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RENTENANGST

DL – Tagesticker 08.11.2022

Erstellt von DL-Redaktion am Dienstag 8. November 2022

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

Heute in der Auswahl des „Bengels“:  – . –  1.) Immer mehr spricht für eine Kandidatur Trumps  – . –  2.) Was bei der UN-Klimakonferenz auf dem Programm steht  – . –  3.) Wie die Politiker – so auch ihre Faulen Argumente  – . –  4.) Terrorliste der Ukraine  – . –  5.) Die Linke und eine ungewollte Kundgebung  – . –   DL wünscht allen Leser-Innen eine gute Unterhaltung.

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Was soll der Geiz – wir haben einen Scholz und sehen daran das die in ihrer Fäkalienbude sich herum lümmelnden Parteien auf den gleichen Misthaufen sitzen! Genau so wird sich auch in den USA nichts verändern – ganz egal  wer immer auch den größten Gestank verströmt.

Der Ex-Präsident kündigt eine „sehr große Ankündigung“ für nächste Woche an. Republikaner rechnen derweil mit einem Sieg bei den Zwischenwahlen. Die Frage ist: Wagt DeSantis danach eine eigene Bewerbung für das Weiße Haus?

1.) Immer mehr spricht für eine Kandidatur Trumps

Unmittelbar vor den amerikanischen Zwischenwahlen an diesem Dienstag verstärken sich die Anzeichen für eine erneute Präsidentschaftskandidatur Donald Trumps. „Ich werde am Dienstag, den 15. November, in Mar-a-Lago eine sehr große Ankündigung machen“, sagte Trump am Montagabend zum Ende einer Kundgebung in Dayton (Bundesstaat Ohio). Trump ging nicht näher darauf ein, was für eine „Ankündigung“ er in seiner Wahlheimat in Palm Beach/Florida zu machen gedenkt. Trump sagte weiter: „Wir wollen nicht, dass etwas von der Bedeutung von morgen ablenkt.“ US-Medien zufolge hatte Trump im Gespräch mit Vertrauten erwogen, eine erneute Bewerbung um eine Präsidentschaftskandidatur im Jahr 2024 bereits auf der Kundgebung am Montag anzukündigen. Seit Wochen deutet Trump eine solche Erklärung an, ohne indes sich verbindlich zu äußern. Die Republikaner erwarten bei den Midterm Elections an diesem Dienstag Umfragen zufolge mehrere Wahlsiege. Einiges deutet darauf hin, dass die Republikaner die Mehrheit im Repräsentantenhaus gewinnen können. In der ersten Kammer des Kongresses stellen die Demokraten seit 2018 die Mehrheit. Die Partei von Präsident Joe Biden könnte auch im Senat ihre hauchdünne Mehrheit verlieren. Die Republikaner hoffen zudem darauf, den Demokraten mehrere Gouverneurs-Posten abzunehmen.

Welt-online

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Viele Male wurde es probiert und immer wieder  ist auch rein gar nichts passiert ! Das wird auch so bleiben wenn politische Kleingeister in Luxusparadiesen in fürstlicher Manier 10 Tage kostenlos schlemmend,  schwelgen und sich stolz der Presse zeigen dürfen. Es würde sich ändern wenn die Anwesenden bei Brot und Wasser in einem Zelt in der Wüste sitzen müssten und das so ersparte Geld den verhungernden Kindern dieser Welt zu derer Sättigung zur Verfügung gestellt würde. Wie heißt es doch so schön: „Gelegenheit macht Diebe!“

Im ägyptischen Badeort Scharm El-Scheich tagt vom 6. bis zum 18. November die 27. UN-Klimakonferenz, kurz COP27. Dort ringen Politiker, Wissenschaftler und Vertreter von Nichtregierungsorganisationen um die Umsetzung des Klimaabkommens von Paris. Wir klären die wichtigsten Fragen.

2.) Was bei der UN-Klimakonferenz auf dem Programm steht

Welche Länder nehmen an der Klimakonferenz 2022 teil? An der Klimakonferenz 2022 – oder auch COP27 – in Ägypten nehmen rund 200 Länder teil. COP steht kurz für „Conference of the Parties“, also die Konferenz der Parteien – gemeint sind jene Staaten, die die sogenannte Klima-Rahmenkonvention unterschrieben haben. Dazu zählen alle großen Nationen der Erde, darunter die USA, China, Russland und auch Deutschland sowie die EU-Mitgliedsstaaten. Doch nicht nur Staaten reisen zur Klimakonferenz 2022. Es reisen voraussichtlich etwa 30.000 Menschen an, darunter auch Hunderte Journalisten und zig Vertreter von Klimaschutzorganisationen. Seit wann gibt es die Klimakonferenz? Die Wissenschaft warnt die Politik schon seit Jahrzehnten: Zu viele Treibhausgase in der Luft, also vor allem Kohlendioxid (CO2) und Methan, sorgen dafür, dass sich die Erde immer weiter aufheizt und teilweise unbewohnbar werden könnte. Auch gibt es je nach Region häufiger Stürme, Dürren und Überschwemmungen – mit vielen Millionen Opfern. Erste Weltklimakonferenzen gab es deshalb schon Ende der 70er und in den 80er-Jahren. Die erste „COP“ unter dem Dach der Klima-Rahmenkonvention fand 1995 in Berlin statt. Deutsche Verhandlungsführerin war damals Angela Merkel, als Umweltministerin unter Kanzler Helmut Kohl (CDU). Schon vor mehr 27 Jahren setzte sich der Gipfel das Ziel, festzuschreiben, bis wann und wie stark weltweit der Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase reduziert werden soll.

RP-online

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Aber es können ja auch nicht alle Überflieger auf Kosten der Gesellschaft sein! Steckt vielleicht auch hinter  jeder Merz-schen Aussage ein Übermaß an Blackrock Philosophie innen ? Unsere Mutter hat die Schmeißfliegen in ihrer Küche früer immer mit der Fliegenklappe erschlagen. Bei vielen dieser Möchtegern Politiker ist scheinbar kein  vorzeitiger Absturz in den Planungen eingeplant ?

Leistung muss sich lohnen, fordert die Union. Und bringt Menschen mit geringen Einkommen in Stellung gegen diejenigen, die künftig Bürgergeld beziehen.

3.) Wie die Politiker – so auch ihre faulen Argumente

Mal abgesehen davon, dass es heuchlerisch hoch drei ist, wenn die Union leistungslose Erbschaften schützt, gegen den Mindestlohn stimmt, aber dann vom Lohnabstandsgebot schwafelt, ist das Narrativ vom „zu attraktiven“ Bürgergeld, bei dem sich Arbeit nicht mehr lohnen würde, auch sachlich falsch. Und zwar aus drei Gründen. Die Sanktionen bleiben auch beim Bürgergeld erhalten, die Menschen werden bloß nicht mehr ab dem ersten Brief damit bedroht. Sondern erst ab dem zweiten Anschreiben gegängelt. Arbeit lohnt sich zweitens tatsächlich wieder mehr, dafür hat die Ampel gesorgt, indem sie den Mindestlohn auf 12 Euro erhöht hat. Wer wenig verdient, hat zudem künftig bessere Aussicht auf Wohngeld Und drittens hat die Ampel den größten Schwachpunkt des alten Hartz-IV-Systems auch beim Bürgergeld beibehalten: Die Regelsätze werden weiterhin auf arm getrimmt, so dass bestimmte „Luxusausgaben“, wie etwa ein Besuch der Eisdiele, nicht berücksichtigt werden. Hartz-IV-Jahre sind keine Herrenjahre, merkt euch das, Kinder! An einem wichtigen Punkt will die Ampel mit dem Bürgergeld aber tatsächlich einen ­Kulturwandel. Sie reformiert ein Menschenbild. Der antriebslose Arbeitslose, der lieber Tief­kühlfritten vor der Glotze konsumiert, als sich um Arbeit oder Schulabschluss zu bemühen, ist passé. Stattdessen traut die Ampel den Menschen, wenn auch zaghaft, zu, dass sie tätige ­Mitglieder der Gesellschaft sein wollen, dass sie Akzeptanz und keine Almosen haben wollen.

TAZ-online

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Niemandes Leben ist ohne Risiko. Auch ein Dachdecker geht in seiner Berufsausübung das Risiko ein, einmal vom Dach zu stürzen. Keine Verwunderung wenn Gleiches Politikern vorsteht . Hieß es nicht immer schon: „Wer anderen eine Grube gräbt – fällt selbst hinein?“

Sie lassen Rolf Mützenich im Regen stehen.  Eine der Selenskyj-Regierung unterstellte Behörde will „Informationsterroristen“ als „Kriegsverbrecher“ vor Gericht stellen, etwa den SPD-Fraktionschef. Wie die Partei und deutsche Medien damit umgehen, ist ein vierfacher Skandal.

4.) Terrorliste der Ukraine

Dieser Vorgang ist ein vierfacher Skandal. Im Frühjahr, wenige Wochen nach Beginn des Ukraine-Krieges, gerät der SPD-Fraktionsvorsitzende Rolf Mützenich auf eine Liste von Personen, denen vorgeworfen wird, „russische Narrative“ zu bedienen und dadurch der Ukraine in ihrem Abwehrkampf gegen die russische Aggression zu schaden. Die Liste stammt von einer staatlichen Behörde, die sich „Zentrum für die Bekämpfung von Desinformation“ nennt und der ukrainischen Notstandsregierung von Präsident Wolodymyr Selenskyj direkt unterstellt ist. Der Chef der Behörde, Andriy Shapovalov, bezeichnet derart markierte Personen als „Informationsterroristen“. Die könne man als „Kriegsverbrecher“ auch vor Gericht stellen. Liste und Vorgehensweise erinnern an Gestapomethoden. Ende Juli geistert die Liste, die am 14. Juli auf einer ukrainischen Behördenwebsite veröffentlicht wird, auch durch deutsche Medien, doch kaum ein Journalist regt sich darüber auf, dass hier ein prominenter deutscher Sozialdemokrat auf einer staatlichen schwarzen Liste auftaucht und öffentlich denunziert und angeprangert wird. Das ist Skandal Nummer eins. Anders ausgedrückt: Der Fraktionsvorsitzende der größten deutschen Regierungspartei wird von einer staatlichen Behörde der Ukraine als Feind markiert, während seine Regierung eben dieser Ukraine Ausrüstung, Geld und Waffen liefert und eine Million ukrainische Flüchtlinge in Deutschland versorgt. Skandal Nummer zwei: Auch niemand im politischen Berlin protestiert gegen diese Ungeheuerlichkeit. Stattdessen peinliches Schweigen. Nur der ehemalige Präsident der Berliner Akademie der Künste, Klaus Staeck, der ein feines Gespür für den einschüchternden Charakter solcher Methoden hat, empört sich in der Frankfurter Rundschau. Kein Bundeskanzler, kein Bundespräsident, keine Parteigröße stellt sich vor Mützenich, sogar die eigene Parteiführung lässt ihn im Regen stehen.

Freitag-online

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Wäre sie lieber nach Bottrop gereist, da lebt er immer noch der Linke Oberdenunziant. Alte Köpfe schaffen eben keine neue Partei.

Sahra Wagenknecht und die Duisburger Linke gehen auf Konfrontationskurs. Am vergangenen Freitag verschickte Sahra Wagenknecht eine E-Mail an die Spitze der Linksfraktion im Bundestag, ihren Fraktionskollegen Christian Leye und den Kreisverband der Duisburger Linken. 

5.) Die Linke und eine ungewollte Kundgebung

Am vergangenen Freitag verschickte Sahra Wagenknecht eine E-Mail an die Spitze der Linksfraktion im Bundestag, ihren Fraktionskollegen Christian Leye und den Kreisverband der Duisburger Linken. Sie müsse „leider» mitteilen, dass sie „für die geplante Veranstaltung am 18. November in Duisburg nicht mehr zur Verfügung stehe», schreibt sie darin. Der Grund dafür: Zweifel der Duisburger Linken an der Sinnhaftigkeit einer Kundgebung mit der prominenten Politikerin.  Aber der Reihe nach. Ende September kam Christian Leye, Bundestagsabgeordneter und ehemaliger Mitarbeiter von Wagenknecht sowie Ex-Landessprecher der NRW-Linken, auf seinen Duisburger Kreisverband zu. Er wollte mit den dortigen Genoss*innen über eine Kundgebung mit Wagenknecht sprechen, die von der Bundestagsfraktion organisiert werden sollte. Der Duisburger Kreisvorstand lud ihn zu seiner nächsten Sitzung ein, wo Leye die entsprechenden Pläne vorstellte. Im Protokoll der Sitzung, das „nd» vorliegt, heißt es: „Der Kreisvorstand kann die Kundgebung nicht personell und organisatorisch begleiten, wird aber wie von Christian gebeten auch keine Steine in den Weg legen.» Auf lange Debatten über das Für und Wider einer Kundgebung mit Wagenknecht hatte man in Duisburg keine Lust. Im Protokoll heißt es, die Fronten seien in dieser Frage „verhärtet». Im Kreisvorstand erinnert man sich an den Bundestagswahlkampf 2021. Leye kündigte damals „ohne unser Wissen und Votum», wie es im Protokoll heißt, eine Kundgebung mit Wagenknecht in Duisburg an. Es folgte eine Mitgliederversammlung, bei der sich die Duisburger mehrheitlich gegen die Veranstaltung aussprachen. Statt mit Elan in den Wahlkampf zu gehen, beschäftigten sich die Duisburger Linken mit Wagenknecht.

ND-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Wir erhalten in letzter Zeit viele Mails mit Texten zwecks Veröffentlichung – Um diese zu verbreiten  sollten Sie sich aber erst einmal vorstellen und zeigen mit wem wir es zu tun haben.  Danke !

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquellen          :

Oben     —   DL / privat – Wikimedia  

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Unten      —    Wahlkampfveranstaltung mit Sahra Wagenknecht, Oskar Lafontaine und Susanne Hennig-Wellsow in ihrem Wahlkreis in Weimar. Foto: Martin Heinlein

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