DEMOKRATISCH – LINKS

                      KRITISCHE INTERNET-ZEITUNG

RENTENANGST

DL – Tagesticker 12.09.2022

Erstellt von DL-Redaktion am Montag 12. September 2022

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

Heute in der Auswahl des „Bengels“:  – . –  1.) Die Vorbereitungen laufen in GB  – . –  2.) ENERGIEKRISE – Grünen-Chef  – . –   3.) Streit in der Linkspartei  – . –   4.) Dem Klima gefällt das nicht  – . –  5.) Kuba: Nichts wie weg  – . –   DL wünscht allen Leser-Innen eine  gute Unterhaltung.

*************************************************************************************

Auf, auf ihr Bauernfänger, Schlepper und Nepper, wer weiß woe lange der Biden schon in „Halb-Acht Stellung“ auf das niedrige Volk hinunter blickt? Wird Putin auch erscheinen um seinen Kaspar dort zu machen?

Staatsbegräbnis der Queen: Staatsgäste müssen mit Linienflug anreisen, dürfen nur mit Bus zur Trauerfeier fahren.  Nix damit Air Force One: US-Präsident Joe Biden und seine Frau Jill müssen wohl mit einem Linienflieger zum Staatsbegräbnis der Queen anreisen.

1.) Die Vorbereitungen laufen in GB

Die Vorbereitungen für das Staatsbegräbnis für Queen Elizabeth II. am 19. September laufen auf Hochtouren. Und die strengen Sicherheitsvorkehrungen in London gelten auch für die Staatsoberhäupter, die zu dem Staatsakt am 19. September erwartet werden. Laut Geheimdokumenten des britischen Außenministeriums dürfen die Staatsgäste nur mit einem Linienflugzeug kommen und sollen mit dem Bus zur Trauerfeier fahren. Zu dem Staatsbegräbnis haben bereits US-Präsident Joe Biden nebst Frau, der japanische Kaiser Naruhito und seine Frau Masako, EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ihr Erscheinen zugesagt. Statt mit Regierungsmaschinen müssen sie nun Linie fliegen. So berichtet es das Nachrichtenmagazin Politico, beruft sich auf interne Dokumente des britischen Außenministeriums. Der Grund, warum nun Staatsoberhäute sich einen Platz in einer Linienmaschine buchen müssen: Der Londoner Flughafen Heathrow stehe nicht für Privatjets zur Verfügung. Gäste, die auf Privatflugzeugen beharrten, sollten auf andere Flughäfen rund um London ausweichen, heißt es. Helikopterflüge zwischen Flughäfen und Veranstaltungsorten sollen mit Blick auf die hohe Zahl an Flügen den Dokumenten zufolge an dem Tag verboten werden.

Berliner Kurier-online

*************************************************************************************

Ist eine Partei erst Oben in der Regierung angekommen, muss sie lernen Kreide zu fressen ! Genau so wurde das Nachkriegs System der Politik hier im Lande von den Alliierten ausgerichtet. Es fing mit Adenauer an und durchlief alle weiteren Nachfolger-Innen. Weder die Grünen noch die FDP werden diese Fahnenstange absägen. Warten wir also weiter ab, wer und wann es als Erster gelernt hat Selbstständig zu denken und zu handeln!

Grünen-Chef: Brauchen auch die Union für die Bewältigung der Krise. Zusammenhalt statt Attacken: Bei der Bewältigung der Energiekrise hat der Grünen-Vorsitzende die Union mit der Koalition zu kooperieren.

2.) ENERGIEKRISE – Grünen-Chef

Der Grünen-Vorsitzende Omid Nouripour hat die Union aufgefordert, bei der Bewältigung der Energiekrise mit der Koalition zu kooperieren, statt sie zu attackieren. „Ich erwarte von der demokratischen Opposition, allen voran von der Unionsspitze, dass sie an den Tisch der Vernunft zurückkehrt“, sagte er der „Augsburger Allgemeinen“ (Montag). „Wenn wir bestmöglich durch den Winter kommen wollen, kommt es dafür auf uns alle an. Auch auf (die Chefs von CDU und CSU) Friedrich Merz und Markus Söder.“Er erklärte: „In der Ampel sind wir gerade dabei, in wenigen Monaten mit 16 Jahren energiepolitischem Versagen aufzuräumen. Und die Menschen sehen das. Wenn nun einige versuchen, das politisch gegen uns zu wenden und daraus Honig zu saugen, werden wir uns davon nicht irritieren lassen.“ Mit der Zahl 16 spielte er offensichtlich auf die Regierungszeit der Union unter Kanzlerin Angela Merkel (CDU) an, allerdings haben die heutigen Koalitionsparteien SPD und FDP die gesamte Zeit abwechselnd mitregiert.

WiWo-online

*************************************************************************************

Die Linke befindet sich  auf dem besten Weg, sich den Religionen anzupassen. Denn auch dort wird als oberstes Credo vertreten: “ Die größten Sünder-innen sollten als erstes die Bereitschaft zur Vergebung zeigen.“ Auf das wir nach Möglichkeit auf unseren Posten sitzen  können wird nun wieder die Schminke ihre Anwendung finden.! 

Vorsitzende befürchten Spaltung. Wissler und Schirdewan beschwören die Einheit der Linkspartei. Es ist wohl nur noch eine Frage der Zeit, wann das Wagenknecht-Lager geht.

3.) Streit in der Linkspartei

Als Janine Wissler und Martin Schirdewan am Sonntagmittag im brandenburgischen Rathenow vor die Presse treten, haben die beiden Linken-Vorsitzenden ein strahlendes Lächeln aufgesetzt. Positive Botschaften wollen sie von der ersten Klausurtagung des Ende Juni neugewählten Bundesvorstandes vermitteln. Sprechen möchte das Linken-Führungsduo über das beschlossene Konzept zur Verstaatlichung von Energiekonzernen. Oder über die Planungen für einen „heißen Herbst gegen die soziale Kälte“. Über die wieder heftig aufgeflammten innerparteilichen Konflikte wollen Schirdewan und Wissler hingegen nicht so gerne reden. Doch angesichts der bohrenden Nachfragen bleibt ihnen nichts anderes übrig. Wortreich beschwören sie die Einheit der Partei. Die Linkspartei sei eine „historische Errungenschaft“, sagt Wissler mit deutlich verfinsterter Miene. Deswegen appelliere sie „an alle, wirklich dieses historische Projekt nicht zu gefährden“. Er werde die Existenz dieser Partei verteidigen und an ihrer Zukunft arbeiten, sagt Schirdewan mit nicht minder ernstem Blick. Das klingt nach Durchhalteparolen.

 TAZ-online

*************************************************************************************

Nichts wurde jemals so kalt gegessen wie es die korrupte Politik zuvor auf ihren Wandbrett alarmierend verbreitete. Dann säßen sie wohl nicht mehr lange auf ihren heißen Stuhl ? Aber – waren es nicht gerade die Kriege, welche die Umwelt am meisten zerstörten und damit auch Gleichzeitig am meisten von Klimawandel ablenkten? 

Na, schon Brennholz für den kalten Winter gehamstert? Immer mehr Menschen wollen offenbar im Winter Holz verfeuern, wenn andere Energiequellen nicht ausreichend zur Verfügung stehen – der Markt ist leergefegt. Sogar Bäume in Schutzgebieten werden abgeholzt

4.) Dem Klima gefällt das nicht

Bäume pflanzen: Das ist die Lösung für alles und die Legitimation dafür, alles weiter so machen zu können wie bisher. Fliegen, Auto fahren, Billigstrom beziehen – pflanzt man halt einen Baum. Also nicht selbst. Man bezahlt Unternehmen wie „Yes, we plant“ oder „Grow my tree“ dafür. Und dann, so wird einem dort versprochen, wird man zum „Climate Rockstar“. Yeah, schöne neue Welt! Dass das Konzept nicht ganz schlüssig ist, darauf kann man mit ein bisschen Nachdenken selbst kommen. Denn so ein Baum bindet CO2 ja nicht sofort als winzig kleiner Setzling, sondern erst, wenn er über Jahre wächst und ganz eifrig Photosynthese betreibt. Eine Buche braucht zum Beispiel ihr ganzes Leben, um eine Tonne CO2 zu binden, wenn ihr vorher nichts passiert. Was könnte das sein? Ein Waldbrand, Schädlingsbefall, Dürre – oder Abholzung. Absägen muss noch nicht so schlimm sein, wenn man zum Beispiel Möbel oder Häuser aus dem Holz baut, dann bleibt das CO2 da weiter drin. Wenn man die Bäume aber verbrennt, dann ist alles wieder wie vorher, also das CO2 in der Atmosphäre und der Baum weg. Bäume werden verbrannt, um damit Strom zu erzeugen. „In der aktuellen Holznutzung entfällt in Deutschland nahezu die Hälfte auf die energetische Nutzung“, schreibt das Umweltbundesamt. Das betrifft auch Bäume aus Schutzgebieten. Greenpeace hat recherchiert, dass zwar 67 Prozent der deutschen Wälder in Schutzgebieten liegen, nur 2,8 Prozent davon sind aber tatsächlich vor Holzeinschlag geschützt. Auch in Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Schutzgebieten darf abgeholzt werden, die sollen eigentlich wildlebende Arten und ihre Lebensräume schützen. Und dieses Jahr hat Greenpeace mal Peilsender an ein paar Baumstämmen installiert, um zu verfolgen, was mit ihnen passiert. Und siehe da, nicht wenige von ihnen landeten dann tatsächlich auf direktem Weg in einem Biomassekraftwerk der Stadtwerke Leipzig, um dort verbrannt zu werden. Aus Holz Strom oder Wärme zu erzeugen ist klimatisch gesehen die dümmste Idee, denn dabei entstehen noch höhere CO2-Emissionen als bei Kohle oder Gas.

Freitag-online

*************************************************************************************

Es scheint den Weltweiten politischen Volksverrätern immer weniger zu gelingen, auf ihren über viele Jahrzehnte andauernden Tiefschlaf auszuweichen. Wir sehen mit immer größerer Deutlichkeit wie die Fluchtbewegungen ansteigen, was auf eine Zunehmende Verarmung der Menschen hindeutet. Hauptschuldig an einen solchen Desaster sind nicht die Armen, sondern die reichen Länder, welche ihr Sklaventum durch ihr mehr an Wirtschaft immer weiter ausdehnen. 

Zu Zigtausenden kehren die Menschen dem Inselstaat den Rücken. Vor allem die Jungen sehen angesichts von Wirtschaftskrise und Inflation keine Zukunft. Protest wird drakonisch bestraft.

5.) Kuba: Nichts wie weg

Maria Fernanda Contreras ist keine Frau, die der Opposition nahesteht oder sich sonst viel beschwert über die Situation in Kuba. Die Frau Mitte 60 war und – das betont sie im Gespräch besonders – ist immer noch eine Anhängerin der Revolution. Fidel Castro bleibt bis heute ihr großes Idol. Contreras arbeitete ihr Leben lang als Übersetzerin für die Regierung und sagt gerade trotzdem: „Das sind echt harte Zeiten jetzt.“ Das Leben in Kuba gleiche im Moment der „Periodo Especial“ genannten Phase zu Beginn der 1990er Jahre nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion. Seinerzeit sackte die Wirtschaftskraft der Insel um 35 Prozent ab, der Außenhandel gar um gut 80 Prozent. Damals drohte dem letzten kommunistischen Eiland im kapitalistischen Meer zeitweise sogar der wirtschaftliche Untergang. Kuba hielt sich nur durch hartes Sparen und homöopathische Dosen von Kapitalismus auf Kurs. Der Dollar wurde zugelassen, Devisenläden wie in der DDR aufgebaut. Lebensmittel wurden rationiert, der Strom regelmäßig abgeschaltet, und das Schlangestehen war routinierte Übung. Alle Kubanerinnen und Kubaner mussten den Gürtel enger schnallen. Wirtschaftswissenschaftler Vidal schätzt, dass die Teuerung bei weit über einhundert Prozent liegt.

FR-online

*************************************************************************************

Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

*********************************************************

Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Wir erhalten in letzter Zeit viele Mails mit Texten zwecks Veröffentlichung – Um diese zu Verbreiten  sollten Sie sich aber erst einmal vorstellen und zeigen mit wem wir es zu tuen haben.  Danke !

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

*********************************************************

Grafikquellen          :

Oben     —   DL / privat – Wikimedia  

Kommentar schreiben

XHTML: Sie können diese Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>