DEMOKRATISCH – LINKS

                      KRITISCHE INTERNET-ZEITUNG

RENTENANGST

DL – Tagesticker 10.06.2022

Erstellt von DL-Redaktion am Freitag 10. Juni 2022

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

Heute in der Auswahl des „Bengels“:  – . –  1.) „Ich bin und bleibe Sozialdemokrat“  – . –  2.) Übergewinnsteuer: UMFRAGE FÜR STERN  – . –  3.) Eine Waffe mit vier Rädern  – . – 4.) Die Linke – Taub und blind, aber nicht stumm  – . –  DL wünscht allen Leser-Innen eine  gute Unterhaltung.

******************************************************

Der größte Witz des Jahrzehnt gleich zu Beginn. Niemand, selbst aus der SPD nicht,  hatte doch gesagt, aus einen sturen Büffel, eine reißende Wildsau formen zu wollen. Wir haben doch jetzt den Scholz. Und dieser Job findet immer den Dümmsten zu seiner  Zeit.

Die SPD will über einen Parteiausschluss Gerhard Schröders verhandeln. Der Altkanzler sieht das gelassen – an seinen politischen Grundüberzeugungen ändere sich nichts.

1.) „Ich bin und bleibe Sozialdemokrat“

Die SPD will über einen Parteiausschluss Gerhard Schröders verhandeln. Der Altkanzler sieht das gelassen – an seinen politischen Grundüberzeugungen ändere sich nichts. Altkanzler Gerhard Schröder hat sich erstmals über das gegen ihn laufende Parteiausschluss Verfahren geäußert. Dies betrachte er „mit Gelassenheit“, sagte der 78-Jährige dem Spiegel. Es würde nichts an seinen politischen Überzeugungen ändern. „Ich bin und bleibe Sozialdemokrat.“  Schröder steht seit Jahren wegen seines Engagements für russische Staatskonzerne und seiner Nähe zu Russlands Präsident Wladimir Putin in der Kritik. Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine hatte der Druck auf ihn zuletzt immer weiter zugenommen. Der Haushaltsausschuss des Bundestags strich dem Altkanzler bereits einen Teil seiner Sonderrechte.  Zudem hatten mehrere Verbände einen Antrag auf ein Parteiausschluss Verfahren eingereicht. Dafür zuständig ist die Schiedskommission des SPD-Unterbezirks Region Hannover, da der Altkanzler Mitglied des dazu gehörenden SPD-Ortsvereins Oststadt-Zoo ist. Die erste mündliche Verhandlung wurde für den 22. Juni angesetzt.

Zeit-online

******************************************************

Wer Anders hätte denn einen solchen Aufstieg von einen Hausmeister zum Parteiführer hinter sich bringen können, würde er nicht von einer „Mafia der Besitzer“ entsprechend gefüttert? Gehören nicht die richtigen Schlüssel dazu, die gewichtigen Türen öffnen zu können? Diese bekommt man nicht durch einen Schlüsseldienst in den Vorgärten der Supermärkte. 

Große Mehrheit der Deutschen befürwortet zusätzliche Steuer für krisenbedingte Übergewinne

2.) Übergewinnsteuer : UMFRAGE FÜR STERN

Sollte eine „Übergewinnsteuer“ eingeführt werden, die Unternehmen, die von Krisen wie dem Ukraine-Krieg profitiert haben, stärker besteuert? Eine große Mehrheit der Deutschen ist dafür – im Gegensatz zum Bundesfinanzminister.  Eine große Mehrheit der Deutschen befürwortet die Einführung einer sogenannten Übergewinnsteuer, die Unternehmen, die von Krisen wie dem Ukraine-Krieg profitiert haben, stärker besteuert. Das ergibt eine Umfrage des Umfrageinstituts Civey* im Auftrag des Stern. Demnach sprechen sich knapp drei Viertel (72 Prozent) der Bundesbürger: innen für die Einführung einer zusätzlichen Steuer für krisenbedingte Übergewinne aus, 18 Prozent sind dagegen und der Rest (10 Prozent) ist unentschieden. Nach Parteipräferenz kommt die größte Zustimmung aus der Anhängerschaft von SPD und Grünen (jeweils 88 Prozent), dicht gefolgt von der Linken (87 Prozent). Am wenigsten Befürworter:innen finden sich in in der Wählerschaft von CDU/CSU (61 Prozent), AfD (59 Prozent) und FDP (47 Prozent).  Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) hatte sich zuletzt gegen eine Übergewinnsteuer für die Mineralölindustrie ausgesprochen – trotz zunehmender Forderungen der Koalitionspartner von SPD und Grünen. „Das Steuerrecht kennt keine Unter- und keine Übergewinne, sondern nur Gewinne“, sagte Lindner im Gespräch mit dem stern. „Diese werden in Deutschland im internationalen Vergleich hoch besteuert.“ Amtliche Zahlen für die Situation in Deutschland lägen auch aufgrund des Steuergeheimnisses zur Stunde nicht vor, so Lindner weiter: „Im stark diskutierten Bereich Mineralöl haben die Muttergesellschaften ihren Sitz im Ausland.“

******************************************************

Niemand hat doch bislang aus der Bevölkerung gesagt, dass erst einer der sich selbst erhobenen Politiker-innen bei den Opfern liegen müsse,  um einen Anstoß in den leeren Köpfen auszulösen! Denn, die  in sich selbst verliebten Heros, welche schon mit eine Blick aus den Fenstern die Spaziergängen als persönliche Gefahren erkennen und nach der Polizei weinen, machen sich selber zu lächerlichen Haushüter.  Dummheit – was kostet das Leben ?

Nach der Amokfahrt in Berlin: Tempobegrenzer retten Leben

3.) Waffe mit vier Rädern

Die tödliche Autofahrt in Berlin zeigt: Fußgänger müssen besser geschützt werden. Nötig sind Tempobegrenzer, mehr Poller und autofreie Zonen. Wieder hat ein Autofahrer mit seinem Fahrzeug Menschen schwer verletzt, einen tödlich. Ein Mann raste am Mittwoch an der Berliner Gedächtniskirche über Gehwege. Egal, ob es eine Amokfahrt, ein Anschlag oder ein Unfall war – der Vorfall zeigt, dass Fußgänger besser vor Autos geschützt werden müssen. Das ist besonders dringend, weil in den vergangenen Jahren immer wieder Autos als Waffen benutzt wurden. 2016 tötete, ebenfalls nahe der Gedächtniskirche, ein islamistischer Attentäter mit einem Lastwagen mehr als zehn Menschen. In London überfuhren Terroristen 2017 und 2018 gezielt Passanten. Ähnliche Vorfälle gab es in Nizza und Barcelona. Bei einer Amokfahrt im Dezember 2020 in der Trierer Fußgängerzone kamen fünf Menschen ums Leben. Dazu kommen zahlreiche Unfälle, bei denen Fußgänger ohne Absicht mit Autos getötet worden sind. 2019 etwa raste ein Mann in der Berliner Invalidenstraße nach einem epileptischen Anfall mit einem „­Sportgeländewagen“, vulgo SUV, über den Gehweg, vier Menschen starben. Weil die Gesellschaft altert, könnte es in Zukunft mehr solcher Unfälle geben, bei denen Autofahrer aus gesundheitlichen Gründen die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlieren.

******************************************************

Was die Möchtegerne von Oben servieren – soll die Basis Unten auslöffeln! Das ist Politik wie sie so leicht und locker von den Löffeln, aus den sich selbst in die Parlamente erhobenen Schei-Größen der allgemeinen Politik zeigt. Das genau macht das, was seit „Anno Tobak“  einer zu alle dem schweigenden Gesellschaft offeriert wird! Dieses weist den Unterschied zu einer Rechten Obrigkeits-Hörigkeit,  ist aber nie Teil eines Linker Gemeinsinn  gewesen. 

Drei Thesen für eine politische Zukunft und bessere Wahlergebnisse. Zustand der Linkspartei aus Sicht eines Sympathisanten.

4.) Die Linke – Taub und blind, aber nicht stumm

In der Partei werden interne Streitigkeiten und Skandale in letzter Zeit nur von Wahlschlappen unterbrochen. Unser Autor hat drei Thesen, wo die Probleme der Linkspartei liegen und wie sie es in Zukunft besser machen kann.Darf der das, diese Frage wird glücklicherweise nicht mehr gestellt. Kann der das, das frage ich mich selbst. Kann ich als Nicht-Mitglied, das weder die internen Debatten kennt, noch irgendeine Verantwortung trägt, so vermessen sein, die Politik und den Zustand der Linkspartei zu kritisieren? Nun, vielleicht ist ja ein Blick von außen durchaus mal hilfreich. Und jeder Widerspruch zu meinen Betrachtungen, jeder Streit ist mir herzlich willkommen. Würde das doch signalisieren, dass es noch Hoffnung gibt.Auch wenn ich kein Mitglied der Partei „Die Linke“ bin, kenne ich doch viele Menschen, die es sind und sich in dieser Partei engagieren. Sie haben meine Hochachtung. Ich bin davon überzeugt, dass sie mit den besten Absichten und Gewissen aktiv sind. Meine Kritik verbeißt sich nicht an ihnen, sondern versucht strukturelle und organisatorische Probleme und Beschränkungen zu diskutieren, die diesen von mir geschätzten Genossinnen und Genossen im Weg stehen. 1. Stumm ist die Partei nicht. Meine erste These klingt optimistisch, ist aber das Gegenteil davon. Die Linkspartei lebt und ist überhaupt nicht stumm! Sie bezieht Positionen und geht in die Öffentlichkeit, sie kritisiert zu Recht Regierungspolitik und erarbeitet kluge Alternativen. Also alles bestens? Wohl kaum, denn dieses lebendige Engagement lässt sich offensichtlich nicht in Wähler:innenstimmen umsetzen. Es ist auch nicht nur ein Problem der „Vermittlung“. Die Linke verkauft keine Waschmittel, die mit einer besseren Werbekampagne auf dem Markt zu etablieren wären. Was nicht heißt, dass die Kommunikation nicht besser werden muss (siehe den Artikel von Klingenberg im nd vom 30.04.22).

Der Freitag-online

******************************************************

Wie sollen denn jetzt die, von solche Typen abhängigen Uniformträger, in ihrer absoluten Hörigkeitsverpflichtung reagieren ? Den Fahneneid brechen oder zum Feind überlaufen? Unter dem Regime der Vorläufer wäre er als Hasardeur höchstvermutlich auf der Stelle Standrechtlich erschossen worden? Das wurde zumindest so von den Uniformierten Vorgängern dieser Bananenrepublik  so gesagt, als  sie nach dem Krieg gefragt wurden, warum sie als Mörder für Adolf in den Krieg zogen? 

Bildergebnis für Wikimedia Commons Bilder Bundeswehr in Schulen Lupus in Saxonia / Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

Bundeswehr-General sieht konkrete militärische Bedrohung für Deutschland

5.) „Wir werden akut angegriffen“

Martin Schelleis ist Inspekteur der Streitkräftebasis. Er ist überzeugt: Im Grunde haben wir schon einen Krieg im Informationsraum. Der hochrangige Bundeswehr-General Martin Schelleis hat vor ernsten militärischen Gefahren für Deutschland gewarnt. „Wir werden akut bedroht und angegriffen“, sagte der Generalleutnant dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ vom Freitag. „Im Grunde haben wir schon einen Krieg: Krieg im Informationsraum, Cyberangriffe.“ Schelleis ist Inspekteur der Streitkräftebasis und Nationaler Territorialer Befehlshaber der Bundeswehr. Nicht gut vorbereitet. Als „realistische Szenarien“ nannte der Generalleutnant „punktuelle Angriffe auf kritische Infrastruktur, etwa durch Spezialkräfte, mit Drohnen oder Speed-Booten, zur Störung unserer Lebensgrundlagen unter anderem mit militärischen Mitteln“. Dafür seien „wir nicht gut aufgestellt“, warnte Schelleis. „Das muss man leider sagen.“ Hinzu kommen nach Ansicht des Kommandeurs Bedrohungen wie ein möglicher Beschuss mit ballistischen Raketen, die Russland im Raum Kaliningrad stationiert hatte. „Sie wurden jetzt wegen des Ukraine-Kriegs abgezogen, werden aber sicherlich wieder dort hinkommen“, sagte er. „Diese Raketen könnten ohne Weiteres Berlin erreichen. So, wie Putin einzuschätzen ist, sind Erpressungsversuche gut vorstellbar.“

Tagesspiegel-online

******************************************************

Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

*********************************************************

Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Wir erhalten in letzter Zeit viele Mails mit Texten zwecks Veröffentlichung – Um diese zu Verbreiten  sollten Sie sich aber erst einmal vorstellen und zeigen mit wem wir es zu tuen haben.  Danke !

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

*********************************************************

Grafikquellen          :

Oben     —   DL / privat – Wikimedia

*******************************

Unten     —      Autor   Lupus in Saxonia / Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

Ein Kommentar zu “DL – Tagesticker 10.06.2022”

  1. bremerderZweite sagt:

    Zu 5. Bundeswehr-General sieht konkrete militärische Bedrohung für Deutschland „Wir werden akut angegriffen“

    Anscheinend haben jetzt schon die Generäle die Verkündung von Militärpolitischen Perspektiven, der in die NATO integrierten Bundeswehr, übernommen. Die Bundesregierung und ihre sogenannte Verteidigungsministerin, die ehemalige Landtagsabgeordnete aus Hessen, haben anscheinend keine relevante Bedeutung mehr.

    Die Kritik des hohen Generals geht dem Artikel folgend, an den „Bundestag“. Wenn dessen Kritik inhaltlich berechtigt wäre,
    dann müsste er die „tolle“ Kanzlerin Frau Merkel als diejenige kritisieren, die 16 Jahre lang die Richtlinien der Politik zu bestimmen hatte.

    Waren das nicht die von Frau Merkel berufene CDU-Politiker Innen, Jung (Hessen), zu Guttenberg (CSU, Bayern), de Maiziere (Sachsen), von der Leyen (Niedersachsen), Kramp-Karrenbauer (Saarland).

    Fast alle diese CDU-CSU-Politiker Innen waren mehr oder weniger tief in handfeste – jetzt schon wieder vergessene – Skandale verwickelt.

    Aber Frau Merkel, konnte in dieser Woche, nachdem sie in Merkel-typischer Art mal für eine paar Monate „abgetaucht“ war,
    eine große Show mit einem willfährigen Spiegel-Journalisten abziehen. Und ihre Fans waren begeistert.

    Ihr Nachfolger, der Merkel-Klon, Herr Scholz diente ihr von 2007-2009 als Minister für Arbeit und „Soziales“ und
    von 2018 bis 2021 als Minister der Finanzen und Stellvertreter seiner Bundeskanzlerin.

    Die Merkel-Raute hatte er oft in den skandalösen Veranstaltungen (Baerbock, Scholz und Laschet) der sogenannten „Triells“
    immer wieder in seine Auftritte „eingeflochten“.

    „Schaun mer mal“, ob und wenn ja, inwieweit die Vertreter des Militärs (Bundeswehr) künftig die Minister In in Sachen Verkündung von militärpolitischen Aussagen der Bundesregierung ablösen.

Kommentar schreiben

XHTML: Sie können diese Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>