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RENTENANGST

DL – Tagesticker 08.07.2021

Erstellt von DL-Redaktion am Donnerstag 8. Juli 2021

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Wem die Angst in der Uniform näher sitzt als der Kragen? Womit als allerstes gefragt werden sollte was Bullen in einer gepflegten Grünanlage denn anderes machen sollten als die Gräser kurz zu halten. Auf den Almen tragen die Vegetarier  doch auch keine Waffen.

Polizei schießt auf Mann am Oberföhringer Wehr

1.) Englischer Garten

Er soll bei einer Kontrolle einen mutmaßlich gefährlichen Gegenstand in der Hand gehabt haben. Teile des Englischen Gartens wurden abgesperrt. Bei einer Polizeikontrolle im Englischen Garten ist am Mittwochabend ein Mann angeschossen worden. Wie ein Sprecher der Münchner Polizei sagte, wollten zwei Zivilbeamte den Mann am Oberföhringer Wehr gegen 18 Uhr kontrollieren, als dieser erst einen spitzen und kurz darauf einen waffenähnlichen Gegenstand zeigte. Daraufhin sei es zum Waffengebrauch gekommen, mehrere Schüsse sind gefallen. Der Mann sei verletzt und in ein Krankenhaus gebracht worden. Sein Gesundheitszustand war zunächst unklar. Die Beamten blieben unverletzt.

Süddeutsche-Zeitung-online

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Zuallererst sollte man den Politiker-Innen in aller Welt ihre Mäntel der Menschlichen-Besonderheiten entreißen. Kein Mensch nirgendwo, hat das Recht auf andere Lebewesen zu schießen oder ähnliche Gewalttätigkeiten anzuwenden. Sollte die Gesetzgebung (von Politiker-Innen genau so eingerichtet), einiger Länder das tragen von Waffen erlauben, haben sie sich diese Ausnahmen auch entsprechend erarbeitet. Das Waffenverbot hat auch für Träger-Innen jeglicher Uniformen zu gelten, ohne jegliche Ausnehme. Man nennt dieses ein Berufsrisiko, welches ja auch für Dachdecker und viele andere Berufe gilt! Wer das nicht möchte – bitte weiter lernen! Aus Nichts – ist noch nie etwas geworden, es sei denn Politiker – Innen.

Präsident Jovenel Moïse ist von einer schwerbewaffneten Gruppe ermordet worden

2.) Haiti unter Schock

Noch ist unklar, wer hinter dem Anschlag auf den Präsidenten steckt. Die ohnehin seit Monaten angespannte Lage in dem bitterarmen Land ist unübersichtlich. Unter der Bevölkerung zirkulierende Gerüchte sprechen gar von einer Beteiligung der amerikanischen Regierung an dem Anschlag. Mittwoch gegen 1 Uhr einen Angriff auf die Privatresidenz des Präsidenten in den Hügeln hoch über der Hauptstadt Port-au-Prince gegeben. Dabei sei der Präsident tödlich verwundet worden. Seine Frau Martine Moïse sei verletzt worden. Sie werde derzeit in einem Spital behandelt. Einige der Angreifer hätten Spanisch oder gar Englisch gesprochen. Genauere Angaben zu den Hintergründen machte Joseph nicht. Im Internet zirkulieren Videos, die schwer bewaffnete und schwarz gekleidete Personen am Haus des Präsidenten im Wohnviertel Pelerin 5 zeigen. Es sind Salven von Schüssen zu hören. Es soll auch zum Einsatz von Drohnen und Granaten gekommen sein.

NZZ-online

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Die Neuwahlen für den Berliner Zirkus stehen kurz zuvor. Da die Spitzentänzerin ihre Maskendiebe nicht mehr anführen will, bemühen sich nun mehrere Seiltänzer um die Gunst der Stunde. Die Luftverpester der Kapitalisten-Vertreter sind wieder unterwegs und sorgen für Furor. Darunter ist auch ein Erbe des „Deutschen Kaiser Karl“ – einen heiligen Raubritter um die 800-er Jahrhundert-Wende, welcher seinem Sohn schon die Verwendung von Schmutzmasken zu Corona-Zeiten erklärt hat. Sollte es den Grünen ernsthaft um eine Veränderung der politischen Kultur gehen, möchten  wir ihnen empfehlen den Abschied von einer Schwarz-Grünen Regierung zu verkünden.  Sie mögen den Lindner machen welcher sagte: „Es ist besser nicht zu regieren – als schlecht!“ Punkt – aus. Laschet latscht in alten Spuren.

Laschets Klimapolitik in NRW

3.) Mit heiße Luft gegen die Klimakrise

Armin Laschet verhindert den Windenergieausbau in NRW und ist gegen das Tempolimit von 130. Der CDU-Chef frönt einem geradezu religiösen deutschen Raserfundamentalismus. Es ist eine hübsche Parole, die die CDU da im Bundestagswahlkampf plakatieren will: „Klima schützen. Jobs schaffen.“ Wer wäre nicht sofort begeistert dabei? Was dieser Slogan mit der Realität christdemokratischen Regierungshandelns zu tun hat, lässt sich in Nordrhein-Westfalen eindrucksvoll bewundern: wenig. Dass Armin Laschets praktische Klimaschutzpolitik ein Desaster ist, kann zwar niemanden, der ihn kennt, ernsthaft überraschen. Aber die Chuzpe, mit der die schwarz-gelbe Koalition in Düsseldorf gerade die erneuerbaren Energien brachial ausbremst, ist trotzdem erschreckend. Haben Union und FDP nichts begriffen? Mit heißer Luft lässt sich jedenfalls die Klimakrise nicht bewältigen. Das gilt auch für die absurde Diskussion übers Tempolimit. Er fände es „unlogisch“, wenn ein Elektrofahrzeug, das keine CO2-Emissionen verursacht, nicht schneller als Tempo 130 fahren dürfte, hat der CDU-Kanzlerkandidat gerade verkündet. Wenn der Aachener Laschet einen Ausflug ins 50 Kilometer entfernte belgische Lüttich macht, dann gilt für ihn ab der Grenze selbstverständlich eine Höchstgeschwindigkeit von 120 – egal ob er einen Diesel oder ein E-Auto fährt. Ist das bloße Schikane? Nein, ein Tempolimit erhöht die Verkehrssicherheit. In anderen europäischen Ländern reicht das schon als Argument. Aber der angeblich überzeugte Europäer Laschet frönt lieber weiter einem geradezu religiösen deutschen Raserfundamentalismus. Im Worst Case sitzt den Grünen noch Lindner gegenüber.

TAZ-online

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Wer fragte sich nicht im Kindesalter wie die Kuhscheiße auf die Dächer gekommen ist ? Stellen sich die Wähler-Innen in Thüringen wohl diese Frage auch ? Wie muss diese staatliche Behörde heute noch Aussehen – im Innern, wo sie viele Jahre solch ein Aushängeschild auf die Visitenkarten ihrer Anstalt aufgedrückt bekamen ?

Der Wahlkreis 196 ist konservativ, aber nicht rechts.

4.) Der Fremdkörper in Thüringen

Das könnte dem Kandidat Maaßen zum Verhängnis werden. Wenn Thüringen das grüne Herz Deutschlands ist, so ist die Region südlich des Rennsteigs eine seiner beiden Herzkammern. Der sanfte Thüringer Wald, am Inselsberg milde 916 Meter hoch, geht nach Süden ins Kleingebirge Rhön und nach Südosten in den Frankenwald über. Doch nicht wegen ihrer landschaftlichen Schönheit steht die Region aktuell in den Schlagzeilen. Seit am 30. April vier CDU-Kreisverbände den früheren Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen zum Kandidaten nominiert haben, ist der Wahlkreis 196 zu einem der Schlüsselorte der Bundestagswahl geworden. Umso mehr, als Maaßens Erfolg keineswegs gesichert erscheint. Denn der Import passt eigentlich nur in einer Hinsicht in die ihm fremde Region: Er ist konservativ. Wahlkreis-Konkurrent Frank Ullrich zum Beispiel, der hier geboren wurde, kann man getrost als einen praktizierenden gefühlten Wertkonservativen bezeichnen, als einen spontanen Kümmerer. Der 63-jährige frühere Biathlon-Weltmeister, Olympiasieger und spätere Bundestrainer tritt jetzt für die SPD gegen Maaßen an; Ullrich, ein populärer, bodenständiger und geradeheraus redender einstiger DDR-Vorzeigeathlet, ist der plastische Gegenentwurf zu dem Mönchengladbacher Beamten im höheren Dienst Maaßen.

Der Freitag-online

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Warum sollte ein Land anders mit ihren eingekaufte Spionen umgehen als sie es mit den Whistleblowern, wie Snowden aus den USA machte. Dieser musste doch beim größten Feind der Deutschen-Regierung, Putin um Gnade bitten. War solch eine Geste, der  eines „Freien Landes“ würdig? Dort schon, wurden die Weichen für gefährdete Menschen gestellt. Das alles in Ländern, in dem die Futterkrippen der Politiker-Innen nicht so weit auseinander stehen. So legte man sich liebere die weiße Kriegsschlinge der NATO, um den eigenen schmutzigen Hals?

Der Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan ist offiziell beendet. Ortskräfte sind weiterhin gefährdet

5.) Aus den Augen, aus dem Sinn

»Gestern haben die letzten Soldatinnen und Soldaten Afghanistan verlassen. Das ist nach 20 Jahren Einsatz ein bewegender Moment«, sagte die Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages, Eva Högl (SPD), anlässlich des nun bekannt gewordenen Endes des deutschen Afghanistaneinsatzes.Bis zuletzt war aus Sicherheitsgründen offiziell vom 4. Juli als Enddatum gesprochen worden. Nur markiert der Abend des 29. Juni 2021 das Ende eines fast eine Generation andauernden und höchst umstrittenen Einsatzes. In ihrer Bilanz blieb Högl einseitig. Sie erinnerte an 59 getötete Soldaten und dankte den rund 160 000 Soldat*innen, die im Laufe der Jahre an den Hindukusch kommandiert worden sind. Zahlen zu den zivilen Opfern des deutschen Einsatzes oder ein Gedenken an die bei einem Angriff auf entführte Tanklaster getöteten Afghan*innen sind nicht enthalten. Högl erneuerte jedoch ihre Forderung nach einer Enquetekommission im Parlament, um »eine kritische und ehrliche Bilanz« zu ziehen. »Die angeblichen Fortschritte durch den Bundeswehreinsatz müssen klar hinterfragt werden«, bekräftigte Tobias Pflüger, verteidigungspolitischer Sprecher der Linksfraktion, im Gespräch mit »nd«. Die Linke fordert eine Aufarbeitung der geheimen Einsätze des Kommando Spezialkräfte KSK sowie der Tötung von Zivilisten beim Bombenabwurf auf zwei Tanklaster bei Kundus im Jahr 2009. »Wenn man sich die Begründungen von Gerhard Schröder und Joschka Fischer von 2001 durchliest, wird offensichtlich, dass die Bundeswehr-Einsätze ihr angebliches Ziel nicht erreicht haben«, erklärte Pflüger gegenüber »nd«.

ND-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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