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RENTENANGST

DL – Tagesticker 09.07.2021

Erstellt von DL-Redaktion am Freitag 9. Juli 2021

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Galt es nicht immer schon als eine der größte Aufgaben eines-r Staatschef-In über seine Geheimdienste, die „Lizenzen zum Töten“ unliebsamer Zeitgenoss-Innen zu vergeben? Wie gut nur das „UNSER HGM“ schon länger nun auf seinen hinterlassenen Mottenkugeln herumkaut

Zwei US-Amerikaner nach Präsidentenmord festgenommen

1.) Jovenel Moïse

Nach dem Attentat auf Jovenel Moïse sind in Haiti 17 Personen festgenommen worden. Laut Polizei handelt es sich vorwiegend um Kolumbianer und zwei US-Staatsbürger. An der Ermordung des Präsidenten Jovenel Moïse waren nach Angaben der Polizei in Haiti 26 Kolumbianer und zwei US-Amerikaner haitianischer Herkunft beteiligt. Davon seien 15 Kolumbianer und die zwei US-Männer festgenommen, sagte Interimspolizeichef Léon Charles, der gemeinsam mit dem Interimspremierminister Claude Joseph im Hauptgebäude der Nationalpolizei in der Hauptstadt Port-au-Prince vor Journalisten trat. Der Verteidigungsminister des südamerikanischen Landes, Diego Molano, sagte in einer Videoansprache, bei den mutmaßlichen Verantwortlichen für das Attentat handle es sich nach ersten Informationen um ehemalige Angehörige der kolumbianischen Armee. Drei Kolumbianer seien getötet worden und acht seien noch auf der Flucht, sagte Charles. Bei der Veranstaltung wurden auch die Festgenommenen vorgeführt – mit angelegten Handfesseln auf dem Boden sitzend. Manche von ihnen waren sichtbar verletzt. Auf einem Tisch lagen Gegenstände, die beschlagnahmt worden seien: automatische Waffen, Macheten, Vorschlaghammer, kolumbianische Reisepässe und Handys. Attentäter sollen sich als US-Beamte ausgegeben haben.

Zeit-online

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Könnte er dort vielleicht auch die Linke Sahra getroffen haben und machte ihr ein tolles Job-Angebot? Heißt es nicht immer: „Wer ein Klavier bespielt, dem werden die Noten hinterher getragen?“

LASCHET IM BRIGITTE-TALK

2.) Bitte, bitte Brigitte!

Eine Stunde Zeit hatte Armin Laschet, um bei Brigitte Live den Mann hinter dem Wahlprogramm vorzustellen. Doch trotz moderater Fragen der Journalistinnen und guter Umfragewerte will die Begeisterung für den CDU-Kanzlerkandidaten nicht überspringen. Kann Laschet überhaupt Neuanfang? Am Mittwochabend hatte CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet seinen Auftritt bei Brigitte TV. Im adretten dunkelblauen Anzug mit strahlend weißem, gebügeltem Hemd und glänzenden braunen Anzugsschuhen stellte sich Laschet den Fragen der Journalistin Meike Dinklage und der Brigitte-Chefredakteurin Brigitte Huber. Im Mittelpunkt des Interviews, so die Idee, sollte die Persönlichkeit hinter dem Wahlprogramm stehen.Gesprächsanreize sollten zu Beginn jeweils zwei Begriffspaare geben, zwischen denen sich Laschet zu entscheiden hatte. Die Wahl fiel ihm nicht immer leicht. „Frauen“ oder „Männer“? – beide natürlich. Familie oder Karriere – beides vereinbar. Der Frauenversteher. Laschet gab sich im Gespräch aufgeschlossen. Er kritisierte Gender Pay Gap und fehlende Geschlechtergerechtigkeit in Deutschland, betonte, dass er als Mann die Frauenpolitik als eine Art Vorbild für andere Männer prägen könne. Seine Ehefrau ziehe nicht notwendigerweise mit ihm nach Berlin, ein solches Ehebild sei unzeitgemäß. Persönlich gendere er nicht, sehe aber auch keine Notwendigkeit für ein Verbot. Zum Thema Annalena Baerbock gab sich der CDU-Kanzlerkandidat auffallend schmallippig, forderte einen fairen Wahlkampf und erzählte von eigenen Angriffen auf ihn als Kandidaten. Beim Wortpaar „Seele“ oder „Körper“ umging Laschet gekonnt einen religiösen Diskurs: Gebete seien Privatsache, gute Gespräche manchmal sogar nützlicher. Der Katholizismus habe ihn zwar geprägt, sei für ihn aber auch oft mit sozialem Engagement verbunden gewesen. Zudem habe er als junger Mann längst nicht alle Haltungen der Kirche für gut empfunden. Meidung des M-Worts.

Cicero-online

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Mussten die Grünen einmal mehr zu ihrer Entscheidung getragen werden ? Wäre es verfrüht zu sagen, das am Ende niemand den Schwarzen Beutel von seinen Staub, klopfend, befreien wird, da immer der Clan gewinnt? Wo sich der Staub in bald 80-jähriger Vergangenheit festgesetzt hat, darf es nur ein weiter, weiter geben? So wird es Enden wie es immer war und den Bullen weiter frisches Gras vor geschmissen werden. Pack schlägt sich und Pack verträgt sich auch immer wieder, zumindest  solange die Futterkörbe gefüllt bleiben.

Untersuchungsausschuss zu Hanau

3.) Bohrende Fragen

Der Weg ist frei für den U-Ausschuss zum Anschlag in Hanau. Die AfD bezeichnet ihn als „überflüssig“ und sorgt für einen Eklat. Am Ende einer emotionalen, teils sehr kontroversen Debatte hat der hessische Landtag am späten Mittwochnachmittag den Weg für eine parlamentarische Untersuchung der neun rassistisch motivierten Morde von Hanau freigemacht. Die SPD hatte den Untersuchungsausschuss beantragt, Linke und FDP hatten sich dem Antrag angeschlossen. Auch die Regierungsparteien CDU und die Grünen stimmten zu. Allein die AfD lehnte den Ausschuss als „überflüssig“ ab. Vor allem viele Fragen der Opferfamilien und der Überlebenden sollen im Mittelpunkt der Untersuchung stehen. Es sei die Pflicht des Parlaments, die offenen und quälenden Fragen zur Hanauer Mordnacht vom 19. Februar 2020 aufzugreifen und einer Aufklärung zuzuführen, argumentierte SPD Partei- und Landtagsfraktionschefin Nancy Faeser. In einer heftigen Attacke warf sie dem hessischen Innenminister Peter Beuth, CDU, vor, die Aufklärung wichtiger Fragen verweigert zu haben. „Wir brauchen den Ausschuss, weil sie 17 Monate nicht aufgeklärt haben“ sagte sie und rief dem Minister zu: „Ein bisschen mehr Empathie im Amt würde den Angehörigen helfen!“ So habe Beuth bis heute den Opferfamilien ein Gespräch verweigert, sagte Faeser und erinnerte an das Schicksal des Mordopfers Vili Viorel Păun. Der 22-Jährige hatte in der Mordnacht den Täter vom ersten Tatort am Heumarkt bis nach Hanau Kesselstadt verfolgt und war dort erschossen worden. Nicht der Minister oder die Polizei habe öffentlich gemacht, dass er vor seiner Ermordung mehrfach vergeblich den Polizeinotruf angewählt hatte. Sein Vater hatte das zur Anzeige gebracht, nachdem ihm das Handy seines ermordeten Sohns ausgehändigt worden war, sagte Faeser.

TAZ-online

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Sagt dem Volk mit wem ihr euch in einer Regierungskoalition den fetten Braten im Bund teilt und es wird euch zeigen was ihr der Gesellschaft noch Wert seid ! Nehmt wenigstens den Löffel aus der Fresse, wenn ihr den Wählern weiter aus „Grimms gesammelte Märchen“ vorlest. In eine Hand welche euch füttert, wird nicht gebissen. Macht ruhig weiter als Verräter der Arbeitnehmerschaft.

„Was Laschet macht, ist Schönwetterpolitik mit Blick auf Bundestagswahl“

4.) Kritik an Corona-Lockerungen in NRW

NRW plant weitreichende Lockerungen der Corona-Maßnahmen. SPD-Politiker warnen vor einer vierten Welle – und greifen CDU-Kanzlerkandidat Laschet an. Angesichts der aktuell niedrigen Corona-Zahlen unternimmt Nordrhein-Westfalen einen großen Schritt in Richtung Normalität. Von diesem Freitag an gilt in dem Bundesland eine neue Corona-Schutzverordnung, die eine weitgehende Öffnung vieler Lebensbereiche vorsieht. Erlaubt sind dann wieder Diskotheken, Sportveranstaltungen, Musikfestivals und Volksfeste. In vielen Bereichen fallen zudem Kontaktbeschränkungen, Masken- und Nachverfolgungspflichten. Möglich macht das eine neue „Inzidenzstufe Null“, die Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Mittwoch in Düsseldorf vorgestellt hatte. Die Stufe greift, sobald Kreise oder kreisfreie Städte an fünf Tagen hintereinander höchstens zehn Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen aufweisen. Das gilt zur Zeit auch in großen Städten wie Bonn, Dortmund, Bochum und Essen. In Köln und Düsseldorf liegt die Inzidenz momentan noch darüber. Scharfe Kritik kam von der SPD. Parteichef Norbert Walter-Borjans kritisierte die Lockerungen als Wahlkampfmanöver von NRW-Ministerpräsident und CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet. „Was Armin Laschet jetzt macht, ist nicht vernunftgeleitet, sondern Schönwetterpolitik mit dem Blick auf die Bundestagswahl“, sagte der SPD-Vorsitzende der „Rheinischen Post“.

Tagesspiegel-online

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Wer niemals auf der Schulbank saß, sah niemals  was der Lehrer fraß ! Alle Politiker-Innen wollen immer alles können, obwohl sie selten etwas entsprechendes erlernt oder erarbeitet haben, außer sie lesen den Wetterbericht ab. So bleiben von der Wiege bis zur Bahre, nur  – Formulare – Formulare. 

Deutschland wird bei der Wahl sein schwarzes Wunder erleben :

5.) BUNDESTAGSWAHL 2021 — Alleskönner CDU:

Klima schützen, dabei mit 130 über die Autobahn donnern und die Kurzstrecke fliegen: Die CDU ist offensichtlich eine Partei, die alles gleichzeitig kann. Ein Kommentar. Hier kommt die exklusive Nachricht aus der Zukunft: Die Quadratur des Kreises steht unmittelbar bevor. Anders lässt sich nicht deuten, was CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak am Dienstagvormittag (06.07.2021) zur Wahlkampagne seiner Partei verkündet hat. Ziemiak und sein Team haben passend zur Bundestagswahl 2021 einen „Union-Kreis“ erfunden, der schon jetzt unglaublich viel kann. Außer einem Kreis nämlich ist er, so der Generalsekretär, erstens eine „Plattform“, und zweitens zieht er sich „wie ein schwarzer Faden durch das Design der CDU“. Da kann es ja nicht so schwer sein, aus der fadenartig kreisenden Plattform auch noch ein Quadrat zu machen. Der fantasievollen Formgebung entspricht natürlich auch der Inhalt: „Wir sind nicht die Partei des Entweder-oder, sondern des Sowohl-als auch.“ CDU im Bundestagwahlkampf: Man will alles gleichzeitig.

FR-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Wir erhalten in letzter Zeit viele Mails mit Texten zwecks Veröffentlichung – Um diese zu Verbreiten  sollten Sie sich aber erst einmal vorstellen und zeigen mit wem wir es zu tuen haben.  Danke !

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