind am Tiefpunkt. Gleich mehrere angelsächsische Medien haben berichtet, dass die russische Führung bei ihrem strategischen Partner in Peking nach militärischer Hilfe angefragt haben. Dabei beziehen sie sich auf anonyme Quellen innerhalb der US-Regierung. Vom chinesischen Außenministerium wurden die Artikel wenig überraschend als „fake news“ kritisiert. Interessant dabei ist, dass Sprecher Zhao Lijian die Anschuldigung streng genommen nicht formal dementiert hat. Doch ganz gleich, ob es wahr ist: China würde momentan unter keinen Umständen Russland Waffen für den Krieg in der Ukraine liefern. Denn eine solche Aktion wäre eine regelrechte Steilvorlage für die USA und Europa, Peking in diesem Konflikt wirtschaftlich zu sanktionieren. Das jedoch möchte Staatschef Xi Jinping unter allem Umständen vermeiden. Das einzig denkbare Szenario für einen militärischen Rettungsanker von China nach Russland wäre es, wenn das Putin-Regime kurz vor dem Zusammenbruch stünde. Derzeit sieht es jedoch ganz im Gegenteil nach wie vor so aus, als ob die russische Armee trotz starkem Widerstands der ukrainischen Bevölkerung seine militärischen Ziele großenteils erreichen kann. Auf eine „Rettungslieferung“ aus Peking ist Moskau also nicht angewiesen.

TAZ-online

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Damit hätte der Twitterer doch sein Ziel erreicht und „Ihn“ endgültig zerknittert? Aber so geht Politik – wo nichts drinsteckt, kann auch nie etwas gescheites herauskommen. Pleiten, Pech und Pannen – das ewige Spiel mit den Wähler-Innen. Was können diese herumstreunenden Individuen  eigentlich? Ein Virus fassen sicherlich nicht. Aber Geld kassieren mit ungedeckten Schecks.

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Der Corona-Kurs des Gesundheitsministers

4.) Lauterbachs Abschied vom „Team Vorsicht“

Der Twitterer und der Minister Karl Lauterbach passen kaum noch zusammen. Es ist die Folge eines verlorenen Machtkampfes. Die Google-Suche „Lauterbach warnt“ ist Quell schier endloser Mahnungen des Bundesgesundheitsministers, doch auf ein Ergebnis wartet man bislang vergebens: Dass Karl Lauterbach (SPD) vor seiner eigenen Politik warnt. Dabei war diese Warnung nie so angebracht wie heute. Mit welch drastischen Worten würde wohl der einstige Abgeordnete und Gesundheitsexperte den Maßnahmenkatalog gegeißelt haben, den er gerade als Minister auf den Weg bringt. Ab Sonntag sollen das die Leitplanken der Pandemiebekämpfung sein. Entsprechend kann sich manch einer die kognitive Dissonanz, die zwischen den neuesten Tweets Lauterbachs („Deutschland hat die höchste Corona-Inzidenz Europas. Ungeimpfte jetzt schutzlos.“) und seiner Realpolitik (keine Schutzmasken mehr im Einzelhandel, Abschied von 2G und 3G) inzwischen aufscheint, nur noch mit einer Abspaltung des Ministers vom Twitterer Lauterbach erklären.

Tagesspiegel-online

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Wenn Tränen auf Reise gehen vergessen sie schon vorher, als Politiker nichts gelernt zu haben ? Ansonsten würden sie daran denken, was sie als Gesetzvorschrift mit ausbaldowert haben. Es sein denn sie würden ihre eigens gemachten Vorschriften nicht beachten wollen? Lerne und keiner die Stinkstiefel zu erkennen.

Wüst steckt in Israel in Quarantäne fest

5.) Positive Tests auf Reise

Wenige Tage vor der nächsten Sitzung der Ministerpräsidentenkonferenz reist ihr Vorsitzender, Hendrik Wüst, nach Israel. Jetzt ist der NRW-Regierungschef zweimal positiv auf das Coronavirus getestet worden – und muss in Quarantäne. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst ist während seiner Israel-Reise zweimal positiv auf Corona getestet worden und geht für die nächsten Tage in Quarantäne. Auch ein zweiter PCR-Test auf eine Infektion sei am Montagabend in Jerusalem positiv ausgefallen, teilte die Düsseldorfer Staatskanzlei mit. „Ministerpräsident Hendrik Wüst befolgt die Vorgaben der israelischen Gesundheitsbehörden und wird in den kommenden Tagen aus der Isolation heraus arbeiten. Ihm geht es weiterhin gut“, sagte ein Sprecher. Der 46-jährige derzeitige Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) hatte erst am Sonntag seine viertägige Reise nach Israel angetreten und am Montag einen Kranz in der israelischen Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem niedergelegt. Auch eine Personenschützerin habe zwei positive PCR-Testergebnisse, hieß es.

ntv-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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Unten     —   

 Charleroi (Belgique) – Station Janson du métro légerLes Psy.

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