DEMOKRATISCH – LINKS

                      KRITISCHE INTERNET-ZEITUNG

RENTENANGST

DL – Tagesticker 11.01.2023

Erstellt von DL-Redaktion am Mittwoch 11. Januar 2023

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

Heute in der Leseauswahl des „Bengels“:  – . –  1.) „Keine Prügelknaben für Frustrierte“ – . –  2.) CDU-Chef kritisiert Berlins Bürgermeisterin – Merz gegen Giffey  – . –  3.) Klimapolitik der Bundesregierung:  – . –  4.) Nach dem Putschversuch in Brasilien: Präsident Lula steht gestärkt da  – . –  5.) Wieso die Grünen ihren eigenen Minister absägten  – . –   DL wünscht allen Leser-Innen eine gute Unterhaltung.

*************************************************************************

Ach ja – der Gruß – Onkel, einmal mehr! Dabei ist er doch lange politisch Entmündigt worden. Aber so ist das mit diesen Spezis eben welche ihre Münder nie schließen werden. Wie wäre es denn wenn die Verursacher für diese Debakel selber für ihre Versäumnisse vor Ort einstehen müssten? Aber dafür fehlt es ihnen an den Ärschen in den Hosen! Da ist es einfacher die Verantwortung den Uniformierten Söldner aufzuladen, folgend dem Motto: Geht weg ihr Probleme – wir Politiker-innen tragen keine Verantwortung – niemals ! Wir kassieren nur.

Bundespräsident Steinmeier hat auf einem Neujahrsempfang die Angriffe auf Polizisten und Feuerwehrleute in der Silvesternacht angeprangert. Er fordert eine konsequente Strafverfolgung.

1.)  „Keine Prügelknaben für Frustrierte“

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die Attacken auf Feuerwehrleute, Polizisten und Sanitäter in der Silvesternacht scharf verurteilt. In dieser Nacht seien Menschen in Uniform „zur Zielscheibe eines enthemmten Mobs“ geworden, sagte Steinmeier am Dienstag. Einsatzkräfte seien „angegriffen, sogar in einen Hinterhalt gelockt und dort beschossen“ worden. Er wünsche sich deshalb „eine rasche, konsequente Strafverfolgung der Täter“. Und er erwarte, „dass wir als Gesellschaft respektvoll gegenüber all jenen sind, die für uns alle den Kopf hinhalten“. Polizisten, Feuerwehrleute und Sanitäter seien „keine Prügelknaben für Frustrierte“. Der Bundespräsident zollte auch all jenen Respekt, die in den Krankenhäusern „unter höchster Belastung arbeiten“. Eine dringende Aufgabe in diesem Jahr sei es, das Gesundheitssystem „widerstandsfähiger gegen große Belastungen zu machen“. Es dürfe nicht sein, „dass Familien mit ihren kranken Kindern nicht in nahe gelegenen Kliniken aufgenommen werden können und weitergeschickt werden müssen“. Die Arbeitsbedingungen in der Pflege müssten dringend besser werden. Steinmeier empfing ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger

Süddeutsche-online

************************************************************************

Die alten Spielchen der Möchte-Gerne ? Republikaner gegen Sozialisten ? Eine Abrechnung zwischen den Clans zweier Parteien um die Meinungshoheit ? Wobei doch Beide ihren Clan-Führer-innen viele Jahre ziemlich Mundlos hinterherschlurfen durften?

Ein Gipfel gegen Jugendgewalt soll helfen, dass sich die Ereignisse der Silvesternacht nicht wiederholen. Berlins Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) hat dazu eingeladen. CDU-Chef Friedrich Merz sieht darin nur eine Wahlkampfaktion. Der Senat dürfe die Polizei nicht länger behindern, so Merz.

2.) CDU-Chef kritisiert Berlins Bürgermeisterin – Merz gegen Giffey

RP-online

************************************************************************

Sollte die UNO vielleicht einmal aufgefordert werden alle Politiker-innen Weltweit als Verbrecher gegen die Menschlichkeit und ihrer Rechte  zu deklarieren? Was muss denn alles noch geschehen, bevor die Plünderung des Planeten ihr Ende findet ?  Müssen die Menschen immer auf die nächsten Wahlen warten, auf das die Wort-Brüchigkeit ihren neuen Narrenbescheid vorweisen kann? 

Tatsächliche Klimaterroristen. Unschöne Versicherungsdaten zu den Kosten der Klimakrise mahnen zur Eile. Doch was tut die Ampel? Setzt auf E-Autos und Kohlekompromiss.

3.) Klimapolitik der Bundesregierung :

Der Klimawandel fordert zunehmend Tribut. Die Naturkatastrophenbilanz 2022 ist dominiert von Ereignissen, die nach dem Stand der Forschung stärker oder häufiger werden. Manche auch beides zugleich. Zudem ist erschreckend, was sich immer wieder zeigt: Naturkatastrophen treffen Menschen in ärmeren Ländern besonders stark. Diese Sätze stammen nicht von den Klimaaktivist-Innen,  die das Dorf Lützerath gegen die Braunkohlebagger verteidigen. Sie stammen von dem Vorstand der Munich Re. Der Konzern, der als weltweit größter Rückversicherer gilt, hat am Dienstag seine Bilanz des Jahres 2022 vorgelegt. Sie fällt katastrophal aus: stärkere Hurrikane in der Karibik, tödliche Monsunregen in Pakistan, Hitzewellen in Europa. Der Klimawandel ist Realität und er schlägt ökonomisch zu Buche. Im fünften Jahr in Folge mussten die Versicherer für Schäden im Wert von mehr als 100 Milliarden US-Dollar geradestehen. Dabei sind Naturkatastrophen in vielen Schwellenländern nicht mal versichert. Wenn sonst schon nichts hilft: Die harten Wirtschaftsdaten der Versicherer sollten zur Eile drängen. Was aber macht die Bundesregierung? Sie lädt am selben Tag zum Mobilitätsgipfel ins Kanzleramt, um vor allem über die Rettung der Autoindustrie zu reden, die dazu bewegt werden soll, beim E-Auto mal etwas aufs Gas zu drücken. Als ob nicht klar wäre, dass auch Elektromotoren jede Menge Energie brauchen und damit beim gegenwärtigen Strommix auch CO2 produzieren. Die Lösung lautet nicht andere, sondern weniger Autos.

TAZ-online

************************************************************************

So schnell und einfach verändert die Politik die  Öffentlichkeitswahrnehmung und auch die Presse. Über Nacht wird ein zuvor der Korruption und des Lobbyismus beschuldigter zum neuen Messias der Demokratie. Wie einfach lassen sich doch die Menschen  ihrer freien Meinung berauben ? Wer hegt da noch Hoffnungen zum  Besseren auf einen solchen  politischen Verschiebebahnhof ?

Der rechtsextreme Putsch gegen die neue Regierung von Lula da Silva ist vorerst abgewendet. Aber die Bolsonaro-Anhänger verfolgen ein längerfristiges Ziel.

4.) Nach dem Putschversuch in Brasilien: Präsident Lula steht gestärkt da

Diese Bilder gingen um die Welt: In kanariengelben Fußballtrikots oder in den Farben der brasilianischen Flagge gekleidet, applaudierten Pro-Bolsonaro-Aktivisten einer Reihe schwer bewaffneter Polizisten, als diese am vergangenen Sonntag in Brasília in ihre Mitte marschierten. Hunderte von Anhängern der extremen Rechten hatten sich seit dem späten Freitag in Brasiliens futuristischer Hauptstadt versammelt. Am Sonntagnachmittag durchbrachen sie die Sicherheitskordons und verwüsteten die eleganten Gebäude, in denen die wichtigsten demokratischen Institutionen des Landes untergebracht sind – der Präsidentenpalast, der Oberste Gerichtshof und die beiden Häuser des Kongresses. Die Bolsonaro-Anhänger dachten wohl, dass diese Polizisten sie dabei unterstützen würden, die Kontrolle über politischen Institutionen zu erlangen, um den angeblichen Wahlbetrug, der Jair Bolsonaro um seine zweite Amtszeit gebracht hatte, rückgängig zu machen. Sie wollten die angebliche linke Diktatur beenden. Frust bei Bolsonaro-Anhängern. Nur wenige Minuten später wurden sie von denselben Polizisten festgenommen, in Busse verfrachtet und in Polizeizellen gebracht. Mit mehr als 1.000 festgenommenen Personen endete die erste Phase des versprochenen Aufstands der Pro-Bolsonaro-Befürworter nicht einem Militärputsch. Stattdessen verpuffte er kläglich.

Freitag-online

************************************************************************

Hieß es nicht schon bei W. Busch im dritten Streich von Max + Moritz : Jedermann im Dorfe kannte –  Einen, der sich Böck benannte. –  Alltagsröcke, Sonntagsröcke, Lange Hosen, spitze Fräcke, Westen mit bequemen Taschen, Warme Mäntel und Gamaschen,   ……….. Max und Moritz, gar nicht träge, Sägen heimlich mit der Säge, Ritzeratze! voller Tücke, In die Brücke eine Lücke. –

Chaos in Thüringen: – Zwei Jahre war Dirk Adams Migrationsminister in Thüringen, dann servierte ihn seine eigene Partei ab. Nun folgt ihm die einzige schwarze Polizistin des Landes.

5.) Wieso die Grünen ihren eigenen Minister absägten

Am Tag nach dem Beben von Erfurt versuchen die Grünen in Thüringen die Wogen zu glätten. „Neustart“ ist das Wort, das man hinter den Kulissen am häufigsten von Beteiligten hört. Darin liegt einige Hoffnung, aber auch ein wenig Schaudern über das Geschehene. Was war passiert? Am Montagvormittag veröffentlicht der Justiz- und Migrationsminister von Thüringen, Dirk Adams, eine Presseerklärung, in der er öffentlich macht, dass die beiden Landesvorsitzenden der Grünen, Ann-Sophie Bomm und Bernhard Stengele, ihn zum Rücktritt aufgefordert hätten. Adams lehnt ab: „In der derzeitigen Situation kann ich, aus Verantwortung gegenüber meinem Ministerium, dieser Aufforderung nicht nachkommen“, schrieb er. Er werde nur eine Entlassung durch den Linken-Ministerpräsidenten Bodo Ramelow akzeptieren. Nur wenige Stunden später übergibt Ramelow auf Bitten der Grünen-Chefs seinem Minister die Entlassungsurkunde persönlich. Es ist ein Abgang mit wehenden Fahnen, der offensichtlich macht, wie brutal die Grünen ihren eigenen Minister abgesägt haben. Typisch Thüringen, könnte man meinen. Seit der Wahl 2019, bei der Linke, SPD und Grüne ihre Mehrheit verloren, die Union aber keine Mehrheit ohne AfD oder Linke zusammenbekommt, ist das Land im Dauerstress.

Tagesspiegel-online

*************************************************************************

Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

*********************************************************

Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Wir erhalten in letzter Zeit viele Mails mit Texten zwecks Veröffentlichung – Um diese zu verbreiten  sollten Sie sich aber erst einmal vorstellen und zeigen mit wem wir es zu tun haben.  Danke !

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

*********************************************************

Grafikquellen          :

Oben     —   DL / privat – Wikimedia

******************************

Unten     —   Max und Moritz (Busch) 029

Kommentar schreiben

XHTML: Sie können diese Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>