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DL – Tagesticker 11.03.2022

Erstellt von DL-Redaktion am Freitag 11. März 2022

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

Heute in der Auswahl des „Bengels“:  – . –  1.) LUXUSIMMOBILIEN DER RUSSISCHEN ELITE   – . –  2.) Schröder trifft Putin   – . –  3.) Frieren für die Freiheit an der Saar   – . –  4.) Verwirrung um die Zahl der Toten   – . –  5.) Militärische Wende in Deutschland   – . – DL wünscht allen Lesern eine  gute Unterhaltung.

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Glaubt denn heute noch ein Mensch daran, das viele der Deutsche Milliardäre ihre Zelte mit Unterstützung der Politik, nicht lange in anderen Ländern aufgeschlagen haben, um das bestehende Kapital zu mehren, anstatt Steuern zu zahlen? Man setze sich 2-3 Stunden auf den Flughafen von Singapore oder Hongkong und betrachte die Gesichter derer welche ihre ALU-Köfferchen, mit einen Kettchen um das Handgelenk verbunden – tragen.

So pompös wohnen Russlands Oligarchen in London

1.) LUXUSIMMOBILIEN  DER  RUSSISCHEN  ELITE

Kurz nach dem Ende der Sowjetunion tauchten in London Russen mit Koffern voller Geld auf. Die Zahl der Profiteure der damaligen Wildwest-Jahre nahm schnell zu. Satellitenaufnahmen zeigen, wie sie bislang residierten. Das Ende der Sowjetunion war gerade erst beschlossen, da strömten Bewohner früherer Sowjetrepubliken nach London. Mit im Gepäck: Koffer voller Geld. Die meisten stammten aus Russland. London empfing diese schwerreichen Besucher mit offenen Armen. Regierungen aller Schattierungen hielten den Oligarchen die Tür auf. Wie die Gäste ihre Vermögen gemacht hatten, war offenbar zweitrangig. Auf Shoppingtouren durch Londons Luxuskaufhäuser, millionenschwere Überweisungen und Einzahlungen auf Bankkonten in London sowie den britischen Steueroasen in der Karibik folgten oft die Reichen selbst: Hunderte Oligarchen kauften sich in der britischen Hauptstadt Immobilien. Viele machten sich in London sesshaft. Und auch da half der britische Staat aus: Wer einen siebenstelligen Betrag investierte (anfangs mindestens eine Million Pfund, seit einigen Jahren sind es zwei Millionen), bekam ein „goldenes“ Investorenvisum. Nach gerade einmal fünf Jahren hatte der Visainhaber sogar Anspruch auf die britische Staatsbürgerschaft. Das brachte London seinen sarkastischen Spitznamen ein: Londongrad.

Wirtschaft. Woche-online

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Einmal Kanzler wird nicht erneut zu einen Jung-Spund-Kanzler. Das gleiche Bild könnten wir sehen, wenn eine Kassiererin vor ihren Chef tritt, um eine Lohnerhöhung zu fordern? Einer zeigt alles was er kann und der Bittsteller das was er wollte, aber nie konnte. Hartz -IV war sein Ende. 

Was über die geheime Moskau-Mission bekannt ist

2.) Schröder trifft Putin

Altkanzler Gerhard Schröder ist in Moskau, um mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin Gespräche über den Ukraine-Krieg zu führen. Entsprechende Berichte des Nachrichtenportals „Politico“ und der „Bild“-Zeitung wurden der Deutschen Presse-Agentur bestätigt. Nach dpa-Informationen fand ein erstes Gespräch zwischen Schröder und Putin am Donnerstag statt. Ob weitere geplant sind, blieb zunächst unklar. Aus der Bundesregierung war zuvor verlautet, dass die Reise nicht mit ihr abgesprochen gewesen sei. Kanzler Olaf Scholz (SPD) sagte am Rande des EU-Gipfels in Versailles zu den Berichten über die Reise nur: „Ich möchte das nicht kommentieren.“ Soyeon Schröder-Kim postet Bild vom roten Platz. Schröders Ehefrau Soyeon Schröder-Kim veröffentlichte auf ihrer Instagram-Seite am Donnerstagabend ein Foto von sich mit gefalteten Händen und geschlossenen Augen, auf dem im Hintergrund die Basilius-Kathedrale am Roten Platz in Moskau zu sehen ist. Nach dpa-Informationen reisten Schröder und Schröder-Kim über Istanbul nach Moskau. Die Initiative für die Vermittlungsaktion soll von ukrainischer Seite ausgegangen sein. Schröder ist seit langem mit Putin befreundet, der am 24. Februar einen Angriffskrieg gegen die Ukraine begonnen hat. Der Altkanzler ist zudem für die Erdgas-Pipeline-Unternehmen Nord Stream 1 und 2 als Lobbyist tätig sowie Aufsichtsratschef beim russischen Ölkonzern Rosneft.

Kölner. Stadt-Anzeiger-online

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Es ist nicht nur der „Hans-Wurst“ von der Saar welcher hier sein Maul ganz weit aufreißt. Da Gaukelt auch der ehemalige Gruß-Onkel von Merkels Gnaden seine Martin-ischen Sprüche so ziemlich locker heraus! Müssten sie Beide nicht als Politiker lange in der Ukraine die Flüchtlinge verteidigen? Oder was könnte sie sonst veranlasst haben sich in dieser Politik frei zu bewegen?

Unfaire Verteilung von Kriegskosten:

3.) Frieren für die Freiheit an der Saar

Im gegenwärtigen Konflikt ist oft von einem „Wir“ die Rede. Doch die sozialen Folgen des Ukraine-Krieges werden nicht alle gleich treffen. Skepsis ist immer dann geboten, wenn mächtige Menschen so tun, als hätten sie keine Macht. Wenn sich zum Beispiel Ministerpräsidenten wie der saarländische Tobias Hans (CDU) für Twittervideos vor Tankstellen stellen und die Spritpreise beklagen, die Anfang der Woche die Zwei-Euro-Marke übertroffen haben. Und Dinge sagen wie: „Ich finde, da ist jetzt wirklich ein Punkt erreicht, wo man sagen muss, da muss man handeln“ oder „Das Problem ist doch einfach, dass sich im Moment der Staat bereichert“. Wie wenig Ahnung der Staatsmann Hans von Menschen hat, die unter Preiserhöhungen leiden, bewies er dabei, indem er sauber zwischen „Geringverdienern“ und „vielen fleißigen Leuten“ unterschied – weil die Preis­erhöhungen „wirklich“ auch letztere träfen. Als ob erstere wegen Faulheit Ge­ring­ver­die­ne­r:in­nen geworden wären. Aber gut. Wenn Wahlen anstehen, wie im Saarland in zwei Wochen, dann werden Po­li­ti­ke­r:in­nen sehr peinlich. Was nichts daran ändert, dass die Preiserhöhungen echt sind. Und dass sie vor allem solchen Menschen weh tun, die sowieso schon wenig Geld haben. Wer bezahlt welchen Preis?

TAZ-online

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Müsste nicht gerade der Krieg in der Ukraine den Blick des Deutschen Überfall-Weltmeisters öffnen? Wäre eine gezeigte Reue nicht weit überzeugender als das Abhalten immer neuer Gedenktage, wo ein Jeder nach großen Reden lächelnd von  Dannen  geht? Siehe Laschet! Lasst euch hier einmal etwas Menschlicheres einfallen, als Akten zum Schutz der Täter, für viele, viele Jahre auf Eis zu legen.

Nationaler Gedenktag für Terroropfer

4.) Verwirrung um die Zahl der Toten

Die Republik erinnert erstmals offiziell an einem Tag der Opfer von Terroranschlägen. Doch wie viele Menschen in Deutschland starben, bleibt unklar. Der Anlass ist traurig, eine Geste gegen das Vergessen erschien überfällig. Diesen Donnerstag begeht die Bundesrepublik erstmals den „Nationalen Gedenktag für die Opfer terroristischer Gewalt“, das soll sich auch jährlich am 11. März wiederholen. So hat es die Bundesregierung im Februar beschlossen, die Europäische Union gedenkt bereits seit 2005 der Opfer von Terroranschlägen weltweit. Der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Stephan Harbarth, und der Bundesopferbeauftragte Pascal Kober werden in Berlin, im Kronprinzenpalais, Gedenkreden halten. Der 11. März ist kein zufälliges Datum, islamistische Terroristen töteten am 11. März 2004 in Madrid mit Rucksackbomben 191 Passagiere in Vorortzügen. Mehr als 2000 wurden verletzt. Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) erinnerte im Februar auch an Anschläge in Deutschland, darunter die Taten in Halle, Hanau und am Breitscheidplatz in Berlin. „Wir wollen, dass die Opfer nie vergessen werden“, sagte Faeser. Doch es bleiben Fragen offen.

Tagesspiegel-online

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Haben sich nicht immer die Staaten die Freiheit genommen, über die Vergabe von Lizenzen zu Morden in Uniformen zu entscheiden? Auch die „Demokratie“ verharrt beharrlich auf dieses Recht um sich im Notfall hinter diesen Staffagen, vor ihrem Wahlvolk, verschanzen zu können. Siehe zurück, auf die letzten Kriege?

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Als Reaktion auf den russischen Angriffskrieg rüstet Deutschland auf

5.) Militärische Wende in Deutschland

Im Zuge des russischen Angriffs auf die Ukraine hat die Bundes­regierung ein riesiges Aufrüstungsprogramm verkündet. Von einer »außenpolitischen Zeitenwende« sprach Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) wenige Tage nach Beginn der russischen Invasion der Ukraine in einer Sondersitzung des deutschen Bundestags. Die Formulierung war wie dafür gemacht, Schlagzeilen zu produzieren – genauso wie der Betrag, den Scholz in derselben Rede verkündete: 100 Milliarden Euro soll es in Form einer Sonderkreditaufnahme für die Bundeswehr geben. Dadurch soll der jährliche Wehretat auf mindestens zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts steigen. Diese Entscheidung soll Scholz gemeinsam mit Finanzminister Christian Lindner (FDP) getroffen haben. Der Vizekanzler und Wirtschaftsminister Robert Habeck und Außenministerin Annalena Baerbock (beide Grüne) waren nach eigenen Angaben nicht informiert gewesen. Sogar der Fraktionsvorsitzende der SPD, der Nato-Skeptiker Rolf Mützenich, der noch im Februar die »russischen Sicherheitsbedenken« nachvollziehen konnte, hatte erst kurz vor Scholz‘ Rede davon erfahren. Als Scholz dann die Summe verkündete, erntete er stehende Ovationen unter anderem aus der Unionsfraktion. Lindner erläuterte kurz darauf in einem Fernsehinterview die Marschrichtung: »Unser Ziel ist«, so der Hauptmann der Reserve, »dass wir im Laufe dieses Jahrzehnts eine der handlungsfähigsten, schlagkräftigsten Armeen in Europa bekommen.«Der Verteidigungshaushalt soll schon dieses Jahr mindestens 71,4 Milliarden Euro betragen. Das wäre eine Steigerung um 41,9 Pro­­zent im Vergleich zum Vorjahr.

Jungle.world-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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Unten     —         Sicherheit für unsere Freiheit Kräfteverhältnis in Mitteleuropa Warschauer Pakt NATO … Eine starke Verteidigung ist notwendig zum Schutz unserer Freiheit. … Aber Frieden und Freiheit sind bedroht. Die ständige Aufrüstung der Sowjetunion und des Ostblocks, …, verschiebt das Gleichgewicht immer mehr zu Ungunsten des Westens. … Deshalb: Ja zur allgemeinen Wehrpflicht CDU sicher sozial und frei Abbildung: Soldaten der Bundeswehr vor der Kaiserpflaz in Goslar (Foto) Plakatart: Motiv-/Textplakat Auftraggeber: CDU-Bundesgeschäftsstelle, Abt. Öffentlichkeitsarbeit, Konrad-Adenauer-Haus, Bonn Drucker_Druckart_Druckort: VVA Düsseldorf Objekt-Signatur: 10-025 : 105 Bestand: Wandzeitungen (10-025) GliederungBestand10-18: CDU-Bundesgeschäftsstelle Lizenz (Lizenz): KAS/ACDP 10-025 : 105 CC-BY-SA 3.0 DE

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