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DL – Tagesticker 14.04.2022

Erstellt von DL-Redaktion am Donnerstag 14. April 2022

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

Heute in der Auswahl des „Bengels“:  – . –  1.) Der Experte für Massenmord   – . –  2.) Zu gut, um es nicht zu geben   – . –  3.)  Steini  In Kiew nicht erwünscht   – . –  4.) Das Berliner Polittheater beklagt ein weiteres Opfer.   – . –  5.) Rucksacksystem mit Goldrand   – . –  DL wünscht allen Lesern eine  gute Unterhaltung.

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Sind es nicht meistens die größten Kriminellen welche von den politischen Ideologen in die Uniformen gesteckt, um dann als Generäle blind die Verbrechen ausführen zu lassen welche von Oben eingefordert wurden? In eine Uniform lassen sich immer nur entmenschte Subjekte stecken, welche ihren Respekt lange gegen „Judaslohn“ verkauft haben. Wie weit käme die Ideologie der Politik ohne diese  alle Befehle ausführenden Typen?

Neuer russischer Befehlshaber für die Ukraine

1.) Der Experte für Massenmord

Der russische General Alexander Dwornikow wurde von Wladimir Putin nun mit der Kriegsführung in der Ukraine betraut. In Syrien führte Dwornikow einen Massenmord durch – eine kalkulierte Maßnahme, um die Bevölkerung einzuschüchtern. Seine Ernennung wirkt wie eine Verzweiflungstat Moskaus. Und lässt darauf schließen, dass weitere Verzweiflungstaten folgen könnten. Alexander Dwornikow ist im Westen kein wirklich bekannter Name, aber das könnte sich bald ändern. Denn er ist der russische General, den Präsident Wladimir Putin nun mit der Kriegsführung in der Ukraine betraut hat, nachdem diese für Moskau bisher enttäuschend verlaufen war. Dwornikow wird das „Retten“ der russischen Militärkampagne in Syrien zugeschrieben, und der Kreml hofft, dass er seine Erfolge in Europa wiederholen kann. In Syrien war Dwornikow bewusst, dass Russland gegen eine zerstreute Infanterietruppe kämpft, die enge Verbindungen zur Bevölkerung in den Gebieten hatte, wo die Kämpfe stattfanden. Also begann er einen Krieg gegen die Bevölkerung und konzentrierte seine Ressourcen nicht auf die Kämpfer selbst, sondern auf deren Freunde und Familien. Er wollte sie in Angst und Schrecken versetzen und so dazu bewegen, den Krieg zu beenden. Weniger abstrakt ausgedrückt: Dwornikow führte einen Massenmord durch – eine kalkulierte Maßnahme, um russische Soldatenleben zu retten und andere Bevölkerungsgruppen einzuschüchtern und dazu zu bringen, sich aus dem Kampf herauszuhalten. Putin ernannte ihn aufgrund seines Rufs und seiner Fähigkeit, zu befehlen und zu massakrieren. Die Ukraine hat die Nato.

Cicero-online

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Sollte es US-Wissenschaftlern gelungen sein, eine Medizin gegen Corona zu finden, wozu auch die Deutschen nicht fähig waren, da der finanzielle Gewinn wohl immer an erster Stelle stand ? Lassen wir uns also Überraschen, wie sich die Welt der Pharmazie äußert ?

Experimentelles Medikament gegen schweres Covid-19

2.) Zu gut, um es nicht zu geben

In den USA wurde eine Studie mit schwer kranken Patienten gestoppt. Das geprüfte Mittel verhinderte Todesfälle in der Analyse so gut, dass Fachleute es der Allgemeinheit nicht weiter vorenthalten wollen. Seit Anfang 2020 breitet sich das Coronavirus Sars-CoV-2 weltweit aus. Laut Zählung der Johns-Hopkins-Universität (JHU) wurden weltweit bislang rund 6,2 Millionen Covid-19-Tote registriert. Die rasante Ausbreitung des Virus spornte die biomedizinische Forschung zu Höchstleistungen an. Nie zuvor entwickelten Fachleute und Pharmaunternehmen so schnell Impfstoffe und Medikamente wie in der Coronapandemie. Besiegt ist das Virus aber bis heute nicht: Obwohl sich der Schaden, den der Erreger anrichten kann, dank der Anwendung von Impfstoffen und anderer Arzneimittel inzwischen erheblich verringert hat, bleibt Covid-19 eine potenziell tödliche Krankheit. Erste Erkenntnisse aus einer klinischen Phase-III-Studie des amerikanischen Pharmaunternehmens Veru wecken nun Hoffnung, dass schwer kranken Covid-19-Patientinnen und Patienten bald noch etwa effektiver geholfen werden könnte. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben eine klinische Studie mit von akutem Lungenversagen bedrohten Personen auf Anraten des unabhängigen Überwachungsausschusses am Freitag wegen hoher Wirksamkeit vorzeitig gestoppt. Lange Testung wirksamer Mittel unethisch.

Spiegel-online

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Aber was sollte denn auch ein „Politisch auf Eis“ Gelegter, in seiner Position, als Gruß-Onkel in der Ukraine bewirken? Haben wir nicht selber genügend von den Clowns im eigenen Land als Politiker-Innen herumeiern? War die Deutsche Diplomatie in diesen Land je mehr Wert, als es der Zeitraum von einen Krieg zum Nächsten aussagt? Wo blieb denn das Deutsche Wesen – nachdem es ihre Ehemaligen in den USA wiedererkannte?

Affront gegen Steinmeier

3.)  Steini  In Kiew nicht erwünscht

Man kann die Wut in Kiew auf die deutsche Russlandpolitik verstehen. Aber klug ist die demonstrative Ausladung von Steinmeier nicht. Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Kiew faktisch zur unerwünschten Person erklärt. Steinmeier plante, zusammen mit den Präsidenten Polens und der baltischen Staaten zu reisen, doch Kiew zog es vor, Deutschland, das die Ukraine massiv unterstützt, eine Absage zu erteilen und demonstrativ vorzuführen. Dies ist das Maximum an diplomatischer Beschämung. Und – gelinde gesagt – ungewöhnlich. Die öffentliche Demontage des Präsidenten eines Landes, von dem man dringlich noch mehr Geld, mehr Waffen, mehr Sanktionen gegen den Kriegsgegner fordert – hat es das schon mal gegeben? Der ukrainische Botschafter Andrij Melnyk hat eine gewisse Raffinesse darin entwickelt, die politische Klasse in Berlin vor sich her zu treiben. Er wirft vor, verurteilt, polemisiert – um die deutsche Regierung zu mehr Unterstützung zu bewegen. Melynks Wortwahl ist zwar zu schrill. Aber der Kern der Kritik ist oft richtig: Berlin hat Putin katastrophal falsch eingeschätzt. Melnyk hatte Steinmeier scharf attackiert und ihm (zu Unrecht) vorgeworfen, nach dem Angriff am 24. Februar eine Art fünfte Kolonne Putins in Deutschland zu sein. Diese Polemik war die Ouvertüre – Selenskis Nein zu dem Besuch ist der Hauptakt.

TAZ-online

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Aber zeigen die Politiker-Innen mit Ihrer ernüchternder Kälte auf das Alibi eines solchen Besuches und damit auf den Zustand dieser dilettantischen Pöstchenhascherei hin? Sei es ein Schröder zu der Oderflutung, eine Spiegel Begehung, oder das dumme Grinsen eines Laschet? Politiker-Inn kommen und gehen in Krisengebiete nur der schönen Fotos wegen. Merkel erdreistete sich sogar einmal mit einen Hubschrauber die Absturzstelle einer Linienmaschine zu überfliegen, – um Kusshändchen hinunter zu werfen?

Rücktritt von Anne Spiegel provoziert grundsätzliche Fragen

4.) Das Berliner Polittheater beklagt ein weiteres Opfer.

Die grüne Familienministerin Anne Spiegel hat ihren Rücktritt erklärt. Das falsche Lächeln am falschen Ort. Der falsche Ort zur falschen Zeit. Als Politiker:in kann eine:n das einholen, das bekannteste Beispiel ist Armin Laschet und das zur Unzeit aufgenommene Foto. Bei der Flutkatastrophe kennt die offizielle Öffentlichkeit kein Pardon. Das zeigt auch der Fall von Ursula Heinen-Esser (CDU), die in Nordrhein-Westfalen gerade ihr Amt niederlegte, weil sie kurz nach dem Ereignis in Mallorca feiern ging. Noch weniger Nachsicht gibt es bei Anne Spiegel, der grünen Familienministerin. Zu günstig war die Gelegenheit für die Opposition, aus der ehemaligen rheinland-pfälzischen Umweltministerin einen Strang für SPD-Kanzler Olaf Scholz zu drehen. Das Kalkül ging auf. Aber was war das nun eigentlich für eine Performance, die die 41-jährige Politikerin da am Sonntag hinlegte, als sie sich mit kippender Stimme und sichtlich unkonzentriert dafür entschuldigte, dass sie mit ihrer Familie zehn Tage nach der Ahr-Flut für vier Wochen nach Frankreich in den Urlaub gefahren war? Mutig, weil sie als Exponierte ihr Privatleben ausbreitete und damit Schwäche zeigte? Das Mitleidheischen einer überforderten Mutter von vier kleinen Kindern, deren gesundheitlich stark angeschlagener Ehemann nicht mehr die Stütze im Hintergrund geben konnte, die man in einer solchen Position unabdingbar braucht? Oder eine genau kalkulierte Vorstellung, die Spiegel das Amt retten sollte? Im letzteren Fall hätte sie nun Chancen auf anderen Bühnen. Causa Spiegel provoziert grundsätzliche Fragen.

Der Freitag-online

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Sind nicht die Rüstungsprojekte, für den allgemeinen Bürger nicht Kontrollierbar, immer schon eine äußerst lukrative Investition für die privaten Geldbeutel gewesen? Das meiste wird doch in den internen Verschiebebahnhöfen der Parlamente ausgekungelt. Wie Kommt Bürgergeld in politische Taschen?

Rüstungsprojekte in Deutschland sind besonders teuer und dysfunktional

5.) Rucksacksystem mit Goldrand

Zu teuer, zu spät und dann oft nicht mal einsatzfähig: Die Anschaffung von Rüstungsgütern für die Bundeswehr verläuft nur selten nach Plan. Um pathetische Worte war Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) nicht verlegen, als sie sich am 14. März gemeinsam mit Generalinspekteur Eberhard Zorn mit einem »Tagesbefehl« an die Angehörigen der Bundeswehr richtete. »Das brutale Vorgehen Putins und seiner Erfüllungsgehilfen in der Ukraine zeigen uns, dass wir bei unseren Vorhaben keine Zeit verlieren dürfen«, verlautbarten die beiden. »Für Sie heißt das, dass Sie die materielle Ausstattung bekommen, die Sie für Ihren Auftrag brauchen: vom Rucksack bis zum Kampfjet.« Kurz zuvor hatte die Bundesregierung beschlossen, ein Sondervermögen von 100 Milliarden Euro für die Bundeswehr zur Verfügung zu stellen. Über neue Rucksäcke kann sich die Bundeswehr schon mal freuen, die ­ersten Exemplare wurden im vergangenen Jahr ausgeliefert. Deren Beschaffung zeigt aber auch die Misere, in der Armee und Bürokratie gefangen sind – und warum auch der unerwartete Geldsegen daran vermutlich nicht so schnell etwas ändern wird. ­Bereits die erste Ausschreibung für ein neues »Rucksacksystem für Kampfeinsätze« verlief 2017 alles andere als reibungslos. »Dem Vernehmen nach soll es unterschiedliche Ansichten über die Relevanz einzelner Kriterien der Ausschreibung zwischen den Beschaffern und den Vertretern der Nutzer ­gegeben haben«, heißt es dazu diplomatisch auf dem Online-Portal »Soldat und Technik«. Rund fünf Jahre und ein weiteres Auswahlverfahren später wurden dann die ersten Exemplare ausgeliefert. Doch kaum sind die Rucksäcke endlich da, zweifelt die derzeitige Verteidigungsministerin an dem Sinn des Unterfangens. »Die Entwicklung von einem Bundeswehr-Rucksack – selbst die gab es. Für mich nicht nachvollziehbar, wie man auf diese Idee kommt«, sagte Lambrecht Anfang April in der Talkshow bei Maybrit Illner. Für die zahlreichen ­Anschaffungs­pläne und Rüstungsprojekte der Bundeswehr dürften die 100 Milliarden Euro aus dem Sondervermögen langfristig kaum reichen.

Jungle.world-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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