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DL – Tagesticker 07.01.2022

Erstellt von DL-Redaktion am Freitag 7. Januar 2022

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

Heute in der Auswahl des „Bengels“:  – . –  1.) Anleger müssen Nerven behalten  – . –  2.) Omikron bringt Impfpflicht ins Wanken  – . –  3.) Unisex und Behördenwahn  – . –  4.) Der große Wurf Macrons  – . –  5.) Wirtschaftspolitikerin schafft sich Luft – . –  DL wünscht allen Lesern eine  gute Unterhaltung. 

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Wer hätte daran  gedacht ? Würde nicht jede/r Verbraucher-In, selbst wenn sie ein paar Cent über hätten, ihre Nerven nicht dem schnöden Krösus nachwerfen? Wer in einer Lotterie gewinnen will, muss in der Lage sein. sehr viel Geld verlieren zu können!

Die Neuigkeit des Tages vom Aktienmarkt

1.) Anleger müssen Nerven behalten

Die Kursschwankungen werden im neuen Börsenjahr zunehmen. Darin liegen aber auch Chancen. Die Anleger müssen sich im neuen Börsenjahr auf einen unruhigen Kursverlauf gefasst machen. Dafür sorgen die steigenden Inflationsraten und damit die Sorge vor steigenden Zinsen. Die amerikanische Notenbank Fed hat sich auf ihrer jüngsten Sitzung im Dezember unerwartet aggressiv gezeigt und erwägt eine straffere Geldpolitik. Auch die Europäische Zentralbank (EZB) wird es sich nicht leisten können, der Geldentwertung tatenlos zuzuschauen. Auf die bedingungslose Rückendeckung der Notenbanken werden sich die Anleger also nicht mehr verlassen können. Dieses Szenario ist aber alles andere als ein negativer Schock. Denn steigende Preise, vorsichtige Notenbanken und höhere Zinsen sind auch ein Indiz dafür, dass die Wirtschaft nach dem Corona-Schock wieder Tritt fasst. Das lässt sich auch am amerikanischen Arbeitsmarkt ablesen, wo die Unternehmen händeringend nach Personal suchen.

FAZ-online

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Wenn für einen im Land anerkannten DR. – Professor – Arzt der Werdegang in die Politik wichtiger ist, als für die Anerkennung seines Jahrelangen Studiums zu werben, läuft sehr, sehr vieles in diesem Land daneben! Da bleibt dann nur als Resümee: Lange Studiert – aber leider rein gar nicht kapiert. Kann das persönliche Unvermögen schöner Öffentlich gemacht werden ? Wer mit Pack schwimmen geht, wird auch nass.

Auf 5 Fragen muss die Politik eine Antwort finden

2.) Omikron bringt Impfpflicht ins Wanken

Omikron breitet sich immer schneller aus. Aber wie gefährlich ist das Virus? Und wenn es denn nicht so gefährlich wäre – sollte dann der Staat wirklich die Menschen zwingen, sich impfen zu lassen? Bei der Debatte geht es nicht nur um ein Virus. Sondern auch um die Rolle des Bundeskanzlers Olaf Scholz. Bevor wir nun hier die rasant anschwellende Debatte um eine Impfpflicht einsortieren, eins vorweg: Jeder Impfgegner ist ein Impfpflichtgegner. Aber nicht jeder Impfpflichtgegner ist ein Impfgegner. Diese Unterscheidung ist wichtig, weil sie die möglichst große Freiheit der politischen Debatte sichert. Es muss möglich sein, das Für und Wider einer Impfpflicht zu debattieren, ohne in die Radikalen-Ecke der „Impfleugner“ gedrückt zu werden. Noch vor kurzem war der neben Karl Lauterbach zweite Chef des „Teams Vorsicht“ klar für eine allgemeine Impfpflicht. Heute sagte Markus Söder: „Ich bin auch etwas verunsichert.“ Söder sagt jetzt auch andere Sätze, die man so von ihm noch nicht gehört hat. Mit Blick auf die wachsende Zahl demonstrierender Impfgegner mahnt Söder in einem sehr langen „Bild“-Interview, man müsse die „Gesellschaft wieder heilen und versöhnen“, denn viele seien „Verunsichert, müde und gestresst“. Denen müsse man ein „Angebot zum Gespräch“ machen. Man dürfe nun „keine Glaubenskämpfe“ führen, sondern müsse „Brücken bauen“. Söder sagt das, weil auch für ihn über allem die Frage steht: „Wie gefährlich ist Omikron wirklich?“ Omikron: Man könnte „Es“ auch laufen lassen.

Focus-online

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Es wird immer Menschen geben, welche ihr Hirn schon im Mutterleib liegen gelassen haben. So machen sie es den Politiker-Innen wirklich zu leicht, das eigene Unvermögen auf die Anklagebank zu setzen. Es findet sich immer noch Irgendwo und irgendjemand welcher die Unfähigkeit noch übertrifft. Siehe auch: „Das Peter Prinzip“

Manche wollen noch vernichten, was lang nicht mehr da ist

3.) Unisex und Behördenwahn

Eine Frau flieht, auf der Suche nach Sicherheit und einem ruhigen Leben. Sie überquert die Ägäis, nimmt die Balkanroute. Sie kommt nach Deutschland. Sie lernt die Sprache, findet eine Tätigkeit in der Beratung, wo sie anderen helfen kann. Findet Freund*innen. Aber Sicherheit und Ruhe findet sie nicht. Obwohl ihr als trans Frau in ihrem Herkunftsland Iran Gewalt droht, erhält sie in Deutschland zunächst kein Asyl. Dass die reine Existenz eines transgeschlechtlichen Körpers für viele Menschen Grund genug ist, diesem Körper schaden zu wollen, sehen deutsche Behörden nicht. Erst durch eine Klage behauptet sich die Frau, nach Jahren. Und muss sogleich weiterkämpfen, um transmedizinische Versorgung, um Anerkennung ihres Geschlechts. Im September hat sich Ella N. am Berliner Alexanderplatz durch Selbstverbrennung das Leben genommen (die taz berichtete). Ihre Beweggründe sind unbekannt. Über Gründe für Suizide zu spekulieren führt zu nichts, und niemand, sei er*­sie noch so verzweifelt, soll ihrem Beispiel folgen. Es sei nur so viel gesagt, dass Selbstverbrennungen der Versuch sein können, ein grauenvolles Signal zu senden: dass man all denen zuvorgekommen ist bei der Vernichtung des eigenen Körpers, die es bis dahin versucht hatten. Ein extremer Akt, begleitet womöglich von der Hoffnung, dass am Ende die Selbstbehauptung steht.

TAZ-online

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Hieß es nicht schon Anno Dunnemals schon immer : „Die Augen sind immer größer als der Mund“, wenn es darum ging den selber angehäuften Teller zu leeren? Für die Eigene Militarisierung wird er wohl die weiße CDU Dame gewinnen können, aber die neue Regierung? Sie könnte daran schon zerbrechen?

Emmanuel Macron hat viele Pläne für die EU – aber wird er sie umsetzen können?

4.) Der große Wurf Macrons

Ratspräsidentschaft Reformstau, Schulden, globale Souveränität. Lust am Risiko kann Emmanuel Macron nicht bestritten werden. Er deutet an, mit Europa und als Europäer um die nächste Präsidentschaft streiten zu wollen. Und das beim EU-Nihilismus nationalistischer, ultrarechter Gegenkandidaten wie Marine Le Pen und Éric Zemmour. Umso mehr sieht der Élysée die soeben begonnene Ratspräsidentschaft als Anstoß, das vereinte Europa von seinem Reformstau zu erlösen und notfalls gegen den Strich zu bürsten. Macron will überdies die Regierungschefs der anderen 26 Mitgliedstaaten dafür gewinnen, der EU mehr globale Souveränität zu verschaffen. Es gelte Sorge zu tragen, dass diese Staatenunion vom Ranking her neben den USA, China und Russland nicht abfalle. „Wir müssen zu einem Europa kommen, das stark ist in der Welt, frei in seiner Wahl und Meister des eigenen Schicksals“, so der Präsident. Aus seiner Sicht ist dafür strategisches Eigengewicht unverzichtbar, damit sich die EU von den USA und der NATO emanzipiert, weil das ihrer inneren Verfassung zugute kommt. Dabei dürfte Macron kaum entgangen sein, dass sein Land lediglich den Europäischen Rat führt, nicht die gesamte EU. Ohnehin wird er mit einer Agenda der Selbstermächtigung auf Gegenwehr bei unentwegten Atlantikern in Deutschland und unerschütterlichen Amerika-Freunden in Osteuropa stoßen. Da sich die Regierung Scholz weniger der imperialen Aura als der inneren Metamorphose der EU verschrieben hat, sind Konflikte mit Paris absehbar. In ihrem Koalitionsvertrag wird für einen verfassungsgebenden Konvent plädiert, der sich einer „Weiterentwicklung der Europäischen Union zum föderalen europäischen Bundesstaat“ widmet.

Der Freitag-online

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Da hielt sie dann nur noch die eigene Luft in ihren Händen? Dann gibt es keine andere Möglichkeit als sich rauswerfen zu lassen, oder selber diesen Schritt zu vollziehen. Einer schlecht organisierten Partei sollte sie aber keine Träne nachweinen. Es werden viele Weitere folgen, zumindest wenn einige der noch  Verbliebenen weiterhin ihre geistigen Seifenblasen erzeugen können.

Christa Luft aus der Linkspartei ausgetreten

5.) Wirtschaftspolitikerin schafft sich Luft

Fehlende Konsequenzen nach Wahldesaster. Die Ökonomin und Wirtschaftspolitikerin Christa Luft hat ihren Austritt aus der Linkspartei erklärt. Sie teilte ihre Entscheidung in dieser Woche mehreren Parteigremien mit, wie »nd« erfuhr. Luft, die 1958 der SED beitrat und später Mitglied der PDS und der Linken war, war zur DDR-Zeiten Wirtschaftsprofessorin an der Hochschule für Ökonomie in Berlin. In der Wendezeit 1989/90 war sie Wirtschaftsministerin in der Modrow-Regierung, später PDS-Bundestagsabgeordnete. Sie verlasse die Linkspartei, weil deren Gründungskonsens von 2007, die Systemfrage zu stellen, sukzessive aufgekündigt werde, heißt es in einer Erklärung des Linke-Ältestenrates zu dem Parteiaustritt.

ND-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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