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RENTENANGST

DL – Tagesticker 14.05.2021

Erstellt von DL-Redaktion am Freitag 14. Mai 2021

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Könnte dieses nicht als deutliches Zeichen für viele Bürger-Innen gewertet werden, möglichst schnell einer beliebigen Partei beizutreten, um dann als Mitglied – besser noch Chefin -, sich zur Ruhe zu setzen, um nun den unverdienten Lorbeer einstreichen zu können ! Wer wagt denn später noch nachzufragen aus welchen Winkeln die ganzen Corona Toten zusammengekarrt wurden, wo doch heute schon alle anderslautende Meinungen unter Verschwörungstheorien in den entsprechenden Akten abgeheftet werden. Ein solches Gehabe wird dann von den Ausführenden spöttisch eine Werte – Demokratie genannt. Schuster-Innen, welche nur machen was sie nie gelernt haben, sollten bei Ihren Leisten bleiben.

Sieben-Tage-Inzidenz sinkt unter 100

1.) Coronavirus in Deutschland

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz hat nach Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) erstmals seit dem 20. März wieder die Schwelle von 100 unterschritten. Nach Stand des RKI-Dashboards von 4.56 Uhr lag der Wert am Freitag bei 96,5 (20. März: 99,9). Am Vortag hatte das RKI die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche mit 103,6 angegeben, am Freitag vor einer Woche mit 125,7. Einen Höchststand hatte die bundesweite Inzidenz während der dritten Welle am 26. April mit 169,3 erreicht. Der bisher höchste Inzidenz-Wert hatte bei 197,6 am 22. Dezember vergangenen Jahres gelegen. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 11 336 Corona-Neuinfektionen. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 18 485 Neuansteckungen gelegen. Deutschlandweit wurden den Angaben zufolge binnen 24 Stunden 190 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 284 Tote gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3 577 040 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3 259 000 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 85 848.

Süddeutsche-Zeitung-online

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Tritts du jemanden am Bauch – triffst du bestimmt den Schlauch. Aber sagten, hörten wir nicht schon immer sagen: „Gleich und Gleiches findet sich.“ Ach ja, sollte in den Kreisen der Grünen einmal mehr der Name Schröder, als Belobigung gelten ?

Boris Palmer erhält prominente Unterstützung

2.) PARTEIAUSSCHLUSS BEI DEN GRÜNEN

Die Grünen wollen den Tübinger Oberbürgermeister aus der Partei werfen. Doch Boris Palmer wehrt sich dagegen. Sein Anwalt ist ein bekannter Ex-Politiker: Rezzo Schlauch. Im parteiinternen Streit um Rassismus-Vorwürfe gegen Boris Palmer erhält der Grünen-Politiker aus Baden-Württemberg prominente Unterstützung. Realo-Urgestein Rezzo Schlauch wird Palmer als Rechtsanwalt im anstehenden Parteiausschlussverfahren vertreten. Das gab der 73 Jahre alte Ex-Politiker am Donnerstag bekannt. „Das Mandat verstehe ich ausdrücklich nicht als eine politische Auseinandersetzung mit der Partei, sondern ausschließlich zur Wahrnehmung der rechtlichen Interessen meines Mandanten Boris Palmer“, erklärte Schlauch. „Ich werde alles in meiner Macht stehende tun, um Schaden von meiner Partei und meinem Mandanten abzuwehren.“ Ur-Grünes Schwergewicht. Rezzo Schlauch zählt mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann und dem Ex-Oberbürgermeister von Stuttgart, Fritz Kuhn, zu jenen Ur-Grünen in Baden-Württemberg, die früh einen realpolitischen Kurs eingeschlagen und dadurch die Partei an die Macht geführt haben. Schlauch war Vorsitzender der Bundestagsfraktion und bis 2005 Staatssekretär der rot-grünen Koalition unter Gerhard Schröder. Danach verabschiedete er sich aus der aktiven Politik und arbeitete wieder als Rechtsanwalt.

Cicero-online

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Ja – das Klima war unter Mutti immer Prima. Und wenn eine ca. 60-jährige von ihren Enkelkindern erst wachgeküsst werden muss, wären wir wieder bei Dornröschen im Märchenschloss angekommen. So schnell kann das alles gehen. Wenn dann die Bullen in ihren Gehegen kein frisches Gras zu fressen bekommen, dürfen sie einfach ihre Umzäunungen einreißen, um sich an den Enkelkindern Schadlos zu halten?

Zweifel am Zweifeln: Geht doch!

3.) Wir retten die Welt

Da war Freundin S. aber baff: Schon drei Tage nach Meldung hatte ihre Versicherung Geld für das geklaute Fahrrad überwiesen. Ein Bekannter war überrascht, wie effizient sein Impftermin verlief. Andere erzählen erschüttert von pünktlichen Zügen der Bahn. „Geht doch!“, sagen dann alle und zweifeln plötzlich an ihren Zweifeln.Und dann macht die Regierung auch noch in nur zwei Wochen ein neues Klimaschutzgesetz (KSG), das sich sehen lassen kann. Geht doch.„Geht ja gar nicht“, höre ich Sie rufen: Das Gesetz kommt zu spät; es hat nur Ziele, keine Maßnahmen; die Regierung musste erst vom Verfassungsgericht dazu verdonnert werden; es ist nicht konform mit dem Pariser Abkommen. Stimmt, stimmt, stimmt, stimmt nicht. Das mit dem Pariser Abkommen ist komplizierter als es manchmal Fridays for Future darstellt, denn Deutschland hat sich dort keineswegs direkt verpflichtet, vor 2050 klimaneutral zu sein, um 1,5 Grad zu halten. Die genauen Paris-Pflichten sind absichtlich unscharf gehalten. Aber egal: All die anderen Punkte sind völlig korrekt. Und trotzdem ist das KSG ein Grund zum Feiern. Warum nicht gleich so? Geht doch! Noch vor drei Jahren, als die Verhandlungen zum Kohleausstieg tobten, noch vor zwei Jahren, als das KSG für die CDU/CSU „Öko-Planwirtschaft“ war und noch vor einem Jahr, als es in der Coronakrise Wichtigeres zu tun gab, hätte ich für so ein Gesetz meine Oma verkauft und den Opa gleich noch dazu: die Pflicht und der Pfad für alle kommenden Regierungen, bis 2045 bei null Emissionen zu landen – abgesichert durch das höchste deutsche Gericht. Mehr geht kaum. Aber nicht nur in der Klimawissenschaft gibt es „shifting baselines“, also die Verschiebung der Maßstäbe – auch beim Klimaprotest ist heute unannehmbar, was gestern noch unerreichbar schien.

TAZ-online

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Ist es nicht erstaunlich was in den von uns genannten „Bananrepubliken“ so alles möglich ist ? Ob wir, als allzu naive Bürger-Innen darin wohl einen „Werteunterschied“ erblicken sollen ? Läuft hier nicht fast ein jeder Politiker herum, als hielt er die Banane im Rückgrat versteckt?

Außenministerin tritt nach Eskalation regierungskritischer Proteste zurück

4.) LATEINAMERIKA – Kolumbien

Erneut gehen regierungskritische Demonstrant:innen in Kolumbien auf die Straße. Nun tritt die Außenministerin zurück. Nach von Gewalt überschatteten Protesten regierungskritischer Demonstrant:innen in Kolumbien hat Außenministerin Claudia Blum ihren Posten geräumt. Dies berichteten kolumbianische Medien am Donnerstag (13.05.2021). Gründe für den Rücktritt wurden offiziell nicht bekannt gegeben, Berichte führten dafür unter anderem die Kritik an Blums Krisenmanagement an. Nachfolgerin wird demnach die stellvertretende Ministerin Adriana Mejía. Polizeigewalt in Kolumbien: Außenministerin tritt nach regierungskritischen Protesten zurück Seit zwei Wochen kommt es in Kolumbien zu zahlreichen Protesten, bei denen es auch zu Ausschreitungen kam. Mindestens 42 Menschen sind nach den jüngsten Angaben der nationalen Ombudsstelle während der Protesttage ums Leben gekommen, 168 Personen werden vermisst. Zunächst hatten die Menschen gegen eine umstrittene, inzwischen zurückgenommene Steuerreform demonstriert. Wirtschaftsminister Alberto Carrasquilla trat deshalb bereits zurück. Die meisten Demonstrant:innen haben nun neue Ziele, wie den Widerstand gegen eine geplante Gesundheitsreform und den Einsatz für den brüchig gewordenen Friedensprozess. Auch das Coronavirus beutelt das Land.

FR-online

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Niemand  hatte doch  behauptet das Deutsche Werte über die schlagende Zunft der Uniformierten Sklaven des Staates stände ?

Polizeigewalt bei der Demonstration am 1. Mai in Frankfurt am Main

5.) Blutiger 1. Mai

Bei der Demonstration am 1. Mai ist die Polizei in Frankfurt am Main mit außerordentlicher Gewalt gegen Demonstrierende vorgegangen. Es wird von schweren Verletzungen berichtet. Die Bilder, die nach dem 1. Mai in konventionellen und sozialen Medien kursierten, werden im Gedächtnis bleiben, so viel ist jetzt schon sicher. Schlagstöcke, Pfefferspray, Wasserwerfer und Blutlachen – das hatte Frankfurt am Main schon seit einiger Zeit nicht mehr erlebt. Der dortige Polizeieinsatz hat nicht nur aufgrund diverser verletzter Demonstrierender für Kritik gesorgt. Mehrere Menschen haben Knochenbrüche davongetragen; von Seiten der Demonstrierenden liegt die Aussage vor, zwei Personen hätten einen Schädelbasisbruch – also eine lebensbedrohliche Verletzung – erlitten. Demonstrationssanitäterinnen und -sanitäter hatten Verletzte versorgen wollen, wurden daran aber mehreren Zeugenaussagen zufolge von der Polizei gehindert. Die Sanitäter und Sanitäterinnen selbst berichteten der Frankfurter Rundschau von »mindestens drei schweren Kopfverletzungen« und einem offenen Knochenbruch, der erst nach mehrstündigem Verbleib der verletzten Person in einer Gefangenensammelstelle behandelt wurde. Sogar die konservative Frankfurter Allgemeine Zeitung spricht von einer »führungslosen« und »unkoordinierten« Frankfurter Polizei, die Schlagstöcke ohne Anlass eingesetzt habe, um Demonstrierende »niederzuknüppeln«. Auch die Kommunikation über den Einsatz sorgt für Kopfschütteln in Frankfurt. Frankfurts Polizeipräsident Gerhard Bereswill ist stets schnell mit einem Kommentar zur Stelle, wenn die ihm unterstellten Beamten angegriffen werden. Nach dem 1. Mai schwieg er jedoch beharrlich. Anfragen wurden konsequent nicht beantwortet, und am Abend des Einsatzes wurde eine Pressemitteilung erst für den nachfolgenden Montag angekündigt. In der stand letztlich, die schleppende Kommunikation sei dem Bemühen um eine »wahrheitsgemäße Berichtserstattung« zu verdanken.

Jungle.world-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Wir erhalten in letzter Zeit viele Mails mit Texten zwecks Veröffentlichung – Um diese zu Verbreiten  sollten Sie sich aber erst einmal vorstellen und zeigen mit wem wir es zu tuen haben.  Danke !

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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