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DL – Tagesticker 13.05.2021

Erstellt von DL-Redaktion am Donnerstag 13. Mai 2021

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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So also bereiten sich die Prominenten Irrlichter auf ihn nächstes Leben vor. Einige nennen solch ein Verhalten Intelligenz. Wer stellt denn nun die Frage wie sich Mutti auf ihr nächstes Leben vorbereitet, so ganz ohne Corona natürlich ? Und dieses alles auch noch am Himmelfahrtstag? Wem kommt das nicht alles sonderbar vor?

Im Namen der Queen:

1.) UK wird zum Vorreiter beim Thema Tierrechte

Bei ihrem ersten offiziellen Auftritt nach dem Tod ihres Mannes stellt Elizabeth II. ehrgeizige Regierungspläne vor. Großbritannien will beim Tierschutz vorangehen. Katzen und Schwäne empfinden Freude; Hunde und Frösche ertragen Leid; Hühner und Salamander spüren Schmerzen oder Vergnügen: Dass Wirbeltiere Gefühle haben, wird in Großbritannien gesetzlich anerkannt. Der Umstand gelte als bewiesen für all jene Tiere, „die ein Rückenmark besitzen“, hatte es vonseiten der Regierung geheißen, bevor das neue Gesetz am Dienstag in der „Queen’s Speech“ vorgestellt wurde. Es gehört zum Höhepunkt des politischen Kalenders, wenn Königin Elizabeth II. auf dem mit Gold verzierten Thron die Regierungserklärung verliest. Dieses Jahr aber war aufgrund der Corona-Pandemie vieles anders. So waren etwa weniger Politiker im House of Lords anwesend. Die Rituale und Traditionen aber wurden weitgehend aufrechterhalten – auch wenn die Queen auf Kutsche und Krone verzichtete. Es war ihre 67. Queen’s Speech und ihr erster zeremonieller Auftritt seit der Trauerfeier nach dem Tod ihres Mannes, Prinz Philip, am 9. April. Ihre Rede stammte, wie stets, aus der Feder der Regierung. Die Monarchin ist nur so etwas wie deren Sprachrohr. Unter anderem soll der Import von Jagdtrophäen verboten werden.

Augsburger-Allgemeine-online

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Wer fragt in den Parteien-Clans schon danach, ob denn wohl etwas schiefgehen könnte ? Das wäre für die heutigen Stehauf -Männchen und -Frauen ja auch nicht so neu, ist nicht fast die gleiche Familienklicke schon den Hartz-4er „Genossen aller Bosse“ mit entleerten Köpfen hinterher gelaufen?

„Sogar an Laschet gescheitert“:

2.) Nach Klingbeils Spitze gegen Söder muss Lanz lachen

Am Dienstagabend war in der ZDF-Sendung „Markus Lanz“ unter anderem SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil zu Gast. Lanz nahm Klingbeil dabei ordentlich in die Mangel. So wollte er vom SPD-Generalsekretär wissen, wieso die SPD ihren Wahlkampf derart auf Scholz gelegt hat. Immer wieder nahm Lanz den SPD-Generalsekretär in die Mangel. Der Moderator verstand nicht, warum man sich so sehr auf Scholz konzentriere, wo man doch so „gute Innenpolitiker wie Boris Pistorius und einen sensationellen Gesundheitspolitiker wie Karl Lauterbach hat“. Lanz: „Sie sind schuld, wenn es am Ende schiefgeht?“ Daraufhin betonte Klingbeil die Unterstützung für Olaf Scholz in den Reihen der SPD. Lanz unterbricht Klingbeil prompt und stellt die Frage, ob Klingbeil wisse, worauf das hinauslaufe (ZITAT) „Sie sind schuld, wenn es am Ende schiefgeht.“ Daraufhin rechtfertigt Klingbeil seine Strategie und holt zu einem scharfen Seitenhieb gegen Markus Söder aus – ganz zum Vergnügen von Markus Lanz. Klingbeil gegen Söder die Zweite. Bereits zuvor teilte Klingbeil gegen Söder aus ZITAT „Markus Söder arbeitet im Moment jeden Tag daran, dass Armin Laschet nicht Kanzler wird. Diese Wahlkampfunterstützung nehme ich sehr gern an.“ In der sogenannten Sonntagsfrage schafft es die SPD im Schnitt auf 15,5 Prozent.

Focus-online

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Wie schon 16 Jahre zuvor? „Morgen, morgen nur nicht heute, sagen alle faulen Leute.“ Wir warten bis die Welt am Ende ist – dann sind WIR wieder einmal mehr, als Letzte,  die Größten.

Die Apokalypse der Woche: Streit um die Klima-Zeche

3.) Merkel will nicht mehr zahlen

Auch wenn die ärmeren Länder mehr fordern: Deutschland sträubt sich, den globalen Süden im Kampf gegen die Klimakrise stärker zu unterstützen. Andrea Meza hielt sich sehr wohl ans Protokoll. Die costa-ricanische Umweltministerin gratulierte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). „Der Petersberger Klimadialog war ein entscheidender Eckpfeiler bei der Vertrauensbildung der Klimaverhandlungen“, sagte sie am Donnerstag auf besagtem – von Merkel begründeten – Petersberger Klimadialog. Entwicklungs- und Schwellenländer brauchten jedoch mehr Geld aus dem globalen Norden für Klimaschutz und -anpassung, betonte Meza. An die Kanzlerin gerichtet fragte sie: „Haben Sie eine Idee, wie das geschehen kann?“ Eine gut gesetzte Spitze gegen die Gastgeberin. Merkel hatte einige Minuten zuvor in ihrer Rede deutlich gemacht, dass es aus Deutschland über das bisher Versprochene hinaus kein Geld geben wird. Vier Milliarden Euro sollen von 2020 bis 2025 jährlich aus der deutschen Staatskasse fließen. „Ich glaube, das ist ein fairer Beitrag für Deutschland“, so die Kanzlerin. Die Bundesrepublik habe ihr Versprechen sogar schon leicht übertroffen. Zusammen mit privaten Investments und Krediten seien 2019 etwa 7,6 Milliarden Euro geflossen, das vergangene Jahr habe sich in einer ähnlichen Größenordnung bewegt. Und überhaupt habe die Corona-Pandemie auch bei den Ländern des Nordens Löcher ins Budget gerissen. Mehrere deutsche Umweltorganisationen hatten die Verdopplung der öffentlichen Zahlungen gefordert. Dass es irgendeine Ankündigung geben würde, galt eigentlich fast als sicher – schon allein, weil es Merkels letzter Petersberger Klimadialog ist. Hätte zum Ausklang ihrer Klimapolitik nicht ein finanzieller Paukenschlag gepasst?

TAZ-online

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Wer, von diesen selbsternannten, politischen Experten war denn jemals in Indien und dann auch noch außerhalb des roten Teppich, um Land und Menschen auf eigene Faust kennen zu lernen ? So ganz ohne Blindenführer um auch negativen Seiten im Hintergrund der Pompösen Bauwerke – Slums usw. zu sehen und realistische Auskünfte geben zu können ??

„Wir haben die indische Variante am Anfang unterschätzt“

4.) SPD-Experte Karl Lauterbach

Gesundheitsexperte Lauterbach sieht die Ausbreitung der indischen Corona-Variante mit Sorge. Den Öffnungen in Deutschland soll sie aber nicht im Wege stehen. Nachdem es aufgrund der schnell fortschreitenden Impfkampagne in den vergangenen Wochen fast ausschließlich gute Neuigkeiten aus Großbritannien gab, kommt nun mal wieder eine schlechte daher: Der Anteil der indischen Variante B.1.617 verdoppelt sich in Teilen des Landes und gefährdet den Öffnungsplan. Am vergangenen Freitag bereits hatte die Gesundheitsbehörde Public Health England die Variante als „besorgniserregend“ eingestuft, am Montag zog die Weltgesundheitsorganisation (WHO) nach. SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach warnt schon seit Wochen vor B.1.617. Doch was heißt das konkret für das Infektionsrisiko? Und wie groß ist die Gefahr, dass sich die Variante auch in Deutschland verbreitet? „Das Hauptproblem ist, dass die indische Variante hochansteckend ist. Das sehen wir daran, dass sie sich in der Community ausbreitet und nicht nur einzeln aus Indien eingeschleppt wird“, sagt Lauterbach dem Tagesspiegel. „Wir haben die Variante am Anfang unterschätzt, weil davon auszugehen war, dass sie es nur aufgrund der Gegebenheiten in Indien so leicht hat und sich so massiv ausbreitet.“

Tagesspiegel-online

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Vielleicht legte Gregor Gysi zu viel Vertrauen in die falschen Leute zu seinen Großzeiten?

Ein Büro ohne Beschäftigung

5.) Politik Verfassungsschutz

Christiane Meusel klagt gegen den Verfassungsschutz. »Ich bin durchs Nichtstun krank geworden«, sagt Christiane Meusel, die bewusst mit vollem Namen in der Zeitung stehen will, über ihre Arbeitszeit im Bundesamt für Verfassungsschutz. Dort arbeitete sie von 2013 bis 2019 als Sachbearbeiterin. Nach eigener Aussage wurden ihr im April 2016 die meisten Aufgaben entzogen. Sie habe nicht mehr an Referatsbesprechungen teilnehmen dürfen und sei in ihrem Büro isoliert gewesen. Im September 2020 wurde ihre Klage vor dem Arbeitsgericht auf Schadensersatz und Entschädigung wegen Mobbings abgewiesen (»nd« berichtete, 11.9.20). Meusel ist nun, vertreten durch Gregor Gysi, in Berufung gegangen. Die Entscheidung wird am 15. Juni erwartet.. Grund für die Berufung war, dass der Vorsitzende Richter der ersten Instanz die Klage ohne eine Beweisaufnahme abgewiesen habe, so die Klageseite. Die Beweise, das sind zum einen ein sozialmedizinisches Gutachten im Auftrag der Agentur für Arbeit, das einen kausalen Zusammenhang zwischen der Arbeit beim Verfassungsschutz und Meusels psychischen Erkrankungen feststellt. Das Gutachten liegt »nd« vor. Zum anderen fordert die Klageseite, einen Zeugen zu vernehmen. Dieser könne bestätigen, dass er Meusel beim Verfassungsschutz habe beschäftigen wollen, es aber nicht durfte, sagt Gysi.

ND-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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