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DL – Tagesticker 09.03.2022

Erstellt von DL-Redaktion am Mittwoch 9. März 2022

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

Heute in der Auswahl des „Bengels“:  – . –  1.) CYBERANGRIFFE AUF DEN KREML   – . –  2.) Raus aus Putins Klammergriff   – . –  3.) Zum Zuschauen verdammt   – . –    4.) Kaum noch Einschränkungen und Hotspot-Regelung   – . –  5.) Kommentar  ND – Ukraine-Krieg   – . –  DL wünscht allen Lesern eine  gute Unterhaltung.

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Was die Staaten nicht können? So würden dann die Kräfte einmal an den richtigen Stellen eingesetzt. Vielleicht gelingt es ihnen ja noch die abgeschossenen Raketen, welche auf die Ukraine gerichtet sind, mittels Fernsteuerung auf den Kremel herunterregnen zu lassen? Dann hätten sie sich aber glatt den höchsten Deutschen Orden verdient, mit den politischen Barden an hängenden Banden.

Putin bekommt seine eigene bittere Medizin

1.) CYBERANGRIFFE AUF DEN KREML

Hacker aus aller Welt arbeiten zusammen, um Putins Krieg in der Ukraine zu erschweren und für Aufklärung zu sorgen. Die Gruppe Anonymous hat einigen Erfolg. Während die ukrainischen Streitkräfte sich gegen die Invasion des russischen Militärs behaupten, setzen Hackergruppen wie Anonymous und Cyber Partisans auf Cyberangriffe. Neben den Sicherheitssystemen russischer Banken und den Angeboten des staatlichen Senders RT legten sie die russischen Streamingdienste Wink und Ivi lahm. Am Montag berichteten sie auf Twitter, es sei gelungen, die Live-TV-Kanäle von Russia 24, Channel One und Moscow 24 zu hacken, und bezeichneten den Cyberangriff als ,,größte anonyme Operation, die jemals gesehen wurde“. Ziel des Hacks war es, die russische Bevölkerung mit Bildern und Videos auf den Krieg in der Ukraine aufmerksam zu machen. Am Dienstagmorgen behauptete Anonymous, eine Störung beim Kurzwellenradiosender UVB-76, der zur Nachrichtenverschlüsselung genutzt wird, ausgelöst zu haben.
Störungen und Bewegtbilder.

FAZ-online

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Ist jetzt der Augenblick gekommen, da dieses Land mit Griff in die Mottenkiste der letzten Kandidat-Innen mit Sitz auf dem Chef-Sessel zu überdenken? Schluss mit: „Heil dir du Siegerkranz – nimm was du kriegen kannst.“ Aber der Westen weist noch immer still darauf hin – wie sehr seine Geheimdienste denen des Ostens Unterlegen sind ? Denken wir nur an die Verbrechen welche den Russen und Nord Korea zugeschrieben wurden?

In der EU kommen jetzt unangenehme Themen auf den Tisch

2.) Raus aus Putins Klammergriff

Die EU muss ihren Grünen Deal zum Klimaschutz unter dem Druck des Ukraine-Kriegs neu definieren. Der schnelle Aufbau von Energie-Alternativen zu Gas und Öl wird zum Garanten der Unabhängigkeit von Russland, das als verlässlicher Partner auf lange Zeit ausfällt. Doch zunächst muss sich Europa für den nächsten Winter wappnen. Bekanntlich stellt Wladimir Putin gern Großwild nach. Das Überleben der Eisbären dürfte dem russischen Präsidenten daher ebenso gleichgültig sein wie die Souveränität der Ukraine. Nun, da er dort auf Menschen Jagd machen lässt, könnte er damit unwillentlich den Klimaschutz voranbringen – mittelfristig. Denn die EU will ihren Umstieg auf erneuerbare Energien unter dem Druck der Moskauer Aggression zügig beschleunigen, um nicht mehr dem Erpressungspotenzial russischer Öl- und Gaslieferungen ausgesetzt zu sein. Doch das wird trotz aller jetzt ausbrechenden Eile seine Zeit dauern. Die Europäer werden dafür einen hohen Preis zahlen müssen – den Preis der Freiheit. Erneuerbare Energien helfen EU nicht über nächsten Winter. „Wir dürfen uns einfach nicht auf einen Lieferanten verlassen, der uns schlichtweg bedroht“, gab EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen als Leitmotiv für einen neuen Brüsseler Energie-Notfallplan namens „REPowerEU“ aus. Den Kern seiner mittelfristigen Strategie benannte ihr Vize Frans Timmermans: „Wir müssen im Eiltempo auf erneuerbare Energien umstellen.“ Der Niederländer fügte hinzu: „Wir sagen nicht, dass dies in irgendeiner Weise einfach sein wird.“

Focus-online

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Ja, – Der gesamte Bundestag sollte als „Heilsarmee“ an die Front ziehen und würde so den Russen „Die Freie Auswahl“ anbieten. Dort könnte ein jeder unter Beweis stellen wofür er in den letzten Jahren von seien Volk Freigehalten wurde. Endlich bekäme Jeder die Möglichkeit seine Kräfte zur Bevormundung der eigenen Bevölkerung auch an Eindringlinge auszuleben. Wäre dieses alles nicht im Sinne der Merkelschen „NAZI-onalen Staaträson?“

Sanktionen und der Ukrainekrieg:

3.) Zum Zuschauen verdammt

Die Ampel-Regierung sollte nicht länger vorgaukeln, die Sanktionen wären kriegsentscheidend. Die Ukraine kann nur noch sich selbst helfen. Wirtschaftsminister Robert Habeck ist fieberhaft dabei, Alternativen zu Gas, Öl und Kohle aus Russland aufzutreiben. Außenministerin Annalena Baer­bock „verneigt“ sich vor den ukrainischen Frauen und spricht von den härtesten Sanktionen aller Zeiten. Bundeskanzler Olaf Scholz hat eine Zeitenwende ausgerufen und 100 Milliarden für die Bundeswehr angekündigt. Finanzminister Christian Lindner legt noch einmal eine ähnlich hohe Summe für die Energiewende obendrauf. All diese Maßnahmen sind wichtig und richtig, sie verdienen Anerkennung. Selten ist die Welt so vereint gewesen. Sogar internationale Konzerne von VW bis Ikea ziehen massenhaft aus Russland ab. Profit geht offenbar dieses Mal nicht vor Moral. Doch machen wir uns nichts vor: All das ändert kurzfristig nichts am Kriegsverlauf in der Ukraine. Sie helfen nicht den Menschen in Mariupol, die ohne Strom, Wasser, Essen und Medikamente eingeschlossen sind. Egal wie viele dicke Pullover in Deutschland nun angezogen werden, um Putins Gas nicht zu konsumieren – die Raketen treffen trotzdem Wohnhäuser und Menschen.

TAZ-online

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Ach wer spricht denn heute noch von Corona? Haben die Landes Philister nicht anderes in ihren regional kleinen Köpfchen? Die Toten aus den Kriegen erheben sich nicht mehr aus ihren Särgen, um den Clans die Posten abzujagen. Die einzige Frage welche hier nicht beantwortet wird ist doch die. „Wer hat den besseren Schlaf?“ Und so darf das RKI wieder zählen. Mit den Minister für Zahlen.

Charleroi - station Janson - Les psy - 01.jpg

Minister einigen sich auf Corona-Bestimmungen ab dem 20. März

4.) Kaum noch Einschränkungen und Hotspot-Regelung

Die Minister für Gesundheit und Justiz finden einen Kompromiss für ein neues Infektionsschutzgesetz. Das Bundeskabinett soll noch am Mittwoch zustimmen. Die Corona-Regeln sollen zum 20. März weitgehend fallen, eine Hotspot-Regelung soll den Ländern aber Eingriffsmöglichkeiten geben. Darauf hat sich Justizminister Marco Buschmann (FDP) nach eigenen Angaben mit Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) geeinigt. „Wir haben, glaube ich, einen sehr guten Kompromiss gefunden“, sagte Buschmann am Mittwoch im ZDF-„Morgenmagazin“. Der Kompromiss beruhe auf zwei Säulen: Zum einen werde es im Alltagsleben der Bürger „so gut wie keine Einschränkungen mehr geben“, sagte Buschmann. Ausnahmen seien Tests dort, wo es viele vulnerable Menschen gebe und Masken etwa in öffentlichen Verkehrsmitteln. Die zweite Säule sei eine Hotspot-Regelung: In Gebieten mit schwierigem Ausbruchsgeschehen, etwa bei einer Überlastung des Gesundheitssystems oder gefährlichen neuen Virusvarianten, könnten zusätzliche Maßnahmen ergriffen werden.

Tagesspiegel-online

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Immer diese Bösen ? Wer hatte Frau Klein daran gehindert „Ihr Fell dem russischen Bären vor die Füße zu werfen?“ Niemand hatte doch gesagt sie dürfe nicht in den Krieg ziehen. „Marsch- marsch Heia Jeja.“

Linke müssen sich mit Militär befassen

5.) Kommentar – Ukraine-Krieg

Viele Linke haben die Bundeswehr oft als Schmuddeltruppe belächelt. Das war ein Fehler, meint Jeja Klein. Es ist immer leicht, sich in linken Kreisen über die Bundeswehr lustig zu machen. Mit dieser Schmuddeltruppe möchte man möglichst wenig zu tun haben. Ich kann das verstehen. Und: Das Sondervermögen von 100 Milliarden Euro sprengt jeden Rahmen. Doch auch als Linke kommen wir um die Einsicht nicht herum, dass die destruktive, tödliche Auflösung gegebener Ordnung in mitteleuropäischen Staaten nicht hinnehmbar ist. Zu ihrer Verhinderung gehört auch militärisches Gegengewicht. Bei aller Boykotthaltung: Die Entscheidung dazu ist gefallen. Die Truppe ist auch darum ein rechtsradikaler Hotspot, weil sich viele Linke lieber, moralisch überlegen, gar nicht mit Militärischem beschäftigt haben. Teils war dies einfach Klassenperformance: Zum akademischen Habitus passte das Schmuddelige der Bundeswehr, das Männliche nicht. So lässt sich zwar prima das Finden einer politischen Identität kultivieren – Antworten auf Donezk, Aleppo oder Charkiw, auf Hongkong oder Taiwan sind das nicht.

ND-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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Unten     —     Charleroi (Belgique) – Station Janson du métro légerLes Psy.

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