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RENTENANGST

DL – Tagesticker 07.06.2020

Erstellt von DL-Redaktion am Sonntag 7. Juni 2020

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Söder glänzte mit seiner CSU durch Abwesenheit. Sie trafen sich wahrscheinlich in Herrmanns Wohnung zum Chorgesang: Geübt wurde das Lied:  >>> „Der Puppenspieler von Mexico.“<<<

„Silent Protest“

1.) 25 000 Münchner demonstrieren gegen Rassismus

Für acht Minuten und 46 Sekunden herrscht Stille über dem Königsplatz in München. Acht Minuten und 46 Sekunden knien die Demonstranten nieder und schweigen. Acht Minuten und 46 Sekunden – so lange hatte ein amerikanischer Polizist in Minneapolis Ende Mai sein Knie in den Nacken von George Floyd gepresst. Erst als ihn einer der herbeigerufenen Sanitäter dazu aufforderte, ließ er von dem bewusstlosen Mann ab. In der Notaufnahme des Krankenhauses wurde Floyd dann wenig später für tot erklärt. Es war eine Tat, die ohne Rassismus nicht zu erklären ist. Und die in ganz Deutschland zahlreiche Menschen auf die Straße treibt. Auch in München sind es deutlich mehr als von den Veranstaltern erwartet.

Sueddeutsche-Zeitung

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Wird abgelegt unter Pleiten, Pech und Pannen. Die wenigsten Menschen hier im Land werden sauer. Sie halten die Fahne weiter hoch. In der Politik siegt meistens die bessere Taktik!

Als Merkels Libyen-Deal scheitert,

2.) wird Erdogan zum großen Helden

Vor mehr als einem Jahr befahl der libysche General Haftar eine Offensive gegen die Regierung. Erst feierte er Erfolge. Eine Friedensinitiative von Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihrem Außenminister Heiko Maas scheiterte – auch wegen der Corona-Pandemie. Doch seit die libysche Regierung türkische Hilfe bekommt, hat sich das Blatt gewendet. Mit einer neuen politischen Initiative und einer Waffenruhe will der ägyptische Präsident Abdel Fattah al-Sisi die monatelangen Kämpfe im Bürgerkriegsland Libyen beenden. Die Waffenruhe solle am kommenden Montag um 6 Uhr beginnen, sagte Al-Sisi am Samstag in Kairo nach Gesprächen mit dem abtrünnigen libyschen General Chalifa Haftar und dem Präsidenten des im Osten des Landes ansässigen Parlaments, Aquila Saleh. Al-Sisi zufolge stimmten die miteinander verbündeten Haftar und Saleh dem ägyptischen Vorstoß zu..

Focus

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Warum kämpfen die Bürger der ganzen Welt nicht vereint gegen die, das dreckige  Geld kassierenden Söldnerbanden und ihre Auftraggeber, welche die Überlandverschickung rund um die Erde zu verantworten haben, da sie auf immerwährender Suche nach Schnäppchen sind?

Zehntausende demonstrieren – Wasserwerfer in Hamburg,

3.) Festnahmen in Berlin, Spahn „besorgt“

In rund 20 deutschen Städten haben Zehntausende Menschen gegen Rassismus protestiert – und überschritten vielerorts die zugelassene Teilnehmerzahl. In Berlin und Hamburg kam es zu Ausschreitungen. Nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd infolge eines brutalen Polizeieinsatzes in den USA haben auch in Deutschland am Samstag Zehntausende Menschen gegen Rassismus und Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe demonstriert. Afrodeutsche Initiativen hatten in rund 20 Städten zu den Protesten unter dem Motto „Silent Demo“ aufgerufen.  da sie auf immer währender Schnäppchensuche sind

Welt

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Sollten wir vielleicht auch einmal versuchen, um nach 365 Tagen ein 0 : 0 zwischen den Parteien  festzustellen.  Wir könnten melden: „Es war kein/e Politiker-In unter den an Corona Verstorbenen.“ Die Leser hätten die freie Wahl zur Entscheidung:  „Gut oder Schade?“

Interview mit Alfred Dorfer – Wien

4.) „Ich lese nicht in Corona-Tagebüchern“

Ist Humor und Satire in Zeiten von Corona aus Respekt vor den Opfern nicht angemessen? Ein Gespräch mit dem arbeitslosen Wiener Satiriker Alfred Dorfer von Peter Unfried.

taz am wochenende: Herr Dorfer, Covid-19 führe zu einem „neuen Ton der Ernsthaftigkeit“, diagnostiziert eine Chefgermanistin in der Zeit. Ein Kollege vom Tagesspiegel sieht einen „Krisen-Puritanismus“, und wirklich werden Witze bisweilen mit Hinweis auf die schweren Zeiten abgelehnt. Was machen wir?

Alfred Dorfer: Was dahintersteht, ist der absolute Abwehrkampf gegen Humor an sich. Das war bis 1989 auf Ostdeutschland beschränkt und ist nun massiv geworden. Dem gilt es entgegenzutreten. Witze sind die Möglichkeit der Beherrschten. Wir reden hier von einer Lebensbewältigung, die nicht ersetzbar ist.

Aber wenn Humor Menschen verletzt und damit alles noch schlimmer macht?

TAZ

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Entspräche es nicht einen gesunden Selbstbewusstsein, jegliches fremde Militär seines Landes zu verweisen.? Wäre das nicht ein Zeichen für den Frieden? Es hieß schon einmal: „Der Klügere gibt nach!“ Könnte der Klügere vielleicht auch einmal etwas beginnen ?

US-General nennt Trumps Abzugsbefehl „kolossalen Fehler“

5.) Soldaten in Deutschland

Präsident Trump hat den Abzug von gut einem Viertel der US-Soldaten aus Deutschland befohlen. Der frühere US-Befehlshaber für Europa geißelt den Schritt als politisches Manöver mit immensen Kollateralschäden.  Der frühere Befehlshaber aller US-Truppen in Europa hat den geplanten Abzug von 9500 US-Truppen aus Deutschland scharf kritisiert. „Ich glaube, die Entscheidung durch die US-Regierung von Präsident Trump ist ein kolossaler Fehler“, sagte Ben Hodges dem SPIEGEL. Hodges war Dreisternegeneral und Befehlshaber aller US-Heerestruppen. Er war bis 2017 in Europa. Nach seiner Pensionierung arbeitet er für den Thinktank „Center for European Policy Analysis“, sein Rat ist weltweit gefragt.

Spiegel-online

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Hier werden alle Bemühungen scheitern, wenn es nicht gelingt die Gesetzgebenden nach ihrer Bildung und nicht aufgrund ihrer Lautstärke in den Parteien zu benennen. In diesen Land darf kein Untergebender klüger als sein Chef sein. Der Fisch fängt immer am Kopf zu stinken an.  Siehe das  >>> Peter-Prinzip <<< !

Rassismus:

6.) Der Aufstand der Superstars

„What the hell is wrong with US????“ So laut wie nie zuvor demonstrieren amerikanische Sportler gegen Rassismus in ihrem Land. Und scheinen etwas zu bewegen. Zunächst trat Drew Brees den Beweis an, warum die USA ein großes Rassismus-Problem haben. Der Star-Quarterback der New Orleans Saints, der eine ganze Stange an Rekorden in der Football-Liga NFL hält, sagte in einem Interview: „Ich werde niemals mit jemandem übereinstimmen, der die Flagge der Vereinigten Staaten von Amerika oder unser Land nicht respektiert.“ Er bezog sich damit auf Spieler, die in der kommenden Saison gegen Polizeigewalt und Rassismus demonstrieren könnten, zum Beispiel, indem sie während der Hymne knien.

Zeit-online

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Freiheitsstatue von US-Polizei mit Tränengas beschossen

7.) Hielt Fackel in der Hand

Ein weiterer Fall von Polizeibrutalität oder gerechtfertigter Einsatz gegen eine gewaltbereite Randaliererin? Dutzende schwer bewaffnete Polizisten haben heute in New York die Freiheitsstatue mit Tränengas und Gummigeschossen attackiert. Zuvor hielt die 93 Meter hohe Frau mit bedrohlichem Blick eine Fackel in die Höhe.  „Noch ist die Bedrohung nicht ausgeschaltet“, erklärte vor wenigen Minuten ein sichtlich besorgter Sprecher der New Yorker Polizei, während im Hintergrund das Knallen von Blendgranaten zu hören war. Tatsächlich hält die Statue nicht nur weiterhin eine gefährliche lodernde Fackel in der rechten Hand, sondern umklammert mit der Linken zusätzlich eine schwere Bronzetafel. „Kaum auszudenken, was hier los ist, wenn sie damit auf jemanden losschlägt oder mit ihrer Fackel eine Polizeistation in Brand setzt“, so der Sprecher.

Postillon

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquellen        :

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