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DL – Tagesticker 11.07.2021

Erstellt von DL-Redaktion am Sonntag 11. Juli 2021

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Als eine der wichtigsten Aufgaben einer Regierung müsste gelten die Bevölkerung nicht in die Panik zu treiben. Genau das Gegenteil wird aber von Mitgliedern tagtäglich gemacht, da sie zu erklären versuchen – über etwas zu reden, von dem sie auch nicht ein bisschen Wissen haben. So kaufen sie sich einseitig gepolte Experten zu Ratgebern,  welche die Gesellschaft mit ihren täglichen Wasserstandsmeldungen  weiter auseinander treiben und setzt Menschen mit Viehherden auf eine Stufe. Verabreicht euch die Gifte der Pharmaindustrie bitte selber, da bei euch so oder so Hopfen und Malz verloren ist.

Steigende Inzidenz löst Diskussion über Pandemiepolitik aus

1.) Coronavirus

Europaweit steigen die Fallzahlen, auch die in Deutschland niedrige Inzidenz wächst wieder. Befürworter von Lockerungen stellen ihre Aussagekraft infrage. Bei der in Deutschland lange fallenden Inzidenz deutet sich eine mögliche Trendwende an. Der Inzidenzwert befindet sich zwar auf niedrigem Niveau, ist nun aber schon den vierten Tag in Folge gestiegen. In anderen europäischen Ländern gibt es bereits einen deutlicheren Anstieg. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen zuletzt mit 5,8 an. Am Freitag lag die Inzidenz noch bei 5,5, vor einer Woche bei 4,9. Binnen eines Tages wurden 952 Neuinfektionen gemeldet, vor einer Woche hatte der Wert bei 671 Ansteckungen gelegen. Auch die Zahl der Todesfälle ist von 16 auf 35 gestiegen. In der Politik werden angesichts des Anstiegs Diskussionen um den Inzidenzwert geführt. Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) sprach sich etwa gegen schnelle Lockerungen aus. „Bevor wir alle Maßnahmen aufheben können, müssen wir noch deutlich weiter in Richtung Herdenimmunität kommen“, sagte sie der Augsburger Allgemeinen. „Die Pandemie ist noch nicht überstanden.“ Gleichwohl müssten alle verbliebenen Maßnahmen laufend darauf überprüft werden, ob sie noch verhältnismäßig sind. SPD-Politiker stellen Inzidenz als Maßstab infrage

Zeit-online

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Warum wohl wurden vor mehr als 16 Jahren nicht ähnliche Fragen gestellt, als ein Fixstern, gleich Phönix aus der Asche entstiegt? Das ist alles vergessen, da die Folgen heute noch gar nicht offen auf den Tisch liegen und der Deutsche-Michel seine Schlafmütze noch nicht von den Augen gezogen hat.

Neue Vorwürfe gegen Annalena Baerbock

2.) STIPENDIUM DER BÖLL-STIFTUNG

Die Kanzlerkandidatin der Grünen soll ihr Promotionsstipendium zu Unrecht bezogen haben. Denn gemäß den Förderrichtlinien des Bildungsministeriums ist es nicht erlaubt, parallel vollumfänglich als Parteichefin zu arbeiten. Es geht um mehr als 40.000 Euro. Neues von Annalena Baerbock: Die Grünen-Kanzlerkandidatin gerät immer mehr in Bedrängnis. Nach Lebenslauf-Übertreibungen und Abschreibereien werden nun weitere Vorwürfe gegen Baerbock laut. Dabei geht es um mehr als 40.000 Euro aus Steuermitteln, die sie über ein Stipendium der parteinahen Heinrich-Böll-Stiftung für ihr abgebrochenes Promotionsvorhaben erhalten hat. Womöglich, so legen neue Recherchen nahe, hat sie diese Förderung zu Unrecht erhalten. Sollten die Vorwürfe stimmen, wird es wohl eng für die unter Beschuss stehende Politikerin werden. Doch der Reihe nach. Promotionsabbruch mit 1.050 Euro im Monat gefördert. Von April 2009 bis Dezember 2012 war Baerbock laut eines Berichts des Berliner Tagesspiegels Promotionsstipendiatin der Heinrich-Böll-Stiftung. In dieser Zeit habe sie für 39 Monate Leistungen bezogen. Das „Lebenshaltungsstipendium für Promovierende“ habe damals monatlich 1.050 Euro betragen. Insgesamt also 40.950 Euro.

Cicero-online

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Warum hatte dem Vogel niemand gesagt, er solle sich zuvor eine Uniform anziehen, dann habe er als Deutscher Bürger kaum Schwierigkeiten zu befürchten.

Vogel, Wembley und Teletubbies

3.) Na[n]du, ab aufs Revier

Von der Festnahme eines Nandu, Selbsttest-Vertrauen in England und geimpften, zeitreisenden Teletubbies. 5 Dinge, die wir diese Woche gelernt haben.

1. Auch Nandus kommen aufs Revier. Nicht schlecht gestaunt dürften die Wie­ne­r:in­nen haben, als die Polizei am Mittwoch einen Nandu in der Fußgängerzone aufgabelte. Sofort ging es in die Wache – ohne Handschellen, versteht sich, bestimmt aufgrund der Ermangelung an verfügbaren Händen. Überhaupt ist dem straußartigen Tier nichts vorzuwerfen. Nur die Papiere des slowenischen Besitzers, seinerseits Tourist, warfen Fragen auf. Der hinzugerufene Veterinärmediziner gab Entwarnung, nach Verköstigung frei Haus wurde weiterspaziert.

2. In Wembley they trust. 60.000 Fans werden am Sonntag in Wembley beim Finale der Fußball-EM jubeln. Zum Eintritt reicht für Eng­län­der­:in­nen ein Selbsttest. Bestätigen solle man das negative Ergebnis per Mausklick, bitte „wahrheitsgemäß“. Und das bei einer Inzidenz von weit über 250. Ohne grölende Fans scheint es nicht zu gehen, während Tokio bei Olympia nun gepasst und die Zu­schaue­r:in­nen wieder ausgeladen hat. Die Uefa aber bleibt standhaft. Dafür kein Chapeau.

3. Teletubbies reisen durch die Zeit

TAZ-online

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Das war eine strategische Fehlleistung erster Ordnung der Grünen, welche von vorneherein jegliche Koalition mit den C-Parteien hätte ausschließen müssen! Man schaufelte so den Mühlen der CDU das Wasser auf die rotierenden Blätter. Aber, die Möglichkeit erstmal mit goldenen Eichenlaub geschmückt vor der Fahne dieser Bananenrepublik zu sitzen war wohl zu verlockend ? Wahlen werden in den unteren Etagen der Clan-Parteien mit den Erhalt und den Neubesetzungen der Behörden Arbeitsplätze entschieden. Seien es durch Krankenkassen, Arbeitsämter, Stadt- Kreisverwaltungen oder Plätze in den Aufsichtsräten der Stadt-Sparkassen, Gerichte usw., usw. es gibt in diesen Land ungezählte Möglichkeiten zum stellen von  politischen Weichen. 

Der feine Unterschied

4.) Moral und Doppelmoral

Die CDU tut alles für einen Wahlkampf, der sich um Personen und nicht um Inhalte dreht. Das liegt auch am eigenen mangelhaften Programm. In den Städten hängen nur wenige Plakate, der Wahl-O-Mat geht erst im August an den Start, aber der Bundestagswahlkampf scheint trotzdem in der heißen Phase zu sein. Wenn auch nicht für alle. Seit Wochen dominieren die Grünen die Schlagzeilen, im Zentrum: Annalena Baerbock. Läuft bei den Grünen, lautete meist die Losung dieser Legislaturperiode. Läuft gerade aus dem Ruder, muss mannun nicht ernüchtert, son-dern nüchtern konstatieren. Und das liegt auch an Baerbock. Erst meldete sie verspätet Sondereinnahmen nach, dann wurden in ihrem Lebenslauf Aufhübschungen entdeckt und zuletzt Plagiatsverdächtiges in ihrem gerade erschienen Buch gesichtet. „Rufmord“ war die Reaktion der Grünen. Peer Steinbrück, dessen Stinkefinger-Foto sich ins kollektive Gedächtnis eingebrannt hat, könnte ein Lied singen über schrille Töne des medialen Begleitorchesters in Wahlkampfzeiten. Der Rufmord-Vorwurf ist aber eine Nummer zu hoch gegriffen, denn Baerbock hat nicht nichts getan. Klar, sie bewirbt sich auf keine Uni-Professur, aber sie will Kanzlerin werden, dass sie da besonders ins Visier genommen wird, dürfte für die Grünen kaum überraschend sein.

Der Freitag-online

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Sollte das wirklich als erster Verzicht zur Militärischen Gewalt eines weißen Machthaber sein? Oder mahlen die Mühlen von Heute an nur leiser im Hintergrund? Es ähnelt alles sehr den Ankauf Deutscher Helfer (Spione) in Afghanistan ?

USA lehnen militärische Hilfe für Haiti ab

5.) Nach Mord an Präsident Moïse

Haiti bittet nach der Ermordung des Staatschefs um Hilfe der USA und der UN. Die Amerikaner sagen ab. Derweil wählt Haitis Senat einen Nachfolger für Moïse. Haitis Regierung hat um die Entsendung von UN- und US-Truppen gebeten, um nach der Ermordung von Präsident Jovenel Moïse strategisch wichtige Orte sichern zu können. Die Bitte sei während eines Gesprächs mit dem US-Außenminister und der UN geäußert worden, sagte der für Wahlangelegenheiten zuständige Minister Mathias Pierre am Freitag. Pierre sagte der Nachrichtenagentur AFP, die ausländischen Soldaten sollten unter anderem zur Sicherung der Häfen und des Flughafens eingesetzt werden. Befürchtet werde, dass „Söldner Infrastruktur zerstören könnten, um Chaos zu verursachen“. Aus den USA kam aber eine Absage. Der „New York Times“ zufolge wollen die Amerikaner derzeit keine Truppen nach Haiti schicken. „Es gibt zur Zeit keine Pläne, US-Militärhilfe zu leisten“, sagte ein hochrangiger US-Regierungsbeamter der Zeitung. Nach dem Mordanschlag auf Moïse sollen aber US-Behörden bei den Ermittlungen helfen. Washington werde auf Bitten aus Port-au-Prince Beamte der US-Bundespolizei FBI sowie des Heimatschutzministeriums „so bald wie möglich“ in den Karibikstaat schicken, hatte die Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, gesagt. In Haiti herrschte bereits vor dem Mord eine tiefe politische Krise. Im September sind in Haiti Präsidenten- und Parlamentswahlen geplant.

Tagesspiegel-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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