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DL – Tagesticker 14.08.2022

Erstellt von DL-Redaktion am Sonntag 14. August 2022

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

Heute in der Auswahl des „Bengels“:  – . –  1.)  DÜRRE, STARKREGEN, ÜBERSCHWEMMUNGEN  – . –  2.) Unsere Gewalt, unsere Opfer  – . –  3.) Ein wenig grüne Hoffnung  – . –  4.) Trommeln für das „Weiter-so“  – . –  5.) „Wir lassen sie nicht zurück“   . –   DL wünscht allen Leser-Innen eine  gute Unterhaltung.

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Politische Narren, welche diese Warnungen aus Wirtschlichten Gründen seit mehr als 40 Jahre ignorierten sollte Niemand mehr seine Aufmerksamkeiten zuwenden. Schade um die Zeit sich mit Hohlköpfen abzugeben. Zu den benannten Zeiten wurde bereits über das Austrocknen von Nord-Amerika gewarnt, da die Landwirtschaft das Grundwasser zur Bewässerung nutzen musste. 

Wir müssen uns an den Klimawandel anpassen. Aber wie gut sind Europa und Deutschland dafür gerüstet? Naturkatastrophen nehmen durch den Klimawandel zu. Damit müssen nun auch Länder im globalen Norden umgehen. Ein Blick auf die Strategien in Europa und Deutschland. Durch den Klimawandel wird es wärmer in Deutschland. Und auch extreme Wetterereignisse wie Starkregen stellen die Bevölkerung vor ein Problem. Für den Menschen heißt das: Er muss sich anpassen. Ein Bürgermeister, ein Landwirt und ein Unternehmer erzählen, wie sie das machen. 

1.)  DÜRRE, STARKREGEN, ÜBERSCHWEMMUNGEN

Der Klimawandel ist ein komplexes Phänomen, das für viele Menschen nicht greifbar ist. Dabei sind die Auswirkungen des sich verändernden Klimas längst spürbar. Landwirte, Gemeinden und Unternehmen haben deshalb damit begonnen, sich auf den Wandel einzustellen: ein Bürgermeister lässt Gebäude am Bach abreißen, ein Landwirt baut vor den Toren Hamburgs Pfirsiche an und ein Unternehmen vertreibt Bewässerungssysteme aus der Wüste. Hier sind ihre Geschichten. 1. Land unter. Unwetter bringen Regen – wenn besonders viel Wasser fällt, kann das gefährlich werden. Starkregen führt zu Überschwemmungen, reißt nicht nur Autos mit und unterspült Häuser. Er raubt den Menschen die Gewissheit, in einer modernen Welt gegen Naturgefahren gewappnet zu sein. Und die Gefahr durch Starkregen nimmt in Teilen Deutschlands zu.  Diesen Sommer traf es Berlin gleich zweimal. In der Hauptstadt galt der Ausnahme-Zustand, ganze U-Bahnhöfe waren überschwemmt. In Tübingen zerstörte Starkregen ein Leichtathletik-Fest, an dem Athleten aus 62 Nationen teilnahmen. Die süddeutsche Gemeinde Eningen unter Achalm hat es bereits zweimal schwer getroffen: „2013 erlebte Eningen das schlimmste Hagelunwetter, das es je in Deutschland gab“, berichtet Bürgermeister Alexander Schweizer. Dann kamen die Wassermassen 2016 plötzlich erneut.

Stern-online

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Da es um Uniformierte Söldner eines Staates geht, für den Viele nie einen Finger gekrümmt hätten, da von Diesen noch nie etwas  Gutes ausgegangen ist, außer Kriege und Selbstzerstörung durch eigene Unfähigkeiten der sich selbst gemeldeten Personen. So muss die Oberzeile auch nicht „Unsere“ heißen sondern ganz schlicht  „Ihre“. Denn nur Diese haben noch nie etwas geschafft!

Kolumne –  Fünf vor acht/ Polizeigewalt. – Vier Menschen starben in Deutschland bei Polizeieinsätzen. Warum berührt uns das so wenig? 

2.) Unsere Gewalt, unsere Opfer

Es gibt gute und schlechte Zeitpunkte für bestimmte Themen. Manchmal fällt beides zusammen. Vor zwei Wochen notierte ich die Worte „Polizisten die um mich besorgt sind“ in meine Handy-Notiz-App. Dort halte ich Ideen für Kolumnen immer direkt fest, wenn sie mir kommen, denn ich habe viele Ideen, kann mir aber null Dinge merken. Also, die Geschichte zur Idee: Ich bin eine weiße, junge, untätowierte, normalgewichtige Frau und spreche Deutsch ohne Akzent. Das bedeutet, dass mir Leute im öffentlichen Raum viel durchgehen lassen. Einmal bin ich ohne Ticket U-Bahn gefahren. Kontrolleure stiegen ein, ich nahm sie nicht wahr, weil ich mit dem Rücken zu ihnen stand, Kopfhörer trug und sehr laut Musik hörte. Einer stellte sich vor mich, mit seinem Kontrollgerät, seine Lippen bewegten sich, ich hörte nicht, was er sagte, ich lächelte nur und nahm mein Handy, um die Musik leiser zu stellen, woraufhin er ebenfalls lächelte und weiterging, ohne mich zu kontrollieren. Ich sehe einfach so aus, als hätte ich ein Ticket.  Mit der Polizei hatte ich seltenst Kontakt und überhaupt nie ein Problem. Das erste Mal, dass ein Polizeiwagen ein Auto anhielt, in dem ich saß, war ich 18 Jahre alt und Beifahrerin. Der Polizist stellte sich neben das Beifahrerfenster und wies mich an, es herunterzukurbeln. Er sagte, dass ich den Anschnallgurt falsch trage. Nämlich nicht über der Schulter, sondern über dem Oberarm. So funktioniere der Anschnallgurt nicht. Das könne extrem gefährlich werden. Polizist zu sein, ist bestimmt kein toller Job

Zeit-online

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Ist es keine große Überraschung wenn das eigene Land des Journalisten mit keinen Wort Erwähnung findet? Ein Land in dem ihre Politiker ihr Titel, Plakaten gleichend, den leeren Köpfen voraustragen?

Geld und neue Köpfe sind nicht genug! In den USA, Australien und Brasilien ist der Klimaschutz plötzlich wieder wichtig. Was aber fehlt, sind schnelle, radikale Maßnahmen.

3.) Ein wenig grüne Hoffnung

Brauchen Sie mal eine gute Nachricht vom Klima? Bitte sehr: Das „Inflations-Bekämpfungs-Gesetz“, das der US-Kongress am Freitag nach Redaktionsschluss endgültig beschließen wollte, pumpt nicht nur 370 Milliarden Dollar über die nächsten Jahre in die grüne Infrastruktur der USA, sondern auch Hoffnung in die globalen Klimaverhandlungen. Und auch anderswo scheint die Vernunft zu siegen: Die EU plant ihr ehrgeiziges Klimapaket; Australien stellt sich unter dem neuen Labor-Premier Anthony Albanese endlich der Realität im Treibhaus; in Brasilien könnte eine Abwahl des ökofeindlichen Präsidenten Bolsonaro dem Amazonas-Regenwald eine Atempause verschaffen; in Kolumbien verspricht der neue Präsident Petro einen ökosozialen Kurs und weltweit fallen die Preise von Sonnen- und Windkraft weiter. Gute Zeichen für den Klimaschutz also. Aber werden sie ausreichen, um das festgefügte fossile System ernsthaft zu erschüttern? Zumindest für die Klimaverhandlungen in drei Monaten in Ägypten haben sich die Aussichten verbessert. Doch in Scharm al-Scheich wird es nicht um neue Regeln gehen, sondern um eine konkrete Umsetzung des Pariser Abkommens: schnelle Schnitte bei den CO2-Emissionen, zuerst in den Industrieländern; finanzielle und technische Hilfen für die Schwellen- und Entwicklungsländer beim Aufbau einer CO2-armen Infrastruktur; Unterstützung bei der Anpassung an den Klimawandel und Schadensersatz für arme Länder, die nichts zur Klimakrise beitragen, aber von ihr am härtesten getroffen werden.

TAZ-online

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Sehen die Deutschen ihre Fahne und hören die Hymne, stürzt sich die Gesellschaft in die Uniformen und Marschiert mit ihrem Trallala durch das Land und drang beim Nachbarn ein. Polen wurde doch schon am frühen Morgen beschossen. Und alles bleibt so Normal: „Die gleichen Trolle sind noch immer da“!

Kriege verursachen die größten Umweltschäden.

Die Logik des Krieges zu durchbrechen, gilt in Deutschland als nicht opportun. Die Argumente der Militär-Unterstützung für die Ukraine leben von Überhöhung, Konfrontation, Diskreditierung und Illusion.

4.) Trommeln für das „Weiter-so“

Knapp ein halbes Jahr dauert der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine, und die De-facto-Konfliktparteien aus dem Westen sind bemüht, die grassierende Kriegslogik argumentativ zu stützen. Statt mögliche Alternativen zu einer militärischen Lösung aufzuzeigen, trommeln sie öffentlich für ein „Weiter-so!“. Die dabei angeführten Argumente sind schlecht und werden auch durch ständige Wiederholung nicht besser. Man kann sie in vier Cluster einteilen: Überhöhung, Wille zur Konfrontation, Diskreditierung und Illusion. Überhöhte Rahmensetzungen sollen die Bedeutung des Konflikts hervorheben und militärische Maßnahmen legitimieren. Dazu gehört die Aussage, der Ukraine-Krieg sei kein Regionalkonflikt, sondern Teil einer globalen Auseinandersetzung zwischen Demokratie und Autoritarismus. Die Ukraine kämpfe auch für unsere Freiheit und Werte. Nach drei Jahrzehnten gescheiterter Versuche des militärisch grundierten Exports von Demokratie soll es nun um deren Verteidigung gehen. Zur Not bis zum letzten Ukrainer? Wenn westliche Demokratien gefährdet sind, dann eher von innen, wie etwa das Abdriften des NATO-Mitgliedsstaates Türkei in den Autoritarismus belegt. Eine eher abstrakte Überhöhung ist die Behauptung, am Ausgang des Ukraine-Kriegs entscheide sich das Schicksal Europas. Der Konflikt mit Russland dauere wahrscheinlich lange, und die USA würden sich eher früher als später auf ihren Hauptrivalen China konzentrieren. Darum müsse die EU zu einem militärisch handlungsfähigen geopolitischen Akteur werden, der Russland in Schach halte. Das Argument ist eine Variation früherer Gründe für eine Militärmacht Europa, die auf Autonomie von den USA oder auf einen Großmachtstatus der EU zielen. Der Krieg in der Ukraine führt zwar zu einer immensen Aufrüstung des Westens, nicht zuletzt Deutschlands. Ob das jedoch zu einem militärischen Integrationsschub der EU führt, ist angesichts divergierender Interessen ebenso zweifelhaft wie die behauptete Schicksalhaftigkeit für Europa.

Der Freitag-online

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Das ist nicht das erste Versprechen, sondern schon das Zweite oder gar das Dritte. Hier im Land geht es zu, wie auf der Jahrmarkt Kirmes beim „Billigen Jakob“! Wichtig ist nur das Politiker auf offene Ohren stoßen. Die Wähler akzeptieren jeden Scheiß-Dreck. A. -Loch überholt sich in schönster Regelmäßigkeit. Hieß es in der Politik nicht schon immer: „Ein Heutiges versprochen – ist schon Morgen wieder gebrochen“.?

Faeser verspricht afghanischen Ortskräften Ausreise nach Deutschland. Ein Jahr nach der Machtübernahme der Taliban warten noch Tausende ehemalige Bundeswehr-Ortskräfte auf eine Ausreise. Die Bundesinnenministerin sagt Hilfe zu.

5.) „Wir lassen sie nicht zurück“

Zum Jahrestag der Machtübernahme der radikalislamischen Taliban in Afghanistan hat Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) allen noch in Afghanistan befindlichen ehemaligen Ortskräften der Bundeswehr eine Möglichkeit zur Ausreise nach Deutschland versprochen. „Wir lassen sie nicht zurück“, sagte Faeser der „Bild am Sonntag“. Sie arbeite mit Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) an einem neuen „Bundesaufnahmeprogramm für afghanische Ortskräfte“, mit klaren Kriterien. Das größte Problem sei, besonders bedrohte Menschen aus Afghanistan rauszubekommen. Inzwischen habe man 15.759 afghanische Ortskräfte und Familienangehörige nach Deutschland geholt. Faeser sagte der „Bild am Sonntag“, Rückführungen nach Afghanistan werde es auf absehbare Zeit nicht geben. „Die Abschiebungen nach Afghanistan sind derzeit auf Eis gelegt“, sagte Faeser. Das werde angesichts der aktuellen Situation dort sicher auch so bleiben müssen. Vor einem Jahr hatten die radikal-islamischen Taliban nach dem überstürzten Abzug internationaler Truppen die Herrschaft in Afghanistan wieder übernommen. Ex-Präsident Ghani rechnet mit Flucht von Millionen. Der frühere afghanische Präsident Aschraf Ghani eine große Flüchtlingsbewegung aus seinem Land vorausgesagt. „Millionen werden versuchen, aus Afghanistan zu flüchten“, sagte Ghani ebenfalls der „Bild am Sonntag“. Die meisten der Flüchtlinge würden demnach versuchen, nach Deutschland zu kommen.

Tagesspiegel-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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Grafikquellen          :

Oben     —   DL / privat – Wikimedia  

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Unten     —       Karikatur von Gerhard Mester zum Klimawandel: „Weiter so“

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