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RENTENANGST

DL – Tagesticker 09.05.2022

Erstellt von DL-Redaktion am Montag 9. Mai 2022

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

Heute in der Auswahl des „Bengels“:  – . –  1.) Vorläufiges Ergebnis nach Landtagswahl   – . –       2.) Macron nach seiner Wiederwahl   – . –  3.) Pervertiertes Gedenken  – . –  4.) Die harte Droge Wirklichkeit  – . –   5.) Garanten des Elends   – . –  DL wünscht allen Lesern eine  gute Unterhaltung.

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Wer hatte diesen Niedergang der Linken nicht voraussehen können ? Er zeichnete sich seid mehr als zehn Jahre ab. Wer sich an Typen wie Lafontaine oder Wagenknecht anhängte, wird mit Diesen auch untergehen. Niemand kann an seinen letzten Tagen das  nachholen, was in den jungen Jahren versäumt wurde. Zu spät aufgewacht zu sein, heißt auch in der Politik immer noch, seine beste Zeit verschlafen zu haben.

Schleswig-Holstein: CDU gewinnt – AfD fliegt erstmals wieder aus einem Landtag

1.) Vorläufiges Ergebnis nach Landtagswahl

Die CDU von Ministerpräsident Daniel Günther ist klarer Wahlsieger der Landtagswahlen in Schleswig-Holstein. Die SPD schnitt mit 16,0 Prozent historisch schlecht ab. Die AfD ist erstmals in Deutschland wieder aus einem Landesparlament geflogen.  Die CDU von Ministerpräsident Daniel Günther hat die Landtagswahl in Schleswig-Holstein klar gewonnen. Dem vorläufigen Ergebnis zufolge kamen die Christdemokraten am Sonntag auf 43,4 Prozent der Stimmen. Das sind 11,4 Punkte mehr als 2017, es ist das beste Ergebnis nach 1983.  Die SPD mit Spitzenkandidat Thomas Losse-Müller dagegen schnitt mit 16,0 Prozent historisch schlecht ab und fiel sogar hinter die Grünen zurück, die von 12,9 Prozent bei der Wahl 2017 auf jetzt 18,3 Prozent zulegten. Die FDP, die mit CDU und Grünen in einer Jamaika-Koalition regiert, verlor 5,1 Punkte (11,5) und kam auf 6,4 Prozent. Stark verbessern von 3,3 auf 5,7 Prozent konnte sich der Südschleswigsche Wählerverband (SSW).  Die AfD ist bei der Landtagswahl in Schleswig-Holstein erstmals in Deutschland wieder aus einem Landesparlament geflogen. Die Partei um ihren Spitzenkandidaten Jörg Nobis erhielt am Sonntag laut vorläufigem Ergebnis nur 4,4 Prozent und scheiterte damit an der Fünf-Prozent-Hürde. Erst 2017 hatte die AfD im nördlichsten Bundesland überhaupt den Einzug in den Landtag geschafft. Umfragen hatten die Partei vor der Wahl noch bei fünf bis sechs Prozent gesehen.

Ostsee-Zeitung-online

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Schmalz trifft auf Locke ? Nach den TV Erzählungen, bei denen viele Zuschauer  sicher froh waren das diese Apparate auch  Ausschaltbar sind, werden vielleicht Beide vereinbaren ihre Militärs zum Training in die Ukraine zu schicken, als Strafe für ihrer Uniformierten, in Afrika versagt zu haben und ihren Aufträgen nicht nachkamen?

Frankreichs Präsident Macron trifft Kanzler Scholz in Berlin

2.) Macron nach seiner Wiederwahl

Am Montagabend wollen sich die Staatschefs zum Ukraine-Krieg und zur europäischen Souveränität austauschen. Es ist Macrons erste Auslandsreise nach seiner Wiederwahl. Der französische Präsident Emmanuel Macron reist am Montagabend erstmals nach seiner Wiederwahl für ein Treffen mit Bundeskanzler Olaf Scholz nach Berlin. Ab 18.00 Uhr wollen sich beide unter anderem zum Krieg in der Ukraine und zur europäischen Souveränität austauschen. Die Aspekte Verteidigung und Energieversorgung sollen dabei im Zentrum stehen. Der SPD-Politiker Scholz und der Liberale Macron wollen auch weitere internationale Themen in den Blick nehmen: die Situation in der afrikanischen Sahelzone, das Verhältnis zur Balkanregion und die Beziehung der Europäischen Union zu China. Auf der Agenda stehen zudem der Klimawandel, die Ernährungssicherheit und die Raumfahrt.

Tagesspiegel-online

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Ist es nicht das Einzig wahre, was in der Politik geleert wird: Wie Rede ich aus einer krachenden Niederlage einen heroischen Sieg zu unseren Gunsten herbei? So gibt es dann letztendlich nur noch Gewinner und keine Verlierer mehr und die Kriegsspielereien können erneut beginnen.  Die Fahnen und das Militär werden immer treue Begleiter bleiben, wenn sich die Politik zu einer konsequenten Veränderung durch das Volk gezwungen wird.  

8./ 9. Mai 1945:

3.) Pervertiertes Gedenken

Über den Tag der Befreiung herrschte lange Konsens. Jetzt wird der Zweite Weltkrieg zur Begründung für eine neue Menschen Schlächterei herangezogen. Der 8. oder 9. Mai war nie ein einfacher Gedenktag. Für die Hinterbliebenen in den Siegerstaaten blieb es lange ein Datum der Trauer. Erst Jahrzehnte später konnten sich die Menschen auch darüber freuen, dass das Massenschlachten in Europa an diesem Tag ein Ende fand. Die Deutschen, denen dieses Datum lange als eines der Niederlage galt, erhielten erst in jüngster Zeit die Gelegenheit zur Teilnahme. Die damaligen Alliierten öffneten sich für ihre Feinde von einst, nachdem diese zu begreifen begannen, dass auch sie befreit worden sind. Es hat in all diesen Jahrzehnten nach dem 8. Mai 1945 nicht an Versuchen gefehlt, dieses Datum für die jeweils eigene aktuelle Politik zu instrumentalisieren. Aber immer blieb es bei der Übereinstimmung, dass es sich um einen historischen Tag handelt; immer war damit der Konsens des „Nie wieder!“ verbunden. Dieses Miteinander ist zerstört, niedergewalzt durch den Krieg Russlands in der Ukraine. Das Ende des Zweiten Weltkriegs ist in Moskau zur bloßen Folie verkommen, mit der die Machthaber ihre expansiven Gelüste ummanteln und Tausende Tote mit dem Kampf gegen einen angeblichen Faschismus begründen. Es ist eine Pervertierung: Der übelste Massenmord der Menschheitsgeschichte wird zur Begründung für eine neue Menschen Schlächterei herangezogen.

TAZ-online

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Wäre es möglich das in dieser kaputten Welt zu viel Laber Köpfe, gleich NATO, UNO und wie auch immer sich diese Verdummungs-Institutionen auch  selber benennen. Sie sind offensichtlich nicht das Geld -Wert was Völker in sie Investieren, da sie keinen Frieden garantieren können, wie es uns  gerade vorgespielt wird.  Wo kein Kläger – da kein Richter welcher auch entscheidend tätig werden könnte. Alles gleicht den Religionen – welche nie ihren Gott bei seiner Arbeit zusehen durften. Wofür dann der ganze Firlefanz, wenn ein jeder auf diesen Planeten seine Mörder von der Leine lassen kann. Nach Tausenden von Jahren gilt immer noch die Faustregel: Die Kleinen Mörder werden verurteilt – die Massenmörder laufen weiter frei umher.

Krisenreporterin – Journalismus

4.) Die harte Droge Wirklichkeit

Vierzehn Jahre lang reiste Gabriele Riedle für das Magazin „Geo“ in die Krisengebiete der Welt. Ihr vierter Roman handelt davon. Kurz bevor der britische Fotojournalist und Dokumentarfilmer Tim Hetherington 2011 in Libyen von einer Granate zerfetzt wurde, twitterte er: „In der belagerten libyschen Stadt Misrata. Rücksichtsloses Granatfeuer durch Gaddafis Streitkräfte. Von der NATO nichts zu sehen.“ Man muss nicht viel verändern, um diesen Tweet auf die aktuelle Situation in der Ukraine umzuschreiben. Dort sind bis Anfang April bereits fünf Journalisten getötet worden.  Hetheringtons Tod ging um die Welt und Gabriele Riedles Roman läuft auf diesen Tod zu. Die 1958 in Stuttgart geborene Reporterin ist viele Jahre für das Geo-Magazin durch die Welt gereist, um den Menschen in Deutschland zu erklären, was in Krisengebieten wie Afghanistan, Südafrika, Liberia oder Libyen vor sich geht. Die Erfahrungen, die sie dabei gemacht hat, sind in ihren vierten Roman eingeflossen. Darin erzählt eine namenlose Ich-Erzählerin von ihrem Leben als Krisenreporterin. Von ihrer kleinen Wohnung in Berlin bricht diese Frau immer wieder auf, um das Wehen und Walten des Hegel’schen Weltgeistes in Kabul, Port Moresby, Monrovia oder Tripolis zu beobachten. Mit preisgekrönten Fotografen wie Tim (Hetherington) für eine unbestimmte Zeit zusammengewürfelt, um In Dschungeln. In Wüsten. Im Krieg. die Geschichten hinter den Schlagzeilen zu recherchieren. In Kabul begegnet sie einem ehemaligen afghanischen Königssohn, der selbst fotografiert. Trotz Bilderverbot betreibt er ein Fotostudio, weil auch ein Steinzeit-Regime wie das der Taliban Passbilder für Ausweispapiere brauchte. „Der Sohn des Königs berichtete also, dass die Taliban ihn gezwungen hatten zu tun, was getan werden musste, auch wenn es nicht getan werden durfte, und deshalb eigentlich auch gar nicht geschah.“ Hier klingt der ironische-entlarvende Ton an, mit dem Riedles Erzählerin ihre ungewöhnlichen Eindrücke beschreibt. In der im Nordkaukasus gelegenen autonomen Republik Inguschetien trifft sie auf die temperamentvolle Gattin des Groß-Imams und erfährt, wie der Prediger ins Visier von Wladimir Putin geriet, weil er in seinen Freitagspredigten vom Frieden im Kaukasus träumt.

Der Freitag-online

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Wieder so ein Fall der Weltpolitischen Selbstzufriedenheit und niemand kümmert sich um Flüchtlingsströme. So wird im Westen mit ihren Schein-Demokratien noch darüber nachgedacht, beide Kopfschlächter ja nicht von ihren Sockeln zu stoßen.  Denn des eine Elend macht des anderen Größe und fördert die Geschäftstüchtigkeit, nicht nur durch den  Verkauf neuer Waffen!

Baschar al-Assad in Russland (2015-10-21) 06.jpg

Der Kleine und der Große -dahinter stehen die Trauerklöße 

Das syrische Regime ist nach wie vor auf russische Unterstützung angewiesen

5.) Garanten des Elends

Russland ist die wichtigste Stütze des Regimes von Bashar al-Assad und sichert den labilen, von Gewalttätigkeit geprägten Status quo in Syrien. Zöge Russland wegen des Ukraine-Kriegs Truppen ab, würde das den Iran stärken. In Syrien ist immer noch alles beim Alten. Ende März meldete die UN genau 5 724 230 registrierte syrische Flüchtlinge in den Nachbarländern. Das ist zwar ein neuer Höchststand, aber seit der syrische Diktator Bashar al-Assad um das Jahr 2018 herum angeblich den Krieg gewonnen hat, sind nur noch ein paar Zehntausend dazugekommen; Flüchtlingszahl bleibt seit Jahren recht konstant. Fast niemand kehrt zurück, höchstens Syrer, die die Not aus dem wirtschaftlich kollabierten Libanon über die Grenze treibt. Das Assad-Regime finanziert sich weiterhin durch Drogenhandel, vor allem mit Captagon, und aus der – maßgeblich von Deutschland mitfinanzierten – humanitären UN-Hilfe; Assads Unterstützer Russland und Iran haben Soldaten, aber kein Geld für ihn übrig. Größere Kampfhandlungen gibt es tatsächlich seit Jahren nicht mehr, ab und zu überfällt der »Islamische Staat« (IS) einen Konvoi mit Regierungssoldaten in der Wüste. In Dara’a, im Süden, bringen Assads Geheimdienstleute, die unter russischem Kommando stehen, derweil ehemalige Rebellen um. Im Norden kontrolliert die Türkei das Gebiet um Idlib mit seinen Islamisten, in dem über vier Millionen Menschen vor Assad Schutz suchen. Jüngst wurde dort ein türkisches Panzerfahrzeug mit einer Rakete angegriffen, vielleicht war es ­Assad, vielleicht die syrischen Truppen der PKK, jedenfalls war es eine Botschaft. Israel wiederum bombardiert regelmäßig Militäranlagen der Iraner und der Hizbollah in Assads Herrschaftsgebiet, Anfang März wurden dabei auch zwei Offiziere der iranischen ­Revolutionsgarden getötet Der Konflikt in Syrien ist auf seine Art eingefroren – aber wer weiß, wie lange noch. Denn es stellt sich die große Frage, welche Rolle Russland dort in Zukunft spielen wird. Nachdem sich Meldungen über den geplanten massenhaften Einsatz syrischer Söldner auf russischer Seite in der Ukraine erwartbarerweise als reine Propaganda herausgestellt haben, bleibt offen, inwieweit Russland Militär aus Syrien abzieht, um es in der Ukraine einzusetzen. Inoffizielle Meldungen aus israelischen Armeekreisen sprechen davon, dass bereits jetzt iranische Militärberater an die Stelle russischer Truppen treten sollen. Das könnte die Situation irgendwann zum Kippen bringen und insbesondere für Israel gefährlich werden.
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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Wir erhalten in letzter Zeit viele Mails mit Texten zwecks Veröffentlichung – Um diese zu Verbreiten  sollten Sie sich aber erst einmal vorstellen und zeigen mit wem wir es zu tuen haben.  Danke !

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquellen          :

Oben     —   DL / privat – Wikimedia 

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Unten     —   Рабочий визит в Россию Президента Сирии Башара Асада. Встреча с Президентом России Владимиром Путиным

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