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DL – Tagesticker 13.09.2022

Erstellt von DL-Redaktion am Dienstag 13. September 2022

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

Heute in der Auswahl des „Bengels“:  – . –  1.) Nach Wagenknecht-Rede  – . –  2. ) Die CDU spielt Pippi Langstrumpf!  – . –   3.) Scharfe Geschütze gegen Ampel  – . –  4.) Wird die CDU unter Merz zur neuen Linken?  – . –  5.) Ranghohe Militärs offenbar entlassen  – . –   DL wünscht allen Leser-Innen eine  gute Unterhaltung.

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Warum erst jetzt ? Hätte man all dieses nicht schon vor vielen Jahren kommen sehen können, wenn sich die Mitglieder nach dem Aufstehen die Augen gewaschen hätten.  Aber ist es nicht der einzige Sinn von Parteien nur Blinde auf der Stange zu halten ? Klaus Ernst das ist der fettere Scherz!

Ulrich Schneider verlässt die Linkspartei. Die Rede von Sahra Wagenknecht im Bundestag sorgt weiterhin für zahlreiche Kritik – auch bei der Linken. Als Reaktion tritt nun ein prominentes Mitglied aus der Partei aus.

1.) Nach Wagenknecht-Rede

Der Geschäftsführer des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbands Ulrich Schneider tritt nach eigenen Angaben aufgrund der umstrittenen Rede von Sahra Wagenknecht im Bundestag aus der Partei aus. Das gab der 64-Jährige am Montagabend auf Twitter bekannt. Hintergrund sei die innerhalb der Linkspartei umstrittene Rede von Sahra Wagenknecht am Donnerstag im Deutschen Bundestag, in der sie der Bundesregierung mit Blick auf Russland vorgeworfen hat, „einen beispiellosen Wirtschaftskrieg gegen unseren wichtigsten Energielieferanten vom Zaun zu brechen“. Sie forderte einen Stopp der Wirtschaftssanktionen gegen Russland und gab als Ziel an, weiter billige Brenn- und Rohstoffe aus Russland zu beziehen. Schneider erklärte daraufhin am Montag auf Twitter: „Dass die Linksfraktion am letzten Donnerstag im Bundestag Sahra Wagenknecht ans Podium ließ, und was diese dann – man hätte es wissen müssen – vom Stapel ließ, war zu viel. Ich bin aus der Partei Die Linke ausgetreten.“

Sächsische-online

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Wie schön wäre diese Erde geschaffen, würden die sich selbst nach Oben drängenden Politiker-innen das machen, was sie nicht können, wofür sie sich aber Maßlos bezahlen lassen ? – Politik -. Aber was nicht erlernt wurde können Hilfsschüler nicht  zeigen und so dreschen nur die großen Mäuler unverdrossen auf das Volk ein.

Soziales Pflichtjahr: Auf ihrem Parteitag in Hannover beschließt die Union, dass junge Menschen ein Jahr für die Gesellschaft arbeiten sollen. Weil es ihnen guttut. Was für eine Anmaßung!

2. ) Die CDU spielt Pippi Langstrumpf!

Wie ironisch: Da erklärt Friedrich Merz bei jeder Gelegenheit, dass Deutschland nicht Bullerbü ist – doch seine Partei spielt auf dem Parteitag Pippi Langstrumpf. Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt. Bei der CDU sieht das so aus: Man verabschiedet ein verpflichtendes Dienstjahr für alle ab 18 Jahren – weil es ihnen guttun wird. Wer erst mal ein Jahr in einer sozialen Einrichtung, bei der Bundeswehr, im Rettungsdienst oder im Naturschutz mitgearbeitet hat, sieht sein Vaterland mit ganz neuen Augen und will sich dann auch später viel mehr einbringen, glaubt die Partei. Und so wird der Zwangsdienst auch gleich noch den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland stärken. Man ist sich sicher, dass die Jugendlichen das genauso positiv sehen, wenn man sie erstmal vom Computer oder dem Handy weggelotst hat. Die Konservativen haben wirklich noch Träume. Träume aber haben selten etwas mit der Realität zu tun. Das ist auch in diesem Fall so. Schätzungsweise 700.000 Zwangsverpflichtete müssten jedes Jahr in sozialen Einrichtungen untergebracht werden. Derzeit sind es rund 80.000 junge Leute, die ein freiwilliges soziales Jahr ableisten. Wo sollen die anderen Stellen herkommen? Klar brauchen Pflege- und Rettungsdienste dringend Personal – aber ausgebildete Fachkräfte, keine Teenager, die mit eher geringer Motivation antreten. Selbst die Bundeswehr winkt ab und wünscht sich keinesfalls die alte Wehrpflicht zurück. Wir erinnern uns, diese Wehrpflicht wurde aus Gründen der Gerechtigkeit abgeschafft, weil man längst nicht mehr alle jungen Männer, für die sie galt, in den Kasernen brauchte. Entweder alle oder keinen hieß es damals – mit dem Ergebnis: Dann lieber keinen.

Berliner Zeitung-online

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Haben nicht schon in früheren Zeiten die Deutschen Affen viele Waffen prodoziert und dann auch geliefert – ja – bis die über den eigenen Köpfen einschlugen. Wer hätte den Spruch denn je vergessen in dem es heißt: „Deutsche Waffen, Deutsches Geld, machen Krieg in aller Welt“?

Deutsche Waffenlieferungen an Ukraine. Vorwürfe, Deutschland würde die Ukraine militärisch im Stich lassen, sind nicht haltbar angesichts großer Mengen an bereits gelieferter Ausrüstung.

3.) Scharfe Geschütze gegen Ampel

Kurz vor seinem wohlverdienten Abschied aus Deutschland feuert Andrij Melnyk noch einmal aus vollen Rohren. „Diese katastrophale Verweigerungspolitik der SPD & der Ampel, die Ukraine ausgerechnet in diesem kritischen Moment militärisch im Stich zu lassen, wird verheerende Folgen für die Zukunft haben“, twittert der ukrainische Botschafter. Sollte der Bundeskanzler „auch nach den jüngsten Erfolgen der Armee nicht SOFORT umsteuern“, wäre das „eine Bankrotterklärung Deutschlands, die in die Geschichte eingeht“. Eine recht eigenwillige Sicht der Dinge, denn mit der Realität hat der Vorwurf, Deutschland lasse die Ukraine militärisch im Stich, wenig zu tun. Tatsächlich liefert die Bundesrepublik erhebliche Mengen an Waffen und Ausrüstung, um der Ukraine im Kampf gegen den russischen Überfall beizustehen. Nur die Unterstützungsleistungen der USA und Großbritanniens sind noch größer. Von keinem anderen Land in der EU kommt so viel militärisches Gerät, einzig Polen reicht an Deutschland heran. Seit Mitte Juni veröffentlicht die Bundesregierung eine Übersicht der deutschen Unterstützungsleistungen an die Ukraine, die regelmäßig aktualisiert und ergänzt wird. Laut Verteidigungsministerium liefert die Bundesrepublik das, „was verfügbar, entbehrlich, rasch umsetzbar und in der Ukraine effektiv einsetzbar ist“ – und das ist nicht wenig. Die Palette ist breit und umfasst sowohl leichte wie auch schwere Waffen. Sie reicht von inzwischen 20 Gepard-Flakpanzern bis zum Artillerieortungsradar Cobra. Dreistelliger Millionenbereich 54 gepanzerte Truppentransporter mit Bewaffnung sind ebenso dabei wie 3 Bergepanzer, 500 Fliegerabwehrraketen, 2.700 Fliegerfäuste, 50 Bunkerfäuste, 10 Antidrohnenkanonen, 4 elektronische Drohnenabwehrgeräte, 100 Maschinengewehre, 10 Panzerhaubitzen, 7.944 Panzer­ab­wehr­hand­waffen, 14.900 Panzer­abwehr­mi­nen, 100.000 Handgranaten und 21,8 Millionen Schuss Handwaffenmunition.

TAZ-online

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Ja, der Merz, in Vertretung von Black-Rock mag er gut Scherzen. Fragte er unter Merkel nicht schon einmal an – wie teuer ihm seine Welt zu stehen kommen könnte? Jetzt haben die Mitglieder Zeit zu wählen: Wer liegt uns schwerer in den Taschen ?

Frauenquote und Energiepauschale: Der Beschluss einer Frauenquote in der CDU stellt für diese Partei ein beachtliches Modernisierungssignal dar. Und die Forderungen nach einer Energiepauschale und einem Preisdeckel hätte die Linkspartei nicht schöner formulieren können

4.) Wird die CDU unter Merz zur neuen Linken?

Die häufigste Schlagzeile vom CDU-Parteitag am vergangenen Wochenende lautete: „CDU führt Frauenquote ein“. Echt jetzt? Die CDU, waren das nicht diejenigen, die immer meinten, gegen Diskriminierung helfe allein das tapfere Karrierestreben der Diskriminierten? Ausgerechnet Parteichef Friedrich Merz, nach den ewigen Merkel-Zeiten jetzt der starke Mann der Konservativen, hat dieses Stück Modernisierung durchgesetzt. Nicht ohne – er kennt seine Partei – den Gegnerinnen und Gegnern der Quote zu versichern, es sei eigentlich keine: „Mit diesen Entscheidungen das Wort ,Quote‘ zu verbinden, trifft den Kern der Entscheidungen nur zum Teil“, schrieb er am Tag danach in einer Rundmail. Ob Quote, Teilzeit- oder Beinahe-Quote: Der Beschluss stellt für diese Partei ein beachtliches Modernisierungssignal dar. Und er setzt ausgerechnet die Strategie der von Merz herzlich gehassten Angela Merkel fort: Wo es um Anpassung von Programm und Praxis an bestimmte gesellschaftliche Entwicklungen geht, wird die Partei so gut es geht vom konservativen Ballast Schon unter der Ex-Kanzlerin hat das durchaus zu einigen echten Verbesserungen geführt, etwa bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die Super-Konservativen bekommen dafür in jeder Rede eine Passage, in der das Gendern als sicherer Weg zum Untergang Deutschlands angeprangert wird. „In der veröffentlichten Meinung“ werde „häufig der Eindruck erweckt“, die CDU „begäbe sich auf eine Art identitären Weg der Gleichstellung“, schrieb Merz und fügte zur Beruhigung der alten Konservativen wie der erstaunlich jungen und weiblichen Anti-Quoten-Fraktion hinzu: „Das ist definitiv nicht der Fall.“ Energie-Forderungen hätte Linkspartei nicht schöner formulieren können.

Freitag-online

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Nichts genaues weiß man nicht! Kriege scheinen doch immer noch die schönsten Spielchen nicht nur für die politischen Hohlköpfe zu sein. Warum eigentlich wird die Deutsche Mali Truppe nicht ins Gefecht eingespeist? Wer bei der Ausbildung von Polizisten in Mali versagt, darüber wird doch selbst Putin nach seine Angst unter Kontrolle halten können. Kanonenfutter wird doch in jeden Krieg benötigt.

Bringt die ukrainische Offensive Putin in Russland in Bedrängnis? In den russischen Einheiten, die in der Ukraine kämpfen, herrscht offenbar Chaos. Die Unruhe wächst. Das zeigt auch die neuerliche Ungeduld des Kreml.

5.) Ranghohe Militärs offenbar entlassen

Offiziell gibt sich der Kreml weiter den Anschein, als gehe alles seinen Gang. Am Sonntag endeten die Gouverneurs- und Regionalwahlen ohne die geringste Überraschung. Wahlleiterin Ella Panfilowa wird in den Medien zitiert, diese Wahlen seien „eher langweilig gewesen“ – im positiven Sinne natürlich. Der Kreml brachte erwartungsgemäß alle seine Kandidaten problemlos durch. Ex-Präsident Dmitri Medwedew glaubte daraus ableiten zu können, dass die große Mehrheit der Russen „zu der Entscheidung der Militäroperation in der Ukraine steht“. Dass wegen der ukrainischen Erfolge an der Front wieder Köpfe ranghoher Militärs rollen, sind bislang unbestätigte Informationen. So soll laut der Webseite agentura.ru der Chef der Spezialeinheiten des Geheimdienstes FSB, Generalleutnant Alexander Tichonow, in den Ruhestand verabschiedet worden sein.  Tichonow unterstanden beispielsweise die berüchtigten Speznas-Einheiten „Alpha“, „Wympel“ und „Smertsch“, deren Angehörige auch in der Ukraine eingesetzt werden. Nach Angaben des ukrainischen Geheimdienstes ist schon wieder der Oberkommandierende der russischen Truppen abgesetzt worden. Sein Vorgänger hatte das Kommando erst am 26. August übernommen.

Tagesspiegel-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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