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DL – Tagesticker 12.04.2022

Erstellt von DL-Redaktion am Dienstag 12. April 2022

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

Heute in der Auswahl des „Bengels“:  – . –    1.) Verheerendes Krisenmanagement   – . –  2.) Mali – BUNDESWEHR BETEILIGT   – . –  3.) Putins neuer Oberbefehlshaber   – . –  4.) Frankreich – Wahlen   – . –  5.) Politik Allensbach-Umfrage  – . –  DL wünscht allen Lesern eine  gute Unterhaltung.

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Werfen solche Spiegel nicht als allererstes ein verheerendes Bild auf den Zustand der Politiker-Innen in der gesamten Deutschen-Nachkriegszeit? Dummgeboren nichts gelernt besetzen sie die Clan-Posten in den Parteien, um so ohne jegliche Vorbildung über die Parlamente auf die Menschheit losgelassen zu werden? Gerechterweise muss aber auch an gemerkt werden das dieses International bis auf ganz wenige Ausnahmen nicht andres ist. Sehne wir nur auf Biden, Putin, Kim, Orban oder Macron um den Deutschen Schrott einmal hinten auf zu führen. Hier reicht es doch eine Banane als Kompass-Nadel auf eine Mauer zu legen, um über gefallene Trümmer den richtigen Weg zu weisen. So ähnlich muss ein Christian Andersen früher seine Märchen geschrieben haben. Wohlangemerkt der hieß Andersen und nicht Lindner oder anders !

Rücktritt von Ministerin Anne Spiegel

1.) Verheerendes Krisenmanagement

Einmal mehr haben die Grünen im Umgang mit einer wichtigen Personalkrise versagt. Dieses Mal: Bundesfamilienministerin Anne Spiegel. Etwas Schlimmeres kann Po­li­ti­ke­r-In­nen kaum passieren: Der Auftritt von Anne Spiegel am Sonntagabend war mitleiderregend. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Wie die 41-jährige Grüne am Redepult in ihrem Ministerium stand, den Tränen nahe nach Worten und Haltung ringend, hat Betroffenheit ausgelöst. Was ihre dramatische Erklärung noch irritierender gemacht hat: Spiegel hielt eine tief bewegte und bewegende Rücktrittsrede – ohne jedoch am Schluss zum „Abbinden“ jenen entscheidenden Satz zu sagen, der schon da der einzig folgerichtige gewesen wäre: „Ich trete zurück.“ Die Frage, um die die Grünen nach diesem verstörenden Auftritt nicht mehr herumkommen: Wie war es möglich, dass sie Spiegel in diese verzweifelte Situation gebracht haben? Wie schnell war ausgerechnet bei ihnen das Jahrhunderthochwasser vom Juli vergangenen Jahres, das in Rheinland-Pfalz immerhin 134 Menschenleben gekostet hat, schon wieder aus dem Sinn?

TAZ-online

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Mit der Kritik an die Junta in Mali soll kaschiert werden, das es die Ampel nach der Machtübernahme unterlassen hat, die Überfallpolitik auf fremde Länder von Enthirnten Vorgänger-Innen sofort zurückzuführen! Nationen welche ihre eigenen Bürger vor erneute Nazi-Aufkommen unter den Uniformen nicht schützen wollen oder auch können, geben als Mördertruppen im Ausland ein Denkbar schlechtes Beispiel der Demokratie ab. Nicht einmal die Affen stellten sich als menschliche Vorgänger unter Waffen?

EU stoppt Teile von Ausbildungseinsatz in Mali – Baerbock übt Kritik an Junta

2.) Mali – BUNDESWEHR BETEILIGT

Der Einsatz in Mali gilt als gefährlichster der Bundeswehr. Die EU fährt nun die Ausbildungsmission in dem afrikanischen Land drastisch zurück. Vor ihrer Reise nach Mali kritisiert Außenministerin Annalena Baerbock die Übergangsregierung in Bamako scharf. Die EU stoppt die praktische Ausbildung von Sicherheitskräften im westafrikanischen Mali. Es gebe keinen ausreichenden Garantien der malischen Übergangsregierung, dass es keine Einmischung der russischen Söldnerfirma Wagner gebe, erklärte der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell am Montag nach einem Außenministertreffen in Luxemburg. Wagner sei verantwortlich für Geschehnisse, bei denen jüngst Dutzende Menschen getötet worden seien. Nach Angaben Borrells wird die EU jedoch im Land präsent bleiben, um Sicherheitskräfte strategisch zu beraten und um ihnen die Regeln der Kriegsführung beizubringen. „Soldaten müssen wissen, was erlaubt ist und was nicht erlaubt ist“, sagte er zum künftigen Schwerpunkt des Ausbildungseinsatzes EUTM. Frankreich und mehrere Partner hatten bereits im Februar mitgeteilt, ihren militärischen Anti-Terror-Einsatz in Mali zu beenden – auch weil die derzeitige Übergangsregierung mit russischen Söldnern zusammenarbeitet. Seitdem wurde auch in der EU intensiv diskutiert, wie es mit dem Ausbildungseinsatz EUTM für die Streitkräfte und die Nationalgarde des Landes weitergehen soll. An ihm waren zuletzt auch noch gut 300 Bundeswehrsoldaten beteiligt.

Welt-online

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Kriege werden für gewöhnlich auf den Schlachtfeldern entschieden, von den entmenschten Mörderbanden der beteiligten Ländern. Weniger von Landesernannten Helden, welche sich Schutzsuchend unter ihren Schreibtuschen verkriechen! Das kann der Putin auch selber, dafür braucht er keine, im Ausland gerühmte Helden.

Der „Schlächter von Syrien“ soll den Sieg bringen

3.) Putins neuer Oberbefehlshaber

Der Krieg in der Ukraine läuft bisher nicht nach Putins Plan. Nun stellt er alles auf den Kopf und ernennt zum ersten Mal einen Oberbefehlshaber für den Ukraine-Krieg. Mit Alexander Dwornikow wird eine neue Phase im Ukraine-Krieg eingeleitet. Das Signal lautet, dass Putin den Sieg um jeden Preis erklären will. Schon Ende März hat Russland eine neue Militärstrategie eingeleitet. Offizielle Linie ist nun, dass die „Sonderoperation“ in der Ukraine zwar planmäßig verlaufe, die russischen Streitkräfte sich aber von nun an stärker auf ein Ziel konzentrieren würden: die „Befreiung“ des Donbass. Seitdem wurden Truppen aus dem Großraum Kiew abgezogen und weitere Bataillone werden an die Front im Osten verlegt. Das neue Ziel soll nun unter der Führung eines der Lieblingsgeneräle von Wladimir Putin erreicht werden: dem sogenannten „Schlächter von Syrien“. Alexander Dwornikow ist einer der erfahrensten Generäle der russischen Armee und nach Ansicht von US-Verteidigungsexperten auch einer der brutalsten. „Er war ein echter Kommandeur, sehr ernst – und stolz auf die russische Armee und ihre Militärgeschichte“, sagte ein Kommandeur einer christlichen syrischen Miliz, der anonym bleiben wollte, der „New York Times“. „Er schlief nicht viel, sondern verbrachte lange Stunden mit Übungen. Er ist sehr organisiert und hat ein gutes Gedächtnis.“

ntv-online

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Eine Fortsetzung des Kommentar zu den Artikel unter Nr.) 1.? Eine Französische AfD, so ganz ohne ehemalige CDU Mitglieder? Lassen wir uns doch von dort Überraschen. So weit ist diese Bananenrepublik doch von Frankreich nicht entfernt. Was kann denn auf Schwarz sonst noch folgen ? Scholz und Steini haben doch auch ihre ehemals roten Socken  schon unter Schröder verbrannt.

Marine Le Pen hat eine reale Chance

4.) Frankreich – Wahlen

Wie 2017 muss sich der Bewerber Emmanuel Macron in Frankreich einer Stichwahl stellen, die ihn diesmal das Amt kosten könnte. Die Wähler der „historischen Mitte“ werden den Ausschlag geben. Irgendwie kam es einem seltsam vor, als am Sonntag die ersten Hochrechnungen auf dem Bildschirmen aufpoppten. Man fühlte sich an das erinnert, was schon 2017 passiert war: Auch vor fünf Jahren zog Marine Le Pen hinter Emmanuel Macron in die Stichwahl, auch vor fünf Jahren gab es auf den Plätzen dahinter ein ganz schönes Durcheinander und auch damals war klar, die politische Landschaft Frankreichs ist in Bewegung geraten. Blickt man also auf den gestrigen Wahlabend, kann man wahlweise geschockt oder erheitert konstatieren, alles schon einmal gesehen zu haben. Und bei solcherart Déjà-vu nimmt ja bekanntlich die Betroffenheit ab, man hat sich eben dran gewöhnt, damit abgefunden sogar. Marine Le Pen hat Umfragen-Tief unbeeindruckt ausgesessen. Dass Marine Le Pen nur vier Prozentpunkte von Macron trennen, dass ihr selbst die Nähe zu einem Wladimir Putin nicht geschadet hat und auch nicht die Tatsache, dass sie nun einmal auf ewig die Tochter von Jean-Marie Le Pen bleibt (ein verurteilter Holocaust-Leugner immerhin), macht das Szenario, das wir nun erneut erleben, noch grotesker. Selbst das zwischenzeitliche Tief in den Umfragen, als der ultrarechte Éric Zemmour die Wahlkampfarena betrat, hat Le Pen relativ unbeeindruckt ausgesessen, bis sich Letzterer beim Thema Ukraine-Krieg selbst um Kopf und Kragen redete. Am Ende sind viele potenzielle Zemmour-Anhänger doch wieder bei Le Pen gelandet – never change the „almost“ winning Team. Das „fast“, das „kurz dahinter“ ist das eigentliche Trauma der blonden, weichgespülten Le Pen-Erbin. Trotz ihrer konstant hohen Ergebnisse, kann sie durch das französische Wahlsystem am Ende nur betrübt aus der blau-weiß-roten Wäsche schauen.

Der Freitag-online

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So etwas will in diesen Land aber nur von den Religiösen Heilspredigern gehört werden. Die Politik der Nachkriegszeit war immer nur darauf ausgelegt, die schwarze Holzkohle nicht zum Glühen zu bringen. Und nur ein kurzes Aufflackern reicht eben nicht die kalte Luft im politischen Winter zu erwärmen. Gesellschaftliche Probleme werden von Oben angeführt um von der eigenen politischen Unfähigkeit und des kompletten Versagens abzulenken. Wo bleibt der Minderheiten Schutz der Demokratie ?

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Skepsis gegenüber dem Parlamentarismus

5.) Politik Allensbach-Umfrage

Es waren Momente mit Symbolkraft: 300 bis 400 Menschen überrannten am 29. August 2020 die Absperrgitter vor dem Reichstag und stürmten anschließend die Treppe zum Eingang des Parlamentsgebäudes hoch. Etliche Beteiligte ließen schwarz-weiß-rote Reichsfahnen wehen, später wurde der »Sturm« in einschlägigen Internetforen und Telegramgruppen von Rechtsradikalen und Reichsbürgern gefeiert. Eine Brücke bis weit hinein ins bürgerliche Lager schlug die »Querdenken«-Bewegung. Ihr Mitbegründer Michael Ballweg rief zur gleichen Zeit eine »verfassungsgebende Versammlung« aus, die sich in einem Camp vor dem Reichstag treffen sollte. Zwar verloren die »Querdenken«-Proteste zeitgleich mit Auslaufen der meisten staatlichen Maßnahmen im Kampf gegen die Pandemie erheblich an Zuspruch. Doch die mehr als zwei Jahre andauernde Coronakrise legte gesellschaftliche Probleme offen, die nun nach und nach wissenschaftlich untersucht werden. Ein Befund: Die parlamentarische Demokratie in Deutschland steht unter nicht zu unterschätzenden Druck. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Erhebung des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag des öffentlich-rechtlichen Südwestrundfunks. Anlass für die Erhebung ist eine am Montagabend in der ARD ausgestrahlte Dokumentation über den Tankstellenmord von Idar-Oberstein.

ND-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Wir erhalten in letzter Zeit viele Mails mit Texten zwecks Veröffentlichung – Um diese zu Verbreiten  sollten Sie sich aber erst einmal vorstellen und zeigen mit wem wir es zu tuen haben.  Danke !

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquellen          :

Oben     —   DL / privat – Wikimedia  

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Unten     —     Cartoon: Vielleicht sollten bei der Durchsetzung der allgemeinen Impfpflicht Tierärzte mit entsprechender Ausrüstung eingesetzt werden.

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