DEMOKRATISCH – LINKS

                      KRITISCHE INTERNET-ZEITUNG

RENTENANGST

DL – Tagesticker 08.08.2021

Erstellt von DL-Redaktion am Sonntag 8. August 2021

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

*********************************************************

Ob nun innerhalb von den Religionen oder der Staaten. – Ihre Verwaltungen gleichen wie ein Ei dem Anderen. Sind sie in der Realität  nicht mehr als Sklaven innerhalb ihres viel zu hoch gehandelten Jobs, in dem jegliche Eigeninitiativen von vornherein untersagt sind und damit den Uniformiert-Innen gleichen.

Skandal erschüttert Grundfesten des Vatikans

1.) Nonne entführt, Kardinal vor Gericht

Im Vatikan sind die Skandale alles, nur nicht langweilig. Der jüngste dreht sich beispielsweise um Vorwürfe der Schutzgelderpressung, eine entführte Nonne und einen Sicherheitsexperten, dem vorgeworfen wird, er habe unsägliche Mengen an Kirchengeldern für Luxusgüter und Dienstleistungen verschwendet. Am 3. Juli erhob ein vatikanischer Richter Anklage gegen zehn Offizielle, darunter auch der Kardinal Angelo Becciu. Unter den Anklagepunkten: Veruntreuung, Amtsmissbrauch, Schutzgelderpressung und Betrug. Sämtliche Beschuldigte bestritten die Vorwürfe. Am darauffolgenden Tag gingen Meldungen zu dem Gerichtsprozess allerdings in der Berichterstattung rund um die bevorstehende Rückenoperation des Papstes Franziskus unter. Es dürfte jedoch die Verhandlung sein, und nicht der medizinische Eingriff am Papst, die sich entscheidend auf dessen verbleibende Amtszeit auswirken wird. Innerhalb der Bürokratie des Heiligen Stuhls bekleidete Kardinal Becciu lange den zweitwichtigsten Posten. Als Vize-Staatssekretär des Vatikans und persönlicher Freund des Papstes galt er sogar lange als dessen potenzieller Nachfolger. Unter den Angeklagten befindet sich aber auch der ehemalige Präsident und Direktor der vatikanischen Finanzaufsichtsbehörde. Die Ermittlungen gegen hochrangige Kirchenoffizielle legen nahe, dass Franziskus in seiner Mission, die undurchsichtigen Finanzen des Vatikan offenlegen zu wollen, vor nichts und niemandem zurückschrecken wird. Sie werfen aber ebenfalls wichtige Fragen zu den Führungsmethoden des Papstes auf.

Focus-online

*********************************************************

Könnte diese Summe eventuell auch als Schmerzensgeld gesehen werden für die Dilettanten welche dieses Land seit Jahren in das EU-Parlament entsenden darf ? Hieß es nicht von Beginn an: „Hast du einen Opa schick ihn nach Europa.“ Wir verfügen ja nicht einmal über entsprechende Regierungsmittglieder welche ohne den Zukauf von Experten-Meinungen vollkommen Ratesuchend durch die Landschaft liefen? Wenn sie doch wenigstens bei Fachleute anfragen würden !

Deutschland überweist Rekordsumme nach Brüssel

2.) 15,5 MILLIARDEN EURO

Der deutsche Nettobeitrag zum EU-Haushalt ist deutlich gestiegen. Große Profiteure sind ausgerechnet zwei Staaten, die wegen ihres Umgangs mit der Rechtsstaatlichkeit in der Kritik stehen. Die Höhe der nationalen Beiträge zum EU-Haushalt sorgt jedes Jahr wieder zuverlässig für Aufregung. Insbesondere in Deutschland, das seit Jahren an der Spitze der Beitragszahler steht, waren die Zahlen für die Kritiker der Europäischen Union Beleg dafür, wie teuer die Gemeinschaft gerade die Deutschen zu stehen kommt. Die Europäische Kommission hat dem stets entgegengehalten, die nationalen EU-Beiträge sagten wenig aus, weil dabei nicht berücksichtigt werde, wie stark allen voran Länder wie Deutschland von der Mitgliedschaft im Binnenmarkt profitierten – sprich den Kosten kein Nutzen gegenübergestellt würden. Da sie damit aber kaum durchdrang, ist sie schon vor Jahren dazu übergegangen, die Zahlen nur noch einmal im Jahr „klammheimlich“, wie Kritiker sagen, im Internet zu veröffentlichten, statt sie offiziell vorzulegen. Seit diesem Jahr ist es auch damit vorbei. Die Nettobeiträge – also die Differenz zwischen den jährlichen Überweisungen der Staaten an die EU und den Rückflüssen aus den diversen EU-Töpfen – wird gar nicht mehr veröffentlicht. Die Zahlen zu den einzelnen Posten lassen sich aber noch finden und so lässt sich doch noch der Nettobeitrag ausrechnen. Deutschland bleibt demnach mit Abstand größter Nettozahler. Rund 15,5 Milliarden Euro hat Deutschland im Haushaltsjahr 2020 mehr nach Brüssel überwiesen als zurückerhalten. Im Jahr zuvor lag der Nettobeitrag bei 14,3 Milliarden Euro.

FAZ-online

*********************************************************

War es die Angst die sichere Nest-le wärme zu verlieren vielleicht größer als ihr der Job,  Wert ist? War es nicht immer schon das oberste Primat von Regierungsmittglieder-Innen die richtigen Stufen für den Weg in die absolute Finanzielle-Sicherheit zu suchen ? Betrachten wir nur die Jobs, welche ehemalige Minister-Innen auch noch heute bekleiden. Ohne Beziehungen in die Politik wäre dieses nie möglich gewesen. Das genau ist der Betrug an die Wähler.

Plan zum Moorschutz gescheitert

3.) Bundesregierung und Klimaschutz

Umwelt- und Agrarministerium können sich nicht auf eine Strategie zum Erhalt der Moore einigen. Der Grund: Bauern fürchteten Einbußen. Die geplante Strategie der Bundesregierung zum Schutz der für das Klima wichtigen Moore ist gescheitert. Das von Svenja Schulze (SPD) geführte Umweltministerium und das Agrarressort von Julia Klöckner (CDU) teilten am Freitag mit, sie hätten sich nicht auf einen Entwurf einigen können. „Die im Koalitionsvertrag vereinbarte Moorschutzstrategie der Bundesregierung kann daher nicht mehr in der laufenden Legislaturperiode verabschiedet werden“, so das Umweltministerium. „Die Abstimmungen sind in der Tat gescheitert“, bestätigte das Landwirtschaftsministerium der taz.In Deutschland sind 92 Prozent der Moore entwässert und geben deshalb laut Umweltministerium pro Jahr circa 47 Millionen Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente ab. Das seien etwa 6 Prozent der deutschen Treibhausgasemissionen. In Moorböden ist demnach genauso viel Kohlenstoff gespeichert wie in den deutschen Wäldern. Kommt der Torf in den Mooren aber mit Luft in Berührung, zersetzt er sich und gibt Kohlendioxid ab. Mehr als 80 Prozent dieser Emissionen stammen von Agrarflächen, die vor allem im Norddeutschen Tiefland und im Alpenvorland liegen. Schulze schlug deshalb in ihrem Entwurf für eine Moorschutzstrategie vor, den Treibhausgasausstoß der Moorböden bis 2030 um mindestens 5 Millionen Tonnen zu senken. Dafür sollen die LandwirtInnen freiwillig den Wasserspiegel unter Äckern und Wiesen in Mooren anheben. Im Gegenzug sollen die Bauern Geld vom Staat bekommen. Denn wenn beispielsweise Felder wieder vernässt werden, lassen sich darauf entweder gar nicht mehr oder nur noch schwer die bisher gängigen Kulturpflanzen anbauen. Für den Naturschutzbund etwa war das zwar laut seinem Moorexperten Felix Grützmacher zu wenig und zu unverbindlich, aber „besser als nichts“.

TAZ-online

*********************************************************

Wo finden wir denn Länder in denen von Regierungen anders gehandelt würde? Gesetze gelten immer nur für die Herden der Opfertiere welche sich den Rudeln der Räuber willig zu Füßen werfen. Nirgendwo wird die Verschmutzung des eigenen Nestes kleiner geschrieben als unter den Politiker-Innen !

Boris Johnson setzt sich über Corona-Regeln der eigenen Regierung hinweg

4.) TOUR DURCH SCHOTTLAND

Boris Johnson hat ein ganz eigenes Verhältnis zu den Corona-Regeln seiner Regierung. Wieder ist der britische Premier Ziel scharfer Kritik. Boris Johnson und die Isolation – es droht, eine unendliche Geschichte zu werden. Nachdem der britische Premier bereits in der Vergangenheit unter heftigem öffentlichen Druck eingeknickt war, als er die durch seine Regierung verfügte Isolation nach Corona-Kontakten im eigenen Fall umgehen wollte, hagelt es nun erneut Kritik. Grund dafür ist eine Tour des Regierungschefs durch Schottland. Denn wieder ist der Konservative Corona-Kontaktperson und wieder sind es eigene Regeln, die er vernachlässigt. Die Tageszeitung The Guardian beruft sich auf eine hochrangige Regierungsquelle, welche ausgesagt haben soll, dass Johnson engen Kontakt zu einem Beamten gehabt haben soll, der positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Dieser Kontakt soll sogar so eng gewesen sein, dass beide gemeinsam an Bord eines Flugzeugs gereist seien, mit dem der Premierminister innerhalb Schottlands die Strecke von Glasgow nach Aberdeen bewältigt hatte. Gemeinsam hätten beide nach der Landung eine Polizei-Ausbildungsstätte besucht. Nun sei dieser Beamte in einem Hotel in Schottland isoliert – ganz so, wie es die britischen Corona-Regeln vorsehen. Doch zu diesen Maßnahmen gehört auch, dass direkte Kontakte ebenfalls in Quarantäne gehen müssen. Und tatsächlich reagierte der Stab des Premierministers und schickte Mitreisende, obwohl negativ getestet, zurück nach England. Wer die Reise durch Schottland hingegen nicht unterbrach, das war Boris Johnson. Der traf sich stattdessen mit dem Chef der schottischen Konservativen, Douglas Ross, sowie dem Abgeordneten Andrew Bowie.

FR-online

*********************************************************

Wer hatte denn je behauptet das nur die Westfalen ihre immer nach mehr grunzenden Schweine an ihren Gang erkennen ? Haben wir nicht früher auch gesagt: „Je mehr er hat – je mehr er will?“ Hirnentleerte Lumpensäcke sterben in der von ihnen  beherrschten Welt nie aus.

Gruseln aufs angenehmste

5.) Konservativer Rollback

Schaut man kritisch genug Richtung Ausland, wirkt Deutschland wie eine heile Welt. Man schaut in Deutschland ja gern ins Ausland, wenn es darum geht, die Lage der Menschenrechte und die Ordnung des Sozialen im Allgemeinen zu kritisieren. Da gruselt es sich aufs angenehmste: Es ist voller Despoten, das Ausland, voll Willkürherrschaft und Terror. Wie schön, sozial und menschenfreundlich geht es hingegen bei uns zu! Noch der ruinierte Sozialstaat, das an allen Ecken leckgeschlagene Gesundheitssystem und die seit Jahren im Stau der Aktenwägelchen stehende Justiz wirken wie hocheffiziente Einrichtungen, wenn man das Ausland nur kritisch genug anschaut. Es geht um den Kontrast, nicht um wirklichen Fortschritt: Es ist nur wichtig, dass es in Deutschland vergleichsweise besser ist, egal, wie steil die Kurve nach unten zeigt. Im Bereich Gender-Diversität und der Repräsentation queerer Lebensentwürfe geht der Blick hier gern nach Polen und Ungarn, mit ihren LGBTIQ-feindlichen Gesetzen und homofreien Zonen. An denen ist wahrhaft nichts zu beschönigen. Doch haftet der Kritik immer ein relativierendes Moment an: Wie wunderbar, dass es bei uns vergleichsweise besser ist – obwohl es nicht gut ist. So gerät aus dem Blick, dass auch bei uns überall der Rollback vorbereitet wird. Armin Laschet, der seinen Aufstieg tiefstem katholischen Klüngel verdankt, wird von einem Opus-Dei-Jünger beraten, der sich gegen Abtreibungen aussprach, Homosexuelle bedauerte und die »natürliche Form von Ehe und Familie« favorisierte, womit er eine Art des Zusammenlebens meint, die es in Europa etwa seit dem 19. Jahrhundert gibt. Christliche Evangelikale missionieren weltweit; soeben erst hat die »taz« die Finanzierungsstrukturen des fundamentalistischen Online-Netzwerks »CitizenGo« offengelegt, das erfolgreich eine Liberalisierung des europäischen Abtreibungsrechts verhindert hat. Links der Mitte schaut es nicht besser aus: Sahra Wagenknecht sprach sich mit deutlich anti-queerer Stoßrichtung gegen den Aufmarsch »immer skurillerer Minderheiten« aus, und die SPD hat die Reform des sogenannten Transsexuellengesetzes erfolgreich verhindert.

ND-online

*********************************************************

Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

*********************************************************

Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Wir erhalten in letzter Zeit viele Mails mit Texten zwecks Veröffentlichung – Um diese zu Verbreiten  sollten Sie sich aber erst einmal vorstellen und zeigen mit wem wir es zu tuen haben.  Danke !

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

*********************************************************

Grafikquellen          :

Oben     —   DL / privat – Wikimedia

Kommentar schreiben

XHTML: Sie können diese Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>