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DL – Tagesticker 08.04.2022

Erstellt von DL-Redaktion am Freitag 8. April 2022

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

Heute in der Auswahl des „Bengels“:  – . –    1.) DROHNEN FÜR DIE BUNDESWEHR   – . –  2.) Planlos und selbstverliebt   – . –  3.) Flimmern und Rauschen aus dem ZDF   – . –    4.) Afghanistan, Jemen, Äthiopien   – . –  5.) „Dieses zweite Leid in der Nachkriegszeit“   – . –  DL wünscht allen Lesern eine  gute Unterhaltung.

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Von einen Jeden, in dieser Berliner Fäkalienbude einziehenden „Sesselfurzer“ müsste an und für sich, zuvor der Nachweis zur Staatstreue erwartet werden. Was bedeutet, Er-Sie müsse zuvor 1.5 Jahre ihren Dienst in der Uniform ableisten, um sich als Mörder zu Qualifizieren. Dabei hatte doch Niemand gesagt, Er-Sie müsse seine Bomben auf dieses „Berliner  Kollektiv der Bestechlichkeit“ abwerfen!

Noch immer wird der Truppe misstraut

1.) DROHNEN FÜR DIE BUNDESWEHR

Engerer Kontakt würde nicht schaden: Unter Beschuss auf dem Schlachtfeld sieht manches anders aus als beim Beschluss unter der gläsernen Kuppel des Bundestags. u den Wundern, die sich seit der Zeitenwende in der deutschen Sicherheitspolitik ereignen, gehört nun auch die Ausrüstung der Bundeswehr mit bewaffneten Drohnen. Die war jahrelang von der SPD verhindert worden, die meinte, solche ferngesteuerten Waffensysteme senkten die Hemmschwelle für kriegerische Aktionen, weil ihre Be­diener nicht selbst gefährdet seien. Dieses sehr deutsche Argument hört man nicht mehr, seit Putins Vernichtungskrieg in der Ukraine klarmacht, dass auch Deutschlands Wehrhaftigkeit mit allen verfügbaren Mitteln und Waffen gesteigert werden muss. Es geht nicht mehr „nur“ um den Einsatz von Drohnen in fernen Weltgegenden. Man braucht sie jetzt auch zur Landes- und Bündnisverteidigung. Der Bundestag muss den Einsatz vorab genehmigen.

FAZ-online

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Nur die auf dem Titelfoto des Focus abgebildeten Pimpfe-In würden sich von dieser Regierung Impfen lassen. Besser wäre es schon zuvor sich einen freiwilligen Gnadentod hinzugeben, was sicher auch im Sinne der Nazi-o-nalen Staatsräson erwartet wird!

Eine Corona-Abrechnung mit Ampel und GroKo

2.) Planlos und selbstverliebt

Der kläglich gescheiterte Versuch, eine Impfpflicht einzuführen, illustriert perfekt, wie planlos und selbstverliebt sowohl Ampel als auch GroKo in der Coronakrise agieren und agiert haben. Eine Abrechnung. Gestern im Bundestag kam es zu einer politischen Verpuffung. Die Coronapolitik der Regierung – oder was davon noch übrig war – hat sich geräuschvoll im Nebel der Geschichte aufgelöst. Kanzler und Gesundheitsminister mussten mitansehen, wie ihre Idee einer staatlichen Impfpflicht durch die Kompression der politischen Kräfte erst in ein leicht entflammbares Gas verwandelt wurde, das dann unter der Glaskuppel des Reichstages mit einer Stichflamme im Nichts endete. Unrühmliches Ende pandemischer Corona-Notverordnungen. Damit geht die unrühmliche Ära der pandemischen Notverordnungen zu Ende. Die versuchte Feinsteuerung eines 83-Millionen-Volkes endet mit der Rekordzahl von Infizierten, mit 131.000 Toten, 522 Milliarden Euro an verschlungenen staatlichen Geldern und einer Bevölkerung, die live miterleben musste, dass ihre Führung gar nicht führt.
Gutgläubige sprechen zwar noch immer von Führungsversagen. Aber das geschulte Auge erkennt, dass in diesem Prozess politische Führung gar nicht gewollt war und daher auch nicht stattfand – und falls doch, dann nur als Simulation. Schaltkonferenzen mit führungsunwilligen Politikern.

Focus-online

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Wie kommt unser Geld in deren Taschen. Der Deutsche Scherbenhaufen der Parteien Clan-Politik entlarvt sich selber einmal mehr. Von der Wiege (Stadtparlamente) bis zur Bahre (Wunderbundestag), Postenschiebungen über allen Etagen. Hat hier noch irgendjemand eine Frage?

Neues aus dem Verwaltungsrat

3.) Flimmern und Rauschen aus dem ZDF

Diesen Freitag ist es so weit. Dann tagt beim ZDF mal wieder der Verwaltungsrat. Der Verwaltungsrat ist ein bisschen das Zentralkomitee vom Lerchenberg. Erstens hockt da allen Verfassungsgerichtsurteilen zum Trotz immer noch ein ganzer Haufen Politik mit drin. Zweitens wird ohne „Einvernehmen“ dieser zwölf Damen und Herren niemand beim ZDF In­ten­dan­t*in, Pro­gramm­di­rek­to­r*in oder Chef­redakteur*in. Drittens könnte das Ganze auch Veraltungsrat heißen. Von den acht gewählten Mitgliedern haben gerade mal zwei noch nicht das Rentenalter erreicht. Daneben hocken noch vier Mi­nis­ter­prä­si­den­t*in­nen drin. Die drücken den Schnitt ein bisschen, wenn auch nur knapp. Aktuell dabei sind Malu Dreyer (SPD, 61) für Rheinland-Pfalz, der Söder-Markus (CSU, 55) für Bayern, Dietmar Woidke (SPD, 60) für Brandenburg und, weil er mal Ministerpräsident in Sachsen war, Stanislaw Tillich (CDU, 62). Doch Rettung naht. Ab 1. Juli 2022 setzt sich der ZDF-Verwaltungsrat neu zusammen. Na gut, eigentlich bleibt fast alles beim Alten. Aber es gibt immerhin eine coole Personalie. Leonard Dobusch zieht in das Gremium ein. Der ist viel jünger (erst 41), kein Politiker und so gar nicht ZDF. Sondern Österreicher und Professor an der Universität Innsbruck. Warum so jemand in den ZDF-Gremien sitzt? Weil wir das brauchen. Schließlich waren die Ös­ter­rei­che­r*in­nen schon immer gut fürs deutsche Fernsehen, siehe die Herren Thoma und Zeiler bei RTL.

TAZ-online

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Würden die Politiker aller Staaten die erteilten Ermahnungen beherzigen, müssten sich die selbsternannten Machthaber ja Vermenschlichen um überhaupt erst einmal zu zeigen was und wer sie denn sind! Aber – könnten sie dann noch Machthaber sein? Ist das nicht die entscheidende Frage der gesamten Menschheitsgeschichte? Vergessen sollten wir auch nicht die Religionen, denen außer verklärende Sonntagsreden jegliche Erklärung fehlt. Hand in Hand zieht Pack durch das Land.

Wenn die humanitäre Hilfe fehlt

4.) Afghanistan, Jemen, Äthiopien

Vergessen wir angesichts des Ukraine-Krieges die anderen Krisen? Das wäre ein großer Fehler, meint der ehemalige stellvertretende UN-Generalsekretär für Menschenrechte. Wolodymyr Selenskyj hätte es nicht deutlicher ausdrücken können. „Die Welt muss mit Putin reden“, sagte er am 3. März. „Es gibt keinen anderen Weg, diesen Krieg zu beenden.“ Wir sollten darauf hören. Trotz unserer Wut über die grundlose Aggression, die Bombardierungen, das Leid und die grotesken Lügen. Und trotz des verständlichen Wunsches, unsere militärische Sicherheit angesichts der russischen Bedrohung zu stärken, sollten Deutschland und andere NATO-Staaten Verhandlungen immer noch Vorrang einräumen. Das Letzte, was viele Menschen jetzt unterstützen wollen, ist ein Dialog mit einer Regierung, die solche Gräueltaten verübt. Aber es ist nicht abzusehen, wie dieser Albtraum für das ukrainische Volk ohne Gespräche zu beenden ist. Es mag tröstlich sein, sich auf „harte“ Sicherheitsmaßnahmen zu berufen, die wir glücklicherweise finanzieren können, aber es ist nichts „weiches“ daran, sich mit Verhandlungen für die Beendigung eines verheerenden Krieges und der drohenden Vernichtung einzusetzen. Verhandlungen sind wesentlich billiger als militärische Antworten, die nie eine nachhaltige Lösung darstellen. Aber auch sie sind nicht umsonst und erfordern Investitionen. Wenn nur ein Prozent der 100 Milliarden Euro, die in Deutschland für Verteidigungsinvestitionen vorgesehen sind, in Friedensbemühungen fließen würden, wäre dies ein wesentlicher Beitrag zu Sicherheit und Stabilität – in Europa und darüber hinaus. Die anderen großen Krisen existieren weiter. Wir müssen aus der Vergangenheit lernen. Nach dem 11. September 2001, einer Krise fast vergleichbaren Ausmaßes wie in der Ukraine, lenkten einige Länder wie die USA und Großbritannien ihre Aufmerksamkeit von vielen Themen ab und konzentrierten sich übermäßig auf Afghanistan, den Irak und den fatalerweise so genannten „Krieg gegen den Terror“. Das hat nicht gut geendet.

Der Freitag-online

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Ob all Dieses die Nachkriegs CDU vergessen machen lassen kann, wage ich zu bezweifeln. Aber es ist schon sehr gut, dass so etwas auch einmal ausgesprochen wird. Lassen wir uns also Überraschen wer denn überhaupt zugehört und dann das gehörte auch verstanden hat? Ich höre die CDU schon „WIR“ – schreiend Details bekennen!

Gedenktafel Deportation Bahnhof Deutz-Tief, Auenweg-1249.jpg

Steinmeier bittet Sinti und Roma um Vergebung für Ausgrenzung

5.) „Dieses zweite Leid in der Nachkriegszeit“

Nach der Verfolgung durch die Nazis seien Sinti und Roma weiter herabgewürdigt worden, sagt der Bundespräsident. Er ruft zum Kampf gegen Antiziganismus auf. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die deutschen Sinti und Roma um Vergebung gebeten für Diskriminierung und herabwürdigende Behandlung in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. In der jungen Bundesrepublik hätten Sinti und Roma „Ausgrenzung und Herabwürdigung“ erfahren, sagte Steinmeier am Donnerstag in einer Videobotschaft zum 40. Jubiläum der Gründung des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma. Dieser hatte 1982 in Heidelberg seine Arbeit aufgenommen. In der Nachkriegszeit seien der von den Nazis begangenen Völkermord an den Sinti und Roma „verschwiegen, verleugnet oder verdrängt“ und Ansprüche auf Entschädigung viel zu lange nicht anerkannt worden, sagte Steinmeier. Zudem hätten Behörden, Polizei und Justiz diese weiter stigmatisiert und kriminalisiert. „Auch für dieses zweite Leid, das den Sinti und Roma in der Nachkriegszeit angetan wurde, will ich heute im Namen unseres Landes um Vergebung bitten“, sagte der Bundespräsident.

Tagesspiegel-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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Grafikquellen          :

Oben     —   DL / privat – Wikimedia

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Unten       —   Gedenktafel Deportation Bahnhof Deutz-Tief, Auenweg-1249

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