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RENTENANGST

DL – Tagesticker 08.12.2020

Erstellt von DL-Redaktion am Dienstag 8. Dezember 2020

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Überdenken wir doch einmal in Ruhe die Situation. Was wäre wenn bereits zu Zeiten von Pest – und Cholera – Epidemien, diese irrlichternde Regierung an der Tete gewesen wäre ? Dann würde dieser Globus vielleicht nur noch von einer Resterampe an Menschen bevölkert sein, welche sich über das Corona-Virus keine Gedanken machen brauchte, da die Natur noch nicht zerstört wäre, um sie dem schnöden Krösus zu opfern. Dann hätten die heutigen Versager mehr Zeit sich um die wirklichen Probleme der Menschen zu kümmern. Welche da wären:  Wie z.B. die von Ihnen ungeliebten Flüchtlinge, die bewusst ausgegrenzten Obdachlosen, die vorsätzlich in Armut gehaltenen Rentner, die Kranken oder Alten, welche  in unterbesetzte Pflegeheime abgeschobenen und somit als unwirtschaftliche Faktoren gehalten werden.

CORONAKRISE

1.) Spahn für härtere Maßnahmen bei anhaltend hohen Infektionszahlen – müssen Läden wieder schließen?

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hält schärfere Maßnahmen für notwendig, sollten die hohen Corona-Infektionszahlen nicht zeitnah zurückgehen. Viel spricht dafür, dass die Corona-Zügel nach Weihnachten wieder angezogen werden, auch über Ladenschließungen wird diskutiert.  Wegen der anhaltend hohen Corona-Infektionszahlen mehren sich die Forderungen, das öffentliche Leben deutlich stärker als bisher einzuschränken. Auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hält schärfere Kontaktbeschränkungen für notwendig, sollten die hohen Corona-Infektionszahlen nicht zeitnah zurückgehen. „Der Ansatz, kurz und umfassender, um wirklich einen Unterschied zu machen, ist wahrscheinlich der erfolgreichere. Wenn wir nicht hinkommen mit der Entwicklung der nächsten ein, zwei Wochen bis Weihnachten, dann müssen wir das diskutieren“, sagte Spahn am Montag dem Fernsehsender Phoenix. Härtere Maßnahmen für einen kürzeren Zeitraum würden auch eher von den Bürgern verstanden „als eine Seitwärtsbewegung der Infektionszahlen mit wahnsinnig viel Ermüdung“.

Stern-online

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Wer din Einfallsreichtum einer Gesellschaft nicht versteht, aufgebaute Hindernisse zu Umgehen, verfügt auch nicht über die Fähigkeiten, ein Volk entsprechend zu führen. „Hahaha – Basta!“

Pandemiemüdigkeit hält die Infektionszahlen hoch

2.) Warum der Shutdown kaum Effekt hat

Die aktuellen Corona-Maßnahmen verfehlen ihr Ziel. Neben den lockeren Regeln gibt es einen weiteren Faktor, der zum Scheitern beiträgt. Am Montag meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) 12.332 neue Fälle von Covid-19. Zum Wochenbeginn liegen die erfassten Fallzahlen meist relativ niedrig, weil am Wochenende weniger getestet wird. Die Zahl liegt auch deutlich unter dem bisherigen Höchstwert von fast 24.000 neuen Fällen, die für den 20. November gemeldet wurden. Aber sie liegt deutlich über dem Wert von einer Woche zuvor: es sind rund 1000 Fälle mehr. Das RKI beobachtet „aktuell weiterhin eine hohe Anzahl an Übertragungen in der Bevölkerung“ und appelliert „dringend“, dass sich die gesamte Bevölkerung für den Infektionsschutz engagiert. Ablesbar ist das Engagement der Bevölkerung unter anderem an Mobilitätsdaten. Ein Forschungsteam um Frank Schlosser von der Humboldt-Universität Berlin analysiert Bewegungsströme und zieht Rückschlüsse auf das Infektionsgeschehen. „Mobilität zeigt an, wie sich Menschen verhalten und sie ist auch entscheidend für das Infektionsgeschehen“, sagte Schlosser dem Tagesspiegel. Zum einen sei das die Reisemobilität, die dafür verantwortlich ist, dass ein Krankheitserreger mit infizierten Menschen zuvor krankheitsfreie Gebiete erreicht: wie Sars-CoV-2 von China nach Deutschland gelangte und wie sich das Coronavirus im Bundesgebiet verbreitete.

Tagesspiegel-online

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Wenn schon einem lauen Sack aus der SPD  jeder Schluck, einer zu viel ist, dann sollte er in den Kirchen seinen Schabernack betreiben.

Der Bundesgesundheitsminister warnt: Glühweintrinken schützt nicht vor Corona

3.) Achtung, das ist kein Impfstoff!

Bei der Bekämpfung der Coronapandemie ist es am Montag in ganz Deutschland zu Missverständnissen gekommen, die zunächst unbemerkt blieben. Nach den ersten Onlinemeldungen über das neue Impfkonzept der Bundesregierung bildeten sich in vielen Fußgängerzonen sofort lange Schlangen. Tausende Menschen stellten sich bereitwillig an improvisierten Ausgabestellen an und warteten trotz der Kälte geduldig, um sich ein heilbringendes Serum verabreichen zu lassen. „Wenn’s hilft, warum nicht?“, erklärten die meisten PassantInnen auf Nachfrage. Sogar die Abstandsregeln wurden „weitgehend korrekt“ eingehalten, wie die Ordnungsämter übereinstimmend berichteten.

TAZ-online

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Natürlich – eine „Deutsche Bank“ benimmt sich genau so wie es die Regierung erlaubt ? Ein Spiel unter Krähen ?

Kartellklage in Australien gegen Deutsche Bank und Citigroup

4.) Mutmaßliche Verstöße bei Aktienverkauf

Wegen mutmaßlicher Verstöße beim Verkauf von Aktien erhebt die australische Wettbewerbsaufsicht Vorwürfe gegen die Deutsche Bank und Citigroup.Die australische Wettbewerbsaufsicht ACCC verklagt die Deutsche Bank und die US-Großbank Citigroup im Rahmen eines Kartellverfahrens gegen die Australia and New Zealand Banking Group (ANZ). Es geht dabei um eine rund 2,3 Milliarden Dollar schwere Platzierung von Aktien im Jahr 2015. Deutsche Bank und Citigroup hatten damals die ANZ beim Verkauf der Aktien unterstützt. Alle drei Banken hatten bereits in der vergangenen Woche jegliches Fehlverhalten zurückgewiesen.

Spiegel-online

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Selbst dieses wenige will einmal erlernt und auch studiert worden sein ? Aber ein Mensch, welcher etwas auf sich hält, würde einen solchen Job niemals annehmen !

Best of Menschheit, Teil 49: Angela Merkel

5.) Großer Vorteil: Nichts zu sagen

Der Mensch hat im Kapitalismus zu sich gefunden und Deutschland in Angela Merkel. Kein Mensch kann sich mehr eine andere Befreiung von den Zwängen der Zurichtung der Welt vorstellen als im individuellen Aufstieg in einen anderen Konsum, und Deutschland kann nichts besseres mehr sein, als das nichtssagende, aber in der Handlung gnadenlose Weitermachen, das wenigstens nicht stolz rechtsextrem ist. Deutschland hat es in all seinen Inkarnationen nur zu einem einzigen Staat geschafft, der nicht Mord und Totschlag exportierte. Das aber zum Preis konservierter Kleinbürgerlichkeit, einer streng bewachten Mauer und einem Misstrauen nach Innen und Außen, das klare Sprache suspekt werden ließ. Als in der politischen Bürokratie dieses Staates Sozialisierte, fällt es Angela Merkel leicht, nichts zu sagen, egal wie viel sie redet. Ein Merkmal, das in dem Deutschland, in das die Heimat der Kanzlerin eingegliedert wurde, von großem Vorteil ist. Dies ist ein Land, das nicht nur Kleinbürgerlichkeit konservierte, sondern in allen Gewalten und privaten Unternehmungen die zweite und dritte Führungsebene des Nationalsozialismus, aber gleichzeitig behauptet(e), es habe – zum Vorbild anderer Nationen! – die Vergangenheit aufgearbeitet und bewältigt, steckt so tief im Widerspruch zur Ratio, dass zweideutiges Sprechen schon zu eindeutig ist. Nulldeutig muss es sein – und das kann Merkel wie niemand sonst. Klar, auch ihr rutscht mal ein »Wir schaffen das« raus, wenn es um die Aufnahme Kriegsgeflüchteter geht. Und dann gerät sie versehentlich ins Zentrum rassistischer Agitation.

ND-online

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Wie könnte ein Bayer ein Echter sein, wenn er nicht genau das nicht machte  was ihm von Oben diktiert wird ? Würde das nicht heißen, auf seine Lederhose verzichten zu wollen?

Bayerns Corona-Politik

6.) Große Worte, kleine Taten

Markus Söder hat sich den Ruf erworben, schneller und entschiedener zu handeln als andere, die Zahlen aber belegen dieses Image nicht. Und auch die neuesten Maßnahmen sind nicht konsequent. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder geht es um Menschenleben. Das betont er nachdrücklich, damit begründet er seit Wochen die Anti-Corona-Maßnahmen, wie in einer seiner inzwischen fünf Regierungserklärungen zu dem Thema: „Jedes Leben ist gleich viel wert und jedes Leben verdient es, von uns in Bayern gerettet zu werden.“ Große Worte, doch mit seinen Taten bleibt er dahinter zurück. Söder hat sich den Ruf erworben, schneller zu handeln, mehr zu fordern, gerne verbunden mit einer Stichelei gegen andere Länderchefs. Das Bild entsteht freilich auch durch seine Lust an der Inszenierung; wieso sonst musste die Kabinettsitzung zu den neuesten Verschärfungen unbedingt am Sonntag stattfinden, wenn ihm die ungeteilte Medienaufmerksamkeit gewiss ist? Die Zahlen belegen dieses Image nicht, Bayern ist von der Pandemie nach wie vor mit am stärksten betroffen und auch die neuesten Maßnahmen sind nicht konsequent, sondern bleiben Stückwerk. Mehrfach hat Söder schon erklärt, dass ein kurzer, harter Lockdown besser wäre als ein langes Dahinschleppen von weicheren Maßnahmen – und doch geschieht genau das. Eine nächtliche Ausgangssperre soll es nun geben in Hotspots mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 200 und ein generelles Alkoholverbot im Freien. Aber der Handel bleibt offen, Weihnachtseinkäufe zählen offiziell zu den „triftigen Gründen“, die Wohnung zu verlassen. Kindertagesstätten und Grundschulen laufen weiter, erst ab der achten Klasse gibt es Wechselunterricht. Und an Weihnachten sollen sich zehn Menschen treffen dürfen, egal aus wie vielen Haushalten.

SZ-online

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7.) Die neuen Befugnisse der Bundespolizei im Überblick

Die Große Koalition hat sich auf ein neues Bundespolizeigesetz verständigt. Die Behörde bekommt nun mehr Befugnisse. Das sind die wichtigsten Neuerungen:

Beamte müssen Daten von Bürgern nicht mehr umständlich von Dienstcomputern abfragen, sondern dürfen das auch bequem von Zuhause
Wenn die Rosenheim-Cops oder die ARD-Tatort-Kommissare mal nicht weiterwissen, darf die Bundespolizei einschreiten
Waffen und Munition können nun legal im eigenen Keller gehortet werden
Besonders beliebte und verdiente Polizisten (Rainer Wendt, Boris Palmer, Nick Tschiller) erhalten die Erlaubnis, zwischendurch auch mal in eine private Wohnung zu schauen (als reine Vorsichtsmaßnahme)

Titanic-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquellen          :

Oben     —   DL / privat – Wikimedia

Unten    —    DL / privat  – CC BY-SA 3.0

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