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RENTENANGST

DL – Tagesticker 13.10.2021

Erstellt von DL-Redaktion am Mittwoch 13. Oktober 2021

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Ist es nicht nur natürlich wenn die Überträger des Erbgutes direkt neben ihre Erzeuger die Plätze einnehmen ? Das einheitlichen Grunzen wäre sicher weithin besser hörbar ? Höchstwahrscheinlich würde sich auch die Duftnote im Raum verändern ?

FDP will im Bundestag künftig lieber neben Grünen als der AfD sitzen

1.) Sitzordnung im Plenarsaal

Die FDP musste bislang im Plenarsaal neben der AfD sitzen – und sich oft vulgäre Pöbeleien anhören, sagt der stellvertretende FDP-Fraktionschef Thomae. Nun wolle man tauschen. Doch eine andere Fraktion sträubt sich. Als die AfD 2017 erstmals in den Bundestag einzog, war schnell klar, wo sie sitzt: rechts außen. Allerdings musste im Plenarsaal auch eine Fraktion neben den Rechten Platz nehmen – es wurde die FDP. Nun wollen die Liberalen bei einer möglichen Ampelkoalition die Sitzordnung im Bundestag ändern und mit ihren Plätzen neben die Grünen in die Mitte des Parlaments ziehen. »Wenn es denn zu Koalitionsverhandlungen kommt, würde sich anbieten, dass man am Rande auch das Thema Sitzordnung anspricht«, sagte der stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Stephan Thomae der »Augsburger Allgemeinen«. »Wir hätten es gern schon jetzt im Ältestenrat geklärt, aber das war nicht möglich«, sagte Thomae der Zeitung. In der konstituierenden Sitzung des Bundestags werde deshalb die Sitzordnung mangels einer neuen Regelung noch die alte sein. Doch anschließend könne die Sitzordnung geändert werden.

Spiegel-online

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Finden wir nicht in allen Parteien Schreiber, deren Finger schneller sind, als der Kopf es verarbeiten kann ? Oder ist es nicht auch als eine Wertung zu sehen, wenn in der Antwort -auf die größten Versager dieser Partei noch ausdrücklich hingewiesen wird? So weit, sehr gut, vielleicht erledigt sich so eine Systemänderung von selbst und wir können bald die Personen, welche das Volk verkaufen sollen – direkt wählen und dann auch Verantwortlich machen?

Laschet schreibt E-Mail an alle CDU-Mitglieder – einem von ihnen platzt der Kragen

2.) „Wir warten nicht wie ein Hündchen vor der Tür“

Für diese E-Mail von Armin Laschet findet der Berliner CDU-Politiker Peter Mair nur noch eine Wertung: „Da ist mir beim Lesen der Kragen geplatzt.“ Und weiter: „Dieses Maß an Realitätsverweigerung und Würdelosigkeit ist nicht mehr zu ertragen.“ Das schreibt Mair am Sonntag auf Twitter. Mair wütet gegen Laschet-Mail: „Wer sind wir denn?“ Doch worum geht es überhaupt? Armin Laschet verschickte am Samstag eine Mail an alle CDU-Mitglieder, die FOCUS Online vorliegt. Laschet schreibt darin zunächst: „Hinter uns liegen Tage intensiver Beratungen. FDP und Grüne haben entschieden, mit der SPD Gespräche über die Bildung einer neuen Bundesregierung zu führen. Wir, die CDU Deutschlands, schlagen keine Tür zu.“ Dann geht es weiter: „Unser Angebot als CDU Deutschlands steht – bis zur letzten Sekunde der Regierungsbildung. Wir werden die Alternative zur roten Stillstand-Ampel sein […}.“ Mair wütet dazu auf Twitter: „Nein. Die große CDU, Partei von Adenauer, Kohl und Merkel wartet nicht wie ein Hündchen vor der Tür, ob doch noch etwas abfällt. Wer sind wir denn?“ Weiter schreibt der CDU-Mann: „Gleichzeitig ist es schlechter Stil, jetzt schon über die „Stillstands-Ampel“ zu schimpfen.“ Es sei patriotische Pflicht, der nächsten Regierung Erfolg zu wünschen. Die CDU/CSU sei nun für harte Oppositionsarbeit zuständig.

Focus-online

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Die Karawane zieht weiter der Feldheeren-Staat hat Durst nach mehr Krieg ? So verehrt ein selbst ernannter Rechtsstaat seine, mit den entsprechenden Lizenzen ausgerüsteten Krieger, welche nicht den Mördern der Gegenseite aus Nazi-o-naler Staaträson zum Opfer geworden sind ? Aber wer würde sich sonst noch freiwillig den Armeen der Gruß-Onkel als Opferlämmer zur Verfügung stellen? Auf den Bahren liegen Kameraden und am Grab feiern sich die Helden ?

Ende des Afghanistan-Einsatzes

3.) Zapfenstreich vor dem Reichstag

Die Politik ehrt am Mittwoch deutsche Soldat*innen. Kritik an den Zeremonien kommt von Linken und aus der evangelischen Kirche. Die Bundespolitik ehrt am Mittwoch mit militärischen Ritualen die am Afghanistankrieg beteiligten Bundeswehrsoldat*innen. Über den Tag verteilt sind in Berlin vier Veranstaltungen geplant. Los geht es am Mittag mit einer Kranzniederlegung am Ehrenmal der Bundeswehr. Bundespräsident Steinmeier und andere wollen dort der im Einsatz gestorbenen deutschen Sol­da­t*in­nen gedenken. Es folgt ein Appell auf dem Gelände des Verteidigungsministeriums in Anwesenheit von Bundeskanzlerin Merkel und Reden unter anderem von Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer. Nach einem Empfang im Bundestag endet der Tag mit einem Großen Zapfenstreich vor dem Reichstagsgebäude – um 19 Uhr, nach Sonnenuntergang, wenn die Fackeln der teilnehmenden Sol­da­t*in­nen am besten zur Geltung kommen.Die Feier im großen Rahmen wurde im Juli beschlossen – als Reaktion auf Kritik daran, dass bei der Rückkehr der vorerst letzten deutschen Einheiten aus Afghanistan Ende Juni kein großer Empfang stattgefunden hatte. Der ursprünglich geplante Termin im August wurde dann wegen der damals laufenden militärischen Evakuierungsaktion aus Kabul gestrichen. Es sei gerade „nicht der richtige Zeitpunkt“ für einen Zapfenstreich, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums damals. Nun wird die Veranstaltung nachgeholt, obwohl zahlreiche ehemalige Ortskräfte der Bundeswehr in Afghanistan noch immer auf ihre Evakuierung warten.

TAZ-online

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Wer sucht nicht politisch nach Gründen, spätere Schäden der Lunge auch auf den Joint oder die Zigaretten  abwälzen zu können ? Bei Corona hatte es doch so gut geklappt den Klimawandel seit ca. 50 Jahren zu leugnen, anstatt diesen als Verursacher in der Verantwortung zu erkennen ?

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Männer – die für jede Überraschung gut sind – bietet Maischberger auch Joints an ? 

Karl Lauterbach für kontrollierte Abgabe an Erwachsene

4.) STREITPUNKT – Cannabis-Legalisierung

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach* hat sich dafür ausgesprochen, in einem möglichen Koalitionsvertrag von SPD*, Grünen und FDP eine Legalisierung von Cannabis festzuschreiben. In einem Interview der Rheinischen Post (Mittwoch) plädierte er dafür, eine kontrollierte Abgabe an Erwachsene zu erlauben, um dem Handel von mit Heroin versetztem Cannabis einen Riegel vorzuschieben. „Jahrelang habe ich eine Cannabis-Legalisierung abgelehnt. Mittlerweile komme ich als Arzt aber zu einem anderen Schluss“, sagte Lauterbach. „Immer häufiger wird dem illegal verkauften Straßencannabis neuartiges Heroin beigemischt, das sich rauchen lässt. Damit werden Cannabis-Konsumenten schnell in eine Heroin-Abhängigkeit getrieben.“ Dieses Phänomen sei neu und verändere die Lage. Mit einer Legalisierung von Cannabis ließe sich der Handel mit verunreinigtem Haschisch unterbinden, sagte der SPD-Politiker.

FR-online

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Wie die Herren- so  ihr Geschirr ? Hören wir jetzt wieder das bekannte Heulen von dem Herrn seines Rudels ?

53 rechtsextreme Verdachtsfälle bei Polizei in NRW bestätigt

5.) Hitlergruß, Hakenkreuze, SS-Runen

Der Skandal um rechtsextreme Chat-Gruppen bei der Polizei in NRW hatte sich 2020 mehr und mehr ausgeweitet. Für mehrere Beamte hatte dies inzwischen Konsequenz. Rund ein Jahr nach Bekanntwerden rechtsextremer Verdachtsfälle bei der Polizei in Nordrhein-Westfalen hat sich dieser Verdacht in 53 Fällen bestätigt. Das hat das Innenministerium in Düsseldorf auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitgeteilt. Die Fälle seien bereits abschließend geprüft und geahndet worden. Die Konsequenzen waren meist dienstrechtlicher Natur: Sechs Kommissaranwärter waren entlassen worden. Bei den arbeitsrechtlichen Verfahren kam es zu zwei Kündigungen und drei Abmahnungen, hatte das Innenministerium bereits vor einigen Wochen bekannt gegeben. Bei 84 Hinweisen habe sich der Verdacht nicht bestätigt, hieß es nun in einer aktuellen Bilanz. Sie seien ebenfalls abschließend geprüft worden. Bei 138 verbliebenen Hinweisen dauert die Prüfung noch an. Seit 2017 bis Ende September diesen Jahres hatten die nordrhein-westfälischen Polizeibehörden 275 Verdachtsfälle gemeldet.

Tagesspiegel-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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Grafikquellen          :

Oben     —   DL / privat – Wikimedia

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Unten     —   Karl Lauterbach in der WDR-Sendung „Maischberger“ am 2019-04-10

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